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Zittau

Grenzüberschreitendes Forschungsprojekt

Sachsen und die Region Liberec unterstützen sich gegenseitig bei dem Kampf gegen die Corona-Pandemie

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (rechts) und Tschechiens Hauptmann Martin Puta (links) planen ein gemeinsames Forschungsprojekt.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (rechts) und Tschechiens Hauptmann Martin Puta (links) planen ein gemeinsames Forschungsprojekt. © krajlbc (Archiv)

Die beiden deutsch-tschechischen Nachbar-Regionen planen auch nach der Corona-Krise eine weitere intensive Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der Zelltherapie und Immunologie in Leipzig soll im Dreiländereck zwischen Liberec (Reichenberg) und Zittau eine gemeinsame deutsch-tschechische Forschungseinrichtung entstehen. Das bestätigte am Freitag der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei dem gegenseitigen Austausch von Schutzmitteln für die Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Sachsen übergab dem tschechischen Nachbarn 5.000 Atemschutzmasken und 2.400 Corona-Test-Sets. Die Tschechen brachten wiederum 10.000 Nanofilter sowie 1.000 spezielle Textil-Mundschutzmasken, die eine Tasche für diese Filter besitzen.

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Gegenseitige Hilfe mit Masken und Test-Sets

„In der Not erkennt man den Freund“, bemerkte Ministerpräsident Michael Kretschmer. Dank den deutschen Test-Sets können jetzt alle Mitarbeiter in den Seniorenheimen in der Liberecer Region getestet werden. „Die Lieferungen von Schutzmitteln und Test-Sets waren in Tschechien kaum ideal“, sagte Hauptmann Martin Puta. Trotzdem sich inzwischen die Lage etwas verbesserte, ist das sächsische Geschenk für die Liberecer Region eine große Hilfe, heißt es.

Laut Puta stellt die Corona-Krise für viele Länder eine neue Herausforderung dar. „Sie brachte auch die Erfahrung mit, dass es wohl nicht ganz richtig ist, wenn alles in fernliegenden Orten, wie in China oder Indien, produziert wird“, berichtete er.

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