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Eishockey verschiebt Start der Saison

Die zweite Liga soll nun erst am 6. November beginnen. In Sachsen wäre es früher möglich gewesen, meint der Dresdner Vereinschef - und nennt es ein Zeichen der Solidarität.

Vorerst kreuzen die Eishockey-Profis in der zweiten Liga nicht die Kellen. Die Saison soll später beginnen.
Vorerst kreuzen die Eishockey-Profis in der zweiten Liga nicht die Kellen. Die Saison soll später beginnen. © dpa/Bernd Thissen

Dresden. Die Zeit ist zu knapp, die Voraussetzungen wegen der Corona-Pandemie sind regional zu unterschiedlich: Die Deutsche Eishockey-Liga 2 muss ihren Saisonstart noch einmal verschieben. Eigentlich sollte ab dem 2. Oktober gespielt werden, nun planen die 14 Vereine  - darunter mit Dresden, Weißwasser und Crimmitschau drei sächsische Standorte - mit dem Auftakt am 6. November. 

Maik Walsdorf, Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen, wertete die Entscheidung am Freitagabend auch als ein Zeichen der Solidarität. „In Sachsen hätten wir es mit den entsprechenden Hygienekonzepten wahrscheinlich schon im Oktober hinbekommen, aber wir wissen, dass wir dafür auch Gegner brauchen. In Bayern und Baden-Württemberg gibt es solche Einschränkungen, die es unmöglich machen, den Beginn wie geplant finanziell darzustellen", erklärte er. Teilweise gebe es an anderen Standorten noch überhaupt keine Genehmigung für einen Ligabetrieb. 

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Eislöwen verlängern Vertrag mit Rupprich

Ziel ist es,  zumindest eine begrenzte Anzahl an Zuschauern in den Eishallen zulassen zu können. Das sei „für den Sport und unsere Klubs eine wirtschaftliche Notwendigkeit“, sagte René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL 2. Kann die Saison wie jetzt geplant beginnen können, soll sie wie bisher mit einer Hauptrunde zu 52 Spieltagen und anschließenden Play-offs ausgetragen werden. Das Szenario einer kompletten Absage liege in der Schublade, meint Walsdorf, sei aber im Moment kein Thema. Das betont auch Rudorisch. Das gesamte Handeln sei nun auf den Saisonstart am 6. November gerichtet. 

Die Eislöwen gaben zudem am Freitagabend die Vertragsverlängerung mit Stürmer Steven Rupprich bekannt. Der 31-Jährige geht damit in seine siebente Saison bei den Dresdner und kann Pavel Vit als Rekordspieler ablösen. Der Tscheche bestritt zwischen 2002 und 2008 insgesamt 344 Meisterschaftsspiele für den Klub, Rupprich steht bei 329 Einsätzen. (SZ)

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