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Corona: Reisewarnung für Bulgariens Partyhochburg

Erneut über 1.000 Neuinfektionen, Testpflicht für Urlauber aus Risikogebieten gestartet, Einreiseverbot für Partner ohne Trauschein fällt - unser Newsblog.

© Sophia Kembowski/dpa

Coronavirus in Sachsen, Deutschland und der Welt - das Wichtigste in Kürze:

14.07 Uhr: Hunderte protestieren in Stuttgart gegen Corona-Einschränkungen

Einige Hundert Menschen haben sich am Samstag zur "Querdenken"-Demo gegen Corona-Einschränkungen in Stuttgart versammelt. Die Teilnehmer planten nach einer ersten Versammlung auf dem Marienplatz einen Zug durch die Innenstadt. Demonstranten zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Mit Maske - Ohne Mich" oder "Wir haben Euch durchschaut". Sie skandierten "Freiheit, Freiheit". Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative "Querdenken 711".

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PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN
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Wir sind die KLINIK BAVARIA Kreischa - eine der führenden medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Ostdeutschland.

In Berlin hatten am vergangenen Wochenende Tausende gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Weil viele Demonstranten weder Abstandsregeln einhielten noch Masken trugen, hatte die Polizei die Kundgebung aufgelöst. Für den Sonntag ist eine Demonstration in Dortmund geplant. Dort werden rund 1.500 Menschen erwartet.

13.30 Uhr: Teil-Reisewarnung für Bulgarien und Rumänien

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionen in Bulgarien und Rumänien warnt die Bundesregierung nun vor touristischen Reisen in mehrere Regionen der beiden EU-Länder. Dazu zählt auch die bulgarische Touristenhochburg Warna mit dem auch bei deutschen Urlaubern beliebten Urlaubsort Goldstrand. In Warna liegt auch einer der beiden wichtigsten Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Daneben sind in Bulgarien nach den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts im Internet Blagoewgrad und Dobritsch betroffen, in Rumänien die Kreise Argeș, Bihor, Buzău, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timiş. Die wichtigsten rumänischen Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind von der Warnung ausgenommen.

Die Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Urlauber, die aus solchen Gebieten zurückkehren, müssen sich seit Samstag auf Corona testen lassen. Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

13.04 Uhr: Thüringen hat Infektionsschutzgüter im Wert von 12 Millionen Euro

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich Thüringen einen Sechs-Wochen-Vorrat an Infektionsschutzgütern im Wert von rund 12,4 Millionen Euro zugelegt. Die Materialien sind in mehreren Lagern im Freistaat untergebracht, wie das Thüringer Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte. Zu den Beständen zählen unter anderem rund 6,3 Millionen Masken verschiedener Schutzstufen, fast eine Million Stück Schutzbekleidung wie Schuhe, Kittel, Handschuhe sowie rund 50.000 Liter Desinfektionsmittel.

Mit den Lagerbeständen soll den Angaben zufolge genug Schutzmaterial für etwa sechs Wochen vorhanden sein. Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) sagte der dpa, dass das Land inzwischen gut mit Schutzmaterialien ausgestattet sei. Gerade am Anfang der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass "nicht alle Krankenhäuser die Pandemielager so angelegt hatten, wie dies vielleicht notwendig gewesen wäre", sagte Werner.

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12.27 Uhr: Trump verteidigt bei Pressekonferenz Gäste ohne Maske

US-Präsident Donald Trump hat Gäste seines Golfclubs verteidigt, die bei seiner Pressekonferenz in einem geschlossenen Raum trotz der anhaltenden Corona-Pandemie keine Maske trugen. Es gebe Ausnahmen von der Maskenpflicht für "politische Aktivitäten", sagte Trump am Freitagabend in seinem Golfclub in Bedminster im Bundesstaat New Jersey. Seine offizielle Pressekonferenz als US-Präsident sei auch ein "friedlicher Protest", behauptete Trump unter dem Jubel der Gäste weiter.

Mitglieder des Golfclubs waren eingeladen worden, der Pressekonferenz des US-Präsidenten beizuwohnen. Die Gäste wüssten, dass die Medien nur Falschinformationen verbreiteten, ihre Anwesenheit stelle daher einen politischen Protest dar, sagte Trump weiter - unter großem Jubel. Nach Berichten anwesender Journalisten und auf Fotos trugen die meisten Gäste keine Maske.

Die bei Trumps Pressekonferenzen anwesenden Journalisten werden routinemäßig auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Bei den Gästen des Golfclubs wurde nach Angaben mitreisender Journalisten vor der Pressekonferenz gemessen, ob sie Fieber haben.
Die bei Trumps Pressekonferenzen anwesenden Journalisten werden routinemäßig auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Bei den Gästen des Golfclubs wurde nach Angaben mitreisender Journalisten vor der Pressekonferenz gemessen, ob sie Fieber haben. © Susan Walsh/AP/dpa

12.04 Uhr: Zwei Spieler des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln positiv

Beim 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte der Verein am Samstag und teilte über den Kurznachrichtendienst Twitter weiter mit: „Beide begaben sich in Absprache mit dem Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne. In den beiden Testrunden fielen alle anderen Tests negativ aus.“ Am Samstag trainierte die Mannschaft von Coach Markus Gisdol drei Tage nach dem offiziellen Trainingsstart erstmals gemeinsam auf dem Platz. Das Training des Fußball-Bundesligisten wird trotz der beiden positiven Tests fortgesetzt. 

11.26 Uhr: Sachsens Krankenhäuser sehen sich für zweite Welle gerüstet

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen sieht die Kliniken im Land für eine zweite Corona-Welle gut gerüstet. "Es gibt nach wie vor ausreichend Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsplätzen, die entsprechend des Bedarfs sofort aktiviert werden können", sagte Friedrich R. München, stellvertretender Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft in Leipzig. Basierend auf der "ersten Welle" seien sowohl seitens der Krankenhäuser, aber auch aller anderen Beteiligten im Lande zahlreiche Erfahrungen gemacht worden, die der Patientenversorgung aktuell zugute kämen. Wie sich die Krankenhäuser auf die Zunahme von Corona-Patienten eingestellt haben, lesen Sie im Artikel "So bereiten sich Sachsens Kliniken auf die zweite Welle vor"

Infos zum Coronavirus in Sachsen:

10.50 Uhr: Deutlich weniger Teilnehmer für neue "Querdenken"-Demo erwartet

Nach der großen Berliner Demonstration gegen die Corona-Auflagen rechnet die Initiative "Querdenken 711" mit deutlich weniger Zuspruch bei einem neuen Protest in Stuttgart. Für eine Demonstration und eine Kundgebung am heutigen Samstag wurden jeweils 500 Teilnehmer angemeldet, wie ein Stadtsprecher sagte.

In den vergangenen Wochen hatten die Stuttgarter Proteste zunehmend weniger Menschen angesprochen. Bei einem "Fest für Frieden und Freiheit" waren nur einige Hundert Besucher gezählt worden. Zu der mehrstündigen Kundgebung im Schlossgarten waren laut Stadt 5.000 Teilnehmer angemeldet.

Eine weitere Veranstaltung von Kritikern der Verordnungen ist für den Sonntag in Dortmund geplant. Dort werden rund 1.500 Menschen erwartet.

10.25 Uhr: Linken-Chefin Kipping fordert Besuchslotsen in Altenheimen

Die Linken-Bundesvorsitzende Katja Kipping fordert Tausende neue Stellen in Alten- und Pflegeheimen, um Besuche von Angehörigen während der Coronavirus-Pandemie zu erleichtern. „Wir sollten ein Bundesprogramm auflegen für sogenannte Besuchslotsen“, sagte Kipping den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „In jedem der rund 12.000 Alten- und Pflegeheime in Deutschland sollte mindestens eine Stelle für Besuchslotsen geschaffen werden“, forderte sie.

Kipping erklärte, dass den regulären Pflegekräfte die Zeit fehle, um Treffen mit den Angehörigen nach den Regeln des Infektionsschutzes zu organisieren. Die Stellen will Kipping mit Arbeitslosen aus besonders von der Pandemie getroffenen Branchen besetzen. „Es gibt jede Menge Personal, das gerade dem eigenen Beruf nicht nachgehen kann: im Veranstaltungsbereich, der Kulturpädagogik oder in der Tourismusbranche“, sagte sie. „Das müssen keine gelernten Pflegekräfte sein, aber sie sollten gewisse Fähigkeiten haben im kommunikativen Umgang.“

Katja Kipping (r), Vorsitzende der Linken
Katja Kipping (r), Vorsitzende der Linken © Ronald Bonss/ZDF/dpa

10.04 Uhr: Ärzteverband kritisiert Maskenpflicht im Unterricht

Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht - wie von Nordrhein-Westfalen vorgesehen - als sinnlos kritisiert. "Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung", sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Sinnvoll ist die Maske dann, wenn es eng wird, etwa beim Verlassen der Klasse, vor dem Schulkiosk oder auf dem Pausenhof, wenn mehrere Klassen gleichzeitig Pause haben."

Mehrere Länder haben eine Maskenpflicht an Schulen angekündigt - mit einer zumindest vorübergehenden Tragepflicht für weiterführende und berufsbildende Schulen steht NRW aber bislang alleine da. Der Vorstoß hatte eine bundesweite Debatte ausgelöst.

9.31 Uhr: Fiebermessen und Masken beim „Tatort“

Für die Kölner „Tatort“-Schauspieler Klaus J. Behrendt (60) und Dietmar Bär (59) waren die Dreharbeiten unter Corona-Bedingungen eine ziemliche Umstellung. „Es geht schon los beim morgendlichen Abholen. Wir haben keine Limousine mehr, sondern einen VW-Bus, der abgehängt ist mit einer Plexi-Folie“, schilderte Behrendt. „Unser Fahrer sitzt darin mit einem Mundschutz, und wir beide sitzen hinten mit Mundschutz. Und wenn man ankommt am Set, geht es los mit allmorgendlichem Fiebermessen.“

Die Schauspieler würden regelmäßig auf das Coronavirus getestet, und am Set gälten strenge Schutzmaßnahmen, an die sich alle halten müssten. „Ich glaube, dass das hier auch eine gute Übung ist, um Solidarität zu zeigen - dass man das auch im Alltag macht, wenn man außerhalb seiner Arbeit ist“, sagte Bär, Darsteller des Kommissars Freddy Schenk. Behrendt spielt dessen Kollegen Max Ballauf. 

Klaus J. Behrendt (r, als Max Ballauf) und Dietmar Bär (l, als Freddy Schenk) arbeiten bei Dreharbeiten zur 81. Kölner "Tatort"-Folge "Brennen sollst Du" .
Klaus J. Behrendt (r, als Max Ballauf) und Dietmar Bär (l, als Freddy Schenk) arbeiten bei Dreharbeiten zur 81. Kölner "Tatort"-Folge "Brennen sollst Du" . © Martin Valentin Menke/WDR/BAVARIA FICTION GmbH//dp

9.01 Uhr: USA: Verhandlungen um nächstes Konjunkturpaket gescheitert

Die zähen Verhandlungen um ein weiteres riesiges Corona-Konjunkturpaket in den USA sind vorerst gescheitert. Das erklärten die Verhandlungsführer der Demokraten, der Republikaner und der Regierung am Freitagnachmittag im Kongress. Zunächst wurde keine weitere Gesprächsrunde anberaumt - nur Stunden bevor sich der Senat planmäßig für einen Monat in die Sommerpause verabschieden wollte.

Die Demokraten legten am Freitag einen Kompromissvorschlag in Höhe von rund zwei Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro) vor, die Republikaner wollten aber offenbar nicht über das von ihnen vorgeschlagene Paket von rund einer Billion Dollar hinausgehen.

8.29 Uhr: CDU-Politiker Fischer verteidigt Vaatz gegen Kritik von links

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer hat seinen Fraktionskollegen Arnold Vaatz gegen Angriffe von links verteidigt, nachdem dieser der Berliner Polizei DDR-Methoden vorgehalten hatte. Fischer sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Arnold Vaatz kenne ich seit über 20 Jahren als engagierten Kämpfer für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Wenn er, als früherer Bürgerrechtler in der DDR, sich so klar äußert, nehme ich das sehr ernst."

Fischer forderte die "gesammelten linken Parteien" auf, sich "sachlich mit Vaatz' Argumenten auseinanderzusetzen, statt jetzt pauschal und unkonkret herumzumäkeln. Es scheint, als habe er mit seiner Kritik in ein Wespennest gestochen und das nicht nur bei der rot-rot-grünen Berliner Regierung."

Am vergangenen Samstag hatten in Berlin Tausende für ein Ende der Corona-Auflagen demonstriert. Während die Organisatoren von bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern sprachen, waren nach Angaben der Polizei allenfalls 20.000 Menschen gekommen. In einem Gastbeitrag für die Plattform §Tichys Einblick§ hatte Unionsfraktionsvize Vaatz daraufhin kritisiert, die "dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen" entspreche dem Vorgehen der DDR-Medien bei den Demonstrationen im Herbst 1989.

8.11 Uhr: Spendensammeln für in Not geratene Studenten in Sachsen

Die Spendenaktionen sächsischer Hochschulen und Universitäten für durch die Corona-Krise in finanzielle Not geratene Studenten haben zum Teil mehrere zehntausend Euro eingebracht. Damit konnte auch ausländischen Studierenden geholfen werden, ergab eine dpa-Umfrage unter den Hochschulen. Viele Studenten hatten ihren Nebenjob etwa in der Gastronomie und damit Einnahmen verloren. Der Spendenstand an der TU Dresden lag Ende Juli nach Uni-Angaben bei 165.000 Euro. An der Universität Leipzig wurden bis Ende Juni fast 50.000 Euro, an der Hochschule Mittweida 45.000 Euro und der TU Bergakademie Freiberg 104.000 Euro gesammelt.

Sonnabend, 7.50 Uhr: RKI meldet 1.122 neue Corona-Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland liegt den dritten Tag in Folge über der Schwelle von 1.000 neuen Fällen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1.122 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215.336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Im Vergleich zum Freitag, an dem 1.147 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet wurden, ging die Zahl am Samstag etwas zurück. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 1.045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1.000 gelegen. Sie war zuletzt am 9. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder. 

Corona-Pandemie - Das passierte am Freitag:

21.46 Uhr: Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten startet

Für Urlauber aus internationalen Risikogebieten greift am Samstag eine Testpflicht auf das Coronavirus bei der Heimkehr nach Deutschland. Wer nicht schon ein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat, muss sich nach der Einreise testen lassen. Dies ist bis zu drei Tage nach der Ankunft kostenlos möglich, wie eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorsieht. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein, aber auch in Testzentren oder Arztpraxen in Städten. Freiwillig können sich schon seit vergangenem Samstag alle Einreisenden kostenlos testen lassen.

Welche Länder als Risikogebiete gelten, geht aus einer Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor - aktuell stehen darauf etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA. Aus der EU sind derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra auf der Liste. 

21.22 Uhr: EU-Kommission fürchtet neuen Flickenteppich bei Reisebeschränkungen

Die wieder zunehmende Zahl von nationalen Alleingängen bei Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen besorgt die EU-Kommission. In einem Brief an die Mitgliedstaaten und an Großbritannien habe man am Freitag noch einmal darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, eine zweite Welle von unkoordinierten Maßnahmen an den Binnengrenzen der EU zu vermeiden, sagte ein Sprecher am Freitag in Brüssel. Man habe zudem Prinzipien dargelegt, die bei Entscheidungen über Beschränkungen des freien Reiseverkehrs im Zusammenhang mit der Pandemie zugrunde gelegt werden sollten.

Kurz zuvor hatten wegen steigender Corona-Zahlen Länder wie Finnland und Dänemark neue Reisebeschränkungen für andere europäische Länder eingeführt - für die Niederlande, Belgien und Andorra. Dänemark gab eine Reisewarnung für Spanien und Andorra heraus, nachdem es zuvor schon von unnötigen Reisen nach Rumänien, Bulgarien und Luxemburg abgeraten hatte.

Die EU-Kommission ist unter anderem besorgt, dass die unkoordinierten Reisebeschränkungen negative Auswirkungen auf den EU-Binnenmarkt haben könnten. Direkte Einflussmöglichkeiten hat sie aber nicht, da Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen bei besonderen Sicherheitsbedrohungen auch innerhalb der EU nationale Angelegenheit sind.

21.11 Uhr: Formel 1 testet vor Silverstone-Rennen 5.127 Menschen auf Corona

Die Corona-Testreihe in der Formel 1 vor dem zweiten Grand Prix in Großbritannien ist bis auf den Fall Sergio Perez ohne positiven Befund geblieben. Vor dem nächsten Rennen in Silverstone an diesem Wochenende wurden insgesamt 5.127 Fahrer, Teammitglieder und weitere Mitarbeiter auf Infektionen mit dem Coronavirus getestet. Wie die Motorsport-Königsklasse am Freitag mitteilte, gab es nur einen bereits bekannten positiven Befund.

Bereits im Vorfeld war mitgeteilt geworden, dass es sich um den Mexikaner Perez handelt, der an diesem Wochenende auch nicht für Racing Point starten wird. Die Formel 1 gibt wöchentlich die Ergebnisse der Corona-Tests bei allen Beteiligten bekannt. Für ihren Neustart hat sich die Serie ein strenges Hygienekonzept verordnet. Dies beinhaltet neben einer Maskenpflicht auch die strikte Unterteilung der Mitwirkenden in Gruppen, die untereinander keinen Kontakt haben dürfen. Alle Menschen mit Zugang zur Rennstrecke müssen sich mindestens alle fünf Tage einem Corona-Test unterziehen. Zuschauer sind bei den Rennen nicht zugelassen.

© Will Oliver/Pool EPA/AP/dpa +

20.52 Uhr: Bis zu 40 Millionen US-Mietern könnte Räumung drohen

Wegen der Corona-Krise droht Wissenschaftlern zufolge zwischen 30 und 40 Millionen Mietern in den USA in den kommenden Monaten eine Zwangsräumung. Damit könnten bis zu 43 Prozent aller Miethaushalte betroffen sein, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Es drohe die "womöglich schwerwiegendste Unterkunftskrise in der Geschichte" des Landes, warnten die Experten renommierter Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology und der Universität Princeton.

Grundlage für die Analyse sind demnach vor allem Befragungen von Mietern und deren Angaben zu ihrer finanziellen Situation. Besonders stark gefährdet sind demnach Angehörige von Minderheiten, darunter Schwarze und Latinos.

Ein vorübergehendes Verbot von Zwangsräumungen auf Bundesebene für bestimmte Immobilien lief Ende Juli aus. Ähnliche Regelungen in mehreren Bundesstaaten sind ebenfalls ausgelaufen. Die Demokraten im Kongress haben daher ebenfalls gewarnt, dass Millionen Amerikanern, die wegen der Coronavirus-Pandemie ihren Job und damit ihr Einkommen verloren haben, die Zwangsräumung droht.

20.42 Uhr: Coronavirus in Heim im Landkreis Görlitz nicht weiter ausgebreitet

Das Coronavirus hat sich in einem Heim für Menschen mit Behinderung in Bernstadt (Landkreis Görlitz) nicht weiter ausgebreitet. Wie das Landratsamt Görlitz am Freitag mitteilte, blieb die Zahl der Infektionen mit 40 im Vergleich zum Vortag konstant. Betroffen sind 30 Bewohner des Heimes und zehn Mitarbeiter. Doch unabhängig davon meldete der Landkreis am Freitag dennoch einen weiteren neuen Fall. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Kommt es zum Lockdown im Landkreis?" (SZ+)

20.21 Uhr: Litauens Präsident geht vorsorglich in Selbstisolation

Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda hat sich vorsorglich in Selbstisolation begeben, nachdem ein Mitarbeiter der Präsidialkanzlei möglicherweise Kontakt mit einem Corona-Infizierten gehabt hatte. Das Staatsoberhaupt des baltischen EU-Landes und der Mitarbeiterstab würden vorerst in Quarantäne bleiben, bis die notwendigen Untersuchungen abgeschlossen seien, sagte Nausedas Sprecher am Freitag in Vilnius der Nachrichtenagentur BNS. 

Gitanas Nauseda, Präsident von Litauen
Gitanas Nauseda, Präsident von Litauen © Stephanie Lecocq/EPA Pool/AP/dpa

19.38 Uhr: Schweiz sichert sich 4,5 Millionen Dosen möglichen Impfstoffs

Die Schweiz hat sich den aussichtsreichen Corona-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna für mehr als zwei Millionen Menschen gesichert. "Um der Schweiz einen frühen Zugang zum Impfstoff von Moderna zu gewährleisten, hat der Bund einen Vertrag über den Bezug von 4,5 Millionen Impfdosen abgeschlossen", teilte die Schweizer Regierung am Freitag mit. Voraussetzung sei, dass der Impfstoff, der als einer der ersten weltweit klinisch getestet wird, eine Zulassung für die Schweiz erhalte. Pro Person seien dann voraussichtlich zwei Impfdosen nötig, wodurch 2,25 Millionen Menschen geimpft werden könnten.

Die Schweiz gehöre zu den ersten Ländern, die mit Moderna einen Vertrag abgeschlossen hätten, hieß es weiter. Auch mit weiteren Impfstoff-Unternehmen sei man im Gespräch. "Gleichzeitig unterstützt die Schweiz multilaterale Vorhaben zur gerechten Verteilung eines zukünftigen Impfstoffes." Insgesamt stehen in der Schweiz 300 Millionen Franken (etwa 278 Millionen Euro) für die Beschaffung eines Impfstoffs zur Verfügung.

Der genbasierte Impfstoff des Biotech-Herstellers Moderna ist in den USA aktuell in der heißen Phase seiner Erprobung: Ende Juli startete die klinische Phase-III-Studie mit 30.000 Probanden, in der überprüft wird, ob der Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt. In einem ähnlich fortgeschrittenen Stadium werden der WHO zufolge derzeit nur eine Handvoll weiterer Wirkstoffe erforscht. Ergebnisse werden gegen Ende des Jahres erwartet.

19.04 Uhr: Steinmeier bedauert Verzicht auf Coronaregeln bei Urlaubsfoto

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Verstoß gegen die Corona-Hygieneregeln im Urlaub in Südtirol eingeräumt und bedauert. "Fünf Sekunden Unaufmerksamkeit, die ich mir selbst vorwerfe und die nicht hätte passieren dürfen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". "Das tut mir leid." Zuvor hatte die "Neue Südtiroler Tageszeitung" ein Foto veröffentlicht, das den Bundespräsidenten zusammen mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und vier Musikantinnen zeigt - ohne Mund-Nase-Schutz und ohne Mindestabstand.

"In meinem Urlaub bin ich beim Verlassen einer Bergalm dem spontanen Wunsch nach einem gemeinsamen Foto an der frischen Luft nachgekommen", sagte Steinmeier dazu. Dabei sei die Abstandsregel nicht eingehalten worden.

Der Bundespräsident und seine Frau Elke Büdenbender waren nach dpa-Informationen an dem Tag vor zweieinhalb Wochen auf den Tschafon in den Dolomiten gewandert. Auf dem Rückweg trafen sie sich mit dem Südtiroler Landeshauptmann - vergleichbar einem deutschen Ministerpräsidenten - und dessen Frau zum Abendbrot auf einer Berghütte. Auf der Terrasse, wo das Abendessen stattfand, gab es keine Maskenpflicht. Als Steinmeier wegen heraufziehenden schlechten Wetters zurück ins Tal wollte, wurde er demnach gebeten, noch schnell ein Foto zusammen mit den Musikantinnen zu machen.

©  Screenshot/Sächsische.de

18.21 Uhr: NRW will Sarah Conner und Bryan Adams nicht singen lassen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zweifelt an der rechtlichen Grundlage eines in Düsseldorf geplanten Konzerts mit 13.000 Zuschauern. „Konzept und Genehmigung sind jedenfalls nicht mit dem Land abgestimmt und ich habe begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage“, teilte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei einer Großveranstaltung dieser Art hätte er in diesen Zeiten eine Abstimmung mit den Landesbehörden erwartet. Sein Ministerium habe das Düsseldorfer Gesundheitsamt angewiesen, „unverzüglich die Rechtsgrundlage für diese Genehmigungsentscheidung darzustellen und das Hygienekonzept für die Veranstaltung selbst zur Prüfung durch die Fachaufsicht vorzulegen.“

Am Freitagmorgen waren die Pläne für das Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion („Merkur Spielarena“) bekannt geworden. Vor 13.000 Fans sollen unter anderem Rocker Bryan Adams (60), Sängerin Sarah Connor (40) und die Western-Band The BossHoss auftreten. Im Gesundheitsministerium stießen die Pläne offenkundig übel auf. „Dass ein lokales Gesundheitsamt in dieser Lage eine Veranstaltung dieser Größenordnung im Alleingang genehmigt, hat mich als Gesundheitsminister nachhaltig irritiert“, erklärte Ressortchef Laumann. „Dass die Stadt selbst Mitveranstalter dieses Festival zu sein scheint und keinerlei Abstimmung mit dem Land sucht, macht das Verhalten noch unverständlicher.“

17.52 Uhr: Deutschland lässt Partner ohne Trauschein einreisen

Die Bundesregierung hebt die Reisebeschränkungen für Paare ohne Trauschein auf. Ab kommender Woche können auch unverheiratete Partner aus Nicht-EU-Staaten wieder nach Deutschland einreisen. Das teilte das Innenministerium am Freitag in Berlin mit. Ressortchef Horst Seehofer (CSU) war zuletzt zunehmend unter Druck geraten, weil betroffene Paare bereits wochenlang eine Aufhebung der Reisebeschränkungen gefordert hatten. Viele von ihnen konnten sich aufgrund der Corona-Maßnahmen seit Monaten nicht mehr persönlich treffen.

Voraussetzung für die jetzt beschlossenen Einreiseerleichterungen ist nach Angaben des Ministeriums allerdings eine auf Dauer angelegte Partnerschaft. Diese soll etwa durch einen vorherigen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland oder durch ein vorheriges persönliches Treffen in Deutschland nachgewiesen werden.

17.31 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt stärker an

Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen erhöht sich weiter zweistellig - auf niedrigem Niveau. Seit Donnerstag kamen laut der laufend aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums vom Freitag 36 Fälle dazu.

Die Zahl der Corona-Infektionen im Freistaat insgesamt stieg damit auf 5.624. Allein 32 wurden dabei im Landkreis Görlitz bestätigt, wo für mehrere Heime Quarantäne gilt. Unverändert 224 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher gestorben. Etwa 5.285 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen gelten als genesen - ein Schätzwert. Der Anteil Gestorbener an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiterhin 4 Prozent.

17.10 Uhr: NRW will 1.000 zusätzliche Schulbusse einsetzen

Die Landesregierung will mit dem Schulstart am kommenden Mittwoch bis zu 1.000 zusätzliche Schulbusse einsetzen. Das geht aus einem Brief von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

Damit sollen die Schüler mehr Abstand haben, wenn sie zur Schule fahren und trotz Maskenpflicht nicht dicht gedrängt eine Virusinfektion riskieren müssen. Die Maßnahme ist zunächst für die 43 Schultage bis zu den Herbstferien vorgesehen. Dafür sollen 13,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. 

16.47 Uhr : SPD-Vize Midyatli fordert mehr Kinderkrankentage

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Serpil Midyatli fordert wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres eine Verdoppelung der sogenannten Kinderkrankentage für Eltern. Auch unabhängig von Corona sei eine Aufstockung der Betreuungstage nötig, damit sich Beruf und Familie besser vereinbaren ließen, sagte die Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein dem "Spiegel". Ihre Partei solle fünf bis zehn zusätzliche Tage in ihrem künftigen Regierungsprogramm verankern.

Bislang dürfen Elternteile zehn und Alleinerziehende bis zu zwanzig Arbeitstage fehlen, um bis zu zwölf Jahre alte kranke Kinder zu betreuen. "Derzeit müssen Kinder aus Infektionsschutzgründen bereits bei leichtesten Schnupfensymptomen in vielen Bundesländern zu Hause bleiben", sagte Midyatli. Das stelle viele Eltern vor Betreuungsprobleme, da die Kinderkrankentage zuvor schon nicht ausgereicht hätten.

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Serpil Midyatli fordert wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres eine Verdoppelung der sogenannten Kinderkrankentage für Eltern.
Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Serpil Midyatli fordert wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres eine Verdoppelung der sogenannten Kinderkrankentage für Eltern. © Carsten Rehder/dpa

16.17 Uhr: Dramatischer Einbruch der Touristenzahlen in Prag

Der Tourismus in der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Prag ist aufgrund der Corona-Pandemie dramatisch eingebrochen. Die Zahl der Übernachtungsgäste in der tschechischen Hauptstadt ging im zweiten Quartal 2020 um 93,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie die Statistikbehörde CSU am Freitag mitteilte. Die "Goldene Stadt" ist bekannt für ihre Bierkneipen und Sehenswürdigkeiten wie die Karlsbrücke über die Moldau und die Prager Burg.

Landesweit lag der Rückgang bei 82,9 Prozent. Während zwischen April und Juni 2019 noch mehr als 571.000 Hotelgäste aus Deutschland im Nachbarland übernachteten, waren es im zweiten Quartal 2020 weniger als 50.000. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Regierung in Prag unter Ministerpräsident Andrej Babis von Mitte März bis Anfang Juni zum Schutz vor dem Coronavirus die Grenzen für ausländische Touristen geschlossen hatte.

© Matthias Rietschel

15.32 Uhr: Virologin empfiehlt Grippeimpfung auch für Jüngere

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer empfiehlt auch jungen Menschen in diesem Jahr eine Grippeimpfung. Damit könne man zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen, sagte die Direktorin des Instituts für Virologie der Technischen Universität München bei RTL und ntv im Interview. Eine Grippeimpfung mache für alle Sinn, schrieb sie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Denn im Herbst stünden die Ärzte vor der Herausforderung, Grippe, Covid-19 und banale Erkältungen schnell voneinander unterscheiden zu müssen, wenn Menschen Symptome wie Husten zeigten, sagte Protzer RTL und ntv. „Je mehr Menschen dann sicher sagen können: Ich bin aber gegen Grippe geimpft, das kann man schonmal relativ ausschließen, umso einfacher macht es uns das natürlich.“

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hingegen hatte sich erst vergangene Woche dafür ausgesprochen, weiterhin vor allem Risikogruppen gegen Grippe zu impfen. Als Beispiele wurden Senioren und chronisch Kranke genannt. Durch eine Ausweitung der Impfempfehlung auf die gesamte Bevölkerung könne es zu einer Unterversorgung der Risikogruppen kommen.

15.18 Uhr: Saarland lockert Corona-Regeln für Veranstaltungen

Das Saarland erlaubt von diesem Montag an wieder größere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen drinnen und draußen. Unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln dürfen sich dann bis zu 450 Menschen in geschlossenen Räumen versammeln, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Bislang liegt die Obergrenze bei 350 Personen. Für Veranstaltungen unter freiem Himmel wird die erlaubte Höchstzahl von 700 auf 900 erhöht. Die Begrenzungen waren verhängt worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Das Stufenkonzept sieht weitere Lockerungen für Veranstaltungen vor. So sollen vom 24. August an Höchstgrenzen von 1.000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen gelten. Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Saarland war zuletzt von Mittwoch auf Donnerstag um 13 auf 2.881 gestiegen.

14.47 Uhr: Forscher befürchten doppelt so viele Malaria-Tote

Wegen der Coronavirus-Pandemie könnten in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Menschen in Afrika südlich der Sahara an Malaria sterben als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommen britische Forscher und Kollegen im Fachblatt „Nature Medicine“. In Afrika wurden inzwischen mehr als eine Million Coronavirus-Fälle verzeichnet. Um die Pandemie einzudämmen, haben die Länder etliche Maßnahmen ergriffen, die aber auch Konsequenzen für die Bekämpfung von Malaria - etwa die Verteilung von Moskitonetzen - haben.

Sollten die Aktivitäten zur Prävention von Malaria stark beeinträchtigt werden, könne es 2020 rund 779.000 Malaria-Tote geben, warnten die Autoren der Studie. Maßnahmen wie die Verteilung von Netzen oder der Zugang zu Malaria-Medikamenten müssten priorisiert werden, forderten sie.

Bereits im April hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einem drastischen Anstieg der Malaria-Toten in diesem Jahr gewarnt. Im Jahr 2018 gab es nach WHO-Angaben 228 Millionen Malaria-Fälle und geschätzte 405.000 Menschen starben. Die meisten Tode
Bereits im April hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einem drastischen Anstieg der Malaria-Toten in diesem Jahr gewarnt. Im Jahr 2018 gab es nach WHO-Angaben 228 Millionen Malaria-Fälle und geschätzte 405.000 Menschen starben. Die meisten Tode © obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/SOS-Archi

14.24 Uhr: Elf positive Tests an Sachsens Flughäfen

An den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden haben sich bisher rund 2.800 Urlaubsrückkehrer auf eine Corona-Infektion testen lassen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen am Freitag auf Anfrage mitteilte, wurden lediglich elf Reisende positiv getestet - allesamt am Flughafen Leipzig/Halle. Mit der am Samstag beginnenden Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wird in Sachsen kein zusätzlicher Ansturm auf die Testcenter erwartet. Momentan gibt es von hiesigen Flughäfen keine Verbindungen in solche Gebiete.

Das sächsische Sozialministerium verwies am Freitag darauf, dass Betroffene, die beispielsweise mit dem Zug oder dem Auto aus einem Risikogebiet zurückkehren, sich entweder an den Flughäfen oder beim Hausarzt kostenlos testen lassen können. Sozialstaatssekretär Uwe Gaul hatte am vergangenen Montag davon gesprochen, dass Sachsen weitere Testmöglichkeiten auch auf Bahnhöfen und an den Grenzübergängen zu Polen und Tschechien erwägt.

14.01 Uhr: Lehrerverband fordert nach Schulschließungen schärfere Regeln

Nach zwei Schulschließungen in Mecklenburg-Vorpommern wenige Tage nach Schuljahresbeginn hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, schärfere Hygienemaßnahmen in den Schulen in ganz Deutschland gefordert. Seiner Ansicht nach hat lediglich Nordrhein-Westfalen, das nächsten Mittwoch ins neue Schuljahr startet, den richtigen Weg eingeschlagen. Das Vorgehen in NRW sei zwar nicht ideal für ein lebendiges Unterrichtsgeschehen, "aber ein Opfer, das zu bringen ist, wenn wir wieder vollständigen Unterricht haben wollen, zumindest befristet, solange die Infektionszahlen in Deutschland weiter steigen", sagte Meidinger am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland müssen ältere Schüler mit Beginn des Schuljahrs am kommenden Mittwoch auch im Unterricht eine Maske tragen, in anderen Ländern kann der Mund-Nasen-Schutz nach bisherigen Planungen am Platz abgenommen werden. "Wenn man Schulen wieder komplett öffnet, dann muss man als Ersatz für die wegfallende Mindestabstandsregelung im Klassenzimmer wirksame alternative Hygieneschutzmaßnahmen ergreifen", sagte Meidinger. In Mecklenburg-Vorpommern sei da zu wenig geschehen. Wenn es nicht gelinge, bei vollständig geöffneten schulen den Gesundheitsschutz hochzuhalten, müsse man wieder darüber nachdenken, in den Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Distanzunterricht zurückzuschalten.

13.29 Uhr: Kein Abstand - Anzeige gegen Würzburgs OB

Weil er bei einem Foto mit den Würzburger Kickers den Corona-Mindestabstand nicht einhielt, hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) sich eine Anzeige eingehandelt. Ein Sprecher der Regierung von Unterfranken bestätigte, dass die Polizei eine entsprechende Anzeige an die Regierung weitergeleitet hatte. Zuvor hatte die „Main Post“ darüber berichtet. „Wir haben die Stadt dazu angehört und werden uns in den kommenden Tagen dazu äußern“, sagte der Regierungssprecher.

Das Gruppenfoto mit der Fußballmannschaft hatte Schuchardt zuvor schon Ärger in sozialen Medien eingehandelt. Das Bild „konterkariert leider unsere vielen Überlegungen in Sachen Corona-Schutz“, gab Rathaus-Sprecher Georg Wagenbrenner in der Zeitung zu. Auch der Oberbürgermeister selbst bedauert den Fehler in einem Fernsehinterview, wie die Zeitung berichtete. 

13.10 Uhr: Nächste größere Corona-Demo in Dortmund

Die Polizei in Dortmund rüstet sich für eine größere Demonstration gegen die staatlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Organisation "Querdenken-231" habe die Veranstaltung unter dem Motto "Festival für Frieden & Freiheit - Wahrung unserer Grundrechte" für Sonntag angemeldet, berichtete die Polizei am Freitag. Es würden rund 1500 Teilnehmer in der Innenstadt erwartet. Es sei noch nicht ganz klar, "was für ein Publikum da zusammenkommt", sagte eine Sprecherin.

12.52 Uhr: Sachsens Corona-Hilfsprogramm für Entwicklungsländer ausgeschöpft

Sachsens Hilfsprogramm zur Eindämmung der Corona- Pandemie in Entwicklungsländern ist ausgeschöpft. Nach Angaben der Staatskanzlei werden zwölf Projekte in zehn Staaten mit 200.000 Euro unterstützt. "Unser Ziel war es, mit dem Sonderprogramm ein Zeichen der Solidarität gegenüber den ärmsten Ländern der Welt zu setzen und Unterstützung gegen die Ausbreitung von Covid-19 zu leisten", erklärte Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU). Dank des Engagements der in Sachsen ansässigen Nichtregierungsorganisationen und ihrer Partner vor Ort habe man schnell eine beachtliche Zahl an Projekten unterstützen können. Die Vorhaben betreffen unter anderem die Errichtung von Toiletten in einer Grundschule in Iringa (Tansania), da dort  unzureichende sanitäre Anlagen als wesentliche Infektionsquelle gelten. Ein weiteres Projekt wird in der Region Salima in Malawi finanziert, wo unter anderem Schutzausrüstungen und ein Beatmungsgerät angeschafft werden. Auch im ugandischen  Adjumani geht es um den Erwerb von Schutzausrüstungen und Sanitäranlagen. Sachsen unterstützt seit 2017 entwicklungspolitische Initiativen. 2019 standen dafür 550.000 Euro bereit, für 2020 waren bisher 700.000 Euro eingeplant. Mit dem Corona-Sonderprogramm sind es nun 900.000 Euro.

12.21 Uhr: Polizeigewerkschaft widerspricht Vorwurf der DDR-Methoden

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Teilnehmerzahl bei der Berliner Corona-Demonstration sei mit DDR-Methoden kleingeredet worden. Mit solchen "zutiefst unqualifizierten Kommentaren" verschärfe Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz das Reizklima in der Gesellschaft, sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Dietmar Schilff am Freitag in Hannover. "Verschwörungsfanatiker erhalten dadurch unnötigen Aufwind, und die Infektionsgefahr in unserer Gesellschaft wird alles andere als gebannt." Der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt forderte eine Entschuldigung von Vaatz. Berlins Polizisten hätten für ihren Einsatz "Respekt, Vertrauen und Wertschätzung" verdient, sagte Wendt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Am vergangenen Samstag hatten in Berlin Tausende für ein Ende der Corona-Auflagen protestiert. Während die Organisatoren von bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern sprachen, waren nach Angaben der Polizei allenfalls 20.000 Demonstranten gekommen. In einem Gastbeitrag für die Plattform "Tichys Einblick" hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Vaatz daraufhin kritisiert, die "dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen" entspreche dem Vorgehen der DDR-Medien bei den Demonstrationen im Herbst 1989. SPD und Grüne äußerten deutliche Kritik. Auch ein Sprecher der Unionsfraktion distanzierte sich. 

12.06 Uhr: Dresden meldet weitere Corona-Nachweise

In der Landeshauptstadt sind innerhalb der letzten 24 Stunden erneut zwei Tests positiv ausgefallen. Damit steigt die Zahl der bekannten Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 641. Insgesamt 624 Menschen - einer mehr als am Donnerstag - gelten schätzungsweise als mittlerweile wieder genesen. Die Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Virus blieben in Dresden kontant bei zehn. 

11.37 Uhr: Polen verzeichnet Höchstwert bei neuen Corona-Infektionen

Polen hat erneut so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Freitag verzeichneten die Behörden 809 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der bisherige Rekordwert wurde am Donnerstag erfasst, er lag bei 726 Neuinfektionen. In Polen haben sich nach offiziellen Angaben bislang 50.324 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 1787 Menschen starben demnach mit dem Virus. Das Land hat rund 38 Millionen Einwohner. Gesundheitsminister Lukasz Szumowski kündigte verstärkte Kontrollen in Urlaubsorten an, um die Schutzmaßnahmen besser durchzusetzen. Auch Urlauber seien nicht von der Maskenpflicht in Geschäften befreit und müssten die Abstandsregeln in Restaurants und Kneipen beachten.

11.14 Uhr: Mehr als eine Million Fälle in Afrika

Afrika hat laut der Afrikanischen Union (AU) mehr als eine Million nachgewiesene Corona-Fälle verzeichnet. Mehr als 22 000 Infizierte seien gestorben, teilte die AU am Freitag mit. Demnach stellt Südafrika mit 538 184 Fällen gut die Hälfte der registrierten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Weitere Schwerpunktländer sind Ägypten, Nigeria, Algerien und der Sudan. Nach Expertenansicht liegt die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen allerdings weitaus höher. Es mangelt oft an Tests, an Personal sowie in einigen Ländern mittlerweile auch an genügend Krankenhausbetten. In Ländern wie Tansania gibt es zudem seit längerem keine aktuellen Zahlen.

11.01 Uhr: Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen

Kurz nach dem Start des neuen Schuljahres sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Schulen wegen Corona-Fällen geschlossen worden. Betroffen sind das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust, wo eine Lehrerin positiv getestet worden ist und die Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz, wie aus Mitteilungen der beiden Landkreise hervorgeht. An der Grundschule ist demnach ein Schüler infiziert. Die Grundschule soll von Montag an zwei Wochen geschlossen bleiben. Heute sollen die Kinder noch im Freien und in getrennten Gruppen unterrichtet werden. Alle Kinder, Lehrer und anderen Schulmitarbeiter müssen den Angaben zufolge in Quarantäne. Die Eltern würden über das richtige Verhalten in der Quarantänezeit und den Umgang mit etwaigen Verdienstausfällen informiert, heißt es vom Landkreis. Das Gesundheitsamt ermittele nun Kontaktpersonen. Das Gymnasium in Ludwigslust mit rund 800 Schülern bleibt zunächst bis einschließlich Mittwoch nächster Woche vorsorglich geschlossen. Alle 55 Lehrer würden auf Corona getestet, heißt es. Die infizierte Lehrerin habe nach den Ferien noch keinen Unterricht erteilt, also keinen Kontakt zu Schülern gehabt.  

Erst am Montag hatte in Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr begonnen.
Erst am Montag hatte in Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr begonnen. © dpa/Jens Büttner

10.44 Uhr: Mehr als 50.000 Corona-Todesopfer in Mexiko

Mexiko hat als drittes Land der Welt die Marke von 50.000 registrierten Todesfällen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 überschritten. Die Zahl stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Vergleich zum Vortag um 819 auf 50.517. Knapp eine Woche zuvor hatte Mexiko Großbritannien überholt und war weltweit auf die dritte Stelle vorgerückt. Auf Platz eins bei den Todesopfern stehen nach Statistiken der Johns-Hopkins-Universität die USA mit mehr als 160.000, gefolgt von Brasilien mit mehr als 98.000. Die offizielle Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt in Mexiko inzwischen bei 462.690 - laut Johns-Hopkins-Universität die sechstmeisten eines Landes. 

10.08 Uhr: Strenge Maßnahmen auf griechischer Insel

Die griechische Regierung hat erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie umfangreiche Einschränkungen auf einer Insel angeordnet. Nachdem auf der kleinen Urlaubsinsel Poros gut ein Dutzend Menschen positiv auf das Virus getestet wurden, gilt eine Maskenpflicht für alle Einrichtungen, sowohl in überdachten als auch im Freien, teilte der Zivilschutz mit. Demnach müssen alle Geschäfte inklusive Bars, Tanzlokale und Tavernen um 23 Uhr schließen. Versammlungen von mehr als neun Personen sind nicht mehr erlaubt. Partys, religiöse Feiern sowie Wochenmärkte wurden abgesagt. In Tavernen, Restaurants und Bars dürfen höchstens vier Menschen an einem Tisch sitzen. Diese Maßnahmen gelten zunächst bis zum 17. August. In Poros mit rund 4.000 Einwohnern verbringen hauptsächlich Athener ihren Sommerurlaub. Die Insel ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die die griechische Hauptstadt besuchen und kurz auch eine griechische Insel sehen wollen. 

9.40 Uhr: Konzert mit 13.000 Zuschauern in Düsseldorf geplant

Ein Konzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und "The Boss Hoss" soll am 4. September vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf stattfinden. "Das ist das Zeichen, auf das Fans, Künstler und Crews sowie die gesamte Musikindustrie sehnsüchtigst gewartet haben", sagte Veranstalter Marek Lieberberg laut einer Mitteilung vom Freitag. Es wäre das erste Großkonzert seit Mitte März in Deutschland. Das Konzert im Düsseldorfer Fußballstadion werde in enger Abstimmung mit den Behörden geplant. Wie das gehen soll, lesen SIe im Artikel Steigt in Düsseldorf bald ein Großkonzert?

9.09 Uhr: USA bewerten Reise-Situation nun differenzierter

Nach fast fünf Monaten hat die US-Regierung ihre wegen der Pandemie verhängte weltweite Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger wieder aufgehoben. Nun würden für jedes Land wieder individuelle Bewertungen bekanntgegeben, erklärte das US-Außenministerium. Derzeit verbessere sich die Gesundheitslage in manchen Staaten nachhaltig, während sie sich in anderen Ländern verschlechtere. Spezifische Warnhinweise für jedes Land würden US-Bürgern daher bei der Reiseplanung helfen, hieß es. Das Ministerium bewertet Reiseziele auf einer Skala von eins bis vier. Die höchste Stufe entspricht einer Reisewarnung und galt seit 19. März weltweit. Nun stehen unter anderem alle 27 EU-Staaten, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und die Türkei auf Stufe drei des Warnsystems. Das bedeutet, US-Bürger sind dazu aufgerufen, ihre Reisepläne zu überdenken. Weiterhin auf der höchsten Stufe vier sind unter anderem Russland, Indien, Afghanistan und Argentinien. In diesen Fällen werden die Warnungen zum Teil mit dem Niveau der Corona-Infektionen begründet, zum Teil mit Sicherheitsgründen. 

8.33 Uhr: Deutsche Industrie erholt sich weiter von Corona-Einbruch

Die deutsche Industrie hat sich auch im Juni von dem drastischen Produktionseinbruch in der Corona-Krise erholt. Im verarbeitenden Gewerbes sei die Fertigung im Monatsvergleich um 8,9 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas schwächeren Zuwachs um 8,2 Prozent gerechnet. Der Anstieg im Juni war der zweite in Folge. In den Monaten März und April war die Produktion wegen der Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie stark gefallen. Dass die Krise immer noch schwer wiegt, zeigt der Jahresvergleich. Gegenüber dem Vorjahresmonat war die Gesamtherstellung im Juni um 11,7 Prozent rückläufig. Das Vorkrisenniveau wird immer noch klar unterschritten: Im Vergleich zu Februar liegt die Gesamtproduktion 12,1 Prozent niedriger. In der Automobilindustrie ist die Produktion im Juni laut Bundesamt mit 54,7 Prozent zum Vormonat weiter stark angestiegen. Sie liegt in der deutschen Schlüsselindustrie aber noch gut 20 Prozent niedriger als im Februar. Im Februar waren die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie noch nicht in Kraft. 

8.16 Uhr: Australien lässt Grenzen noch Monate zu

Australien will seine Grenzen wegen der Corona-Pandemie vorläufig weiter geschlossen halten. Es werde noch "einige Monate" dauern, bis wieder Ausländer einreisen dürften, sagte Premierminister Scott Morrison am Freitag. "Wir haben beschlossen, dass die internationalen Reisebeschränkungen für Ankünfte in Australien in ihrer derzeitigen Form fortgesetzt werden sollen", so Morrison. Er hoffe aber, dass die Regeln "irgendwann in der Zukunft" geändert werde könnten. Das Einreiseverbot für internationale Besucher gilt seit März, als Australien etwa 700 Fälle verzeichnete. Mittlerweile hat das Land insgesamt mehr als 20.000 Infektionen registriert, 266 Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Nur Australier und Menschen mit permanentem Wohnsitz dürfen seither noch ins Land. Zudem gilt auch ein Ausreiseverbot für Australier. Während die meisten Bundesstaaten und Territorien derzeit recht erfolgreich im Kampf gegen das Virus sind, gilt Victoria mit der Millionenmetropole Melbourne als Hotspot. Dort gibt es derzeit rund 7.000 aktive Fälle. Die Regionalregierung hatte am Wochenende den Katastrophenzustand erklärt und in Melbourne eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Australische Verteidigungsstreitkräfte und Polizisten patrouillieren während des Lockdowns. in Melbourne.
Australische Verteidigungsstreitkräfte und Polizisten patrouillieren während des Lockdowns. in Melbourne. © Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa

7.45 Uhr: Chinas Außenhandel legt trotz Corona weiter zu

Trotz der globalen Krise sind Chinas Exporte im vergangenen Monat unerwartet stark gestiegen. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft legten im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent zu, wie die Pekinger Zollverwaltung am Freitag berichtete. Leicht schwächer fielen dagegen die Importe aus, die um 1,4 Prozent schrumpften. Unterm Strich legte der Außenhandel damit um 3,4 Prozent auf einen Wert von rund 413 Milliarden US-Dollar zu. Zwar laufen die Geschäfte wieder an, seit Januar gerechnet muss China aber noch immer ein Minus beim Außenhandel von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Im Dezember waren die ersten Fälle des neuen Coronavirus in China entdeckt worden. Das dämmte die Pandemie mit strikten Maßnahmen ein. Es gibt heute zumindest offiziellen Informationen zufolge kaum noch neue Infektionen, so dass sich das Leben und die Wirtschaftstätigkeiten wieder normalisieren. 

7.04 Uhr: Gesundheitswesen kann laut Spahn mit aktueller Situation umgehen 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nach dem jüngsten Anstieg der Corona-Neuinfektionen klargemacht, dass er derzeit keine kritische Schwelle überschritten sieht. "Im Moment sind wir in jedem Fall noch in einer Größenordnung, mit der das Gesundheitswesen und der öffentliche Gesundheitsdienst umgehen kann", sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend dem ZDF-"Heute Journal". "Wenn wir uns jetzt stabilisieren auf einem bestimmten Niveau, dann können wir damit umgehen. Wenn die Zahlen weiter steigen, dann kommt es auf uns alle an, im Alltag aufeinander zu achten und eben weitere Maßnahmen tatsächlich auch nicht nötig zu machen." Auf die Frage, ab wann wieder eine Art Lockdown notwendig wäre, unterstrich Spahn die Linie, im Fall der Fälle vor allem auf regionale Maßnahmen zu setzen. 

Jens Spahn sieht das Gesundheitswesen gut aufgestellt.
Jens Spahn sieht das Gesundheitswesen gut aufgestellt. © dpa/Michael Kappeler

6.15 Uhr: Erneut mehr als 1000 neue Corona-Infektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1.147 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 214.214 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen meldete. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland hat damit den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Bereits am Donnerstag lagen die Neuinfektionen mit 1.045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1.000. Sie war zuletzt am 7. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder. Der Höhepunkt bei den neuen Ansteckungen wurde Anfang April mit mehr als 6000 erreicht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9.183. Bis Freitagmorgen hatten 195.900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag mit Stand 6. August in Deutschland bei 0,99 (Vortag: 0,9). Das weniger schwankende Sieben-Tage-R lag bei 1,06 (Vortag: 0,97). 

6.01 Uhr: Rufe nach schärferen Maßnahmen

Nach der Ankündigung verpflichtender Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten werden Rufe nach schärferen Maßnahmen im Kampf gegen das Virus laut. Eine zweite Corona-Welle müsse unbedingt verhindert werden, hieß es zur Begründung. Der CDU-Wirtschaftsrat forderte ein generelles Reiseverbot für Corona-Hotspots. "Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden", sagte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des CDU-nahen Verbands, der "Bild"-Zeitung. "Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht."

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Mongomery, forderte eine generelle Quarantäne. Tests seien nur "eine Momentaufnahme". Deshalb sollte alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne gehen. "Eine Woche bis zehn Tage. Ein negativer Test kann nicht vor der Quarantäne schützen", sagte Montgomery der "Passauer Neuen Presse" (Freitag). Um eine Infektion sicher auszuschließen, sei ein zweiter Test nach mindestens 72 Stunden notwendig. 

5.41 Uhr: Wirtschaft klagt über erhebliche Folgen der Reisebeschränkungen

Die weltweiten Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie machen der deutschen Wirtschaft zunehmend zu schaffen. "Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft sind Geschäftsreisen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Folgen der Reiseeinschränkungen sind daher erheblich", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, der Deutschen Presse-Agentur. Aufgrund der vielen Grenzschließungen und Quarantänemaßnahmen könnten Unternehmen häufig ihre Manager, Techniker oder Vertriebsmitarbeiter nicht zu ihren Kunden oder Lieferanten in andere Länder schicken. "Für Geschäftsanbahnungen sowie Montagen oder Reparaturen von Maschinen ist der persönliche Kontakt vor Ort häufig aber unerlässlich", sagte Wansleben. Seit März gibt es weltweit massive Reisebeschränkungen. Innerhalb der Europäischen Union sind sie zwar weitgehend aufgehoben worden. Für wichtige Handelspartner Deutschlands wie die USA oder China bestehen sie aber weiterhin. In einer Umfrage der Außenhandelskammern (AHK World Business Outlook) vom Juli gaben 63 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland an, von Reisebeschränkungen betroffen zu sein. In den USA seien es sogar 69 Prozent, sagte Wansleben. "Diese Zahlen sind besonders besorgniserregend, denn mit Exporten in einem Wert von annähernd 119 Milliarden Euro im Jahr 2019 sind die USA Deutschlands wichtigster Exportmarkt. Zudem sind die USA einer der wichtigsten Investitionsstandorte."

5.15 Uhr: Forscher befürchten fast 300.000 Corona-Tote in den USA bis Dezember

Bis Dezember könnten nach einem weithin beachteten Modell in den USA insgesamt fast 300.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus sterben. 

Das wären rund 140.000 Tote mehr als derzeit. Wenn 95 Prozent der Menschen in der Öffentlichkeit stets Masken trügen, könnte die Zahl der Opfer bis 1. Dezember mit rund 228.000 deutlich geringer ausfallen, erklärten die Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle am Donnerstag. Das Modell des Instituts befürchtet nun bis 1. Dezember 295.000 Tote. Vor der jüngsten starken Zunahme der Neuinfektionen in den USA hatte das Modell bis 1. November noch mit rund 230.000 Toten gerechnet. Bislang sind in den USA fast 160.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben, wie Daten der Universität Johns Hopkins zeigen. Landesweit gibt es inzwischen fast fünf Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Seit Mitte Juni hat die Zahl der Neuinfektionen in den USA wieder deutlich zugenommen. 

Corona-Pandemie - Das passierte am Donnerstag:

21.42 Uhr: Touristen sollen Teile von Amsterdam meiden

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat vor einem zweiten Lockdown gewarnt und Bürger dringend ermahnt, die Corona-Regeln einzuhalten. Touristen warnte er, belebte Plätze in Amsterdam zu meiden. Die Gefahr der Verbreitung des Corona-Virus sei groß, warnte Rutte am Donnerstagabend in Den Haag. In den Niederlanden sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen sehr schnell angestiegen. Die Niederlande verschärfen die Auflagen für Restaurants und Cafés. Ab sofort gilt erneut die Reservierungspflicht für Gäste. Sie müssen außerdem ihre Kontaktdaten hinterlassen. Reisende aus Risikogebieten sollen künftig schärfer auf Einhaltung der Quarantäne-Pflicht kontrolliert werden.

In der vergangenen Woche waren in den Niederlanden fast 2.600 Neu-Infektionen gemeldet worden, das ist fast doppelt so viel wie in der Vorwoche. Ein Viertel der Neuinfizierten ist zwischen 20 und 29 Jahre alt. In der vergangenen Woche waren sechs Patienten gestorben. Insgesamt wurden bislang rund 6.000 Todesopfer registriert. Die tatsächliche Zahl wird weit höher geschätzt. Besonders betroffen sind Rotterdam und Amsterdam. Wegen des großen Zustroms von Touristen auch aus Deutschland und Belgien kann in Amsterdam an vielen Stellen der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden. Die Städte führten daher für belebte Plätze eine Maskenpflicht ein. 

21.19 Uhr: Fast eine Million Covid-Fälle in Afrika

Die Corona-Pandemie breitet sich in Afrika nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter stark aus. Die Zahl der bestätigten Fälle habe fast die Marke von einer Million erreicht, erklärte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Etwa 21.000 Infizierte seien gestorben. Vor einer Woche waren nach Angaben Moetis 890.000 bestätigte Fälle von Covid-19 auf dem Kontinent erfasst worden.

Die Regionaldirektorin wies auf den großen Mangel an Testkits in Afrika hin. Aufgrund der fehlenden Diagnosemöglichkeiten könne die tatsächliche Zahl der Covid-19-Fälle wesentlich höher liegen als die gemeldete. Südafrika ist der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffene Staat in Afrika. In dem Land am Kap waren laut WHO-Angaben vom Mittwoch mehr als 521.000 Covid-19-Fälle erfasst worden. Rund 8.900 Menschen mit dem Erreger seien in Südafrika verstorben. Weltweit verzeichneten nur vier Länder mehr Covid-19-Fälle als Südafrika. Global gesehen weise die Region Afrika aber die zweitniedrigsten Fälle auf, hieß es.

21.06 Uhr: Lehrerin aus Risikogruppe muss vorerst nicht unterrichten

Eine Lehrerin in Schleswig-Holstein, die wegen einer Lungenerkrankung zu den Corona-Risikogruppen gehört, muss nach einem Gerichtsbeschluss vorerst nicht in der Schule Präsenzunterricht geben. Das Verwaltungsgericht in Schleswig untersagte am Donnerstag dem Kieler Bildungsministerium, die Lehrerin aus dem Kreis Segeberg bis zu einer endgültigen Entscheidung wie geplant einzusetzen. Am Montag beginnt in dem Bundesland das neue Schuljahr.

Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Astrid Henke, forderte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) auf, angesichts der Gerichtsentscheidung "von ihrer bisherigen hartherzigen Linie" abzurücken. Lehrkräfte, die zu Risikogruppen gehörten und ärztliche Atteste vorlegten, hätten schwere Vorerkrankungen und bräuchten wegen ihres gesundheitlichen Risikos einen besonderen Schutz bei ihrem Arbeitseinsatz.

Rund 1600 Lehrer haben in Schleswig-Holstein Atteste vorgelegt, dass sie zu Corona-Risikogruppen gehören und deshalb derzeit nicht direkt Schüler unterrichten könnten. Der betriebsärztliche Dienst hat nach den bisher bekannten Zahlen 780 Fälle geprüft und lediglich 32 Unterrichtsbefreiungen ausgesprochen.

20.38 Uhr: Fast jeder Zweite für höhere Strafen bei Corona-Verstößen

Knapp jeder Zweite ist für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-„Deutschlandtrend“ von Infratest Dimap hervorgeht, sind 46 Prozent der Meinung, die derzeit bestehenden Strafen gingen alles in allem nicht weit genug. 36 Prozent halten die Strafen für ausreichend. 11 Prozent der Befragten sind der Ansicht, die Strafen gingen bereits zu weit. In den vergangenen Tagen war über eine Erhöhung der Bußgelder etwa bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen diskutiert worden. Nordrhein-Westfalen hatte am Mittwoch eine härtere Gangart angekündigt. In den Bundesländern gelten bei dem Thema unterschiedliche Regeln.

Die Corona-Maßnahmen selbst halten die meisten Befragten (59 Prozent) für ausreichend. Für gut ein Viertel (28 Prozent) gehen die aktuellen Alltagseinschränkungen und Auflagen nicht weit genug, für jeden Zehnten (11 Prozent) gehen sie dagegen zu weit. Die Sorge, dass man sich selbst oder dass sich Mitglieder der Familie anstecken, ist bei 71 Prozent weniger groß oder klein. Bei 28 Prozent ist diese Sorge hingegen sehr groß oder groß. Sollte es einen Impfstoff geben, würden sich 44 Prozent auf jeden Fall und 30 Prozent wahrscheinlich impfen lassen. Je 12 Prozent würden das wahrscheinlich nicht oder auf keinen Fall tun. 

20.13 Uhr: Laschet mit negativem Corona-Test

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Vorwürfe der SPD zurückgewiesen, weil er keinen Corona-Test nach seiner Rückkehr aus Griechenland gemacht habe. "Diese Aussage, die sie übrigens da tätigt, ist falsch", sagte Laschet am Donnerstag. Nach dpa-Informationen hatte sich Laschet tatsächlich nach seiner Rückkehr testen lassen. Das Ergebnis war demnach negativ.

SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty (SPD) hatte der "Neuen Westfälischen" gesagt, er hätte "von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können".  Die Partei bezog sich dabei auf einen Facebook-Eintrag der Landesregierung: Die hatte einem Nutzer, der von Laschet eine Quarantäne von zwei Wochen gefordert hatte, geantwortet, es bestehe "kein Grund, dass der Ministerpräsident und seine Delegation nach Rückkehr einen Pflichttest machen müssen oder sich in Quarantäne begeben, da weder Lesbos und das Flüchtlingslager noch weitere Teile Griechenlands Risikogebiete sind".

Der Eintrag entstand allerdings, als Laschet noch in Griechenland war. Nach seiner Landung ließ er sich testen. Das Ergebnis war negativ - wie es nach dpa-Informationen auch bei vorigen Tests war, die Laschet aus Vorsicht und ohne Symptome hatte machen lassen.

Armin Laschet (2.v.r, CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, beim Besuch des Flüchtlingslagers Kara Tepe.
Armin Laschet (2.v.r, CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, beim Besuch des Flüchtlingslagers Kara Tepe. © Ralf Sondermann/Staatskanzlei NRW/dpa

20.01 Uhr: Britische Regierung kauft 50 Millionen ungeeigneter Schutzmasken

Die Pannenserie der britischen Regierung im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie reißt nicht ab. Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat das Gesundheitsministerium in London 50 Millionen Stück Schutzmasken gekauft, die nicht für den Gebrauch in Krankenhäusern tauglich sind. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Die Nichtregierungsorganisation Good Law Project wirft der Regierung in dem Verfahren vor, beim Kauf von Schutzausrüstung in der Pandemie gegen Wettbewerbsregeln verstoßen zu haben. In einem Schreiben gestehen die Anwälte der Regierung ein, dass 50 Millionen Schutzmasken nicht für den Gebrauch im Nationalen Gesundheitsdienst NHS geeignet sind, weil sie mit Gummibändern an den Ohren anstatt hinter dem Kopf befestigt werden. Damit sei nicht gewährleistet, dass die Masken eng genug anliegen, so die Begründung.

Nach Schätzung des Good Law Project wurden für die Masken zwischen 156 und 177 Millionen Pfund (umgerechnet rund 173 bis 196 Millionen Euro) ausgegeben. Hinzu kommt, dass der Kauf von einem Regierungsberater eingefädelt wurde, der laut BBC gleichzeitig für die beauftragte Firma tätig war.

19.33 Uhr: Wissenschaftsminister: Uni-Kliniken brauchen mehr Geld

Die 16 Wissenschaftsminister der Länder haben in einem Brandbrief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mehr Unterstützung für die deutschen Universitätskliniken gefordert. Dabei geht es um mehr Hilfen des Bundes zum Ausgleich für die finanziellen Einbußen, die ihnen durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Der Brief mit Datum 5. August liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Die bisher beschlossenen Gelder für die Uni-Kliniken seien "nicht ausreichend", heißt es in dem Schreiben. Die Ausfall-Pauschalen für leere Betten seien zu gering. "Beispielsweise erhalten nur 23 von 34 Universitätskliniken die höhere Ausgleichspauschale von 760 Euro. Erschwerend kommt hinzu, dass die höhere Ausgleichspauschale erst ab Inkrafttreten der Verordnung gilt. Die finanzielle Hauptlast durch die Freihaltung von Bettenkapazitäten von Mitte März bis etwa Ende Mai wird damit nicht ausreichend kompensiert", schreiben die Ressortchefs. "Wir bitten daher um weitere Nachjustierungen am Krankenhausentlastungsgesetz, um so die Leistungsfähigkeit der Universitätskliniken und Maximalversorger weiterhin sicherzustellen."

19.08 Uhr: Ägypten und Tunesien fordern Ende der Reisewarnung

Nach der teilweisen Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei verlangt neben Ägypten nun auch Tunesien eine solche Entscheidung für seine Urlaubsgebiete. Der Geschäftsträger der tunesischen Botschaft in Berlin, Chiheb Chaouch, begründete die Forderung mit der „ausgezeichneten Bilanz“ seines Landes bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. „Wir hoffen daher, dass das Auswärtige Amt auch Tunesien in eine Liste von Ländern außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums einordnet, die ein sicheres Ziel für die deutschen Reisenden sind“, sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Wir hoffen, dass deutsche Touristen Tunesien besuchen werden.“

© Thomas Schade (Archiv)

18.44 Uhr: Corona breitet sich in Wohnheim weiter aus

Nach dem Ausbruch von Corona-Infektionen in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung im Landkreis Görlitz ist die Zahl der Betroffenen weiter gestiegen. Inzwischen seien 23 weitere Bewohner und 9 weitere Mitarbeiter positiv getestet worden, teilte der Landkreis am Donnerstag mit. Damit seien in der Einrichtung nach aktuellem Stand 30 Bewohner und 10 Mitarbeiter infiziert.

Im einem weiteren Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in Reichenbach, im Ortsteil Sohland am Rotstein, wurden ebenfalls Bewohner und Personal getestet, die Ergebnisse stehen den Angaben zufolge aber noch aus. Auch dort war ein Bewohner positiv getestet worden. In beiden betroffenen Einrichtungen wurde Quarantäne angeordnet.

18.28 Uhr: Trump hofft auf Corona-Impfstoff bis zur US-Wahl im November

US-Präsident Donald Trump rechnet noch in diesem Jahr mit einem wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus. "Noch vor Ende des Jahres, es könnte deutlich früher sein", sagte Trump am Donnerstag in einem Interview des Radiosenders WTAM. In "manchen Fällen" könnte ein Impfstoff sogar schon zur Zeit der Präsidentenwahl am 3. November verfügbar sein, sagte Trump weiter. Experten halten diesen Zeitplan allerdings für übermäßig optimistisch.

Normalerweise dauert die Entwicklung eines neuen Impfstoffs mehrere Jahre. Trump hofft jedoch angesichts der derzeit enormen Anstrengungen und Finanzmittel für die Impfstoffforschung auf einen wesentlichen rascheren Durchbruch. Gesundheitsexperten der Regierung wie der renommierte Immunologe Anthony Fauci haben sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass es zum Jahresende oder im ersten Halbjahr 2021 einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus geben könne.

17:51 Uhr: Eltern befürchten Trennung von Kindern nach Corona-Infektion

In Baden-Württemberg und Hessen befürchten Eltern, dass ihre Kinder im Falle einer Corona-Infektion von ihnen getrennt werden könnten. Hintergrund ist unter anderem ein Fall in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe). Nachdem dort an einer Grundschule eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wurden im Juli zwei Klassen nach Hause geschickt - begleitet von einer Information der Stadt, in der bei Nichteinhaltung der "Isolation in sog. häuslicher Quarantäne" mit einer zwangsweisen Unterbringung des Kindes in einer geschlossenen Einrichtung gedroht wird.

Die Stadt Bruchsal bestätigte am Donnerstag ein entsprechendes Behördenschreiben, betonte aber: "Wir sind nur das ausführende Ordnungsamt. Der Inhalt des Textes kam von der zuständigen Gesundheitsbehörde im Landratsamt." Die Karlsruher Behörde verteidigte auf Anfrage die aufgeführten Vorgaben, machte aber zugleich klar: "An eine Trennung des Kindes von den Eltern ist hier überhaupt nicht gedacht!"

17.32 Uhr: Kein Corona-Verdacht mehr auf norwegischem Kreuzfahrtschiff

Die Passagiere des bislang unter Corona-Verdacht stehenden Kreuzfahrtschiffes "Fridtjof Nansen" werden am Freitag regulär in Hamburg von Bord gehen und nicht unter Quarantäne gestellt. "Aus hiesiger Sicht gibt es keinen Anhalt für ein Ausbruchsgeschehen", sagte ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde am Donnerstag. Aktuell zeige keine Person an Bord Covid-19-Symptome.

Das Schiff befindet sich auf dem Rückweg von einer 15-tägigen Seefahrt entlang der norwegischen Küste. Während der Reise hatten vier Crewmitglieder leichte Erkältungssymptome gezeigt. Die daraufhin erfolgten Covid-19-Tests seien negativ ausgefallen, teilte die norwegische Reederei Hurtigruten mit.

Inzwischen seien alle Crewmitglieder und - auf freiwilliger Basis - auch alle Passagiere getestet worden, hieß es von der Sozialbehörde. Die Testergebnisse seien alle negativ. An Bord befinden sich nach Angaben von Hurtigruten 171 Gäste und 162 Besatzungsmitglieder.

17.09 Uhr: Los Angeles stellt bei Hausparty Strom und Wasser ab

Die US-Metropole Los Angeles will Veranstaltern illegaler großer Hauspartys von Freitag an Strom und Wasser abstellen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Damit reagierten die Behörden auf vermehrte Berichte über große Feiern, die während der Pandemie eigentlich verboten seien, sagte Bürgermeister Eric Garcetti.

Bei wiederholtem Verstoß gegen die Sicherheitsanordnungen könne Party-Veranstaltern binnen 48 Stunden Strom und Wasser abgedreht werden. Die großen Feiern fänden vor allem in leerstehenden Häusern oder Unterkünften statt, die kurzzeitig gemietet werden können. Bars und Nachtklubs in der kalifornischen Stadt sind derzeit geschlossen.

16.36 Uhr: Greta führt ungewöhnliches Interview an der norwegischen Grenze

Wie interviewt man jemanden persönlich, in dessen Land man coronabedingt nicht reisen darf? Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich für ein Gespräch mit einem Forscher im benachbarten Norwegen kurzerhand an der Grenze zwischen ihren beiden Ländern getroffen. Das zeigten Bilder, die die 17-Jährige auf Twitter und Instagram veröffentlichte.

Auf einem der Fotos begrüßten sich die beiden am Grenzübergang Morokulien mit dem jeweiligen rechten Fuß - ohne dafür jedoch das Land des anderen zu betreten. Thunbergs Angaben zufolge interviewte sie den Klima- und Umweltwissenschaftler Per Espen Stoknes für eine kommende Doku-Serie der BBC. Weil ihr als Stockholmerin jedoch die Einreise nach Norwegen nicht erlaubt sei, hätten sie und Stoknes sich entschlossen, auf der jeweiligen Seite der schwedisch-norwegischen Grenze zu bleiben. „Aber hey, jetzt bin ich FAST in Norwegen gewesen!“, schrieb die junge Schwedin dazu. 

16.09 Uhr: Zahl der Kurzarbeiter sinkt, aber nicht überall

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist nach Berechnungen des Ifo-Instituts im Juli auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Im Juni waren es noch 6,7 Millionen und im Mai 7,3 Millionen, wie das Institut am Donnerstag in München mitteilte. Der Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten schrumpfte damit von 20 auf 17 Prozent. "Der Rückgang hat sich zwar insgesamt beschleunigt, aber in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu", erklärte der Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. Dazu zählen der Maschinenbau und die Elektrobranche: Im Maschinenbau sind nun 378.000 Personen in Kurzarbeit, im Juni waren es noch 354.000.

In der Elektrobranche sind nun 271.000 Beschäftigte in Kurzarbeit nach 260.000 Menschen im Juni. In der Industrie insgesamt sei die Zahl der Kurzarbeiter aber von 2,3 Millionen auf 2,1 Millionen Menschen leicht gesunken - darunter in der Autobranche und der Metallindustrie. Bei den Dienstleistern sind den Angaben zufolge inzwischen deutlich weniger Menschen in Kurzarbeit. Im Gastgewerbe sind es derzeit noch 465.000 Menschen und damit 42 Prozent. Im Juni waren es noch 61 Prozent und im Mai 72 Prozent.

15.45 Uhr: 20 Neuinfektionen in Sachsen

Die nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen innerhalb von 24 Stunden sind wieder zweistellig gestiegen. Nach der laufend aktualisierten Statistik des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag kamen seit dem Vortag 20 Fälle dazu. Die Zahl der Corona-Infektionen im Freistaat insgesamt liegt damit nun bei 5.588.

224 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind den Angaben zufolge bisher gestorben. Etwa 52780 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen gelten als genesen - ein Schätzwert. 

15.21 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern erwartet Ansturm von Touristen

An den Stränden der Ostsee und den vielen Seen in Mecklenburg-Vorpommern wird an diesem Wochenende ein Ansturm von Touristen erwartet. „Die Buchungslage ist gut, wir sind fast ausgebucht“, sagte die Geschäftsführerin des Verbands Mecklenburgischer Ostseebäder, Anett Bierholz, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Aktuell sei allerdings in den Orten zu spüren, dass wegen des Ferienendes die Tagestouristen aus Mecklenburg-Vorpommern selbst nicht mehr da seien. Das werde sich aber am Wochenende bei dem erwarteten Hochsommerwetter wieder ändern.

Bierholz erinnerte daran, dass auch an den Stränden das Abstandshalten wegen der Pandemie zu beachten ist. Es lohne sich, auch mal links und rechts der Hotspots nach weniger vollen Strandabschnitten zu schauen. Sie appellierte auch an die Besucher, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Fahrrädern an die Küsten zu kommen. So könnten lange und in der Hitze zermürbende Staus verhindert oder verringert werden.

Touristen nutzen das hochsommerliche Wetter am Strand auf der Insel Usedom zum Sonnen und Baden.
Touristen nutzen das hochsommerliche Wetter am Strand auf der Insel Usedom zum Sonnen und Baden. © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

14.39 Uhr: Ärztevereinigung zweifelt offizielle Corona-Fallzahlen in Türkei an

Der Chef der türkischen Ärztevereinigung hat die offiziellen Corona-Fallzahlen der Regierung in Ankara angezweifelt. "Sie spiegeln nicht die Wirklichkeit wieder", sagte Sinan Adiyaman der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Türkei befinde sich anders als offiziell vermittelt auf einem neuen Höhepunkt der Infektionszahlen.

Die Ärztevereinigung (TTB) habe zuletzt am Mittwoch Fallzahlen von Mitgliedsverbänden aus 25 Provinzen erhalten. Diese zeigten, dass die Zahl der Neuinfektionen landesweit höher sein müssten als die zurzeit mehr als 1.000 gemeldeten Fälle pro Tag.

Vor allem in der Hauptstadt Ankara und im Südosten des Landes sei die Anzahl der Neuinfektionen stark gestiegen, sagte Adiyaman. Die Intensivbetten in den staatlichen Krankenhäusern der südosttürkischen Metropole Diyarbakir und in der Provinz Sanliurfa seien voll belegt. Gesundheitsminister Fahrettin Koca wies am Donnerstag solche Vorwürfe zurück. 

© Yasin Akgul/AP/dpa

14.12 Uhr: Polen plant Befreiung von Maskenpflicht nur mit Attest

Vor dem Hintergrund steigender Zahlen nachgewiesener Corona-Infektionen will Polen künftig Bürger nur dann von der Maskenpflicht befreien, wenn sie ein entsprechendes Attest vorweisen können. Diese Regelung werde am 1. September in Kraft treten, sagte Vize-Gesundheitsminister Janusz Cieszynski am Donnerstag laut Nachrichtenagentur PAP. Wer keine Maske trage, wo dies vorgeschrieben sei, müsse ein Attest dabei haben. In Polen gilt die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants, Geschäften und Museen. Am Donnerstag verzeichneten die Behörden 726 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, das ist der höchste Wert seit Ausbruch der Pandemie. Nach offiziellen Angaben haben sich bislang knapp 50.000 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Demnach starten 1.774 Menschen mit dem Virus.

In mehreren Landkreisen sollen auch die Restriktionen wieder verschärft werden. Dort gilt generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, die Zahl der Passagiere im öffentlichen Nahverkehr wird begrenzt, Fitnessstudios werden wieder geschlossen. An eine Quarantäne-Pflicht für Rückkehrer aus dem Ausland sei aber vorerst nicht gedacht, sagte ein Regierungssprecher.

13.41 Uhr: Schulunterricht in den Brandenburger Osterferien?

Wegen möglicher Bildungslücken bei den Schülern behält sich Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) vor, angesichts der Corona-Pandemie für die Osterferien kommenden Jahres Pflichtunterricht anzuordnen. Es gebe auch durch die Einschränkungen im vergangenen Schuljahr sicherlich Nachholbedarf, sagte Ernst am Donnerstag vor Journalisten zum Schulbeginn am kommenden Montag. Daher solle in den ersten drei Wochen des neuen Schuljahres der Lernstand der Schüler in den Kernfächern ermittelt werden. Nach der Auswertung Mitte September soll Ernst zufolge zunächst entschieden werden, ob es in den Herbstferien freiwillige Angebote gibt und ob Unterricht an Samstagen erforderlich ist. Bis Ende November werde dann Klarheit herrschen, ob Pflichtunterricht in den Osterferien notwendig sei - insbesondere für die Klassen, die vor einem Schulabschluss stehen. Ernst bat die Eltern, Entscheidungen über eventuelle Urlaubspläne bis dahin zu verschieben. 

13.15 Uhr: Moskau geht mit Geldstrafen gegen Maskenverweigerer vor

Im Kampf gegen das Coronavirus greifen die Behörden in Moskau bei Verstößen gegen die Maskenpflicht wieder härter durch. Zahlreiche Geschäfte und Supermärkte seien schon geschlossen worden, weil sich dort Kunden ohne Mund-Nasen-Schutz aufhielten, berichtete der TV-Sender Moskwa-24 am Donnerstag aus der russischen Hauptstadt. Insgesamt hätten rund 6.000 Geschäfte hohe Geldstrafen zahlen müssen. Auch in der Metro werde stärker kontrolliert und Maskenverweigerer erhielten Geldstrafen von bis zu 5000 Rubel, was rund 60 Euro entspricht. Moskau mit geschätzt 15 Millionen Einwohnern ist der Hotspot bei den Corona-Infektionen in Russland. Dort haben sich insgesamt nach offiziellen Angaben mehr als 245.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, täglich kommen rund 700 Fälle hinzu. Russland ist mit etwa 870.000 Fällen im Bezug auf die Infektionen eines der meistbetroffenen Länder der Welt. Landesweit sind bislang etwa 14.000 Menschen mit Sars-CoV-2 gestorben. 

Zwei Frauen mit Mundschutz und Handschuhen passieren am Eingang eines Moskauer Einkaufszentrums Desinfektionskabinen.
Zwei Frauen mit Mundschutz und Handschuhen passieren am Eingang eines Moskauer Einkaufszentrums Desinfektionskabinen. © Alexander Zemlianichenko/AP/dpa

12.52 Uhr: Erneut eine Infektion in Dresden

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Dresden ist auf 639 gestiegen. Das Gesundheitsamt meldete am Dienstag, am Mittwoch und nun auch am Donnerstag jeweils einen neuen Fall. Derweil hat das Robert-Koch-Institut Details zu den drei zuletzt Infizierten bekanntgegeben: Bei dem Fall vom Mittwoch handelt es sich um eine Frau im Alter von 35 bis 59 Jahren. Die am Dienstag bekanntgegebene Infektion betrifft einen Mann im Alter zwischen 15 und 34 Jahren, die vom Sonntag ebenfalls. Alle Informationen zum Corona-Stand in Dresden

12.24 Uhr: Vor allem größere Firmen wollen an Homeoffice festhalten

Viele Unternehmen in Deutschland wollen einer Studie zufolge nach der Corona-Krise am Homeoffice festhalten - auch in der Industrie. Im verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem der Maschinenbau, die Chemie- und die Autoindustrie zählen, haben vor Ausbruch der Pandemie nur in jeder vierten Firma Beschäftigte regelmäßig von zuhause gearbeitet, wie aus einer Auswertung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. Nun seien es fast 50 Prozent. Für die Zeit nach der Krise planen demnach etwa 37 Prozent der Unternehmen, Homeoffice einzusetzen. Das ZEW befragte 1.765 Firmen, 775 aus dem verarbeitenden Gewerbe, 990 aus der Informationswirtschaft. Noch stärker als in der Industrie sind die Veränderungen in der Informationswirtschaft, die die IKT-Branche, Mediendienstleister und wissensintensive Dienstleister umfasst. Schon vor der Krise habe etwa jedes zweite dieser Unternehmen Homeoffice angeboten. Fast zwei Drittel der Firmen planten nun, auch später Homeoffice zu nutzen. Sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch in der Informationswirtschaft sind es vor allem größere Unternehmen ab 100 Beschäftigten, die mit einer dauerhaften Ausweitung der Heimarbeit rechnen (56 und 75 Prozent). Insgesamt gab etwa jedes dritte Unternehmen an, kurzfristig in neue Technologie investiert zu haben, um Homeoffice in der Krise zu nutzen. 

11.45 Uhr: Tim Bendzko findet kaum Zuschauer

Die große Corona-Konzertversuch mit Sänger Tim Benzko in Leipzig droht zu scheitern. Der Grund: Es fehlen Zuschauer. Bis Dienstag hatten sich nur 1.600 Gäste für das Experiment gemeldet - nötig sind mindestens 4.000, um ein realistisches Konzert zu simulieren. Selbst die "kleine" Variante mit 2.000 Besuchern kommt derzeit nicht zustande. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch wirbt seit Wochen energisch für das Projekt. „Durch die Teilnahme am Tim Bendzko-Konzert leisten alle Besucher einen wichtigen Beitrag für die Forschung, damit wir bald wieder gemeinsam Sport- und Musikevents erleben können“, sagt Klepsch. Der Freistaat beteiligt sich an den Kosten mit 410.000 Euro. Wie der Versuch ablaufen soll: Tim Bendzko fehlen Zuschauer

11.10 Uhr: Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

Einreisende aus internationalen Corona-Risikogebieten müssen sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen. Das ordnete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, wie er am Donnerstag in Berlin mitteilte. Mehr dazu im Artikel Ab Samstag gilt Testpflicht für Rückkehrer

Corona-Tests werden für Reisende aus Risikogebieten ab Samstag verpflichtend.
Corona-Tests werden für Reisende aus Risikogebieten ab Samstag verpflichtend. © Oliver Berg/dpa (Symbolbild)

10.47 Uhr: Mehrheit erwartet laut Umfrage schärfere Corona-Regeln

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen erwartet noch in diesem Jahr eine erneute Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen. Die Hälfte der rund 5.000 Befragten rechnet "eher" mit schärferen Regeln, weitere 32 Prozent gehen "auf jeden Fall" davon aus, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des "Spiegel" ergeben hat. Rund ein Drittel (31 Prozent) derjenigen, die an eine erneute Verschärfung glauben, erwartet lockerere Maßnahmen als im Frühjahr. 42 Prozent meinen hingegen, dass es noch strengere Regeln geben könnte als zu Beginn der Corona-Krise. Dass eine solche deutliche Verschärfung die wirtschaftliche Gesamtsituation Deutschlands verschlechtern würde, gaben 88 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an. 

10.18 Uhr: Tests in Heim für Behinderte in Ostsachsen

Nach mehreren Corona-Infektionen in einem Heim für geistig behinderte Menschen in Bernstadt im Landkreis Görlitz werden nun alle 33 Bewohner und das Personal getestet. Wie das Landratsamt Görlitz mitteilte, stehen die Ergebnisse noch aus. In dem Heim im Ortsteil Kemnitz lebten Menschen aller Altersgruppen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich sieben Bewohner und eine Mitarbeiterin infiziert hatten. Für das gesamte Wohnheim wurde Quarantäne angeordnet. Nach Angaben der Heimleitung muss nun der Tagesablauf stark verändert werden, was für für alle Betroffenen problematisch sei.

10.07 Uhr: NRW-SPD kritisiert Laschet wegen ausgebliebenem Corona-Test

Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach dessen Griechenland-Reise kritisiert, weil der laut Regierung keinen Corona-Test hat machen lassen. Die Landesregierung hatte einem Nutzer, der von Laschet eine Quarantäne von zwei Wochen gefordert hatte, auf Facebook geantwortet, es bestehe "kein Grund, dass der Ministerpräsident und seine Delegation nach Rückkehr einen Pflichttest machen müssen oder sich in Quarantäne begeben, da weder Lesbos und das Flüchtlingslager noch weitere Teile Griechenlands Risikogebiete sind". SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty sagte der "Neuen Westfälischen", er hätte "von einem Ministerpräsidenten mit Vorbildfunktion erwartet, dass er sich nach seiner Rückkehr sofort testen lässt. Er hätte damit ein wichtiges Zeichen setzen können". Kutschaty ergänzte: "Wie soll man Armin Laschet seine Appelle noch abnehmen können, wenn er sich selbst nicht daran hält?" 

Armin Laschet besucht in Griechenland Flüchtlingslager
Armin Laschet besucht in Griechenland Flüchtlingslager © dpa/Dorothea Hülsmeier

9.45 Uhr: Die Antarktis-Saison beginnt mit Quarantäne

Die Antarktis ist bis heute der einzige Corona-freie Kontinent der Erde. Damit das so bleibt, sollen jetzt auch Wissenschaftler vor einer Antarktis-Expedition zwei Wochen in Quarantäne in Neuseeland. Das erste internationale Team, das die diesjährige Forschungssaison eröffnen soll, werde am Freitag aus den USA erwartet, teilte die Regierung Neuseelands am Donnerstag mit. Die Gruppe muss nun auf eigene Kosten 14 Tage in Selbstisolation. Vor dem Aufbruch ins Eis am 24. August würden alle Teilnehmer zudem zwei Mal auf das Coronavirus getestet. "Die Unterstützung durch Neuseeland ist entscheidend für die Sicherheit und das Wohlergehen von Menschen in der Antarktis, einschließlich Neuseeländern, und für die Fortsetzung wichtiger langfristiger Forschung", sagte Außenminister Winston Peters. Alle Antarktis-Programme werde in diesem Jahr wegen der Pandemie auf ein Minimum reduziert. Normalerweise nehmen bis zu 3.000 Menschen pro Jahr an Forschungen auf dem Südkontinent teil. Die Saison dauert von August bis März. In diesem Jahr wird die Zahl voraussichtlich 800 nicht übersteigen.

9.04 Uhr: Einzelhandelsumsatz in der EU erreicht Vorkrisenniveau

Der Einzelhandel in der Europäischen Union hat sich im Juni weiter erholt. Nach Schätzungen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat stieg der Umsatz gegenüber dem Vormonat bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 5,2 Prozent, nachdem es bereits im Mai ein kräftiges Plus von 18,3 Prozent gegeben hatte, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit sei das Niveau vom Februar, dem Monat vor Beginn der Corona-Krise, wieder erreicht worden. Im März und April hatte der Handel wegen vorübergehender Geschäftsschließungen starke Umsatzeinbußen im Vormonatsvergleich verzeichnet. Während die Einzelhändler in der Mehrheit der EU-Staaten im Juni Zuwächse gegenüber dem Vormonat verzeichneten, gab es in Deutschland ein Minus von real 1,6 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2019 verbuchte der Einzelhandel in Europas größter Volkswirtschaft dagegen ein Umsatzplus von 3,2 Prozent.

8.29 Uhr: Hamburg startet unter Corona-Bedingungen ins neue Schuljahr

Hamburgs Schülerinnen und Schüler sind nach fast dreieinhalbmonatiger Corona-Zwangspause und sechs Wochen Sommerferien ins neue Schuljahr gestartet. Am Donnerstagmorgen wurden an den 471 staatlichen und privaten Schulen der Hansestadt knapp 240.000 Jungen und Mädchen erwartet. Lediglich die gut 18.000 Erstklässler durften noch zuhause bleiben. Ihre Einschulung ist für kommenden Dienstag geplant. Nach Mecklenburg-Vorpommern, wo bereits am Montag die Schule wieder begonnen hat, ist Hamburg das zweite Bundesland, in dem die Ferien zu Ende gegangen sind. An Hamburgs Schulen gelten strenge Hygieneregeln: Schüler, Lehrer und Besucher müssen beim Betreten des Schulgeländes einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser darf nach Angaben der Schulbehörde nur abgelegt werden, wenn die Schüler oder Lehrer im Klassen- oder Lehrerzimmer an ihrem Arbeitsplatz sitzen. Ebenfalls von der Maskenpflicht befreit sind Grundschüler bis zehn Jahre. 

7.55 Uhr: Corona-Krise brockt Lufthansa weiteren Milliardenverlust ein

Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat der Lufthansa im zweiten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von rund 1,5 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 226 Millionen ein Jahr zuvor, wie der inzwischen vom Staat gestützte Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Der operative Verlust (bereinigtes Ebit) lag mit knapp 1,7 Milliarden Euro noch höher. Dass es nicht noch schlimmer kam, verdankte das Unternehmen einem Rekordergebnis seiner Frachttochter Lufthansa Cargo, die von der stark gestiegenen Nachfrage nach Frachtflügen profitierte. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet, dass der Flugverkehr frühestens im Jahr 2024 wieder das Niveau aus der Zeit vor der Krise erreicht. Mehr zur Situation der Lufthansa

7.08 Uhr: Gesundheitspolitiker Lauterbach kritisiert DFL-Rückkehrkonzept

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat das Rückkehrkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für Fans in Stadien nach Monaten des Einlassverbots wegen der Corona-Pandemie kritisiert. Der Vorstoß der DFL sei "überhaupt nicht angemessen", sagte der Politiker in der Sendung "Maischberger - Die Woche". Das Konzept sei nicht sicher, weil niemand eine sichere An- und Abreise der Fans garantieren könne. Lauterbach mahnte, dass sich Deutschland am Anfang einer zweiten Welle befinde. "Die Kinder müssen mit Masken unterrichtet werden und da macht man sich Gedanken, vor 25.000 Leuten Fußball zu spielen", erklärte er weiter. Es gebe zudem keinen Anlass, zusätzliche Fälle durch Fußballfans zu riskieren, schrieb er im Vorfeld der Sendung auf Twitter. "Wir können uns nur begrenzt Hotspots leisten".

6.17 Uhr: Ägypten will Ende der Reisewarnung für seine Urlaubsgebiete

Nach der teilweisen Aufhebung der Reisewarnung für die Türkei verlangt auch Ägypten von der Bundesregierung eine solche Entscheidung. Der ägyptische Botschafter in Berlin, Khaled Galal Abdelhamid, verwies gegenüber der Deutschen Presse-Agentur auf sinkende Infektionszahlen in seinem Land und weitgehende Sicherheitsvorkehrungen für Touristen. Die Bundesregierung hatte am Dienstag die Reisewarnung für Urlauber für vier der beliebtesten Regionen in der Türkei aufgehoben: Antalya, Izmir, Aydin und Mugla. Dafür müssen Rückkehrer nun in den 48 Stunden vor ihrer Ausreise einen Corona-Test machen und dafür 15 bis 30 Euro bezahlen. Abdelhamid sagte, auch Ägypten wäre zu einer solchen Regelung bereit. Die Tests wären in Ägypten sogar günstiger als in der Türkei. Mehr zur Situation des Urlaubslandes im Artikel Ägypten fordert Ende der Reisewarnung

In Hurghada ist nicht viel los: Die ausbleibenden Deutschen sind für Ägypten die wichtigste Urlaubergruppe aus der EU.
In Hurghada ist nicht viel los: Die ausbleibenden Deutschen sind für Ägypten die wichtigste Urlaubergruppe aus der EU. © Archivbild: dpa

5.39 Uhr: 1.045 neue Corona-Infektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1045 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Die Schwelle von 1000 neuen Corona-Fällen war zuletzt am 7. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nun mindestens 213.067 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Donnerstagmorgen online meldete. Die Zahl der Todesfälle liegt den Angaben zufolge bei 9.175. Bis Donnerstagmorgen hatten 195.200 Menschen die Infektion überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland bei 0,9 (Vortag: 1,02). Er bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an, welches sich auf einen längeren Zeitraum bezieht und  daher weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 5. August, 0.00 Uhr, bei 0,97 (Vortag: 0,99). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. 

Donnerstag, 5.16 Uhr: Corona-Falschinformationen: Facebook löscht Trump-Video

Facebook hat ein von US-Präsident Donald Trump auf der Plattform veröffentlichtes Video gelöscht. Der Clip habe Falschinformationen zum Thema Coronavirus enthalten, erklärte ein Sprecher des Unternehmens.

 In dem Ausschnitt eines Interviews mit dem Sender Fox News sagte Trump, Kinder seien in Bezug auf das Coronavirus "fast immun", weswegen Schulen nach den Sommerferien trotz der Pandemie wieder für normalen Unterricht öffnen sollten. Facebook erklärte am Mittwoch (Ortszeit), die "falsche Behauptung, wonach eine Bevölkerungsgruppe immun ist", verstoße gegen die Regeln der Plattform zu Corona-Falschinformationen. Kinder können sich auch mit dem Coronavirus infizieren, haben aber in der Regel eher milde Symptome - sie sind nicht "immun". Auch auf Twitter schien Trumps Video-Ausschnitt am Mittwochabend wieder gelöscht zu sein. Eine Unternehmenssprecherin sagte nach Angaben der "Washington Post", Twitter habe die Löschung verlangt. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus bemühte sich Trump am Mittwochabend, seine Bemerkung zu relativieren und verwies auf die zumeist milden Krankheitsverläufe bei Kindern. 

Donald Trump spricht bei der Pressekonferenz im Weißen Haus über das Coronavirus.
Donald Trump spricht bei der Pressekonferenz im Weißen Haus über das Coronavirus. © Andrew Harnik/AP/dpa

Corona-Pandemie - Das passierte am Mittwoch

21.24 Uhr: New York richtet Kontrollpunkte an Straßen und Bahnhöfen ein

New York will künftig stärker auf das Einhalten von Quarantäne-Regeln für Reisende und Rückkehrer aus Corona-Gebieten des Landes achten. Von Donnerstag an sollen an Brücken, Tunneln und im Bahnhof Penn Station Mitarbeiter auf die 14-tägige Pflicht-Quarantäne pochen, die derzeit Einreisende aus 35 US-Bundesstaaten gilt. Diese müssen dazu in einem Formular ihr Hotel oder ihre Adresse angeben.

An den drei Flughäfen der Stadt werden schon seit längerem nach der Landung alle Reisenden aus diesen Gebieten zum Ausfüllen des Dokuments verpflichtet. Bei Nichtabgabe drohen laut Vorschriften des Bundesstaats New York eine Vorladung und 2.000 Dollar Strafe, beim Brechen der Quarantäne sind sogar 10.000 Dollar oder 15 Tage Haft möglich. Zahlen dazu, wie häufig diese Strafen verhängt wurden, gibt es nicht.

20.54 Uhr: Italien will Maskenpflicht weiter verlängern

Italiens Regierung will die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und andere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter verlängern. Das geht aus italienischen Medienberichten vom Mittwoch hervor. Das Kabinett berate über eine Reihe von Vorschriften, die noch diese Woche angekündigt werden sollten, hieß es bei Nachrichtenagenturen. Zu den erwarteten Beschlüssen gehöre auch die weitere Stützung der notleidenden Wirtschaft im Umfang von rund 25 Milliarden Euro, schrieb die Agentur Adnkronos am Mittwoch. Es gehe zum Beispiel um Rabatte in Restaurants, die wegen der Tourismusflaute stöhnen, andere Konsumanreize und Hilfen für den Arbeitsmarkt.

Genaue Daten etwa für die Maskenpflicht gab es zunächst nicht. Außerdem soll die Regel bestehen bleiben, dass man im Alltag mindestens einen Meter Abstand zu anderen Menschen halten soll. Größere Menschenansammlungen blieben verboten, schrieb die Zeitung "Corriere della Sera".

Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte dem Blatt über anstehende Beschlüsse: Atemschutz und Abstand "sind grundlegend, sie sollten aber nicht als Einschränkung empfunden werden". Er sprach von einer gemeinsamen "Rückkehr in die Normalität".

20.25 Uhr: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Antwerpen aus

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Region Antwerpen. "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt", teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch auf seiner Internetseite mit.

Zuvor hatte die Provinzregierung von Antwerpen bereits selbst von Reisen in die Region abgeraten. Dort übersteigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen derzeit die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Solche Regionen hat das Robert Koch-Institut zu Risikogebieten erklärt.

In der Provinz, die nicht direkt an Deutschland angrenzt, gibt es in Belgien die meisten bestätigten Corona-Fälle. Dort gelten eine besonders strenge Maskenpflicht, eine nächtliche Ausgangssperre und ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol. An der Nordseeküste müssen sich Urlauber und Einheimische für Strandbesuche teils vorher anmelden.

20.09 Uhr: Virologe Drosten schlägt neue Strategie bei zweiter Welle vor

Der Charité-Virologe Christian Drosten schlägt vor, sich nicht mehr auf einzelne Corona-Fälle, sondern auf Infektionsgruppen zu konzentrieren, sollte es in Deutschland zu einer zweiten Welle kommen. "Waren bisher die meisten Infektionsketten nachvollziehbar, können neue Fälle bald überall gleichzeitig auftreten", schreibt Drosten in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Zeit". Dies könnte alle Landkreise und Altersgruppen betreffen. "Dann sind die personell schlecht ausgestatteten Gesundheitsämter endgültig damit überfordert, die Quarantäne jeder einzelnen Kontaktperson zu regeln", so der Wissenschaftler.

Die Behörden sollten sich dann auf Gruppen konzentrieren, in denen sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben. Wenn sich ein Mitglied eines dieser sogenannten Cluster infiziert habe, könne auch eine Isolation von fünf Tagen ausreichen. Nötig sei eine entscheidende Strategieänderung: "eine Testung auf Infektiosität statt auf Infektion". Eine niedrige Viruslast bedeute, dass ein Patient nicht mehr ansteckend sei.

19:47 Uhr: Weil hält kommunale Regel für Maskenpflicht im Unterricht für denkbar

Bei einem lokalen Corona-Hotspot in Niedersachsen hält Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die kommunale Anordnung einer Maskenpflicht im Schulunterricht für möglich. "Es ist im Rahmen des kommunalen Krisenmanagements durchaus denkbar, dass die Verantwortlichen vor Ort entscheiden, aufgrund der akuten Infektionslage eine Maskenpflicht für einen befristeten Zeitraum vorzusehen", sagte Weil der Deutschen-Presse-Agentur in Hannover. "Unsere Strategie besteht ja gerade darin, so gut wie möglich auf die Verhältnisse vor Ort einzugehen und nicht zu versuchen, alles über einen Landeskamm zu scheren. Klar ist aber auch, das Land unterstützt vor Ort, trägt am Ende die Verantwortung und hilft den Kommunen."

Stephan Weil (SPD - r), Ministerpräsident von Niedersachsen
Stephan Weil (SPD - r), Ministerpräsident von Niedersachsen © Swen Pförtner/dpa

19.33 Uhr: Eurowings weitet Angebot auf 26 weitere Urlaubsziele aus

Der Lufthansa-Billigflieger Eurowings fliegt von August an wieder mehr Urlaubsziele an. Insgesamt sollen europaweit 26 weitere Destinationen hinzukommen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. "Auch wenn der Weg zurück zur Normalität noch weit ist: Die touristische Nachfrage zieht bei uns spürbar an", sagte Jens Bischof, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eurowings. Damit werden wieder rund 80 Prozent der Ziele im Flugplan angesteuert.

Dennoch steigen die Flugzeuge noch nicht ganz so oft in die Luft - in den späten Sommermonaten nur ungefähr zu 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zum Oktober hin soll aber auch die Anzahl der Flüge wachsen. Ende März hatte die Lufthansa-Tochter die Flugkapazitäten coronabedingt auf rund zehn Prozent gekürzt.

19.04 Uhr: Thüringen ahndet Verstoß gegen Maskenpflicht mit 60 Euro Strafe

In Thüringen werden aktuell 60 Euro Bußgeld für das Nicht-Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in verpflichtenden Bereichen erhoben. Dazu zählen neben dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auch Geschäfte mit Kundenverkehr, wie das Thüringer Gesundheitsministerium auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Eine Erhöhung des Bußgeldes sei aktuell nicht vorgesehen. „Inwiefern diesbezüglich für Thüringen ein Handlungsbedarf besteht, ist gerade mit dem Thüringer Infrastrukturministerium in Klärung“, hieß es aus dem Ministerium weiter.

Nordrhein-Westfalen will indes bei Maskenverweigerern härter durchgreifen und 150 Euro Bußgeld für Maskenverweigerer im Nahverkehr erheben. Die Durchsetzung der Pflicht wird von den Bundesländern bislang sehr unterschiedlich gehandhabt und die Höhe des Bußgeldes variiert von Land zu Land. Neben Nordrhein-Westfalen will unter anderem Schleswig-Holstein die Maskenpflicht konsequenter durchsetzen.

18.20 Uhr: Knapp 6.000 Beschäftigte mehr in den Gesundheitsämtern

Die Gesundheitsämter haben ihr Personal in der Corona-Krise deutlich verstärkt. Das geht aus einer neuen Umfrage des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistags hervor, die der „Passauer Neue Presse“ vorliegt. Danach haben die Behörden, die auch für die Verfolgung von Infektionsketten zuständig sind, im Zuge der Pandemie bisher 5.900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt, größtenteils aus anderen Teilen der Verwaltung. 

18.02 Uhr: Ausbruch in St. Wolfgang unter Kontrolle

Der Corona-Ausbruch im österreichischen Touristenort St. Wolfgang ist nach Einschätzung der Behörden unter Kontrolle. Die Zahl der bekannten Fälle erhöhte sich seit Anfang der Woche nur noch um einen auf 79, wie der Krisenstab des Bundeslands Oberösterreich mitteilte. Die Zahl der betroffenen Betriebe in der Gemeinde blieb unverändert bei 18.

Die meisten Infizierten arbeiten in der Hotel- und Gastronomiebranche. Die Ergebnisse neuer Tests von etwa 400 Beschäftigten sollen am Donnerstag vorliegen. Als Ausgangspunkt der zahlreichen Infektionen seit Ende Juli gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter in zwei Lokalen, die daraufhin freiwillig geschlossen hatten.

Die Behörden hatten die Infizierten über Kontaktpersonen gefunden und Schutzmaßnahmen verhängt. Bis 9. August gilt eine Sperrstunde von 23 Uhr an. Im Rest des Landes muss um 1.00 Uhr nachts geschlossen werden. Abreisende Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen.

St. Wolfgang ist besonders bei deutschen Touristen beliebt. Bei der Zahl von Tagesbesuchern und Übernachtungen habe es aber einen spürbaren Einbruch gegeben, teilte die örtliche Tourismusgesellschaft mit. Stadt und Land kündigten deshalb am Mittwoch Hilfe
St. Wolfgang ist besonders bei deutschen Touristen beliebt. Bei der Zahl von Tagesbesuchern und Übernachtungen habe es aber einen spürbaren Einbruch gegeben, teilte die örtliche Tourismusgesellschaft mit. Stadt und Land kündigten deshalb am Mittwoch Hilfe © Kerstin Joensson/AP/dpa

17:19 Uhr: Kanaren versichern alle Touristen gegen Corona

Die Kanaren versichern als erste Region Spaniens alle Besucher gegen zusätzliche Kosten im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus während des Urlaubs auf den Inseln. Die Versicherung decke den Rückflug in die Heimat, die Quarantäne-Unterkunft sowie auch die medizinischen Kosten ab, sagte die regionale Tourismusministerin Yaiza Castilla am Mittwoch in Santa Cruz de Tenerife nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit einem Versicherungsunternehmen.

"Damit machen die Kanarischen Inseln einen weiteren Schritt, um den Touristen mehr Sicherheit und Ruhe zu bieten", so Castilla. In den Genuss der Versicherung kommen den Angaben zufolge von sofort an alle Besucher, sowohl die spanischen als auch die ausländischen Urlauber. Eine wichtige Bedingung gibt es aber: Im Falle einer Infektion darf der Betroffene nicht vor Reiseantritt gewusst haben, dass er sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt hat, wie es in einer Mitteilung des Tourismusministeriums heißt.

16.40 Uhr: Ramelow attestiert "Organisationsversagen" bei der Corona-Warn-App

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat mit Blick auf die Daten von Corona-Infizierten Mängel bei der Warn-App der Bundesregierung beklagt. Konkret sprach der Linke-Politiker im Interview der „Rheinischen Post“ von einem „Organisationsversagen, was zu einem Datenschutzverstoß führt und damit zu einem weiteren Vertrauensverlust“.

Er sei ein überzeugter Anhänger der Corona-Warn-App der Bundesregierung, zitierte ihn die Zeitung. Doch jetzt wisse er, „dass gar nicht allen positiv Getesteten Vertraulichkeit garantiert werden kann“. Weil in vielen Laboren amtliche Schreiben fehlten, mit Hilfe derer die Testergebnisse anonym an die App übertragen werden könnten, müssten positiv Getestete teils die Hotline des Robert Koch-Instituts (RKI) anrufen und ihren Namen und die Telefonnummer durchgeben, damit das Ergebnis in der App berücksichtigt werden könne.

„Das ist der Abrisszettel auf einem amtlichen Dokument mit einem QR-Code, der fotokopiersicher ist, um Datenschutz zu garantieren. Der eine Teil ist für das Labor und der andere für den Getesteten. Dieser kann den Code für sein Testergebnis mit seinem Handy in die App laden. Anonym.“ Es seien jedoch bislang nicht genug der Dokumente gedruckt worden.

Das RKI weist Ramelows Kritik am Datenschutz zurück. Die Telefonnummern der Nutzer würden streng von den mit der App erhobenen Daten verarbeitet. Der Mitarbeiter der Verifizierungshotline notiere sich die Telefonnummern der Anrufer nur, um sie später zurückzurufen und ihnen die Tan mitzuteilen. Spätestens eine Stunde nach dem Rückruf würden die Nummern datenschutzkonform gelöscht. 

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen
Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen © Martin Schutt/dpa

16.07 Uhr: Virologe sieht keine zweite Corona-Welle

Der Virologe Hendrik Streeck kann im Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland derzeit weder einen deutlichen Anstieg der Zahlen noch eine sogenannte zweite Welle erkennen. „Tatsächlich ist der Begriff „zweite Welle“ kein epidemiologischer Begriff, sondern er entstand während der Spanischen Grippe, die nach einem ersten Infektionsschub im Herbst mit voller Wucht wiederkehrte“, erläuterte der Bonner Wissenschaftler im Interview mit t-online.de.

„Ich finde daher den Begriff der „Dauerwelle“ passender. Die Infektionen verschwinden ja nicht, sondern wir werden lernen müssen, das Virus in unseren Alltag zu integrieren.“ Wie bei anderen Coronaviren auch werde man immer im Sommer einen Rückgang der Infektionen sehen, im Frühjahr, Herbst und Winter eine Zunahme. „Ich kann nicht erkennen, dass wir jetzt in einer zweiten Welle sind“, sagte Streeck. „Von einigen plötzlichen Ausreißern abgesehen gibt es gerade keinen deutlichen Anstieg, und einen Anstieg wie derzeit in Spanien sehe ich in Deutschland auch gerade nicht kommen.“

Professor Hendrik Streeck ist Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn.
Professor Hendrik Streeck ist Direktor des Institut für Virologie an der Uniklinik in Bonn. © Federico Gambarini/dpa

15.30 Uhr: Auch Brandenburg führt Maskenpflicht in Schulen ein

In Brandenburgs Schulen gilt künftig eine Maskenpflicht. Die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz gelte für Flure, Gänge, Treppenhäuser und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa, teilte Landesbildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch in Potsdam mit. Im Unterricht und auf dem Schulhof sollen keine Masken notwendig sein. Darauf habe sie sich mit Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) verständigt. Das Kabinett werde die Regelung, die Teil der neuen Corona-Verordnung sei, am kommenden Dienstag beschließen.

Nach dem Ende der Sommerferien soll am 10. August in Brandenburg der reguläre Schulbetrieb trotz der Corona-Pandemie wieder aufgenommen werden. Den Schulen werde empfohlen, die Maskenpflicht zum Schulstart am Montag freiwillig einzuführen, bis die neue Verordnung in Kraft trete, sagte Ministeriumssprecherin Ulrike Grönefeld der Deutschen Presse-Agentur.

15.12 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Sachsens wieder zweistellig

Die nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen in Sachsen weiter an - wenn auch geringem Niveau. Nachdem sie bereits am Vortag nach Monaten erstmals wieder zweistellig war, kamen innerhalb des letzten Tages erneut zwölf neue Fälle hinzu, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Freistaat beträgt damit 5.568.

224 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind den Angaben zufolge bisher in Sachsen gestorben, die meisten von ihnen in den Landkreisen Zwickau (52), Erzgebirge (43) und Görlitz (24). Etwa 5.275 auf Sars CoV-2 positiv getestete Personen gelten als genesen. Das Gesundheitsministerium spricht von einer Schätzzahl. 

15.07 Uhr: Vorsichtige Zustimmung der Regierung für DFL-Pläne

Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien stößt bei der Bundesregierung auf vorsichtige Zustimmung. „Bei der Frage ob und wann Fußballspiele wieder mit Zuschauern stattfinden werden, kommt es aber entscheidend darauf an, wie diese grundsätzlichen Überlegungen gemeinsam mit den Behörden vor Ort, also mit den Gesundheitsämtern und den Vereinen - dann halt eben umgesetzt werden“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Er gehe davon aus, dass die Verantwortlichen vor Ort dabei immer auch das aktuelle Infektionsniveau berücksichtigten.

Ein Sprecher des Innen- und Sportministeriums bezeichnete die DFL-Vereinbarung am Mittwoch in Berlin als einen „begrüßenswerten Schritt“. Priorität hätten das Wirtschaftsleben und die Bildungseinrichtungen, betonte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer, „erst daran anknüpfend gilt es natürlich, den Freizeitsektor zu betrachten“.

14.33 Uhr: Keine Ausgangssperre für Touristen über 65 in der Türkei

Touristen in der Türkei sind von der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangssperre für Menschen über 65 Jahre ausgenommen. Darauf wies ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch in der Bundespressekonferenz in Berlin auf Nachfrage hin. Am Dienstag hatte sein Ministerium die Reisewarnung für vier der beliebtesten Urlaubsregionen in der Türkei aufgehoben.

Die Ausgangssperre für die über 65-Jährigen gilt in der Türkei schon seit längerer Zeit vor 10 Uhr morgens und nach 20 Uhr abends. Zwischen 10 und 20 Uhr können sie sich frei bewegen. Bei älteren Menschen ist die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs vergleichsweise hoch. Die türkische Regierung hatte vergangene Woche aber eine Aufhebung der Ausgangssperre in Aussicht gestellt.

14.09 Uhr: Neue Corona-Sorgen auf Schiff in Norwegen

Nach dem Coronavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Roald Amundsen" sind die Besatzungsmitglieder und Passagiere eines weiteren Schiffs in Norwegen in Quarantäne genommen worden. Grund dafür sei, dass ein Passagier einer vorherigen Kreuzfahrt auf der "SeaDream 1" nach der Heimkehr nach Dänemark positiv auf das Virus getestet worden sei, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut FHI mit. Das Schiff brach seine aktuelle Fahrt deshalb ab und ging in der Nacht zum Mittwoch im Hafen der Stadt Bodø vor Anker, wie die norwegische Zeitung "Aftenposten" berichtete.

Die Passagiere seien gebeten worden, in ihren Kabinen zu bleiben. Zunächst sollten nun die 85 Besatzungsmitglieder an Bord auf Corona getestet werden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle zweier Kreuzfahrten der "Roald Amundsen" stieg derweil auf insgesamt 44. Darunter sind nach Angaben des Gesundheitsinstituts nun 35 Besatzungsmitglieder und neun Passagiere. Als Reaktion auf den Ausbruch hatte die Reederei Hurtigruten zum Wochenstart jegliche Kreuzfahrten mit ihren drei Expeditionsschiffen gestoppt.

13.32 Uhr: Bundesregierung befürwortet DFL-Konzept grundsätzlich

Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien stößt bei der Bundesregierung grundsätzlich auf Unterstützung. Ein Sprecher des Innen- und Sportministeriums bezeichnete die DFL-Vereinbarung am Mittwoch in Berlin als einen "begrüßenswerten Schritt". Auch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums begrüßte das Konzept ausdrücklich. Jetzt komme es allerdings auf die konkrete Umsetzung mit den Behörden und Vereinen vor Ort an. Hierbei müsse auch das jeweilige, regionale Infektionsgeschehen berücksichtigt werden. Am Vortag hatten die DFL-Vereine mehrheitlich ein Maßnahmenbündel beschlossen, um Bundesligaspiele zumindest vor einer geringen Zahl von Zuschauern austragen zu können. Kernpunkte sind ein Verbot von Alkohol und Stehplätzen sowie der Ausschluss von Gästefans. Dazu kommt die Einführung personalisierter Online-Tickets, um während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen.

13.00 Uhr: Corona-Krise hat Lernzeit der Kinder halbiert

Die Zeit, in der sich Kinder täglich mit Schule und Lernen beschäftigen, hat sich einer Umfrage zufolge während der Schulschließungen in etwa halbiert: Statt 7,4 Stunden waren es auf dem Höhepunkt der Krise nur noch 3,6 Stunden. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten bundesweiten Befragung des Ifo-Instituts von mehr als 1000 Eltern hervor. Die fehlende Schule wurde durch das Lernen zu Hause also nicht annähernd kompensiert. Dagegen verbrachten Kinder und Jugendliche im Schnitt 5,2 Stunden mit Fernsehen, Computer- oder Handyspielen und sozialen Medien. Zuvor waren es 4 Stunden. Auffällig ist: Bei Leistungsschwächeren ging die Zeit für Schule und Lernen stärker zurück - von 7,4 auf 3,4 Stunden. Bei Leistungsstärkeren waren es 7,5 und dann 3,9 Stunden. Unter dem Strich kamen die Familien in Deutschland der Befragung zufolge aber mehrheitlich gut mit den Schließungen zurecht, nämlich 86 Prozent. Allerdings gaben 38 Prozent der Befragten auch an, die Zeit sei für Kinder und Eltern psychisch belastend gewesen. 

12.33 Uhr: Auf Helgoland seit nun stundenweise Maskenpflicht

Gäste und Bewohner der Hochsee-Insel Helgoland müssen seit heute Vormittag an bestimmten Orten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Diese Pflicht gilt täglich von 11 Uhr bis 16.30 Uhr in den öffentlich zugänglichen Bereichen auf den Wegen von den Schiffen bis zum Ortsinneren, in der Hafenstraße sowie in den Straßen Am Südstrand, Nordseeplatz und Lung Wai. Betroffen sind dort auch die Gaststätten. Die für Helgoland zuständige Verwaltung des Kreises Pinneberg hatte die Maskenpflicht mit der "dynamischen Entwicklung" der Sars-CoV-2-Infektionen begründet. Laut Bürgermeister Jörg Singer (parteilos) handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme mit dem Ziel, die Wirtschaft der Insel zu schützen. Auf Helgoland selbst gab es nach Angaben des Kreises bisher keine Corona-Infektion. Die Maskenpflicht dort gilt zunächst bis einschließlich 17. August. 

Blick auf Helgoland: Bislang gab es hier noch keine bestätigten Corona-Infektionen.
Blick auf Helgoland: Bislang gab es hier noch keine bestätigten Corona-Infektionen. © dpa

12.08 Uhr: Dresden meldet weiteren Corona-Nachweis

In der Landeshauptstadt ist innerhalb der letzten 24 Stunden erneut ein Test positiv ausgefallen. Damit steigt die Zahl der bekannten Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 638. Insgesamt 623 Menschen gelten schätzungsweise als mittlerweile wieder genesen. Zehn Menschen verstarben in Dresden bislang im Zusammenhang mit dem Virus. Alle Corona-Zahlen aus Dresden

11.51 Uhr: Weiterhin kein Bußgeld für sächsische Maskenmuffel geplant

Sachsen will Verstöße gegen die Maskenpflicht vorerst weiterhin nicht mit einem Bußgeld ahnden. Das gab das Sächsische Sozialministerium (SMS) am Mittwoch auf Anfrage von Sächsische.de bekannt. Allerdings plane der Freistaat gerade eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Dabei würden auch mit Blick auf die Infektionszahlen „alle Aspekte und Fakten geprüft, welche Lockerungen und Änderungen erfolgen sollen.“ Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung trat am 18. Juli in Kraft und endet am 31. August. Hintergrund ist eine aktuelle Debatte über Verschärfungen der Maskenpflicht angesichts einer drohenden zweiten Pandemie-Welle. So plant Nordrhein-Westfalen ein Bußgeld von 150 Euro bereits beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Auch Niedersachsen will Bußgelder für Maskenmuffel erhöhen, wie heute bekannt wurde. Sachsen ist neben dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein eines von fünf Bundesländern in Deutschland, die kein Geld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht verlangen.

11.39 Uhr: Mehrheit würde trotz Corona Weihnachtsmärkte besuchen

Die Liebe zum Weihnachtsmarkt wiegt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen laut einer Umfrage schwerer als die Angst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus: Rund 52 Prozent der Sachsen-Anhalter, 54 Prozent der Thüringer und 57 Prozent der Sachsen sagten in einer Befragung für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), dass sie sich trotz der Pandemie vorstellen könnten, am Jahresende einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Knapp 41 Prozent der Sachsen-Anhalter, 33 Prozent der Thüringer und 32 Prozent der Sachsen können sich das nicht vorstellen, wie das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag des MDR bei der Umfrage bis Anfang August unter gut 5.000 Menschen erfuhr. Die Bereitschaft, auf den Weihnachtsmarkt zu verzichten, ist laut MDR bei den Über-65-Jährigen am höchsten. Bei den 40- bis 49-Jährigen können sich dagegen zwei von drei Befragten einen Besuch auf den traditionellen Märkten vorstellen. Nur rund 27 Prozent dieser Altersgruppe schlossen das in der Umfrage aus. Den aktuellen Stand bei den Vorbereitungen lesen Sie im Artikel Weihnachten ohne Weihnachtsmärkte? (SZ+)

11.13 Uhr: Corona hat Maschinenbauern geschadet

Die Corona-Krise hat die Maschinenbauer im Südwesten im ersten Halbjahr spürbar Aufträge gekostet. Ende Juni lag das Niveau der Auftragseingänge um 16 Prozent unter dem des Vorjahres, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Dabei fiel das zweite Quartal deutlich schlechter aus als das erste, zum Ende hin allerdings schon wieder mit einer besseren Tendenz. Unterschiede gab es auch zwischen In- und Auslandsgeschäft: Aus dem Ausland brachen je nach Zeitraum teils deutlich mehr Aufträge weg als aus dem Inland.

10.58 Uhr: Schwedische Konjunktur bricht trotz Sonderwegs ein

Trotz der vergleichsweise lockeren Corona-Maßnahmen in Schweden ist die Wirtschaftsleistung des skandinavischen Landes im zweiten Quartal so stark eingebrochen wie seit mindestens 40 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des EU-Landes schrumpfte im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 8,6 Prozent, wie die schwedische Statistikbehörde SCB am Mittwoch in einer vorläufigen Schätzung mitteilte. Damit liegt der Rückgang aberunter den 10,1 Prozent, um die die deutsche Wirtschaft nach einer ersten Schätzung zurückging. Andere EU-Mitgliedstaaten wie Spanien und Italien hatten noch größere Einbrüche zu verkraften. Als Hauptgründe für den starken Rückgang führten die schwedischen Statistiker den sinkenden Export und ebenso geringeren Konsum der Privathaushalte im Corona-Quartal an. Es handele sich um den größten Konjunktureinbruch in einem einzelnen Quartal seit mindestens 40 Jahren - seit 1980 lassen sich die entsprechenden Statistiken in Schweden vergleichen. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal betrug der Rückgang 8,2 Prozent. Im ersten Quartal 2020 hatte der BIP-Rückgang zum Vorquartal lediglich 0,3 Prozent betragen. Schweden war in der Corona-Krise einen Sonderweg gegangen und hatte das öffentliche Leben nicht so stark beschränkt wie etwa Deutschland oder der Rest Skandinaviens. 

10.36 Uhr: Deutsche Post steigert in der Krise Umsatz und Gewinn

Die Deutsche Post hat in der Corona-Pandemie im zweiten Quartal bei Umsatz und Gewinn zugelegt. Besonders der Bereich E-Commerce habe sich zwischen April und Ende Juni stark entwickelt, teilte der Logistikkonzern in Bonn mit. Der Umsatz stieg demnach konzernweit um rund drei Prozent auf knapp 16 Milliarden Euro. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn lag bei 525 Millionen Euro nach 458 Millionen im Vorjahr. In beiden Fällen hatten Analysten weniger erwartet. Eine neue Prognose und Eckdaten hatte der Konzern bereits im Juli veröffentlicht. Dabei hat der Konzern beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) die vorläufigen Zahlen leicht übertroffen. Der operative Gewinn stieg um fast 19 Prozent auf 912 Millionen Euro. 

10.01 Uhr: Kliniken auf zweite Corona-Welle vorbereitet

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht die Kliniken in Deutschland auf eine mögliche zweite Welle von Covid-19-Patienten gut vorbereitet. Intensivbetten und Isolierzimmer würden frei gehalten, auch der Vorrat an Schutzausrüstung sei heute höher als zu Beginn des Jahres, sagte Hauptgeschäftsführer Georg Baum der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Hinzu komme, dass die Krankenhäuser in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gesammelt hätten, die ihnen für eine mögliche zweite Welle zugutekämen. Auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt äußerte sich zuversichtlich: "Die Neuinfektionsrate ist zwar gestiegen, sie bewegt sich aber verglichen mit vielen anderen Ländern noch immer auf einem niedrigen Niveau", sagte er der "Rheinischen Post". Das deutsche Gesundheitswesen sei weit von einer Überlastung entfernt. "Sollte sich eine mögliche zweite Corona-Welle nicht vollkommen anders entwickeln als die erste, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den Kliniken wie auch in den Arztpraxen sichergestellt", sagte Reinhardt. 

Krankenhäuser sehen sich gut vorbereitet - auch weil sie in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gesammelt hätten
Krankenhäuser sehen sich gut vorbereitet - auch weil sie in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gesammelt hätten © dpa/Paul Zinken

9.22 Uhr: Corona-Krise unterscheidet sich von Finanzkrise

Die deutsche Wirtschaft ist in der Corona-Krise - anders als in der weltweiten Finanz-und Wirtschaftskrise - steil und abrupt abgestürzt. "Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/2009 setzte eher schleichend ein und wirkte sich zunächst nicht erkennbar auf den Arbeitsmarkt aus", teilte das Statistische Bundesamt mit. Europas größte Volkswirtschaft hatte im zweiten Quartal 2020 einen noch nie da gewesenen Einbruch verzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte nach einer ersten Schätzung der Statistiker um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zugleich sei die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt ungewöhnlich stark um 1,4 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr 2020 zurückgegangen. In der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die ihren Ursprung in einer geplatzten Blase auf dem US-Immobilienmarkt hatte, begann der Abschwung den Angaben zufolge ab dem zweiten Quartal 2008. Der Tiefpunkt wurde aber erst ein knappes Jahr später erreicht. Damals brach das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Vierteljahr 2009 um 4,7 Prozent ein. Ab dem zweiten Halbjahr 2009 erholte sich die Wirtschaft wieder. Das Vorkrisenniveau des BIP wurde den Angaben zufolge aber erst zum ersten Quartal 2011 wieder erreicht. 

8.57 Uhr: Spahn verteidigt die Maskenpflicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen in der Öffentlichkeit verteidigt. "Mich nervt das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel", sagte der CDU-Politiker im "Morning Briefing"-Podcast von Gabor Steingart. Es sei besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können, sagte er mit Blick auf Restaurantbesuche oder Einkäufe. Zum Freiheitsargument von Masken-Gegnern sagte Spahn: "Freiheit kommt nie unendlich und ohne die Freiheit der anderen. Und hier geht es ja darum, die anderen im Geschäft, in der U-Bahn, in der Gastronomie, deren Freiheit zu schützen, nämlich deren körperliche Unversehrtheit." Die Frage, ob jemand krank werde, habe auch etwas mit Freiheit und Nicht-Freiheit zu tun. Es gehe um eine Abwägung. "Und hier war die Entscheidung: Um die Freiheit der anderen zu schützen, gibt es an bestimmten Stellen Masken." 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn © Guido Kirchner/dpa

8.10 Uhr: Knapp 6.000 zusätzliche Beschäftigte in Gesundheitsämtern

In der Corona-Krise haben die deutschen Gesundheitsämter einem Medienbericht zufolge rund 5.900 zusätzliche Beschäftigte eingesetzt. Diese seien vor allem bei der Kontaktnachverfolgung, für Corona-Tests und zur Kontrolle von Quarantäne-Anordnungen tätig geworden, berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Städtetages und des Deutschen Landkreistages. 356 Gesundheitsämter in den Flächenländern haben dem Bericht zufolge derzeit rund 13.900 Stellen mit Ärztinnen und Ärzten sowie nichtärztlichem Personal besetzt. Träger der Gesundheitsämter sind die Landkreise und die kreisfreien Städte. Die Gesundheitsämter seien derzeit stark gefordert, aber nicht überfordert. 

7.47 Uhr: Weniger Touristen im sächsischen Elbland

Die Tourismuszahlen sind in der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Nach jüngsten Zahlen vom Mai verbuchte das sächsische Elbland in jenem Monat knapp 47.500 Übernachtungen - ein Minus von mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zahlreiche Betriebe hatten Anfang Mai allerdings noch geschlossen. Für den Sommer sei das Elbland gut gebucht, so Sindy Vogel, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbland Dresden. In Corona-Zeiten seien vor allem Ferienwohnungen sowie Camping und Caravaning gefragt. Das könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass über Monate so gut wie kein Tourismus stattgefunden habe, so Vogel. "Somit sehe ich es kritisch, ob wir jetzt diese Monate aufholen können." Um mehr Gäste in Sachsens Weinbauregion an der Elbe zu locken, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal den "Sommer der offenen Weingüter". Bis Ende Oktober sind mehr als 100 kleinere Veranstaltungen in den Weingütern, Besenwirtschaften und Höfen geplant, darunter Entdeckertouren für Familien und Yoga-Weinbergswanderungen. Normalerweise feiern die Winzer an einem Sommerwochenende den Tag des offenen Weingutes.

7.12 Uhr: Alle Rückkehrer-Tests in Dresden bisher negativ

Noch ist kein Dresdner Reiserückkehrer am Flughafen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag auf Anfrage der Sächsischen Zeitung mit. Seit dem Wochenende haben alle Auslandsheimkehrer die Chance, sich in Klotzsche auf den Erreger untersuchen zu lassen. Auch diejenigen, die nicht per Flugzeug, sondern zum Beispiel mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus aus dem Urlaub kommen. Mehr dazu im Artikel Was Rückkehrer jetzt wissen sollten (SZ+)

Seit dem Wochenende in Betrieb: Das Testcenter am Flughafen Dresden
Seit dem Wochenende in Betrieb: Das Testcenter am Flughafen Dresden © Matthias Rietschel (Archiv)

6.33 Uhr: 741 neue Corona-Infektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 741 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Krise haben sich somit mindestens 212.022 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Mittwochmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt bei 9.168. Schätzungsweise 194.600 Menschen haben die Infektion überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 4.8., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,02 (Vortag: 1,09). Zudem gibt es ein sogenanntes Sieben-Tage-R, dass sicn auf einen längeren Zeitraum bezieht und daher weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Dieser Wert mit Datenstand 4.8., 0.00 Uhr, liegt bei 0,99 (Vortag: 1,00). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. 

6.02 Uhr: NRW plant Bußgeld für "Masken-Muffel"

Nordrhein-Westfalen will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen, S-Bahnen oder Straßenbahnen künftig sofort ein Bußgeld von 150 Euro abkassieren. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sagte der "Rheinischen Post": "Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt wird, muss an der nächsten Haltestelle raus und zahlen. Wir wollen eine Verschärfung, so dass unmittelbar beim ersten Verstoß gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von 150 Euro fällig ist." Bisher werden Bußgelder nur erhoben, wenn Fahrgäste sich trotz Aufforderung weigerten, die Maske aufzusetzen. Wüst sagte, man wolle "keine lange Diskussion mehr mit Masken-Muffeln". 

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Novavax hat nach Angaben des Herstellers bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten alle Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit). Bei den 131 Teilnehmern im Alter von 18 bis 59 Jahren habe es keine schweren Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Die Ergebnisse der in Australien durchgeführten Tests wurden jedoch noch nicht von unabhängigen Forschern geprüft und veröffentlicht. Die ersten klinischen Tests mit wenigen Freiwilligen prüfen vor allem die Verträglichkeit eines Impfstoffs, dessen Wirksamkeit muss anschließend in wesentlich größeren Studien geprüft werden. Bislang ist noch nicht klar, ob und wie lange die Antikörper die Probanden tatsächlich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können.

Novavax hat von der US-Regierung für die Impfstoffentwicklung Anfang Juli 1,6 Milliarden US-Dollar zugesprochen bekommen. Damit soll die Durchführung eines großen klinischen Tests mit bis zu 30.000 Teilnehmern und die Produktion von 100 Millionen Dosen des Impfstoffs NVX-CoV2373 finanziert werden. Die Firma hofft, diesen großen klinischen Test im Herbst zu starten. Weltweit gibt es zahlreiche Impfstoff-Kandidaten. 

Mittwoch, 5.20 Uhr: Gesichtsvisiere erfüllen Maskenpflicht an NRW-Schulen nicht

Die neue Maskenpflicht im Unterricht in Nordrhein-Westfalen kann nur im Ausnahmefall mit Gesichtsvisieren erfüllt werden. Das hat das nordrhein-westfälische Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klargestellt. Der Infektionsschutz durch ein Visier - etwa aus Plexiglas - sei nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts nicht genauso sicher wie eine eng am Gesicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung. Der Verband Lehrer NRW hatte zuvor gefordert, die "drastische Maßnahme" einer sogar für den Unterricht geltenden Maskenpflicht an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen etwas abzumildern - etwa durch Gesichtsvisiere für Lehrer. Im Ausnahmefall sei das denkbar, erklärte das Schulministerium. "Visiere können bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das dauerhafte Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist." Vorrang habe zugunsten des Infektionsschutzes aber eindeutig die übliche Mund-Nase-Bedeckung.

Corona-Pandemie - Das passierte am Dienstag:

22.06 Uhr: Corona-Pandemie trifft 94 Prozent aller Schüler weltweit

Die Corona-Krise hat aus Sicht der Vereinten Nationen zu den größten Verwerfungen von Bildungssystemen in der Geschichte geführt. Mehr als 1,6 Milliarden Menschen in über 190 Ländern auf allen Kontinenten seien durch die Pandemie beim Lernen beeinflusst worden, teilten die Vereinten Nationen bei der Vorstellung eines Berichts am Dienstag in New York mit.

Geschlossene Schulen und Lerneinrichtungen haben 94 Prozent aller weltweiten Lernenden betroffen, in Ländern mit niedrigen Einkommen sogar 99 Prozent. Bis zu 23,8 Millionen Kinder und Jugendliche könnten wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen die Krise die Schule verlassen, oder ihnen droht, im kommenden Jahr keinen Zugang zu Bildung zu haben.

Soziale Unterschiede in der Bildung würden durch die Pandemie verstärkt, hieß es weiter - beispielsweise zwischen den Geschlechtern. Regierungen sollten deshalb zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um ihre Bildungssysteme flexibler, inklusiver und gerechter zu gestalten.

21.20 Uhr: Konzerte in Frankreich ab Mitte August wieder möglich

In Frankreich können unter bestimmten Bedingungen ab Mitte August wieder kulturelle Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern stattfinden. Ab dem 15. August dürften die zuständigen Präfekturen Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals unter Einhaltung von Corona-Sicherheitsvorkehrungen wieder genehmigen, teilte das französische Kulturministerium am Dienstag mit. Demnach müssten zwischen Sitzplätzen genügend Abstand gehalten werden und das Tragen einer Schutzmaske verpflichtend sein. Das Ministerium hatte bereits Ende Juli ein entsprechendes Dekret erlassen.

Ab dem 1. September können demnach Festivals, Konzerte und Shows mit mehr als 5.000 Besuchern ohne spezielle Genehmigung der Präfektur stattfinden. Das Ministerium kündigte mehr Informationen dazu für die Woche des 24. August an. Ab September dürfen in Frankreich auch wieder Messen veranstaltet werden.

Der Kultur-Sektor war von der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Seit Mitte März waren keine Veranstaltungen mehr erlaubt. Kulturschaffende hatten mehrfach öffentlich kritisiert, dass es keinen Fahrplan zur Wiedereröffnung ihrer Branche gibt.

20.52 Uhr: Digitalisierungsschub für Unternehmen durch Corona

Eine Mehrheit der deutschen Unternehmen (55 Prozent) hat laut einer Umfrage durch die Corona-Pandemie einen Digitalisierungsschub erhalten. 31 Prozent der Unternehmen hätten zum Beispiel Computer-Programme zur Zusammenarbeit im Betrieb eingeführt, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts für den Personaldienstleister Randstad. Weitere 36 Prozent intensivierten demnach die Nutzung bereits vorhandener digitaler Instrumente.

Auch nach der Pandemie wollen Unternehmen laut Umfrage stärker digitale Werkzeuge einsetzen. So planten 64 Prozent der Firmen, häufiger Online-Konferenzen einzuberufen. 59 Prozent beabsichtigten, Konferenzen nicht mehr unbedingt persönlich zu veranstalten. Corona brachte demnach auch den Durchbruch für das Homeoffice. 73 Prozent der Unternehmen, die während Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von daheim setzten, planen den Angaben zufolge auch in Zukunft, mehr davon anzubieten. 

20.17 Uhr: Amsterdam und Rotterdam führen Maskenpflicht ein

Als erste niederländische Städte führen Amsterdam und Rotterdam eine Maskenpflicht ein. An belebten Straßen, auf Plätzen und Märkten muss ab Mittwoch eine Gesichtsmaske getragen werden, teilten die Städte mit. Wer sich nicht an die Auflage hält, dem droht eine Geldbuße von 95 Euro. Auch in überdachten Einkaufszentren und in Geschäften mit viel Kunden muss jeder ab 13 Jahre eine Maske tragen. Die Städte reagieren damit auf die schnell steigenden Infektionszahlen.

In der vergangenen Woche waren in den Niederlanden fast 2.600 Neu-Infektionen gemeldet worden, das ist fast doppelt soviel wie in der Vorwoche. Das nationale Institut für Gesundheit und Umwelt sprach von einer "besorgniserregenden Entwicklung." 

Eine Frau mit Mundschutz geht in Amsterdam an einem Schild mit Informationen über die Maskenpflicht vorbei.
Eine Frau mit Mundschutz geht in Amsterdam an einem Schild mit Informationen über die Maskenpflicht vorbei. © Van Der Wal/ANP/dpa

19.46 Uhr: Türkei begrüßt Aufhebung der Reisewarnung

Die Türkei hat die teilweise Aufhebung der Reisewarnung für ihre wichtigsten Urlaubsgebiete begrüßt. "Wir sind bereit, unsere deutschen Gäste im Rahmen des "Zertifikationsprogramms für gesunden Tourismus" zu empfangen", schrieb Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy am Dienstag auf Twitter. Außenminister Mevlüt Cavusoglu äußerte sich ähnlich und schrieb zudem auf Deutsch und Türkisch: "Wir begrüßen die Aufhebung der Reisewarnung Deutschlands für unsere Ferienregionen."

Das Auswärtige Amt hatte zuvor in seinen Reisehinweisen im Internet mitgeteilt, dass die formelle Warnung von touristischen Reisen für die Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt. Die Türkei hat ein Zertifikationsprogramm für Hotels- und Restaurants entwickelt. Unter anderem müssen sich die Einrichtungen an bestimmte Hygiene- und Abstandsregeln halten.

19.18 Uhr: Mit Kontaktverfolgung Ausbreitung in Schulen mindern

Das Risiko für Corona-Ausbrüche in Schulen und Kindergärten lässt sich einer Studie aus Australien zufolge mit Maßnahmen wie Kontaktverfolgung gering halten. Obwohl mit dem Virus infizierte Lehrer, Betreuer und Kinder ihre jeweilige Einrichtung aufgesucht hätten, als sie bereits infektiös waren, seien dort nur wenige weitere Menschen infiziert worden, berichten Forscher im Fachjournal „The Lancet Child & Adolescent Health“. Das effektive Verfolgen von Kontakten Infizierter sei der Schlüssel dafür, eine Ausbreitung in Schulen und Kitas zu verhindern.

Anders als in vielen anderen Ländern waren die Schulen in Australien während der ersten Ausbreitungswelle begleitet von Abstands- und Hygieneregeln offen geblieben. Forscher um Kristine Macartney von der Universität Sydney hatten von Januar bis April für 25 Schulen und Kindergärten im Bundesstaat New South Wales Infektionszahlen und -wege erfasst. Gab es in einer Einrichtung einen Nachweis, wurden die engen Kontakte des Betroffenen identifiziert. Diese Menschen wurden angehalten, 14 Tage in Quarantäne zu gehen und regelmäßig nach Symptomen gefragt. Gab es diese, wurde ein Test veranlasst.

18.58 Uhr: Paris will Masken wohl auch im Freien vorschreiben

Paris will das Maskentragen einem Zeitungsbericht zufolge auch mancherorts im Freien zur Pflicht machen. Bürgermeisterin Anne Hidalgo werde dazu einen entsprechenden Antrag bei der Präfektur stellen, berichtet "Le Monde". Es gehe um Einkaufsstraßen, die Ufer der Seine, Parks und Märkte, aber auch um alle Orte, wo Touristen wie Einheimische Schlange stünden. Ziel sei es, eine weitere Zunahme der Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern.

18.16 Uhr: Booking.com streicht Tausende Jobs 

Die Tourismus-Branche leidet wie wenige andere unter der Corona-Pandemie - der Online-Reisevermittler Booking.com reagiert nun mit einem großen Stellenabbau. Der Mutterkonzern Booking Holdings kündigte am Dienstag eine Reduzierung der Booking.com-Mitarbeiterzahl um rund 25 Prozent an. Derzeit werde mit Arbeitnehmervertretern verhandelt. Details sollen ab September verkündet werden.

Weltweit hatte Booking.com zuletzt über 17.000 Angestellte. Die Coronakrise hat die Branche mit voller Wucht getroffen, Personaleinschnitte gab es auch schon bei Rivalen wie Expedia, Tripadvisor oder Airbnb. Booking Holdings hatte im Mai einen Einbruch der Hotelbuchungen und tiefrote Zahlen gemeldet. Zu dem Konzern gehören auch noch einige andere Websites wie Priceline oder Kayak.

17.40 Uhr: Hamburgs Innensenator muss wegen Umtrunks Bußgeld zahlen

Hamburgs Innensenator Andy Grote muss wegen Verstoßes gegen Corona-Regeln im Zusammenhang mit einem Umtrunk 1.000 Euro Bußgeld zahlen. Das teilte der SPD-Politiker selbst mit. "Nach erkennbar intensiver und sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts durch die Bußgeldstelle ist mir nun der abschließende Bescheid zugegangen", schrieb er am Dienstag. Diese Prüfung habe ergeben, dass er mit einem Empfang für 30 Freunde und Bekannte, bei dem er Anfang Juni in den Räumlichkeiten einer Bar in der Hafencity auf seine Wiederernennung als Senator angestoßen hatte, eine Ordnungswidrigkeit begangen habe.

Zwar habe es sich nicht um eine verbotene Feier gehandelt, wie der Vorwurf in einer anonymen Anzeige gelautet hatte. Die Bußgeldstelle sei aber zu dem Ergebnis gekommen, dass er "eine private Zusammenkunft veranstaltet" und damit gegen die damals geltende Corona-Eindämmungsverordnung verstoßen habe. "Ich akzeptiere das Ergebnis ohne Einschränkungen und habe das Bußgeld umgehend überwiesen", erklärte Grote. "Das Treffen war in jedem Fall ein schwerer Fehler, der mir aufrichtig leid tut", betonte er.

Die Opposition fordert dennoch geschlossen seit Wochen Grotes Rücktritt. Die CDU erneuerte die Forderung am Dienstag. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte sich zwar verärgert über das Verhalten seines Senators gezeigt, zugleich aber deutlich gemacht, dass er unabhängig vom Ausgang des Bußgeldverfahrens an ihm festhalten wolle.

17.08 Uhr: Bundesregierung hebt Reisewarnung für Türkei teilweise auf

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Türkei teilweise aufgehoben. Das Auswärtige Amt teilte am Dienstag in ihren Reisehinweisen im Internet mit, dass die formelle Warnung vor touristischen Reisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Regierung macht Türkeiurlaub möglich". 

16.47 Uhr: Auch Berlin will keine Maskenpflicht im Unterricht

Berlin will derzeit dem Beispiel Sachsens folgen, keine Maskenpflicht im Unterricht einzuführen. Für den Fall, dass die Infektionszahlen im neuen Schuljahr deutlich steigen sollten, schloss Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) das für die Zukunft aber nicht aus. "Im Moment ist das nicht vorstellbar, weil ich das aus einer pädagogischen Sicht für sehr schwierig finde", sagte sie am Dienstag nach der Senatssitzung. Die Mimik der Schülerinnen und Schüler nicht sehen zu können, sei gerade in den Grundschulen ein Problem.

16.29 Uhr: Weiter keine Tagestouristen aus anderen Bundesländern in Mecklenburg

Individuelle Tagestouristen aus anderen Bundesländern dürfen auch weiterhin nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Damit soll das Corona-Infektionsrisiko angesichts wieder steigender Zahlen in Deutschland niedrig gehalten werden. Das Wichtigste sei, dass jetzt der Schul- und Kitabetrieb nach den Sommerferien geordnet unter Corona-Bedingungen anlaufe, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Weitere Risiken sollten daneben nicht eingegangen werden.

Auch Volksfeste bleiben Schwesig zufolge vorerst weiter verboten, Diskotheken und Clubs geschlossen. Für Herbst- und Weihnachtsmärkte könnten die Kommunen aber Konzepte vorbereiten. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) soll über diesen Bereich am 18. und 25. August gesprochen werden.

Urlauber baden zwischen den Buhnenreihen in der Nähe der Seebrücke Zingst.
Urlauber baden zwischen den Buhnenreihen in der Nähe der Seebrücke Zingst. © Jens Büttner/dpa

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Andere um Löbau und Zittau ziehen in der nächsten Woche nach. Aber nicht alle. Die Kommunen stehen vor schwierigen Aufgaben und Entscheidungen.

Verkehr zu Pfingsten: Grenzchaos bleibt bislang aus

Verkehr zu Pfingsten: Grenzchaos bleibt bislang aus

Zeitweise können Fahrzeuge auch über den Grenzübergang in Görlitz- Hagenwerder ausreisen. Doch der Übergang bleibt nicht lange offen.

Corona: So regelt Löbau die Kitagebühren

Corona: So regelt Löbau die Kitagebühren

Die Stadt hat darüber entschieden, ob und wie sie die Beiträge von März bis Mai berechnet. Näheres müssen Eltern jedoch erfragen.

Corona: Ein Brief für Daheimgebliebene

Corona: Ein Brief für Daheimgebliebene

Die wenigen Senioren der Zittauer DRK-Tagespflege "Lebensrad" vermissen ihre Mitmenschen - und suchen den Kontakt. Die Resonanz darauf ist riesig.

Laufhaus ist ein Gewinner der Corona-Krise

Laufhaus ist ein Gewinner der Corona-Krise

Mike Sethmacher musste extra noch eine Mitarbeiterin in Oderwitz einstellen. Ein Jahr nach der Eröffnung will er eine große Sportveranstaltung etablieren.

DVB fahren fast wieder normal

DVB fahren fast wieder normal

Ab dem Pfingstwochenende sollen die meisten Linien wieder im üblichen Takt unterwegs sein. Was Sie zu Bus, Bahn, Fähre und mehr jetzt wissen müssen.

Das lange Warten an der Landkreis-Hotline

Das lange Warten an der Landkreis-Hotline

Die Servicenummer der Zulassungsstelle ist überlastet, auf einen Termin warten Autofahrer jetzt bis zu zwei Wochen. Im Nachbarkreis Bautzen ist das anders.

Keine Corona-Tests im Südkreis

Keine Corona-Tests im Südkreis

Das Gesundheitsamt hat in den letzten zwei Wochen 48 Personen auf das Corona-Virus getestet – im gesamten Landkreis. Im Raum Löbau-Zittau keinen einzigen davon.

Altenheime: Endlich wieder miteinander sprechen

Altenheime: Endlich wieder miteinander sprechen

Der Besuch in Pflegeheimen ist wegen der Corona-Krise noch immer untersagt. Doch die Ausnahmen nehmen zu, wie Görlitz zeigt.

Lockerungen: Merkel ermahnt die Länder

Lockerungen: Merkel ermahnt die Länder

Die Länder liefern sich einen Wettstreit um Corona-Lockerungen - und die Bundesregierung muss zuschauen. Nun findet Kanzlerin Merkel deutliche Worte.

Nünchritz unterstützt Dorffeste

Nünchritz unterstützt Dorffeste

Vorausgesetzt, sie finden statt. Eine Corona-Notvariante des Bürgermeisters wurde erst einmal vertagt.

Dem Nachbarn "Danke" sagen

Dem Nachbarn "Danke" sagen

Am Freitag ist "Tag der Nachbarn". Dazu gibt es in Löbau und Oberland eine schöne Aktion. So kann man mitmachen:

Schräge Vögel trotzen der Krise

Schräge Vögel trotzen der Krise

Kay Leo Leonhardt sind Aufträge weggebrochen. Dennoch hat der Meißner Kunstpreisträger in diesen Zeiten allerhand zu tun.

Wie sich ein Rentner an Polizisten rächt

Wie sich ein Rentner an Polizisten rächt

Arnd-Peter Hennig soll Strafe zahlen, weil er beim Falschparken erwischt wurde. Er wehrt sich und geht gegen die Beamten vor - wegen Missachtung von Corona-Regeln.

Mehr Müll wegen Corona

Mehr Müll wegen Corona

Es ist vor allem Abfall aus den Gärten, der jetzt gern mal schnell illegal entsorgt wird. Aber nicht nur. Müll im Wald und auf der Wiese, das kann allerdings teuer werden.

Ständchen frei Haus geliefert

Ständchen frei Haus geliefert

Ein besonderes Dankeschön: Musiker des MDR-Rundfunkchores überraschten am Dienstag Patienten und Personal der Großenhainer Rehaklinik.

Corona: Ein Burger rettet mexikanisches Restaurant

Corona: Ein Burger rettet mexikanisches Restaurant

Die beliebte Ausflugsgaststätte Thomashof in Borda gibt auch in der Corona-Pandemie nicht auf. Da helfen auch Urlaubserinnerungen.

Corona: Wie es Tschechiens Kurbädern geht

Corona: Wie es Tschechiens Kurbädern geht

In Libverda und Kundratice hoffen Hotelbetreiber auf die Grenzöffnungen – nicht nur, weil ihnen das Geld ausgeht. Auch die deutschen Gäste fehlen.

Trilex nach Plan - ein Hygiene-Problem?

Trilex nach Plan - ein Hygiene-Problem?

Wegen der Corona-Krise fuhren die Züge im Notfahrplan überwiegend in Doppeltraktion. Jetzt gibt's wieder mehr Züge - mit oft weniger Platz für Reisende.

Abstand halten im Nünchritzer Jugendtreff

Abstand halten im Nünchritzer Jugendtreff

Die Kombi hat wieder für Kinder und Jugendliche geöffnet. Unter erschwerten Bedingungen. Aber irgendwie funktioniert es.

Großenhainer demonstrieren gegen Beschränkungen

Großenhainer demonstrieren gegen Beschränkungen

Am Montagabend versammelten sich gut 200 Menschen. Ein Protest, der durch die Innenstadt führte. Mit dabei AfD-Politiker Mario Beger. Und nicht nur er.

So legt Riesas Kino wieder los

So legt Riesas Kino wieder los

Zwei Monate lang war der Filmpalast zwangsweise dicht. Der Neustart gibt Grund zur Hoffnung.

Ein Ständchen für Corona-Helden

Ein Ständchen für Corona-Helden

Wie bedankt man sich, wenn umarmen verboten ist? Mit Musik! Das haben Alltagshelden in Löbau-Zittau am Montag erlebt.

Was die Friedensfest-Macher vorhaben

Was die Friedensfest-Macher vorhaben

Die Veranstaltung vom 12. bis 14. Juni in Ostritz fällt zwar aus, dennoch ist an einem Tag ein kleine Aktion geplant. Und was macht Rechts?

Prags Innenminister für Grenzöffnung

Prags Innenminister für Grenzöffnung

Öffnet Tschechien schon am Dienstag alle Grenzübergänge? Das schlägt Innenminister Hamáček in Prag vor. Alle Einreisebedingungen fallen aber nicht weg.

Bei Uhren Kliemt gibt es jetzt was auf die Ohren

Bei Uhren Kliemt gibt es jetzt was auf die Ohren

Rothenburgs Schmuckladen erweitert sich und hat jetzt auch Platz für Hörgeräte. Dank Ricardo Bajohr.

Ein Hoffnungszeichen für Meißner Kultur

Ein Hoffnungszeichen für Meißner Kultur

Mitten in der Corona-Krise eröffnet eine Malerfirma einen Veranstaltungsraum. Bis Ende September dürfen Kreative diesen kostenlos nutzen.

Besuch in Altenheimen wieder möglich

Besuch in Altenheimen wieder möglich

Die Infektionskurve flacht im Kreis Meißen immer weiter ab. Deshalb gibt es jetzt neue Regeln. Trotzdem wird noch streng kontrolliert.

Elberadweg: Himmelfahrt auf Abstand

Elberadweg: Himmelfahrt auf Abstand

Von Skopis Elbgarten bis nach Meißen sind viele Menschen unterwegs. Allerdings weniger als gedacht.

Wer will, bekommt einen Reisegutschein

Wer will, bekommt einen Reisegutschein

Wer wegen der Corona-Krise seine Reise nicht antreten kann, sollte nur Gutscheine statt Geld bekommen. Das nahm die Bundesregierung jetzt teils zurück.

Steigen die Badpreise in Reichenbach?

Steigen die Badpreise in Reichenbach?

Wegen Corona-Hygienemaßnahmen sollen Besucher der Einrichtung tiefer in die Tasche greifen.

Wie Corona das Studium in Riesa verändert

Wie Corona das Studium in Riesa verändert

Lernen am Laptop, Sicherheitsabstände, Maskenpflicht: An der BA ist seit März vieles anders. Nicht alles schlechter, sagen Studenten und Dozenten.

So lief der Schulstart

So lief der Schulstart

Mit Maske und vielen Regeln dürfen wieder alle in die Schule. An normalen Unterricht ist noch nicht zu denken. Ein Besuch unter besonderen Umständen im Oberland.

Literaturfest von SPD gekapert?

Literaturfest von SPD gekapert?

Eine eigentlich positive Idee sorgt in Meißen für eine heftige Kontroverse.

Marketenderin schenkt wieder Suppe aus

Marketenderin schenkt wieder Suppe aus

Katharina Menzel war ohne Gulaschkanone nicht arbeitslos. Der Bio-Hof der Familie sorgt für Beschäftigung.

Überlaufene Ostsee, Chance für den Berzi?

Überlaufene Ostsee, Chance für den Berzi?

Die Europastadtgesellschaft Görlitz hat konkrete Pläne, um den Tourismus wieder anzukurbeln. Sie will sich dazu in der Sachsen-Kampagne einbringen.

Mutter mit Verantwortung

Mutter mit Verantwortung

Wie Nancy Liebig aus See es schafft, ganz entspannt mit sieben schul- und ausbildungspflichtigen Kindern durch die Corona-Krise zu kommen.

Corona: Vernichtet die Krise Lehrstellen im Kreis?

Corona: Vernichtet die Krise Lehrstellen im Kreis?

Die Wirtschaft in Schwierigkeiten, keine Insidermesse, eingeschränkte Kontakte. Doch es gibt auch positive Signale.

Genug Abstand im Bus?

Genug Abstand im Bus?

Grundschüler aus Görlitz-Königshufen lernen nun im Weinhübler Ausweichquartier. Deswegen gibt es Schulbusverkehr - mit langen Wartezeiten.

Hochschulrektor allein zu Haus'

Hochschulrektor allein zu Haus'

Bis September gibt es wegen der Corona-Krise kein Präsenzstudium in Rothenburg. Ob es danach wieder funktioniert, ist nicht sicher.

Kunst-Installation im Krematorium

Kunst-Installation im Krematorium

Die Görlitzer Friedhofs-Verwaltung zeigt "Trockene Blumen II" von Martin E. Kautter. Sein Werk hat etwas mit Franz Schubert zu tun.

Sie wartet in Görlitz auf die ersten Touristen

Sie wartet in Görlitz auf die ersten Touristen

Stadtführerin Karina Thiemann aus Görlitz trifft Corona hart: Seit Wochen gibt's nichts tun. Eigentlich lebt sie von Besuchern. Im Moment heißt es: warten.

Spinatknödel mit Parmesansoße

Spinatknödel mit Parmesansoße

Wirte sind in der Corona-Krise ohne Gäste. In der SZ verraten sie ihr Lieblingsrezept. Heute erklärt der Koch vom Hotel Nensch in Oybin ein Gericht zum Nachkochen.

Corona-Proteste in Görlitz gehen weiter

Corona-Proteste in Görlitz gehen weiter

Am Wochenende gibt's zwei angemeldete Demos. Der Spaziergang von Montag soll auch wieder stattfinden - ohne Anmeldung.

Neuer Ärger auf Görlitzer Wochenmarkt

Neuer Ärger auf Görlitzer Wochenmarkt

Händler sind dort wieder an fünf Tagen pro Woche zu finden. Dennoch gibt es Unmut unter ihnen - wegen einer Abrechnung. Plötzlich doppelte Standmiete?

Fünf Millionen Liter Wasser fürs Waldbad

Fünf Millionen Liter Wasser fürs Waldbad

Am Montag soll das Freibad in Oberau öffnen. Es muss so viel Wasser wie noch nie eingespeist werden.

"Endlich sind wir wieder da"

"Endlich sind wir wieder da"

Seit Freitag sind die Gaststätten wieder geöffnet. Vieles ist anders. Manches musste improvisiert werden. Ein Besuch in Herrnhuter und Zittauer Gaststätten.

Corona: Zittau hätte beinahe Sachsen verklagt

Corona: Zittau hätte beinahe Sachsen verklagt

Die Stadt sieht von gerichtlichen Schritten ab, kritisiert aber die sächsischen Vorgaben für die Kita-Öffnung scharf. Und bittet die Eltern um Hilfe.

Schwieriger Beginn in den Kitas

Schwieriger Beginn in den Kitas

Am Montag öffnen Kindertagesstätten zwischen Görlitz und Niesky unter strengen Auflagen. Die Skepsis ist groß. Ein Kommentar von Daniela Pfeiffer.

So starten Kitas nach der Corona-Pause

So starten Kitas nach der Corona-Pause

Größere Gruppen, keine Eltern erlaubt – die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen zur Kita-Öffnung in Görlitz und Niesky.

Dank Spende wird Klosterhof weiter saniert

Dank Spende wird Klosterhof weiter saniert

Zittaus einstigen reichsten Kaufmann würde es freuen. Und vielleicht wird noch ein unbekannter Künstler entdeckt.

Niesky will ohne Herbstfest feiern

Niesky will ohne Herbstfest feiern

Die Stadt hat das Fest abgesagt, wegen Corona. Dennoch besteht der Wunsch nach Geselligkeit am ersten Septemberwochenende.

Böhmische Leckerbissen zum Neustart

Böhmische Leckerbissen zum Neustart

Wegen Corona musste er vorübergehend Hartz IV beziehen, jetzt startet Bierstuben-Wirt Michael Schwarz am Görlitzer Fischmarkt wieder durch.

Mehr Platz für Freisitze

Mehr Platz für Freisitze

Die Stadt will Meißner Gastronomen und Wirten unbürokratisch helfen.

Frank Richter sieht bei Corona-Protesten Nähe zu Pegida

Frank Richter sieht bei Corona-Protesten Nähe zu Pegida

Der Landtagsabgeordnete verteidigt das demokratische Recht auf Protest. Dennoch sollten die Demonstranten auf einen anständigen Ton und Respekt achten.

"Das Bargeld wird nicht abgeschafft"

"Das Bargeld wird nicht abgeschafft"

Kartenzahlungen nehmen zu - gerade in der Corona-Zeit, stellt auch die Volksbank Löbau-Zittau fest. Geht Bezahlen bald nur noch digital? Der Vorstand gibt Antworten.

Wie Schausteller ums Überleben kämpfen

Wie Schausteller ums Überleben kämpfen

Mit der Corona-Krise ist der Branche über Nacht das Geschäft weggebrochen. In Oderwitz versuchen drei Familien, irgendwie ihre Existenz zu retten.

Deshalb ist Görlitz bisher glimpflich davon gekommen

Deshalb ist Görlitz bisher glimpflich davon gekommen

Tag acht ohne Neuinfektion: Was Alter und wenig Geld mit den geringeren Coronazahlen im Landkreis zu tun haben, sagt Soziologe Raj Kollmorgen.

"Hej Nachbar": Grenztreffen im Gebirge

"Hej Nachbar": Grenztreffen im Gebirge

Die Initiatoren wollen in Corona-Zeiten ein Zeichen setzen - für offene Übergänge. Zwei Begegnungen gibt's am Sonnabend auf dem Hain und der Lausche.

Wie schnell Freizeiteinrichtungen starten

Wie schnell Freizeiteinrichtungen starten

Ab Freitag dürfen Freibäder, Fitnessstudios, Kinos und Theater wieder öffnen. Für viele in Löbau-Zittau kommt die Meldung früher als erwartet. Zu früh?

Neuer Tourismus braucht Verständnis von allen Seiten

Neuer Tourismus braucht Verständnis von allen Seiten

Ist die Alters- und Krankenbeschränkung im Hotel "Insel der Sinne" diskriminierend? Nur bedingt, findet SZ-Redakteur Matthias Klaus.

Kein Abstandsgebot in Grundschulen?

Kein Abstandsgebot in Grundschulen?

Bei Kindern in den unteren Klassen ist das nicht durchsetzbar, begründet das Kultusministerium. Einige Eltern sind besorgt. So soll es ab Montag laufen:

Baugewerbe trotzt Corona-Krise

Baugewerbe trotzt Corona-Krise

Die Auftragsbücher sind voll, fast 800 Wohnungen müssen gebaut werden. Die Arbeit der Bauleute sollte künftig besser bezahlt werden, fordert die Gewerkschaft.

Görlitzer Hotel bleibt für Ältere und Kranke tabu

Görlitzer Hotel bleibt für Ältere und Kranke tabu

Das Hotel "Insel der Sinne" am Berzdorfer See hat strenge Hygienevorschriften aufgelegt, wenn es Freitag öffnet. Das sorgt für Kritik.

Restaurants im Riesenhügel öffnen wieder

Restaurants im Riesenhügel öffnen wieder

Am Freitag treten die neuen Corona-Regeln in Kraft. Was die Gäste beachten müssen.

Erhält Zittau weiteren Wohnmobil-Platz?

Erhält Zittau weiteren Wohnmobil-Platz?

Corona könnte Reiseziele im eigenen Land beliebter machen. Und der Tourismus dem Handel und der Gastronomie helfen.

Stühle runter und Pasta auf den Tisch

Stühle runter und Pasta auf den Tisch

Die beliebte Gaststätte "Zur Hohen Dubrau" in Steinölsa öffnet am Sonntag wieder. Die Küche blieb aber nicht kalt, weil die Gäste Treue zeigen.

Politiker appellieren: "Öffnet die Grenzen"

Politiker appellieren: "Öffnet die Grenzen"

Landrat und Bürgermeister aus dem Kreis Zgorzelec wollen Lockerungen für Polens Berufspendler. Die müssen stundenlange Umleitungen in Kauf nehmen.

Immunisierung: Stöcker sucht Unterstützer

Immunisierung: Stöcker sucht Unterstützer

Nach seinem Corona-Selbsttest sucht der Görlitzer Kaufhaus-Investor jetzt nach Verbündeten und hofft auf eine Sondererlaubnis.

Tausende Tauchritzer Gurken vernichtet

Tausende Tauchritzer Gurken vernichtet

Großhändler nahmen die Ware des Görlitzer Gemüsebauern Rüdiger Ahr nicht ab, polnische Arbeiter konnten nicht mehr kommen. Das hat dramatische Folgen.

Riesaer Arzt erntet Widerspruch

Riesaer Arzt erntet Widerspruch

Im SZ-Gespräch hatte Dr. Dieter Frank erklärt, die Reaktionen auf Corona seien überzogen. Eine Medizinerin hat jetzt darauf geantwortet.

Polen erschwert Rückkehr zum Alltag an der Neiße

Polen erschwert Rückkehr zum Alltag an der Neiße

In Görlitz/Zgorzelec vermissen Läden und Restaurants die Gäste von der anderen Seite der Grenze. Kleine Gesten sollen die Verbundenheit erhalten.

Lößnitzdackel dampft wieder nach Radeburg

Lößnitzdackel dampft wieder nach Radeburg

Auch die Buslinie M zwischen Moritzburg und Meißen nimmt am Sonnabend den Betrieb auf.

Wie die Spanische Grippe wütete

Wie die Spanische Grippe wütete

Ein Unternehmer und Stadtrat hat den Verlauf der Krankheit 1918/19 in Löbau protokolliert. Sie weist erschreckende Parallelen zu Corona auf.

Corona: Keine neuen Fälle seit einer Woche im Kreis Görlitz

Corona: Keine neuen Fälle seit einer Woche im Kreis Görlitz

Die Lage im Landkreis entwickelt sich günstig. Epidemologen sehen dafür klare Gründe.

Die Mähne ist endlich ab

Die Mähne ist endlich ab

Nach der Wiederöffnung der Friseure hat auch SZ-Redakteur Jan Lange einen Termin bekommen. Dafür schiebt seine Zittauer Friseurin sogar Sonderschichten.

Mitten in der Corona-Krise: Großauftrag für Waggonbau

Mitten in der Corona-Krise: Großauftrag für Waggonbau

Güterwaggons für Österreich entstehen in Niesky. Der Waggonbau denkt eher an neue Jobs als Entlassungen. Zuversichtlich gibt sich auch der Stahlbau-Nachfolger.

Warum Eltern Angst vor der Schule haben

Warum Eltern Angst vor der Schule haben

Nächste Woche soll wieder Unterricht für alle sein. Aber ist das überhaupt machbar? Ein besorgter Vater aus Zittau hat eine Initiative ergriffen. Umsonst?

Corona-Hilfe: "Retten Sie Ihre Brauerei"

Corona-Hilfe: "Retten Sie Ihre Brauerei"

In Varnsdorfs privater Brauerei "Kocour" waren die Biertanks voll, nur die Gäste blieben weg. Nun geht's wieder aufwärts - auch dank deutscher Kunden.

Denunziation oder Sorge: Anzeigen in der Corona-Krise

Denunziation oder Sorge: Anzeigen in der Corona-Krise

Verstöße gegen das Abstandsgebot oder die Kontaktsperre haben zu vielen Anzeigen geführt. Aber nur ein kleiner Teil landet am Ende vor Gericht.

Jetzt kommt das Autokino nach Zittau

Jetzt kommt das Autokino nach Zittau

Auf dem Festplatz an der Brückenstraße sind am Freitag und Sonnabend zwei Filme aus dem Neiße-Festival-Programm zu sehen. Tickets gibt's nur im Vorverkauf.

Montagsspazierer in Döbeln und Leisnig

Montagsspazierer in Döbeln und Leisnig

Die Teilnehmer sind gegen die Corona-Bestimmungen und Angela Merkel. Ob das eine Demonstration ist, entscheidet die Polizei im Einzelfall.

Was wird mit Richters "Tante Marianne"?

Was wird mit Richters "Tante Marianne"?

Vor 75 Jahren endete das Morden in Großschweidnitz. Corona hat die Pläne der Gedenkstätte zur Erinnerung verzögert - und die Entscheidung über ein Geschenk.

Corona-"Spaziergang" durch Löbau

Corona-"Spaziergang" durch Löbau

Rund 50 Teilnehmer treffen sich am Altmarkt zu einem friedlichen Protest - so soll das jetzt jeden Montagabend gehen.

"Wir bleiben, bis wir siegen"

"Wir bleiben, bis wir siegen"

Rund 60 Freunde von Pegida haben am Montagabend in Zittau gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Und gegen alles, was sie sonst auch stört.

Demonstration im Dauerregen

Demonstration im Dauerregen

Auf dem Zittauer Markt sind am späten Nachmittag rund 50 Leute sichtbar für Vielfalt und gegen Faschismus eingetreten. Doch kürzer als geplant.

Görlitzer Autokino dreht nächste Runde

Görlitzer Autokino dreht nächste Runde

Es geht weiter. Auf dem Programm stehen nun nicht mehr nur Filme. Und im Kreisnorden gibt es ein weiteres Autokino.

Corona: Trilex fährt bald wieder nach Plan

Corona: Trilex fährt bald wieder nach Plan

Bei der Länderbahn sind ab 18. Mai nahezu alle Strecken wieder in Betrieb. Nur der grenzüberschreitende Zugverkehr muss noch warten.

Wegen Corona: Polnische Lkw donnern durchs Dorf

Wegen Corona: Polnische Lkw donnern durchs Dorf

Statt über die A4 quälen sich Laster über B6 und Schleichwege. Grund ist der gesperrte Grenzübergang in Görlitz-Hagenwerder. Eine Umleitung soll entlasten.

Riesas BA-Studenten lernen weiter digital

Riesas BA-Studenten lernen weiter digital

Schon Mitte März war auf dem Campus auf Fernlehre umgestellt worden. Seit Kurzem gelten einige Ausnahmen von der Regel.

"Werden offene Grenzen mehr schätzen"

"Werden offene Grenzen mehr schätzen"

Der Politologe Lukáš Novotný spricht im SZ-Interview über Sündenböcke in der Corona-Krise und die Situation im Grenzgebiet.

Würfeln gegen Corona

Würfeln gegen Corona

Brettspiele sind in der aktuellen Krise beliebt wie nie – auch in Sachsen. Schulen können sich kostenlos damit ausstatten.

Kriminelle passen sich schnell an Corona an

Kriminelle passen sich schnell an Corona an

Das Coronavirus hat nicht nur den Alltag rechtschaffener Bürger verändert - auch Kriminelle suchen neue Wege. Speziell ein Bereich bietet ihnen viele Angriffspunkte.

Corona in Dresden: Wichtige Kontakte

Corona in Dresden: Wichtige Kontakte

Auch in der Corona-Krise haben Dresdner Bürger Anliegen, die sie klären müssen. Hier finden Sie die wichtigsten Infos und Kontakte, von Abfall bis Quarantäne.

Lockerungstrend: Corona-Regeln in Europa

Lockerungstrend: Corona-Regeln in Europa

Nach langen Corona-Wochen ist der Wunsch nach Normalität groß. Viele europäische Länder wagen weitere Schritte. Doch es bleibt Skepsis. Ein Überblick.

Nun wieder zu Oma und Opa?

Nun wieder zu Oma und Opa?

Kontaktbeschränkungen sind gelockert. Da steht bei vielen der ersehnte Besuch bei Oma und Opa an. Das tut Großeltern und Enkeln gut. Doch ist es auch gut?

Ossobuco von der Koitsche

Ossobuco von der Koitsche

Wirte sind in der Coronakrise ohne Gäste. In der SZ verraten sie ihre Lieblingsrezepte. Heute: Die Wirtin von der Koitsche in Hörnitz.

"Keiner steckt den Kopf in den Sand"

"Keiner steckt den Kopf in den Sand"

In der Sachsenarena Riesa und im Stern werden weitere Veranstaltungen verschoben. Der FVG-Geschäftsführer gibt einen Überblick.

Corona: So hilft Zittau seiner Partnerstadt

Corona: So hilft Zittau seiner Partnerstadt

Nach dem Spendenaufruf für Pistoia ist schon eine vierstellige Summe eingegangen - nicht der einzige für die italienische Provinz-Hauptstadt.

Italienischer Corona-Patient auf dem Heimweg

Italienischer Corona-Patient auf dem Heimweg

Als er nach Coswig kam, lag Gianluigi B. im Koma. Nach über vier Wochen geht es dem Mann nun wieder so gut, dass er in seine Heimat zurückkehren darf.

Wegen Corona: Aus Bier wird jetzt Schnaps

Wegen Corona: Aus Bier wird jetzt Schnaps

Die Krise trifft auch die Brauereien. In Eibau gibt's Kurzarbeit. Löbaus Berggquell-Brauer Steffen Dittmar reagiert mit Fairness und einer Genuss-Idee.

Diese Gastronomen liefern aus

Diese Gastronomen liefern aus

In der Corona-Krise haben Gaststätten in Löbau-Zittau auf einen Abhol- und Lieferservice umgestellt. Wo es jetzt noch Speisen zu kaufen gibt.

Was ist nur mit den Reichsbürgern los?

Was ist nur mit den Reichsbürgern los?

Corona-Zeiten müssten ein gefundenes Fressen für die Reichsbürger sein. Doch jetzt zeigt sich, was sie sind: Maulhelden, findet Redakteur Frank-Uwe Michel.

Corona: Weiterer Todesfall im Kreis Görlitz

Corona: Weiterer Todesfall im Kreis Görlitz

Die Pandemie scheint sich aber an der Neiße weiter abzuschwächen. Die Zahl der Neuinfektionen und betroffenen Kommunen machen Hoffnung.

Ausstellung kommt nicht über die Grenze

Ausstellung kommt nicht über die Grenze

Das Görlitzer Naturkundemuseum wollte am Freitag eine Ausstellung über das Leben an der Neiße eröffnen. Doch die Exponate hängen fest in Polen.

Mit Stornos dem Ruin entgegen

Mit Stornos dem Ruin entgegen

Für den Löbauer Reisebüro-Betreiber Lars Kohlmann ist nach der Corona-Krise vor der Krise. Mit einer Schaufenster-Aktion appelliert er an die Solidarität.

Corona: Wie kommt man an Antikörpertest?

Corona: Wie kommt man an Antikörpertest?

Die Apotheken in Löbau-Zittau haben zwar keine Mittel vorrätig, aber könnten diese bestellen. Nur: Verkauft werden dürfen die nicht an jeden.

Neuer Termin für Historik Mobil

Neuer Termin für Historik Mobil

Die Veranstaltung im Zittauer Gebirge wird wegen Corona um einen Monat verschoben. Aber auch am ersten August-Wochenende ist etwas geplant.

Manufaktur öffnet Store und Erlebniswelt

Manufaktur öffnet Store und Erlebniswelt

Fast zwei Monate waren die Einrichtungen der Porzellanmanufaktur wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun empfängt das Unternehmen wieder Gäste.

Meißner Landratswahl wird verschoben

Meißner Landratswahl wird verschoben

Der geplante Termin am 20. September ist wegen Corona nicht zu halten. Landrat Arndt Steinbach scheidet aber wie geplant aus dem Amt aus.

Auftragsrückgänge bei jedem zweiten Handwerker

Auftragsrückgänge bei jedem zweiten Handwerker

Der Kammerpräsident fordert mehr Zuschüsse vom Freistaat. Jetzt gibt es wieder einen Anstieg der Corona-Fälle im Landkreis Meißen.

Macht Corona den Landkreis Görlitz arm?

Macht Corona den Landkreis Görlitz arm?

Die Einschränkungen durch die Pandemie werden auch am Geldbeutel des Kreises nagen, jedoch nicht sofort. Das Kernproblem ist ein anderes.

Händler stehen wieder auf dem Marktplatz

Händler stehen wieder auf dem Marktplatz

Mehrere Wochen verteilten sich die mobilen Stände auf verschiedene Orte in Zittaus Zentrum. Nun sind sie wieder zentral zu finden - aber mit Auflagen.

Corona: Nächste Protestaktion in Zittau

Corona: Nächste Protestaktion in Zittau

Am Sonnabend treffen sich die Kritiker der Maßnahmen wieder auf der Neustadt. Dieses Mal geht's um Verantwortlichkeiten.

Geschenktüte hilft gegen Corona-Krise

Geschenktüte hilft gegen Corona-Krise

Der Zittauer Gewerbe- und Tourismusverein bietet Präsente zum Muttertag an, um Handel und Gastronomie zu unterstützen. Die Stückzahl ist limitiert.

Patient aus Frankreich: "Ich bin noch am Leben"

Patient aus Frankreich: "Ich bin noch am Leben"

Pascal Mann kam im Koma aus dem Elsass ins Fachkrankenhaus Coswig. Nun spricht er über seine Corona-Erkrankung – und seine geplante Rückkehr ins Elbland.

Eine Rosenfreude in Corona-Zeiten

Eine Rosenfreude in Corona-Zeiten

René Seidel aus Löbau bringt Blumengrüße in Seniorenheime. Dafür wurden bereits mehr als 1.000 Euro gespendet.

Zittau öffnet seine 25 Spielplätze

Zittau öffnet seine 25 Spielplätze

Kinder dürfen seit Dienstag wieder in die wochenlang gesperrten Anlagen. Allerdings gelten Regeln. Und für den OB ist der Weg zur Normalität noch weit.

Spürbare Lockerungen in Bayern

Spürbare Lockerungen in Bayern

Seit dem 21. März ist das Leben in Bayern wegen des Coronavirus weitgehend lahmgelegt. Jetzt gibt es einen Exit-Fahrplan.

Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze

Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze

Die Stadt Löbau hat die Sperrung an diesem Dienstag aufgehoben. Allerdings gelten weiter einige coronabedingte Regeln.

Wenn die Soforthilfe auf sich warten lässt

Wenn die Soforthilfe auf sich warten lässt

Viele Selbstständige sind jetzt auf Staatshilfe angewiesen. Das ist ärgerlich, langwierig, kompliziert und hilft auf lange Sicht nicht, meint eine Wirtin aus Zittau.

Zittauer Demonstrationen verschieben sich

Zittauer Demonstrationen verschieben sich

Pegida-Sympathisanten und die Linke hatten für diesen Montagabend jeweils eine Demo auf dem Zittauer Markt geplant. Nun kommt alles anders.

Corona bremst Friedhofsrettung aus

Corona bremst Friedhofsrettung aus

Ehrenamtliche kümmern sich seit einigen Jahren um frühere deutsche Begräbnisstätten in Niederschlesien, auch jene in Bogatynia.

Die Kunst geht weiter - jetzt erst recht

Die Kunst geht weiter - jetzt erst recht

Das Coronavirus hat Künstler um ihre Einkünfte gebracht. Nun rappeln sie sich wieder auf und gestalten Außenwerbung - in Großdobritz und Schönfeld.

Corona: Trotz Absage nicht eingeknickt

Corona: Trotz Absage nicht eingeknickt

Großschönaus Bürgermeister schwamm im März gegen den Strom und lud zu einer Gemeinderatssitzung ein. Jetzt nicht mehr. Aber das hat einen Grund.

Sie dürfen wieder in den Zittauer Tierpark

Sie dürfen wieder in den Zittauer Tierpark

Möglich machen das die gelockerten Corona-Maßnahmen. Allerdings gibt's für Besucher einiges zu beachten.

Görlitzer OB trägt das Haar jetzt wieder kurz

Görlitzer OB trägt das Haar jetzt wieder kurz

Octavian Ursu ist einer der ersten, die die Freiheit der wieder eröffneten Frisörsalons nutzt. Und dabei die neue Corona-Normalität erlebt.

Landgasthöfe in Not

Landgasthöfe in Not

Keine Gäste, keine Einnahmen, keine Zukunft? Die Gaststätten hoffen darauf, dass es ab Ende Mai wieder aufwärts geht.

Wegen Corona: Über 1.400 Masken genäht

Wegen Corona: Über 1.400 Masken genäht

Mitarbeiter vom DRK Löbau und Flüchtlinge aus Friedersdorf waren am Werk - und brauchen Stoffe. Doch wie geht's bei den Altkleidercontainern weiter?

Langer Samstag fällt nicht ins Wasser

Langer Samstag fällt nicht ins Wasser

Über 20 Großenhainer Händler öffneten ausnahmsweise bis 18 Uhr. Ein Test, der trotz Regens Mut macht.

Heute kein Anstieg der Meißner Fallzahlen

Heute kein Anstieg der Meißner Fallzahlen

Dennoch bleiben die Ermittlerteams des Gesundheitsamtes bestehen. Hinweis der Verkehrsgesellschaft: Busfahrer müssen keine Maske tragen.

Ein neues Wohnzimmer in der Altstadt

Ein neues Wohnzimmer in der Altstadt

Der Pocket-Park ist in Meißen eröffnet. Nach Jahren der Konzeption entsteht damit die erste Attraktion auf dem Porzellanweg.

Wie vermeiden Eltern Frust?

Wie vermeiden Eltern Frust?

Christina Pietzarka unterstützt Meißner Familien, in der Corona-Krise zu Hause nicht zu verzweifeln. Was hilft, verrät sie im SZ-Gespräch.

Ein weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Meißen

Ein weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Meißen

Jetzt gibt es insgesamt 221 positiv Getestete im Landkreis Meißen. Frisöre und Kosmetikstudios dürfen ab Montag öffnen, doch es gelten strenge Regeln.

Hunderte Bierfässer, die keiner austrinkt

Hunderte Bierfässer, die keiner austrinkt

Bei Flack & Schwier Radebeul ist der Umsatz um 90 Prozent eingebrochen. Die Mitarbeiter hoffen auf Lockerungen.

Covid-19-Patientin aus Krankenhaus entlassen

Covid-19-Patientin aus Krankenhaus entlassen

Nach knapp einem Monat im Coswiger Fachkrankenhaus konnte eine Patientin aus Frankreich zurück nach Hause. Auch andere sind auf dem Weg der Besserung.

Zum Nichtstun gezwungen

Zum Nichtstun gezwungen

Beim SC Riesa ist Sport so gut wie gar nicht möglich. Aber die mehr als 2.500 Mitglieder halten zusammen.

1. Mai in der Weinau

1. Mai in der Weinau

Nicht so voll wie sonst war es am Mai-Feiertag in der Weinau. Totzdem haben einige Zittauer dort die freie Zeit genossen.

Corona: Politiker gehen in der Neiße baden

Corona: Politiker gehen in der Neiße baden

Sonst steigt am 1. Mai ein trinationales Fest bei Zittau. Weil das jetzt nicht geht, trafen sich Vertreter der Länder im Grenzfluss. Was da los war, ist in einem Video zu sehen.

Droht Kliniken finanzieller Corona-Kollaps?

Droht Kliniken finanzieller Corona-Kollaps?

Tilo Schwalbe aus Dittelsdorf ist einer von vielen Patienten, dessen OP verschoben wurde. Die Folgen dieser Maßnahme sind für Krankenhäuser unabsehbar.

Buntes Löbau

Buntes Löbau

Auch die Einwohner in der Stadt am Berge schließen sich der farbenfrohen Aktion an und haben eine Steinschlange gestaltet.

2.800 Meißner Unternehmen in Kurzarbeit

2.800 Meißner Unternehmen in Kurzarbeit

Die Anzahl der Infektionen im Kreis Meißen liegt bei 220. Es gibt neue Tests im Radebeuler Altenheim. Eltern müssen für Notbetreuung Gebühren bezahlen.

Protest von Zittau bis Oppach

Protest von Zittau bis Oppach

Der 1. Mai ist traditionell der Tag, um auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren. Daran ändert auch Corona nichts. Nicht alle Demonstranten blieben friedlich.

Entspannung auf dem Campingplatz

Entspannung auf dem Campingplatz

In Oberau ist Camping wieder erlaubt. Doch ob und wann das Waldbad öffnet, ist völlig unklar. Eine Forderung sorgt für Empörung.

Riesas Stadtfest fällt ins Wasser

Riesas Stadtfest fällt ins Wasser

Wegen der Corona-Pandemie stand die Feier auf der Kippe. Nun hat der Stadtrat Klarheit geschaffen.

Coronahilfe: Vietnamesen geben 1.000 Euro

Coronahilfe: Vietnamesen geben 1.000 Euro

Der Kulturverein hat der Stadt Zittau eine Spende überreicht. Das Geld kommt nun einer Einrichtung zugute, die besonders Kinderaugen zum Leuchten bringt.

Wie Görlitzer Triathleten Corona trotzen

Wie Görlitzer Triathleten Corona trotzen

Zwar sind über den Sommer fast alle Veranstaltungen abgesagt, aber die Ausdauersportler finden trotzdem Wege, sich zu messen.

Wie sehen Sie die Welt nach Corona?

Wie sehen Sie die Welt nach Corona?

Die Pandemie wirkt sich auf die Gesellschaft aus. Fünf prominente Entscheider aus Görlitz haben ihre eigene Sicht auf das Thema.

Der verschobene Traum

Der verschobene Traum

Der Kanute Franz Anton aus Löthain hat viel erreicht. Doch etwas fehlt noch in seiner Sammlung.

Skater wollen wieder auf die Piste

Skater wollen wieder auf die Piste

Den traditionellen Halbmarathon am 1. Mai mussten die Großenhainer Rollsportler absagen. Vereinschefin Ute Enger tut es vor allem für die jungen Sportler leid.

Dürfen Fußpfleger arbeiten oder nicht?

Dürfen Fußpfleger arbeiten oder nicht?

Unterschiedliche Bezeichnungen für scheinbar dieselbe Dienstleistung verunsichern Kunden, gerade in Corona-Zeiten. Dabei gibt's einen Unterschied.

Auch die Reproduktionszahl hat Tücken

Auch die Reproduktionszahl hat Tücken

Mitten in der Corona-Krise herrscht um "R" Verwirrung. Kein Wunder, denn die Berechnung ist komplex - und es gibt nicht nur eine.

Liberecer kämpfen digital gegen Corona

Liberecer kämpfen digital gegen Corona

Hygieniker sammeln Daten über Betroffene, Orte und Zeiten - um schneller Virenherde zu identifizieren. Das neue System hilft auch bei anderen Epidemien.

Corona: Wer jetzt Schutzmasken verkauft

Corona: Wer jetzt Schutzmasken verkauft

In Bus und Bahn sowie beim Einkauf müssen Nase und Mund nun bedeckt sein. Wer noch eine braucht, der findet hier Anlaufstellen in Löbau-Zittau.

Warum Bernstadts Masken tierisch helfen

Warum Bernstadts Masken tierisch helfen

Gabriele Düwell musste ihren Laden wochenlang schließen. Sie hat Zeit und Talent genutzt, um nun Kunden zu locken und Gutes für Tiere zu tun.

Krankschreibungen gehen zurück

Krankschreibungen gehen zurück

Die Krankenkasse Barmer verzeichnet viel mehr Krankschreibungen als im letzten Jahr. Der Höhepunkt ist jedoch überwunden.

Wie Grundschulen nächste Woche starten

Wie Grundschulen nächste Woche starten

Ab Mittwoch beginnt für Viertklässler der Unterricht. Auch die Grundschule "Am Löbauer Berg" vermisst, klebt und plant dafür - und lässt sich überraschen.

Die neun Görlitzer Lehren aus Corona

Die neun Görlitzer Lehren aus Corona

Es ist noch lange nicht vorbei, aber die erste Phase der Pandemie ist Geschichte. Die SZ-Redakteure ziehen Zwischenbilanz.

Wie viel Maskerade im Auto erlaubt ist

Wie viel Maskerade im Auto erlaubt ist

Mundschutzpflicht beim Einkaufen, in Bussen, Bahnen - gut. Aber wie sieht es im eigenen Fahrzeug aus? Und beim Radeln? Der Görlitzer Anwalt Robby Marek erklärt.

Corona: Westpark-Center will wieder öffnen

Corona: Westpark-Center will wieder öffnen

Inhaber Heiko Wasser hat einen Strategie-Plan für die schrittweise Wiedereröffnung mit einem riesigen logistischen Aufwand. Jetzt hofft er auf die Politik.

Friseur-Bestellbücher sind schon prallevoll

Friseur-Bestellbücher sind schon prallevoll

Ab Montag dürfen Salons wieder öffnen - mit jeder Menge Auflagen und Bitten an die Kunden in Radebeul, Meißen, Riesa und Großenhain.

Corona: Kneiper wird in der Krise zum Handwerker

Corona: Kneiper wird in der Krise zum Handwerker

Die Kodersdorfer Gaststätte "Alte Apotheke" fiebert dem Neubeginn entgegen. Panik gibt es nicht, wohl aber Sorgen.

Mehr als 100 Millionen Euro für Sachsens Tourismus

Mehr als 100 Millionen Euro für Sachsens Tourismus

Freistaat und Bund halfen der leidenden Branche bereits mit viel Geld. Nun wolle man schnell weitere Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen.

Auch in der Krise gibt es Geld

Auch in der Krise gibt es Geld

Die Crowdfunding-Aktion der Volksbank läuft weiter. In Not geratene Vereine können Hilfe bekommen. Aber niemand bewirbt sich um die Finanzspritze.

Gegrillter Schafskäse auf griechisch

Gegrillter Schafskäse auf griechisch

Wirte bleiben in der Corona-Krise ohne Gäste. Hier verraten sie ihr Lieblingsrezept zum Nachmachen zu Hause. Heute: Der Wirt vom Delphi Zittau.

Herrnhuter Stern gegen Corona-Koller

Herrnhuter Stern gegen Corona-Koller

Die Sterne-Manufaktur bringt kurzfristig ein buntes Angebot in die Homeoffice-Zeit: Sie verschickt Bastelsets, mit denen jeder seinen eigenen Stern designen kann.

Wenig Klarheit über Corona-Tests in Görlitz

Wenig Klarheit über Corona-Tests in Görlitz

Testen gilt als eines der Mittel gegen die Pandemie. Doch im Landkreis gibt es keine verlässliche Zahlen. Das weckt Zweifel.

Krankenhäuser dürfen häufiger operieren

Krankenhäuser dürfen häufiger operieren

Wegen Corona werden seit Wochen in Ebersbach, Zittau und Weißwasser aufschiebbare OPs abgesagt und Betten freigehalten. Das könnte sich ändern.

Görlitzer Zoo macht schon eine Viertelmillion miese

Görlitzer Zoo macht schon eine Viertelmillion miese

Die Kosten laufen davon. Nun setzt Direktor Sven Hammer alles auf den Neustart ab Montag. Doch unter welchen Auflagen, weiß er nicht.

Wie es Händlern in Radebeul jetzt geht

Wie es Händlern in Radebeul jetzt geht

Nach der Zwangsschließung haben viele Geschäfte seit einer Woche wieder geöffnet. Schwierig bleibt die Situation für die Inhaber trotzdem.

Jetzt Temperaturkontrollen bei Amazon

Jetzt Temperaturkontrollen bei Amazon

Der Logistik-Riese mit Verteilzentrum in Lampertswalde muss wegen Corona Lieferzusagen verlängern. Und weitere Vorsichtsmaßnahmen einführen.

„Der Laden läuft, nur in einer anderen Form“

„Der Laden läuft, nur in einer anderen Form“

Nicht alle Geschäfte, die wieder öffnen dürfen, sind auch offen. Ein Beispiel vom Boulevard zeigt, dass das keinen Stillstand bedeutet.

Musikalischer Mutmacher nach Corona-Drama

Musikalischer Mutmacher nach Corona-Drama

Das Heim "Abendfrieden" in Niesky ist am schlimmsten im Kreis betroffen. Stadtfeuerwehr und Bläserchor hatten da eine Idee.

Nur noch halb so viel zu tun

Nur noch halb so viel zu tun

Die Meißner Firma Moró Seniorendienstleistungen leidet unter der Corona-Krise.

Geschäfte wieder offen - Boom bleibt aus

Geschäfte wieder offen - Boom bleibt aus

Die erste Woche seit den Corona-Lockerungen liefen für Händler aus Löbau-Zittau durchwachsen. Einerseits sind sie erleichtert, andererseits enttäuscht.

Jetzt gibt's Corona-Tests für Selbstzahler

Jetzt gibt's Corona-Tests für Selbstzahler

Tschechische Pendler oder Rückkehrer können sich nun selber testen lassen. Kosten: 110 Euro.

Noch Hoffnung für das Stadtfest

Noch Hoffnung für das Stadtfest

In Löbau soll die Fete Mitte September steigen. Bis August gilt das Veranstaltungsverbot - und dann? Die Stadt bereitet sich jedenfalls schon vor.

Corona entwickelt sich „moderat“

Corona entwickelt sich „moderat“

Um eine Maskenpflicht auch für Busfahrer ist eine Diskussion entstanden.

Worauf Chefs in Corona-Krise achten sollten

Worauf Chefs in Corona-Krise achten sollten

Matthias Wolf ist Finanzberater aus Löbau. Sein Spezialgebiet: Rat und Hilfe für Unternehmer. Dafür erhielt er jetzt eine Auszeichnung.

CDU holt Hochburgen zurück

CDU holt Hochburgen zurück

Die Christdemokraten im Kreis Meißen haben zu alter Stärke gefunden. Noch erstaunlicher ist das Abschneiden der AfD, besagen neueste Prognosen.

Weniger Luftverkehr macht nicht gesünder

Weniger Luftverkehr macht nicht gesünder

Mit dem Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise ist es viel ruhiger geworden. Doch einem echten Gesundheits-Effekt steht noch etwas entgegen.

Zittaus Lebensretter als Videostars

Zittaus Lebensretter als Videostars

Philipp Herfort ist Notfallsanitäter beim DRK und Videofilmer. Mit Kollegen zeigt er für die Kampagne "So geht sächsisch" im Video, wie wichtig und hart der Job ist.

Kommt mit Corona das Depressions-Loch?

Kommt mit Corona das Depressions-Loch?

Angst vor Jobverlust und Firmenpleite, hohe psychische Belastungen zu Hause. Einige schlagen jetzt Alarm - andere wagen noch keine Diagnose.

Wie Görlitz bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff hilft

Wie Görlitz bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff hilft

Kaufhaus-Investor Winfried Stöcker impft sich Antigene und hat einen Vorschlag im Kampf gegen Corona. Forscher am Untermarkt stellen Rechner zur Verfügung.

Corona verhindert neue Buslinie nach Polen

Corona verhindert neue Buslinie nach Polen

Am 1. Mai sollte eine Verbindung von Zittau nach Bogatynia starten. Geplant ist die spätere Verlängerung nach Tschechien und zurück nach Polen.

Corona: Schlange stehen vor Geschäften

Corona: Schlange stehen vor Geschäften

Tschechien hat seine Beschränkungen gelockert. Am Montag öffneten auch in der Region Liberec wieder viele Läden - unter strengen Auflagen.

So verläuft bisher die Pandemie im Kreis

So verläuft bisher die Pandemie im Kreis

Seit sechs Wochen hat Corona das Leben im Griff. Wie ist das Virus verbreitet? Wer stirbt nach der Infektion? Wo gibt es die meisten Erkrankten? SZ gibt Antworten.

"Dieses Jahr verdienen wir nicht viel Geld"

"Dieses Jahr verdienen wir nicht viel Geld"

Der Meißner Raumausstatter Teppich Schmidt sieht die Krise als Chance – trotz des fehlenden Umsatzes.

Corona: Volksbank-Filialen wieder offen

Corona: Volksbank-Filialen wieder offen

Trotzdem gelten die Schutzbestimmungen: Beratung gibt's nur mit Mundschutz.

Handel fordert: Einkaufszentren öffnen

Handel fordert: Einkaufszentren öffnen

Seit einer Woche dürfen Sachsen wieder im Baumarkt und in kleineren Läden einkaufen. Der Handel fordert, auch große Läden und Einkaufszentren zu öffnen.

Obergerichte uneins über Verkaufsverbote

Obergerichte uneins über Verkaufsverbote

Sind die Einschränkungen für große Läden in der Corona-Krise rechtmäßig? Deutschlands Richter sind sich uneinig - ein rechtlicher Flickenteppich.

Blickfang auf der Lausche

Blickfang auf der Lausche

Die Grenze zu Tschechien ist dicht wie nicht einmal zu DDR-Zeiten. Großschönaus Bürgermeister findet das besorgniserregend. Er setzt ein Zeichen.

Görlitz sorgt sich ums Baden im See

Görlitz sorgt sich ums Baden im See

Corona verhinderte das im Moment. Aber es ist nicht die einzige Hürde auf dem Weg zum Saisonstart.

Corona: Erster Baumarkt-Ansturm ist vorbei

Corona: Erster Baumarkt-Ansturm ist vorbei

Zum Wochenanfang haben die Kunden bei Obi in Löbau noch Schlange gestanden. Nun entspannt sich die Lage.

Was machen die Schuhe an der Ampel?

Was machen die Schuhe an der Ampel?

An der Schillerstraße in Zittau hat jemand ein Paar am Querträger geparkt. Wie es dahin gelangte, bleibt unklar.

Corona: Klima-Aktivisten streiken im Netz

Corona: Klima-Aktivisten streiken im Netz

Die Mitglieder von "Fridays for Future" protestieren weiter. Doch dieses Mal vor allem online - und aus Angst oft anonym. So lief der Freitag im Landkreis Görlitz.

Corona: Tschechien öffnet die Grenzen

Corona: Tschechien öffnet die Grenzen

Die Regierung lockert die Beschränkungen weiter. Grenzstädte wie Hradek können langsam aufatmen.

In Zabeltitz kommt Fisch auf den Tisch

In Zabeltitz kommt Fisch auf den Tisch

Die Parkschänke hat Hotelgäste und kocht derzeit Gerichte zum Abholen. Sandra Hofmüller bereitet für die SZ ein leichtes Sommermenü zu - zum Nachkochen.

Corona: Liberecer Zoo in Schwierigkeiten

Corona: Liberecer Zoo in Schwierigkeiten

Dem ältesten Tierpark in Tschechien fehlen Einnahmen, er ruft zu Spenden auf. Zudem kämpft er darum, schnell wieder öffnen zu dürfen.

Vietnamesischer Verein spendet Masken

Vietnamesischer Verein spendet Masken

Der Verein "Harmonie" hat sich in Löbau neu gegründet. Die Mitglieder können noch mehr als nähen.

Corona: Stiller Protest mit 250 Stühlen

Corona: Stiller Protest mit 250 Stühlen

28 Restaurants und Hotels vom Gebirge bis Eibau haben diesen Freitag auf dem Zittauer Markt auf ihren drohenden Untergang aufmerksam gemacht.

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch

Die Mehrheit der Menschen ist mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Das hilft vor allem der Union. Großer Verlierer sind die Grünen.

Kaiser-Konzert in Riesa erneut verschoben

Kaiser-Konzert in Riesa erneut verschoben

Der Auftritt des Schlagersängers war einer der ersten in der Stadt, der wegen Corona nicht stattfinden konnte. Jetzt ist klar: In der Sachsenarena singt er erst 2021.

Corona: Ohne Maske auf den Wochenmarkt

Corona: Ohne Maske auf den Wochenmarkt

Die Stände auf dem Löbauer Altmarkt stehen weiter auseinander, um die Regeln einzuhalten. Doch einen Mundschutz tragen nicht alle. Hat das Konsequenzen?

Rentner dürfen kostenlos Bus fahren

Rentner dürfen kostenlos Bus fahren

Die KVG drückt beide Augen zu, weil es keine Tickets mehr im Bus gibt. Aber das gilt nicht für alle Fahrgäste.

Fußballer und Fernsehen im Spargelfeld

Fußballer und Fernsehen im Spargelfeld

Eine besondere Aktion von Sportlern zieht bundesweit Aufmerksamkeit auf das kleine Örtchen Nieschütz.

Gratis-Masken für alle?

Gratis-Masken für alle?

In Dresden hat die Stadt kostenlos Mundschutz verteilt. Wird es das auch bei uns geben? Hiesige Bürgermeister haben dazu eine einhellige Meinung.

Warum die Schule eher starten sollte

Warum die Schule eher starten sollte

Ronald Lindecke sagt, welche Möglichkeiten der Kreiselternrat Görlitz für regulären Unterricht sieht und weshalb er stärker gehört werden möchte.

Zwischen Widerspruch und Misstrauen

Zwischen Widerspruch und Misstrauen

Prof. Raj Kollmorgen wird nach einem SZ-Artikel harsch kritisiert. Nun reagiert er in einem Gastbeitrag, klärt Missverständnisse und unterstreicht seinen Standpunkt.

Keine Zigaretten mehr an der Grenze?

Keine Zigaretten mehr an der Grenze?

Ganz eingeschlafen ist der Handel offenbar nicht. Immer noch wandert die eine oder andere Stange Zigaretten rüber.

Corona-Verstoß: Geburtstagsfeier beendet

Corona-Verstoß: Geburtstagsfeier beendet

Die Polizei hat in einem Zittauer Hinterhof eine Party aufgelöst - und musste sich beleidigen lassen. Es war einer von 15 Einsätzen in Ostsachsen.

Der Herd ist aus - die Hoffnung nicht

Der Herd ist aus - die Hoffnung nicht

Noch sind die Gaststätten im Landkreis geschlossen. Die SZ will mit einer neuen Serie Vorfreude auf den Neustart machen. Heute: der Niederlommatzscher Wirt Erik Wagner.

"Die Stornierungswelle geht bis September"

"Die Stornierungswelle geht bis September"

Vier Restaurants betreibt Karsten Müller in Meißen. Mit der SZ spricht er über seine Sorgen und Hoffnungen.

"Die Absage der Spielzeit ist unumgänglich"

"Die Absage der Spielzeit ist unumgänglich"

Das Gerhart-Hauptmann-Theater wird vor Herbst nichts mehr aufführen. Generalintendant Klaus Arauner vertraut auf die Vorfreude des Publikums.

So läuft die Ausleihe in Corona-Zeiten

So läuft die Ausleihe in Corona-Zeiten

Auch wenn die Weise-Bibliothek in Zittau geschlossen hat: Rückgabe und Ausleihe von Medien sind wieder möglich. Allerdings mit Einschränkungen.

Wie Heime gegen Corona kämpfen

Wie Heime gegen Corona kämpfen

Hygiene und Abschottung - das ist in Einrichtungen für Senioren und Behinderte von Herrnhut bis Zittau das A und O. Doch an ihren Nerven zehrt noch mehr.

Herrnhuts 1.000-Euro-Spritze gegen Corona

Herrnhuts 1.000-Euro-Spritze gegen Corona

Die Stadt vergibt an Kleinstunternehmen Überbrückungsgeld. Einige zweifeln, ob das was bringt. Im Einzelfall sind die Gelder aber ein echter Rettungsanker.

Kein Meißner Literaturfest in diesem Jahr?

Kein Meißner Literaturfest in diesem Jahr?

Deutschlands größtes Open-Air-Lesefest ist abgesagt. Doch es gibt eine Alternative.

Schlange stehen für einen Gottesdienst

Schlange stehen für einen Gottesdienst

Ein katholischer Pfarrer im Süden des Kreises Görlitz öffnet die Kirchen für jeweils 15 Leute. Das ist nicht so einfach. Dennoch sind manche Tage ausgebucht.

Wegen Corona: Ausgebremst nach Neustart

Wegen Corona: Ausgebremst nach Neustart

Zwei Wochen nach der Eröffnung seiner Pizzeria in Neusalza-Spremberg musste ein Gastwirt schon wieder zumachen. Wird sein Lokal die Krise überstehen?

Das Boahnl dampft in die Hauptsaison

Das Boahnl dampft in die Hauptsaison

Dank der Corona-Lockerungen kann die Zittauer Schmalspurbahn wieder den regulären Fahrbetrieb aufnehmen - mit Einschränkungen. Nur: Die Gäste fehlen.

Sparkasse nimmt vollen Betrieb wieder auf

Sparkasse nimmt vollen Betrieb wieder auf

Das Bankhaus sorgt mit umfangreichen Hygiene-Maßnahmen vor.

"Prag ohne Menschen ist gespenstisch"

"Prag ohne Menschen ist gespenstisch"

Marius Winzeler lebt in Prag und Görlitz. Wie schwierig pendeln bei geschlossenen Grenzen ist und ob man die Menschenleere genießen kann, erzählt er im SZ-Interview.

Corona: Polizei beendet Abendessen

Corona: Polizei beendet Abendessen

In einer Löbauer Wohnung haben mehrere Personen gerade miteinander gespeist, als die Beamten anrückten.

Görlitz darf endlich wieder shoppen

Görlitz darf endlich wieder shoppen

Viele Görlitzer Läden durften am Montag erstmals wieder öffnen. Die Freude der Händler ist groß, das Interesse der Kunden doch eher verhalten.

Ansturm auf Löbauer Läden bleibt aus

Ansturm auf Löbauer Läden bleibt aus

Für die kleinen Einzelhändler ist der Start am Montag Vormittag nicht leicht gewesen. Trotzdem sind die froh, ihre Ladentüren wieder aufschließen zu können.

In Corona-Zeiten: "fit" für den Schulstart

In Corona-Zeiten: "fit" für den Schulstart

Der Spülmittelhersteller aus Hirschfelde hat kostenfrei Desinfektionsmittel in Flaschen abgefüllt - für die Hygiene in Sachsens Schulen.

Corona-Kontrolle: Ermittlung gegen Polizist

Corona-Kontrolle: Ermittlung gegen Polizist

Zittaus Stadtrat Michael Schostek wurde ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung vorgeworfen. Er wiederum wirft der Polizei schweres Fehlverhalten vor.

Erdbeer-Prinzessin holt Erntehelfer in Görlitz ab

Erdbeer-Prinzessin holt Erntehelfer in Görlitz ab

Bei Sophia Müller in Oberkirch in Baden hat die Erdbeersaison begonnen. Ungünstig, wenn keine Erntehelfer da sind.

Döbelner Amtsgericht startet wieder

Döbelner Amtsgericht startet wieder

Erste Verhandlungen starten wieder, auch an der Zweigstelle Hainichen. Auf ein Minimum reduziert bleibt der Publikumsbetrieb.

St. Martin setzt neue Hygienefachkraft ein

St. Martin setzt neue Hygienefachkraft ein

Die soll in der Corona-Krise helfen, schneller und günstiger an dringend benötigte Schutzmittel zu kommen. Doch einfach ist das nicht.

Eingeschränkter Betrieb am Riesaer Gericht

Eingeschränkter Betrieb am Riesaer Gericht

In bestimmten Fällen darf das Haus wieder besucht werden. Ohne Termin geht aber nichts.

Bus und Bahn fahren wieder nach Plan

Bus und Bahn fahren wieder nach Plan

Die Görlitzer Verkehrsbetriebe reagieren auf die Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie und sichern den Berufsverkehr auch am Wochenende ab.

Wie wirkt sich Corona auf die Müllgebühren aus?

Wie wirkt sich Corona auf die Müllgebühren aus?

Der Abfallzweckverband hat das Geschehen der letzten Wochen im Kreis Meißen analysiert. Hier sind die Ergebnisse.

Corona: Gaststätten sollen schneller öffnen

Corona: Gaststätten sollen schneller öffnen

Das regt die Fraktion von "Zittau kann mehr" an. Anlass sind die wenigen Infektionen in der Stadt und im Gebirge.

Hier gibt's Toilettenpapier satt

Hier gibt's Toilettenpapier satt

Eine Zitterpartie ist vorerst beendet. Beim ländlichen Nahversorger Wreesmann kann ab Montag wieder eingekauft werden.

Die bunte Schlange vom Westpark

Die bunte Schlange vom Westpark

Sie besteht aus vielen angemalten Steinen und soll die Zeit der Krise ein bisschen fröhlicher machen.

Jetzt 193 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 193 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Ein über 80-jähriger Patient ist gestorben. Insgesamt gibt es jetzt elf Corona-Tote. Es herrscht Maskenpflicht im Landratsamt.

Berzi gesperrt: OB Ursu verteidigt das

Berzi gesperrt: OB Ursu verteidigt das

Autofahrer dürfen derzeit nicht an den See. Ab Montag soll wieder alles normal laufen.

Letzte Handgriffe für die Wiedereröffnung

Letzte Handgriffe für die Wiedereröffnung

Ab Montag dürfen die Läden in Riesa wieder aufmachen. In Sylvia Donats Geschäft liefen die Vorbereitungen für diesen Tag schon länger.

Corona: Was Befürworter und Gegner sagen

Corona: Was Befürworter und Gegner sagen

Zu den Regelungen während der Pandemie liefern sich beide Seiten in Löbau-Zittau ein Wortgefecht. Die SZ hat alle Original-Beiträge dazu zusammengestellt.

Früherer Baustart am Kriebsteiner Hafen?

Früherer Baustart am Kriebsteiner Hafen?

Diese Frage soll am Dienstag mit den Baufirmen erörtert werden. An der Seebühne wird 2020 definitiv nicht gebaut.

Corona: So geht's beim Bus-Verkehr weiter

Corona: So geht's beim Bus-Verkehr weiter

Bei KVG, RBO und GVB wird ab Montag wieder auf den Regelfahrplan umgestellt. Einige Einschränkungen bleiben aber bestehen.

Wie der Bestatter die Corona-Zeit erlebt

Wie der Bestatter die Corona-Zeit erlebt

Für Sebastian Hinz aus Niesky hat sich einiges verändert, nicht nur die Trauerfeiern.

Dringende Hilfe für soziale Dienste

Dringende Hilfe für soziale Dienste

Beiersdorf in Waldheim spendet Desinfektionsmittel für die Einrichtungen. Die Freude ist groß, doch das Kernproblem damit nicht gelöst.

Hessen schafft das Sitzenbleiben ab

Hessen schafft das Sitzenbleiben ab

Weil die Leistungsbewertung in diesem Schuljahr schwierig ist, sollen hessische Schüler „in der Regel“ versetzt werden. Es gibt aber eine Ausnahme.

Ansturm auf Friseurtermine

Ansturm auf Friseurtermine

In einigen Geschäften füllen sich die Bestellbücher rasend schnell. Andere Inhaber sind noch unsicher und zurückhaltend.

100 fehlende Quadratmeter zum Glück

100 fehlende Quadratmeter zum Glück

Peter Schulz vom Löbauer Schlafstudio kann aufatmen. Nach fünf Wochen Corona-Ungewissheit kann der Unternehmer sein Geschäft wieder öffnen.

„Wir sollten einen kühlen Kopf bewahren“

„Wir sollten einen kühlen Kopf bewahren“

Der Görlitzer OB Octavian Ursu spricht im SZ-Interview über Corona und wie die Stadt bislang damit umging.

Coronavirus als Kunstwerk

Coronavirus als Kunstwerk

Hobbytöpferin Heidemarie Bücker in Plessa denkt schon daran, wie man sich später ans Coronavirus erinnern wird. Und kreiert das ultimative Krisen-Souvenir.

So wirkt sich Corona auf Meißner Mieter aus

So wirkt sich Corona auf Meißner Mieter aus

Die Seeg verzeichnet erste Mietausfälle und erhält weniger Mieteranfragen. Knapp ein Viertel der Mitarbeiter ist in Kurzarbeit.

"Keine Jugendweihe wird wegen Corona ausfallen"

"Keine Jugendweihe wird wegen Corona ausfallen"

Timo Schur aus Großenhain muss auf seine große Feier noch warten. Für Veranstalterin Birgit Gäbler sind die Verlegungen ein immenser Kraftakt.

Corona trifft Winzer in Sachsen hart

Corona trifft Winzer in Sachsen hart

Die Weingüter dürften zwei bis drei Jahre benötigen, um die Folgen der Pandemie zu bewältigen. Die Aufbauarbeit von drei Jahrzehnten steht auf dem Spiel.

Wie das Abi ab Montag laufen wird

Wie das Abi ab Montag laufen wird

Die Leiter der Görlitzer Gymnasien finden die Entscheidung richtig, dass die Prüfungen stattfinden. Auch wenn die Regelungen jetzt nicht ganz leicht sind. Wie die Schulen sie umsetzen.

Osterbesuch - jetzt spricht MP Kretschmer

Osterbesuch - jetzt spricht MP Kretschmer

Zu der Wochenend-Reise nach Waltersdorf gab es in sozialen Medien auch kritische Stimmen - aber Kretschmer fühlt sich kein bisschen angegriffen.

Corona-Verstoß: Polizei beendet Grillparty

Corona-Verstoß: Polizei beendet Grillparty

Die Beamten sind zur Frauenstraße in Zittau ausgerückt, weil dort vier Männer und eine Frau zusammen feierten - jedoch gehörten sie nicht zum selben Haushalt.

Deutlicher Anstieg der Meißner Corona-Fälle

Deutlicher Anstieg der Meißner Corona-Fälle

Jetzt gibt es 188 Covid-19-Infizierte im Landkreis Meißen. Mundschutz soll auch beim Betreten des Landratsamtes Pflicht werden.

Saurierpark spendet für Tierparks

Saurierpark spendet für Tierparks

Die Freizeiteinrichtung in Kleinwelka schenkt fünf Tiergärten jeweils 5.000 Euro, darunter auch denen in Görlitz, Zittau und Weißwasser.

Was wird aus Riesas Veranstaltungen?

Was wird aus Riesas Veranstaltungen?

Mit der Arena und dem Stern betreibt die Stadt-Tochter FVG gleich zwei Veranstaltungshallen. Die neuen Corona-Regeln sorgen für Unsicherheit.

Neue Schutzmaske soll Corona-Viren töten

Neue Schutzmaske soll Corona-Viren töten

Die TU Liberec beteiligt sich an der Entwicklung des Produkts, das die gefährlichen Tröpfchen sogar bekämpft - dank Teflon. Schon jetzt gibt's Wartelisten.

Wahl des Meißner CDU-Landratskandidaten wird verschoben

Wahl des Meißner CDU-Landratskandidaten wird verschoben

Grund für den neuen Termin ist das Coronavirus. Arndt Steinbach verlässt Ende August nach 18 Jahren sein Amt.

Gibt es ein "Corona-Denunziantentum"?

Gibt es ein "Corona-Denunziantentum"?

Nachbarn schwärzen sich jetzt gegenseitig wegen kleiner oder angeblicher Verstöße an, warnen Kritiker. Das macht auch vor Kretschmer nicht halt. Was ist da dran?

Görlitzer Student im Paradies gestrandet

Görlitzer Student im Paradies gestrandet

Jonathan Holfert sitzt in der Corona-Krise auf Rarotonga im Südpazifik fest. Er studiert Zahnmedizin und ist für ein Praktikum hier.

Geschäfte in Meißen wieder offen

Geschäfte in Meißen wieder offen

Vom Baumarkt bis zur Parfümerie - die Inhaber in Meißen freuen sich, dass sie wieder Kunden empfangen dürfen. Aber vieles ist dabei noch unklar.

Was nächste Woche in Radebeul öffnet

Was nächste Woche in Radebeul öffnet

Umgeschaut in Läden im Westen der Stadt zeigt sich, dass viele Gewerbetreibende vorsichtig optimistisch sind und Vorbereitungen treffen.

Baumärkte öffnen wieder

Baumärkte öffnen wieder

Sowohl Stabilo als auch Toom wollen Montag wieder in den Verkauf gehen. Im Riesapark gibt es aber noch Unsicherheiten.

Riesas Innenstadt-Händler öffnen wieder

Riesas Innenstadt-Händler öffnen wieder

Die gelockerten Regelungen lassen die Inhaber aufatmen. Trotzdem glaubt die Chefin der Werbegemeinschaft nicht, dass gleich alles beim Alten sein wird.

Livestream soll kriselnden Jugendclubs helfen

Livestream soll kriselnden Jugendclubs helfen

Der Jugendring Oberlausitz will Projektfonds gründen. Spenden sind gefragt. Freitagabend läuft im Internet die erste Veranstaltung dazu.

Das wird ein freudloses Jahr

Das wird ein freudloses Jahr

Bierzug, Gebirgslauf, und Spectaculum waren schon abgesagt. Nun folgen wegen der neuen Corona-Regeln weitere Großveranstaltungen - etwa die Konventa.

Tierpark und Museen freuen sich zu früh

Tierpark und Museen freuen sich zu früh

Am Donnerstagvormittag herrscht noch verhaltene Freude in Görlitz. Doch am Mittag verschickt Sachsens Sozialministerium die Hiobsbotschaft.

Hurra, endlich wieder gesund!

Hurra, endlich wieder gesund!

Kerstin L. war Zittaus erste Corona-Infizierte. Jetzt genießt die junge Mutter wieder die ganze Freiheit mit ihrer Familie.

Corona-Verstoß an der Pließnitz

Corona-Verstoß an der Pließnitz

Die Polizei hat in Bernstadt 15- bis 22-Jährige angetroffen, die Bier tranken und Musik hörten - und schickte sie nach Hause. Nicht der einzige Fall.

Jetzt 178 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 178 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Anzahl der Toten ist nicht weiter gestiegen. Die Kritik in der Öffentlichkeit gegen die restriktiven Maßnahmen wächst.

Weichen jetzt viele Feste auf September aus?

Weichen jetzt viele Feste auf September aus?

Großveranstaltungen sind bis Ende August untersagt. Vieles wird wohl auf 2021 verschoben.

Wo der Einkauf mit der Feuerwehr kommt

Wo der Einkauf mit der Feuerwehr kommt

Wenn der Kühlschrank leer ist, hilft in Beiersdorf die Wehr. Damit Risikopatienten nicht rausmüssen, erledigen die Kameraden aber nicht nur Einkäufe.

Wie die AfD durch die Corona-Krise irrlichtert

Wie die AfD durch die Corona-Krise irrlichtert

Wut auf Flüchtlinge ist gerade nicht gefragt. Die AfD verliert in der Krise deutlich an Zustimmung. Warum, merkt man auch in Görlitz.

Wird die Klinik Rumburk übernommen?

Wird die Klinik Rumburk übernommen?

Die Chancen für einen Weiterbetrieb des insolventen Krankenhauses steigen – wegen Corona. Hilfe vom Ebersbachaer Krankenhaus gibt es dagegen nicht mehr.

"Unsere Reserven werden knapp"

"Unsere Reserven werden knapp"

Tierheime bei Meißen sind gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus gerüstet, solange es Spenden gibt.

Wie Corona den letzten Weg bestimmt

Wie Corona den letzten Weg bestimmt

Große Trauerfeiern sind derzeit verboten. Das kann man auch positiv sehen, sagt eine Bestatterin aus Ebersbach. Und erklärt, warum sie das so sieht.

Jetzt lieber Zigaretten statt Benzin

Jetzt lieber Zigaretten statt Benzin

Machen die Tankstellen Plus, weil man zum Tanken nicht über die Neiße kann? Oder Minus, weil weniger gefahren wird? Kommt auf den Standort an - Stadt oder A4.

Gutscheine statt Geld nehmen

Gutscheine statt Geld nehmen

Die Lage in den Reisebüros in Niesky und Görlitz und wie ihnen zu helfen ist, kommentiert SZ-Redakteur Steffen Gerhardt.

Reisebüro wollte Jubiläum in Neuseeland feiern

Reisebüro wollte Jubiläum in Neuseeland feiern

Statt ihr 30-Jähriges zu begehen, müssen Hilles Reisen zurücknehmen. Das betrifft nicht nur die Nieskyer Reiseagentur, auch anderen geht es schlecht.

"Wir backen das"

"Wir backen das"

Der Görlitzer Bäckermeister Michael Tschirch hat etwas auf dem Herzen, das er allen mitteilen möchte.

Corona: Plaudern mit Abstand

Corona: Plaudern mit Abstand

Nicht nur die Händler des Wochenmarkts stehen verteilt in Zittaus Innenstadt, auch die Menschen halten sich an die Auflagen.

Corona: Tschechen mit mehr Freiheiten

Corona: Tschechen mit mehr Freiheiten

Die Regierung hat die Ausgangsbeschränkungen gelockert - dank guter Statistiken.

Steuerausfälle in Millionenhöhe erwartet

Steuerausfälle in Millionenhöhe erwartet

Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert (parteilos) hofft auf Hilfen von Bund und Land für die Kommunen.

Nur Mini-Anstieg bei Infizierten im Kreis Meißen

Nur Mini-Anstieg bei Infizierten im Kreis Meißen

Jetzt gibt es 175 Corona-Infizierte im Landkreis Meißen. Der Anstieg wird sich aber wieder beschleunigen, weil über Ostern weniger getestet wurde.

Corona-Protestler wittern Verschwörung

Corona-Protestler wittern Verschwörung

Der Soziologe Raj Kollmorgen hat eine Theorie, warum gerade rund um Zittau der Protest seinen Ausgang nahm und sich problematischer Argumente bedient.

Apothekerin findet Corona-Maßnahmen übertrieben

Apothekerin findet Corona-Maßnahmen übertrieben

Einige Menschen halten die derzeitigen Beschränkungen für zu hart. Auch in Görlitz gibt es einige davon. Doch was sind ihre Argumente?

Firma baut Extra-Griffe für Einkaufswagen

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Die Oderwitzer Firma Arnell macht aus der Corona-Flaute eine Tugend und produziert persönliche Einkaufswagen-Hygienegriffe. Nur wenig fehlt noch zur Serienproduktion.

Jetzt ist Fairness geboten

Jetzt ist Fairness geboten

SZ-Redakteur Ingo Kramer kommentiert die Pflicht zu Mietzahlungen in Corona-Zeiten.

Tschechen dürfen wieder ausreisen

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Das Nachbarland hat die wegen der Corona-Pandemie bestehenden Reisebeschränkungen gelockert. Pendler sehen darin eher ein Problem.

Nieskyer Fitnesscoach kommt nach Hause

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Wie man seine Mitglieder auch in der Corona-Krise auf Trab halten möchte und warum das nicht leicht ist.

MP zu Ostern in Waltersdorf - darf der das?

MP zu Ostern in Waltersdorf - darf der das?

Michael Kretschmer verbringt die Feiertage in seinem Umgebindehaus im Zittauer Gebirge - das sorgt in Corona-Zeiten für Verwunderung.

Was tun Sie im Corona-Stab?

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Zeithains Bürgermeister Ralf Hänsel sitzt jetzt täglich in der Meißner Krisenrunde des Landkreises – und stimmt sich mit 27 Kollegen ab.

Nur Görlitz sperrte Parkplätze

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Einzig Görlitz ist der Empfehlung des Landkreises gefolgt, Ausflugsparkplätze über Ostern zu schließen. Doch war das überhaupt nötig?

Polizei beendet Osterschießen

Polizei beendet Osterschießen

In Berthelsdorf haben Beamte in der Osternacht die lautstarke Tradition teilweise unterbunden. Traditionalisten fragen sich, wie das möglich ist.

Ansturm auf dem Wertstoffhof

Ansturm auf dem Wertstoffhof

Nach zeitweiliger Corona-Pause haben seit Dienstag die Annahmestellen für Sperrmüll wieder geöffnet. Unglaublich, was da jetzt so alles ankommt.

Volksbank im Corona-Modus

Volksbank im Corona-Modus

Das Jahr startete gut für die Görlitzer Bank. Jetzt ist alles anders. Und doch arbeitet die Volksbank schon für die Zeit nach Corona.

Mann behauptet: "Bin mit Corona infiziert"

Mann behauptet: "Bin mit Corona infiziert"

Der 42-Jährige war mit dem Trilex zwischen Zittau und Bautzen unterwegs - und alkoholisiert. In Zittau selbst fuhr eine Frau unter Drogeneinfluss.

Strengere Regeln für Riesas Wochenmarkt

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Mehr Abstand, Maskenpflicht für die Händler: Die Sicherheitsauflagen werden erhöht - und stärker kontrolliert.

So gingen "wir" mit anderen Pandemien um

So gingen "wir" mit anderen Pandemien um

Ob Pest, Cholera oder die Spanische Grippe: Die südliche Oberlausitz haben die vergangenen Jahrhunderte einige schwere Krankheiten heimgesucht.

Die Viren-Detektive

Die Viren-Detektive

Jens Heimann ist Chef des Dresdner Gesundheitsamtes. Wie seine Mitarbeiter Infektionsketten nachverfolgen.

Berührende Briefe an Görlitzer Partnerstädte

Berührende Briefe an Görlitzer Partnerstädte

Mit Amiens und Molfetta, mit Novy Jicin und Wiesbaden sowie Zgorzelec ist Görlitz verbunden. Auch in der Corona-Pandemie. Das kommt gut an.

Polnische Betreuer bleiben in Deutschland

Polnische Betreuer bleiben in Deutschland

Die Corona-Krise hat wenig Auswirkungen auf das Betreuen alter Menschen. Weil jetzt ihre Familien mehr Zeit haben.

Sachsen will Zahl der Corona-Tests verdoppeln

Sachsen will Zahl der Corona-Tests verdoppeln

Kommunen fordern sogar flächendeckende Tests. Aus Sicht von Experten wäre das aber nicht sinnvoll.

Täglich mittendrin in der Corona-Krise

Täglich mittendrin in der Corona-Krise

Normalerweise kümmert sich Silke Hering um die Patienten der Orthopädie. Doch Ende März ist sie kurzerhand zur Leiterin der Corona-Station in Meißen geworden.

Corona: Wie der Mittelstand der Krise begegnet

Corona: Wie der Mittelstand der Krise begegnet

In den Betrieben zwischen Reichenbach und Rothenburg wird produziert. Aber weniger Aufträge und Lieferengpässe zwingen zu Entscheidungen.

Saatreiten auf dem Fensterbrett

Saatreiten auf dem Fensterbrett

Die typische Tradition in Ostritz musste wegen Corona ausfallen. Dennoch haben die Einwohner der Stadt auf ihre Weise gefeiert - mit Bildern und Video.

Görlitzer Taxis ohne Fahrgäste

Görlitzer Taxis ohne Fahrgäste

Weil kaum noch jemand chauffiert wird, werden Autos stillgelegt. Doch jeder, der eins braucht, bekommt ein Taxi - nach rechtzeitiger Bestellung.

Deutsche wollen lieber das Kontaktverbot

Deutsche wollen lieber das Kontaktverbot

Die Debatte über das Ende der Anti-Corona-Maßnahmen läuft auf Hochtouren. Aber die Angst vor dem Virus überwiegt noch die Sehnsucht nach Normalität.

Was macht das Zittauer Museum jetzt?

Was macht das Zittauer Museum jetzt?

Wegen Corona hat die Einrichtung für Besucher schließen müssen. Gearbeitet wird trotzdem. Manche Tätigkeit ist auch erst dadurch möglich.

Zwangsgutscheine statt Rückzahlung

Zwangsgutscheine statt Rückzahlung

Ein am Mittwoch beschlossener Kompromiss soll Veranstaltern wie Verbrauchern helfen. Doch das sehen nicht alle so.

Wie Riesas Feuerwehr mit Corona umgeht

Wie Riesas Feuerwehr mit Corona umgeht

Trotz Pandemie kann die Hauptwache ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen. Die Freiwilligen sind schwerer getroffen.

Bunte Ostergrüße gegen die Einsamkeit

Bunte Ostergrüße gegen die Einsamkeit

Zwei Hainewalder Familien basteln in kürzester Zeit über 400 Osterkarten. Die sind für Menschen, die nicht übers Internet mit anderen in Kontakt bleiben können.

Gericht bestätigt Oster-Besuchsverbot

Gericht bestätigt Oster-Besuchsverbot

Zwei Frauen aus dem Landkreis Meißen waren gegen die Corona-Verordnung vorgegangen – vergeblich.

Doppelt schwerer Abschied

Doppelt schwerer Abschied

Auch ohne Infektion hat das Coronavirus viel Einfluss auf die letzten Stunden - das berichten Hospizmitarbeiter aus Herrnhut und Zittau sowie Pflegeheimleiter.

Auf der Bank gesonnt - und Drogen dabei

Auf der Bank gesonnt - und Drogen dabei

Die Polizei hat im Löbauer Messegelände drei Männer angetroffen, die scheinbar einen Joint rauchen wollten, und trafen auf völliges Unverständnis.

Mit "Wir für hier" durch die Corona-Krise

Mit "Wir für hier" durch die Corona-Krise

Die Aktion von der Werbegemeinschaft Löbau will helfen, Händler und Kunden zusammenzuführen.

"Wir müssen einfach durchhalten"

"Wir müssen einfach durchhalten"

Die Inhaber des Pelzhauses Hempel und Modehauses Margenberg nähen jetzt Masken. Doch wie lange schaffen es die Traditionsgeschäfte noch?

Corona-Verbote: Zahl der Kritiker wächst

Corona-Verbote: Zahl der Kritiker wächst

100 Menschen aus Löbau-Zittau wenden sich inzwischen gegen die aktuellen Maßnahmen. Und haben einen Aufruf verfasst.

35 Bettel-Videos zum Gründonnerstag

35 Bettel-Videos zum Gründonnerstag

Dem coronabedingten Facebook-Aufruf von Dr. Thomas Immobilien aus Zittau sind schon viele Familien gefolgt. Sie alle bekommen nun etwas Süßes.

Drogenschmuggel über die Neiße

Drogenschmuggel über die Neiße

Vier Görlitzer waren beim Wasserkraftwerk Ludwigsdorf unterwegs. Dass sie sich nur zum Biertrinken trafen, glaubte ihnen die Bundespolizei nicht.

Corona-Verstöße: Grillen, schrauben, trinken

Corona-Verstöße: Grillen, schrauben, trinken

Die Polizei hat in Zittau, Kodersdorf und Weißwasser einschreiten müssen, weil sich mehrere Personen nicht an die Allgemeinverfügung hielten.

Ostern? Trotz Corona erst recht!

Ostern? Trotz Corona erst recht!

Anders, aber möglich: Wegen der Viruserkrankung muss auch im Großenhainer Land das Fest nicht komplett ausfallen.

Auch Opposition für Neuverschuldung

Auch Opposition für Neuverschuldung

Die AfD unterstützt den Kurs der sächsischen Landesregierung, die Linke fordert zudem einige Änderungen.

Pause vom Lernen am Küchentisch

Pause vom Lernen am Küchentisch

Auch im Großenhainer Land wurde in den vergangenen Wochen fleißig in den eigenen vier Wänden gelernt. Eine Mutter von drei Kindern erzählt.

Wie eine Studentin gegen Corona kämpft

Wie eine Studentin gegen Corona kämpft

Eigentlich studiert Clara Haubold Medizin in Halle. Nun ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt – um in der Corona-Ambulanz in Meißen zu helfen.

Wenn der Telekom-Techniker klingelt

Wenn der Telekom-Techniker klingelt

Andreas Brettin geht zwischen Meißen, Riesa und Elsterwerda auf Hausbesuch – und ist dabei kaum zu erkennen.

Ostern ohne Osterschießen?

Ostern ohne Osterschießen?

Die Corona-Regularien sind eindeutig: Veranstaltungen sind verboten. Das trifft auch Traditionen und Bräuche. Darf man dennoch allein knallen?

Musikschul-Videos fürs Altenheim

Musikschul-Videos fürs Altenheim

Ostergrüße der besonderen Art gehen dieser Tage in Pflegeeinrichtungen. Wegen Corona musizieren Kinder und Jugendliche über neue Wege.

Ostern anders

Ostern anders

Saatreiten, Kirchenbesuch und mit der Familie lecker essen gehen? Corona macht's unmöglich. Wir haben gefragt, was trotzdem an Osterfreuden bleibt.

Corona: Fit füllt Desinfektionsmittel ab

Corona: Fit füllt Desinfektionsmittel ab

Die Beiersdorf AG spendet Sachsen 11.000 Liter. Jetzt ist diese Menge in Hirschfelde kostenlos in Flaschen aufgeteilt worden. Heute beginnt die Verteilung.

Diese Länder lockern Corona-Maßnahmen

Diese Länder lockern Corona-Maßnahmen

Bei einigen deutschen Nachbarn führt der Weg Richtung Normalität über den Baumarkt und den Tennisplatz. Allen gemein: nur Schritt für Schritt.

IWH: Ost-Wirtschaft besser aufgestellt

IWH: Ost-Wirtschaft besser aufgestellt

Die neuen Bundesländer sind laut Experten nicht so stark durch Corona bedroht. Dennoch wird die Produktion sinken.

Wirbel um Facebook-Post einer Abgeordneten

Wirbel um Facebook-Post einer Abgeordneten

Jetzt gibt es 138 Corona-Infizierte im Landkreis Meißen. Die Testkapazität hat sich seit Februar mehr als vervierfacht. Zudem sorgt Daniela Kuge für Aufsehen.

Corona: Zittau sammelt für Pistoia

Corona: Zittau sammelt für Pistoia

Die italienische Partnerstadt hat die Infektionswelle getroffen. Die Lage vor Ort ist kompliziert.

Ein Wunschbaum am Elberadweg

Ein Wunschbaum am Elberadweg

Die Promnitzer Künstlerin Natascha Walschburger hat ihn erschaffen. Die ersten Wünsche, die Passanten hinterlassen, haben mit Gesundheit zu tun.

Ein Dankeschön in schweren Zeiten

Ein Dankeschön in schweren Zeiten

Das Sankt Jakob Pflegeheim in Zittau hat selbstgebackene Kekse erhalten. Und auch für die Johanniter im Landkreis gab's etwas Süßes.

Was Gärtner dürfen und Baumärkte nicht

Was Gärtner dürfen und Baumärkte nicht

Die einen dürfen wieder öffnen, die anderen nicht mehr. Die Auslegung der Vorschriften sorgt in der Region Döbeln für Verwirrung.

Sieben neue Corona-Fälle

Sieben neue Corona-Fälle

Die Zahl der Erkrankten ist am Dienstag auf 171 gestiegen. Eine Gesundschreibung wird dem Landratsamt nicht gemeldet.

Haben die Zittauer Corona-Kritiker recht?

Haben die Zittauer Corona-Kritiker recht?

Der Brief von 24 Bürgern aus dem Süden des Kreises gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen wird heiß diskutiert. Wir stellen Reaktionen und Fakten zusammen.

Baumärkte für Privatpersonen tabu

Baumärkte für Privatpersonen tabu

Auch Toom, Obi und Landmaxx dürfen nur noch an Handwerker und Firmen verkaufen. Eine Ausnahme gebe es noch. Doch sie könnte für Kunden teuer sein.

Weitere Konzerte in Riesa verschoben

Weitere Konzerte in Riesa verschoben

Für die Auftritte von Jan Josef Liefers Band und "We Salute You" stehen neue Termine fest. Eine andere Veranstaltung der FVG muss dagegen ausfallen.

Ein denkwürdiges Gerichtsverfahren

Ein denkwürdiges Gerichtsverfahren

Unter strengen Vorkehrungen geht in Riesa der Prozess gegen einen Serientäter zu Ende. Nicht in jedem Punkt wird der Mann schuldig gesprochen.

Jetzt 130 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 130 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Todesopfer Nummer vier und fünf meldet das Landratsamt. Landrat Arndt Steinbach setzt sich für Gottesdienste über Ostern ein.

Ostereier für die tierischen Bewohner

Ostereier für die tierischen Bewohner

Der Görlitzer Tierpark hat für Schweine, Affen und Co. ein Programm gegen Langeweile aufgelegt.

Wie kommt das Auto von Prag nach Zittau?

Wie kommt das Auto von Prag nach Zittau?

Dietrichs waren auf Mauritius im Urlaub und kamen wegen Corona per Rückholflug heim. Ihren Toyota brachten zwei fremde Frauen aus Tschechien zurück.

Corona macht erfinderisch

Corona macht erfinderisch

Gärtnereien, die selbst produzieren, dürfen öffnen. Trotzdem kommen weniger Kunden. Und das Kaufverhalten ändert sich. Auch in Löbau-Zittau.

Darf der Schornsteinfeger in die Wohnung?

Darf der Schornsteinfeger in die Wohnung?

In einem Riesaer Wohnblock sorgt ein Besuch der Männer in Schwarz für Aufregung. Der Firmenchef erklärt, warum der Termin nötig war.

Super Jahres-Start und nun leere Hotels

Super Jahres-Start und nun leere Hotels

Keine Urlauber bedeutet Kurzarbeit in der Beherbergungsbranche. Trixi und andere im Zittauer Gebirge wären jetzt eigentlich ausgebucht gewesen.

Corona-Verstoß: Treff an der Jahnsporthalle

Corona-Verstoß: Treff an der Jahnsporthalle

Vier junge Menschen sind über den Zaun geklettert und haben auf der Görlitzer Anlage Sport getrieben. Deshalb folgten gleich zwei Anzeigen.

So normal wie möglich

So normal wie möglich

So sieht der Alltag in den Wohngruppen der Kinderarche in Radebeul jetzt aus.

Corona-Ambulanz in Freiberg kürzt Öffnungszeiten

Corona-Ambulanz in Freiberg kürzt Öffnungszeiten

In der Ambulanz in Freiberg ist die Auslastung derzeit nur gering. Aktuell gibt es im Landkreis 164 Corona-Erkrankte.

Ostermenü aus der Assiette

Ostermenü aus der Assiette

Wegen der Corona-Pandemie bleiben die Gaststätten auch über Ostern zu. Viele Lokale bieten ihren Gästen aber einen Liefer- oder Abholservice an.

Corona-Folgen für Stadtkasse sind offen

Corona-Folgen für Stadtkasse sind offen

Für Prognosen sei es zu früh, heißt es aus Riesas Rathaus. Trotzdem hat auch die Verwaltung erste Maßnahmen ergriffen.

Gelbe Säcke an der Rathaustür Radebeul

Gelbe Säcke an der Rathaustür Radebeul

Bitte nur zwei Rollen mitnehmen, so die Aufforderung der Stadtverwaltung. Für die Bürger ist nur an einem Tag geöffnet.

Campingplatz offen, aber keiner darf rein

Campingplatz offen, aber keiner darf rein

Der Besuch des Bungalows ist kein triftiger Grund, das Haus zu verlassen, sagt das Sozialministerium.

Protest gegen Corona-Einschränkungen

Protest gegen Corona-Einschränkungen

24 Bürger aus Zittau, Großschönau, Mittelherwigsdorf, Lückendorf, Oybin, Oderwitz und Hainewalde wenden sich gegen die Grundrecht-Beschneidungen.

Männer treffen sich trotz Corona-Verbot

Männer treffen sich trotz Corona-Verbot

Die Polizei hat in Löbau drei 19-Jährige mit Alkohol und Drogen angetroffen. Einer reiste sogar aus Frankfurt an der Oder an.

Corona: Zittauer Familie muss weiter warten

Corona: Zittauer Familie muss weiter warten

Für die mit dem Virus infizierte Mutter gibt es noch keine Entwarnung. Dafür aber für andere Familienmitglieder.

Medizinerin ignoriert eigene Corona-Regeln

Medizinerin ignoriert eigene Corona-Regeln

Die Gesundheitsexpertin der schottischen Regierung hat mehrmals gegen die auch von ihr empfohlenen Beschränkungen verstoßen - und ist nun ihren Job los.

Quarantäne bei Einreise nach Deutschland

Quarantäne bei Einreise nach Deutschland

Nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt sollen Rückkehrer wegen Corona künftig zwei Wochen isoliert werden. Es gibt aber Ausnahmen.

In Nieschütz startet die Spargelsaison

In Nieschütz startet die Spargelsaison

Seit Montag wird das Edelgemüse gestochen. Dieses Jahr wird allerdings nicht auf allen Dämmen geerntet.

Darf ich vorstellen: Coronchen

Darf ich vorstellen: Coronchen

Mit einer kreativen Idee wirbt Anett Seeliger um Spenden für den Zittauer Eine-Welt-Verein.

Wie Corona einen Langzeitradler stoppt

Wie Corona einen Langzeitradler stoppt

Maik Schätzel wollte per Rad von Görlitz nach Südostasien. Das Virus schien weit weg. Doch dann ging alles sehr schnell.

Mundschutz made in Vietnam

Mundschutz made in Vietnam

Ein wegen Corona geschlossenes Asia-Restaurant in Zittau dient als Sammelpunkt für die Produktion von Masken für Ärzte und Pfleger.

Dresdner Forschung druckt nun Atemmasken

Dresdner Forschung druckt nun Atemmasken

Die Industrieforschung Sachsens läuft vor allem bei Fraunhofer. Doch wie kommen diese Institute aus der Corona-Krise wieder raus?

So funktioniert das Kneipenfenster

So funktioniert das Kneipenfenster

Neue Wege bestreiten die Gastronomen im Landkreis wegen der Corona-Krise: Sie setzen dabei vor allem auf Außer-Haus-Service.

Corona: Leere Ausflugsziele und Parks

Corona: Leere Ausflugsziele und Parks

Die Stadtoberhäupter in der Region Döbeln sind zufrieden mit den Bürgern. Dennoch kontrolliert die Polizei und versucht sich selbst vor Covid-19 zu schützen.

"Das Grübeln ist vorbei - jetzt wird geplant"

"Das Grübeln ist vorbei - jetzt wird geplant"

Das Ostergeschäft muss Heike Claus in ihrem Laden "Dein Ambiente" abhaken. Der Enttäuschung darüber folgt nun der Blick auf die Zeit nach dem Virus.

Freigang für Görlitzer Gefangene tabu

Freigang für Görlitzer Gefangene tabu

Corona verschärft auch für Gefangene die Lage: Besuche und Freigänge, das geht nicht. Dafür wird in der JVA Görlitz jetzt Videotelefonie eingebaut.

Erster Intensivpatient in Mittweida

Erster Intensivpatient in Mittweida

Seit Freitag wird er im Krankenhaus behandelt. Der Landkreis bestätigt am Sonntag 161 Corona-Infizierte.

Wo der Zutritt in Corona-Zeiten verboten ist

Wo der Zutritt in Corona-Zeiten verboten ist

Liberec will Menschenansammlungen an touristischen Ausflugszielen verhindern. Zudem kommen Desinfektions-Teams zum Einsatz.

Umzug für erkrankte Heimbewohner

Umzug für erkrankte Heimbewohner

Im Landkreis Meißen gibt es jetzt 121 Corona-Infizierte. Der Landrat lobt die Disziplin der Einwohner. Die Sparkasse schaltet eine Hotline.

Corona-Tagebuch einer Lehrerin

Corona-Tagebuch einer Lehrerin

Die Mehrbelastung von Familien durch Hausaufgaben und Homeoffice wegen Corona ist in aller Munde. Eine Görlitzer Lehrerin erzählt ihre Sicht.

Marshall-Plan für ein Europa nach Corona

Marshall-Plan für ein Europa nach Corona

Die Krise beschäftigt Europa und die Welt aktuell Tag und Nacht. Doch einige Politiker beschäftigen sich bereits mit dem Tag danach.

Corona: Amt untersucht in Löbauer Praxis

Corona: Amt untersucht in Löbauer Praxis

Inzwischen sind elf Löbauer mit dem Virus infiziert. Die meisten stehen in Zusammenhang mit einer Physiotherapie. Das Gesundheitsamt schloss die Praxis.

Warum wir Risikogruppen nicht isolieren dürfen

Warum wir Risikogruppen nicht isolieren dürfen

Was getan werden muss: mehr Tests, mehr Schutzmasken, eine Bewegungs-App. Was nicht geschehen darf: die Trennung der Gesellschaft. Ein Kommentar.

Roda: Brände-Verkostung als Live-Schalte

Roda: Brände-Verkostung als Live-Schalte

Der Dorfkrug Roda versüßt seinen Kunden die gaststättenfreie Zeit mit einer Schnapsidee: der "Langen Nacht der Kurzen online".

Wie Zoo-Tieren die Knuddler und Fütterer fehlen

Wie Zoo-Tieren die Knuddler und Fütterer fehlen

Nachwuchs ohne Ende und keiner kann ihn sehen: Ostern ist eigentlich Hoch-Besuchszeit im Tierpark. Corona ändert alles, nur nicht die Arbeit der Pfleger.

Sonniges Wochenende am Berzdorfer See?

Sonniges Wochenende am Berzdorfer See?

Am Wochenende werden viele Görlitzer bei bestem Wetter nach draußen strömen. Das ist gut für die Laune, wegen der Infektionsgefahr trotzdem bedenklich.

Corona: Illegale Treffen hören nicht auf

Corona: Illegale Treffen hören nicht auf

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Verstöße gegen die aktuellen Regelungen festgestellt. Eine ganze Reihe davon auch in Zittau.

Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Das Fraunhofer Kunststoffzentrum Oberlausitz fertigt die Produkte für den regionalen Bedarf.

„Ich mache mir um die Friseure Gedanken“

„Ich mache mir um die Friseure Gedanken“

Bisher sind die meisten Handwerksbetriebe wenig von der Corona-Krise betroffen. Aber eine Verordnung bereitet den Bäckern Probleme.

Bald wieder Bauernmarkt in der Hebelei?

Bald wieder Bauernmarkt in der Hebelei?

Der Markt am Sonntag fällt aus. Betreiber Sven Näther hofft auf einen Ausweichtermin noch in diesem Monat.

Erster Corona-Fall in JVA Waldheim

Erster Corona-Fall in JVA Waldheim

Bei einem Bediensteten ist das Virus nachgewiesen worden. Angeblich infizierte Gefangene bestätigt das sächsische Justizministerium nicht.

So arbeitet die Corona-Zentrale Mittelsachsen

So arbeitet die Corona-Zentrale Mittelsachsen

Das Gesundheitsamt betreut Covid-19-Infizierte und deren Kontaktpersonen. Am wichtigsten dabei: das Telefon.

Görlitzer Krankenhäuser haben jetzt Corona-Patienten

Görlitzer Krankenhäuser haben jetzt Corona-Patienten

Der Schwerpunkt liegt aktuell beim St. Carolus-Krankenhaus mit sechs bis sieben Patienten, das Klinikum hat einen.

Die Angst der Pflegeheime

Die Angst der Pflegeheime

Im Pflegeheim Klein Priebus gibt es jetzt den zweiten Todesfall . Andere Einrichtungen hoffen, dass ihnen das nicht passiert.

Oppacher Open Air verschoben

Oppacher Open Air verschoben

Das Fest im Freibad hatte sich in der Elektro-Szene überregional etabliert. Nun findet es wegen Corona nicht statt. Es gibt aber schon einen neuen Termin.

Wie es ist, Corona zu haben – eine Frau erzählt

Wie es ist, Corona zu haben – eine Frau erzählt

Marie Jansen ist 39 Jahre alt und hält sich an die Ausgangsregeln. Trotzdem infiziert sie sich mit dem Virus, muss in Quarantäne und liegt später sogar im Krankenhaus.

Corona-Verstoß: Löbauer feiern nachts Party

Corona-Verstoß: Löbauer feiern nachts Party

Die Polizei ist in der Breitscheidtstraße im Einsatz gewesen - und musste sich auch noch von einem jungen Mann beleidigen lassen.

Wird es für Görlitz und Niesky ein Jahr ohne Feste?

Wird es für Görlitz und Niesky ein Jahr ohne Feste?

Hexenfeuer und Europamarathon sind in Görlitz wegen Corona abgesagt. Viele andere Veranstalter warten noch ab.

Corona: Viel Arbeit - auch ohne Besucher

Corona: Viel Arbeit - auch ohne Besucher

Trotz Schließung müssen die Tiere im Zittauer Tierpark weiter gefüttert und gepflegt werden. Da hilft mancher Mitarbeiter auch an anderer Stelle aus.

DJs legen in Görlitz auf

DJs legen in Görlitz auf

Die Corona-Krise trifft auch die Kunst- und Kulturszene sehr hart. Mehrere Institutionen wollen helfen - mit einer aus Berlin importierten Idee.

Comenius als Denkanstoß in Corona-Zeiten

Comenius als Denkanstoß in Corona-Zeiten

Gemeinsame Projekte zwischen Herrnhut und Tschechien müssen derzeit ruhen. Schwierige Zeiten hatte es allerdings schon immer gegeben.

Birkenstock setzt Produktion aus

Birkenstock setzt Produktion aus

Durch die Corona-Krise fehlen Material und Mitarbeiter. Was bedeutet das jetzt für die Arbeiter in den Werken in Görlitz und Bernstadt?

Gegen Corona-Einsamkeit: Omas skypen im Heim

Gegen Corona-Einsamkeit: Omas skypen im Heim

Die Pflegeeinrichtungen sind für Besucher geschlossen. Da braucht es neue Wege, um mit der Familie im Kontakt zu bleiben.

Riesas Stahlwerk trotzt der Corona-Krise

Riesas Stahlwerk trotzt der Corona-Krise

Während anderswo von Kurzarbeit die Rede ist, stauen sich bei Feralpi an manchen Tagen die Lkws. Der neue Werkleiter hofft, dass das so bleibt.

Keine Angst vor dem Coronavirus

Keine Angst vor dem Coronavirus

Busfahrer gehören zu den Berufen, die das öffentliche Leben derzeit aufrechterhalten. Sie bekommen auch mal ein Dankeschön. So wie Hagen Lorenz aus Döbeln.

Wochenmarkt der Hochrisiko-Gruppe

Wochenmarkt der Hochrisiko-Gruppe

Hauptsächlich Senioren strömen auf die wieder geöffneten Märkte in Löbau und Zittau - aber Kunden und Händler sind glücklich.

Görlitzer Kaufhaus-Investor macht Corona-Selbsttest

Görlitzer Kaufhaus-Investor macht Corona-Selbsttest

Winfried Stöcker spritzt sich Virus-Antigene. Er hofft, dass sich Antikörper bilden und eine Immunisierung bewirken. Dann könnte ein Impfstoff folgen.

Setzt Strahwalder Veteranentreffen aus?

Setzt Strahwalder Veteranentreffen aus?

Die Corona-Krise wirft über den Juni dunkle Schatten. Entschieden ist die Sache noch nicht, aber Vorkehrungen sind getroffen - für zwei Möglichkeiten.

Verhaltener Wochenmarkt-Neustart 

Verhaltener Wochenmarkt-Neustart 

Zum Auftakt nach der einwöchigen Corona-Pause fällt der Andrang in Riesa eher gering aus. Der Veranstalter zieht trotzdem ein positives Fazit.

Corona-Verstoß: Zum Trinken getroffen

Corona-Verstoß: Zum Trinken getroffen

Die Polizei hat in einem Garagenkomplex in Zittau vier Männer und eine Frau angetroffen, die gegen die Allgemeinverfügung verstoßen haben.

Geringere Nachfrage bei Riesaer Tafel

Geringere Nachfrage bei Riesaer Tafel

Es herrscht Verunsicherung bei vielen Bedürftigen, vermutet das Deutsche Rote Kreuz. Dabei stehen in Riesa weiterhin genügend Lebensmittel zur Verfügung.

Mutmacher mit bunten Blumentöpfen

Mutmacher mit bunten Blumentöpfen

Eigentlich wollte Rocco Häschke aus Kottmarsdorf seinen Garten mit Ostereiern schmücken - Corona ließ ihn umdenken.

Gibt's den Umgebindehaus-Tag nur online?

Gibt's den Umgebindehaus-Tag nur online?

Wegen der Corona-Auswirkungen überlegt die Stiftung eine andere Form der Veranstaltung. Polen hat schon eine Entscheidung getroffen.

Wie der Einkauf aufs Dorf kommt

Wie der Einkauf aufs Dorf kommt

Fahrende Händler verkaufen jetzt im Görlitzer und Nieskyer Umland mehr Ware. Hamstern ist aber nicht der Grund dafür.

Corona-Helden am Kochtopf

Corona-Helden am Kochtopf

Warum in einer Herrnhuter Großküche manches halbiert und anderes doppelt ist, Touren-Fahrer abwaschen und mit dem Essen auch mal Klopapier ins Haus kommt.

Fällt Thailand-Urlauber durch Coronaraster?

Fällt Thailand-Urlauber durch Coronaraster?

Thomas Herrgesell ist nach einer halben Weltreise zurück in Olbersdorf. Getestet wird er in Deutschland nicht, klare Ansagen fehlen ihm. Die Behörden beruhigen aber.

"Das alles macht uns ein bisschen Angst"

"Das alles macht uns ein bisschen Angst"

Rund 700 Firmen in Ostsachsen haben Mitarbeiter aus Polen und Tschechien. Nur die wenigsten können in Corona-Zeiten im Homeoffice weiterarbeiten.

Corona: Wreesmann macht Online Schluss

Corona: Wreesmann macht Online Schluss

Der Sonderpostenmarkt mit Filialen im Landkreis Görlitz wollte seine Waren über das Internet verkaufen. Doch davon ist das Unternehmen wieder abgerückt.

"Voneinander weggesperrt"

"Voneinander weggesperrt"

Das Besuchsverbot in Pflegeheimen ist für alle schlimm, für manche Bewohner und ihre Angehörigen gar dramatisch. Zwei traurige Beispiele aus Zittau.

Justiz auf Sparflamme

Justiz auf Sparflamme

Am Amtsgericht Riesa findet derzeit kaum eine Verhandlung statt, Strafverfahren werden teils in den Sommer verschoben. Stillstand herrscht aber nicht.

Corona: Schon 400 Gesichtsmasken genäht

Corona: Schon 400 Gesichtsmasken genäht

Dank vieler Spenden haben die Mitarbeiter beim Löbauer DRK genug zu tun - und Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Polizei profitieren vom Atemschutz.

Doch kein Wochenmarkt in Görlitz

Doch kein Wochenmarkt in Görlitz

Die Ankündigung vom Dienstag, dass der Görlitzer Markt wieder öffnen wird, wurde am Mittwoch zurückgenommen. Wer ist Schuld am Durcheinander?

Karstadt Kaufhof sucht Schutz

Karstadt Kaufhof sucht Schutz

Die Corona-Krise setzt dem angeschlagenen Konzern schwer zu. Jetzt soll ein Schutzschirmverfahren das Überleben sichern helfen.

Rewe: Eröffnung mit Polizei

Rewe: Eröffnung mit Polizei

Die Beamten überprüften in Ebersbach, dass alles ordnungsgemäß ablief. Die Ebersbacher blieben friedlich - und übten sich in Geduld.

Polnische Ärztin verzichtet auf Heimatbesuch

Polnische Ärztin verzichtet auf Heimatbesuch

Eine polnische Ärztin verstärkt das Team des Martinshofes in Rothenburg. Andere treffen die Einschränkungen wegen des Coronavirus dagegen hart.

Corona: Zittauer Familie fast wieder gesund

Corona: Zittauer Familie fast wieder gesund

Die junge Mutter und ihre Familie fühlen sich wieder fit - ein letztes Testergebnis steht noch aus.

Adidas entschuldigt sich und zahlt Miete

Adidas entschuldigt sich und zahlt Miete

Für seine Pläne, für geschlossene Filialen keine Miete zu zahlen, erntete der Konzern einen Shitstorm. Nun gibt sich Adidas einsichtig.

Jetzt 87 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 87 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Vorbereitungen für den Höhepunkt der Epidemie laufen. Jetzt drohen hohe Bußgelder bei Verstößen gegen die Verbote.

Wenn der Mundschutz Mangelware wird

Wenn der Mundschutz Mangelware wird

... dann wissen sich die Oberlausitzer zu helfen: Manche Wohnzimmer werden jetzt kurzerhand zur Nähstube. Zwei eindrucksvolle Beispiele.

Ein kleines Zeichen der Solidarität

Ein kleines Zeichen der Solidarität

Eine Zittauer Familie verzichtet auf Geld für eine abgesagte Premiere. Andere handeln ebenso, weil es Kultur und Sport nach Corona auch noch geben soll.

Corona-Helfer gehen getrennte Wege

Corona-Helfer gehen getrennte Wege

In Zittau gibt es nun zwei Hilfsgruppen. Ein Auto ist dafür ein Grund gewesen.

Corona-Streife kommt per Feuerwehr

Corona-Streife kommt per Feuerwehr

Ob sich alle an die geltenden Regeln halten, kontrollieren in Löbau städtische Teams. Eine Suche nach Knackpunkten und Disziplin der Bürger.

Wie weltoffen will Görlitz in der Corona-Krise sein?

Wie weltoffen will Görlitz in der Corona-Krise sein?

Derzeit kommen keine Asylsuchenden im Kreis an. Doch in Görlitz spricht sich die Bündnisfraktion dafür aus, Flüchtlingskinder jetzt aufzunehmen.

Essenversorger kochen auf kleiner Flamme

Essenversorger kochen auf kleiner Flamme

Schulen und Kitas sind dicht. Kaum jemand braucht Mittagessen. Das bringt große und kleine Küchen in der Region Görlitz und Niesky in Bedrängnis.

Wie lange dauert die Corona-Krise noch?

Wie lange dauert die Corona-Krise noch?

Das Coronavirus verbreitet sich rasant. Wie schnell genau, das haben Wissenschaftler nun berechnet. Hoffnung machen ausgerechnet die Zahlen aus China.

Corona: So helfen die Meißner Pfadfinder

Corona: So helfen die Meißner Pfadfinder

Menschen der Risikogruppe sollen zu Hause bleiben. Doch wer kauft für sie im Supermarkt ein?

Grenzer ohne Grenzverkehr

Grenzer ohne Grenzverkehr

Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat aktuell kaum noch jemanden zu kontrollieren. Was machen die Beamten jetzt eigentlich?

Märkte in Görlitz und Niesky öffnen wieder

Märkte in Görlitz und Niesky öffnen wieder

Sachsen hat die Beschränkungen für Wochenmärkte gelockert. Eine gute Nachricht für Händler – jedoch nicht für alle.

Corona: Sachsen führt Bußgeldkatalog ein

Corona: Sachsen führt Bußgeldkatalog ein

Sachsen führt eine neue Rechtsverordnung ein. Ab sofort drohen Bußgelder bei Verstößen. Aber eine Regel wurde auch wieder gelockert.

Erst müde lächelnd, dann infiziert

Erst müde lächelnd, dann infiziert

Musikalische Selbst-Läuterung: Die Südtiroler Band Frei.Wild korrigiert ihr Corona-Lied.

Bundesliga ab Mai mit Geisterspielen?

Bundesliga ab Mai mit Geisterspielen?

Die Spielpause wird bis 30. April verlängert, danach soll die Saison ohne Zuschauer fortgesetzt werden - Dynamos Geschäftsführer begrüßt die Entscheidung.

Wo die Pizza in Corona-Zeiten nichts kostet

Wo die Pizza in Corona-Zeiten nichts kostet

Islam Limani vom "La Casa Vecchia" aus Zittau hat über 100 Essen für Krankenhaus, Feuerwehr und Bedürftige zubereitet. Für ihn eine Geste, für andere ein Geschenk.

Jugendliche ignorieren Corona-Verbot

Jugendliche ignorieren Corona-Verbot

Die Polizei hat am Montag an einer Haltestelle in Löbau zwei junge Leute angetroffen, die dort eine rauchten - einer von 52 Verstößen an dem Tag.

Wochenmarkt in Riesa öffnet wieder

Wochenmarkt in Riesa öffnet wieder

Schon am Mittwoch kann es auf dem Rathausplatz weitergehen. Was die Besucher beachten müssen.

Löbau hat erste Corona-Fälle

Löbau hat erste Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet zwei Infizierte in Löbau, einen weiteren in Kottmar. Genaue Hintergründe der Infektionen werden noch eruiert.

Markthändler atmen auf

Markthändler atmen auf

Die Landesregierung hatte das Verbot am Montag gelockert. Jetzt steht fest: Auch in Riesa kann es weitergehen.

Ein Richter erklärt, wie die Corona-App aussehen müsste

Ein Richter erklärt, wie die Corona-App aussehen müsste

Zur Bekämpfung des Corona-Virus wird über Handy-Tracking diskutiert. Richter Ulf Buermeyer sagt: Der Datenschutz muss nicht auf der Strecke bleiben

Windel-Hersteller hilft bei Atemschutz

Windel-Hersteller hilft bei Atemschutz

Die belgische Firma Drylock stellt in ihrem Betrieb in Hradek nun auch Nanofilter her. Der wird in Tschechien dringend benötigt.

Jena macht Mundschutz zur Pflicht

Jena macht Mundschutz zur Pflicht

Um die Corona-Ausbreitung einzudämmen, soll in Jena ab kommender Woche eine Masken-Pflicht gelten - obwohl der Schutz umstritten ist.

Die Corona-Helfer aus Hirschfelde

Die Corona-Helfer aus Hirschfelde

Nach Zittau, Löbau und Oderwitz gibt es jetzt auch Hilfsangebote in Zittaus nördlichen Ortsteilen. Der Bedarf ist da, wie die vergangenen Tage gezeigt haben.

Wochenmärkte Radebeul öffnen wieder

Wochenmärkte Radebeul öffnen wieder

Der Kuffenhaus-Markt am Dienstag bleibt noch geschlossen - wegen Handwerksarbeiten. Aber am Freitag lädt der Markt in Ost wieder ein.

Viel los in geschlossenen Museen

Viel los in geschlossenen Museen

Auch wenn alle Ausstellungen im Moment verborgen sind. Hinter den Türen in Görlitz wird weiter gearbeitet und geforscht.

Löbauer Corona-Hilfe hat erste Kunden

Löbauer Corona-Hilfe hat erste Kunden

Svetlana Kleinert ist selbst von der Krise betroffen - und geht für gefährdete Mitbürger einkaufen.

Wie eine Großfamilie Corona erlebt

Wie eine Großfamilie Corona erlebt

Ulrike und Jan Novak aus Herrnhut haben sieben Kinder. Sie berichten von Familientrubel, Leben ohne Hamsterkäufe und schmerzlicher Trennung.

Verhaltener Start in die Pflanzzeit

Verhaltener Start in die Pflanzzeit

Baumschulen und Gärtnereien sind offen. Die Kunden halten sich mit Käufen aber zurück. Das ist nicht das einzige Problem in Corona-Zeiten.

Corona: Wie Kodersdorf sich selbst hilft

Corona: Wie Kodersdorf sich selbst hilft

Die Gemeinde zeigt sich solidarisch. Unterstützt werden Einwohner, aber auch in Not geratene Unternehmen.

Was Corona mit Grenzkriminalität macht

Was Corona mit Grenzkriminalität macht

Zwar gibt es noch keine konkreten Aussagen seitens der Polizei, aber wohl eine Tendenz. Zudem zieht die Soko Argus Bilanz. Die klingt schlecht für Kriminelle.

Fahrendes Dankeschön in Corona-Zeiten

Fahrendes Dankeschön in Corona-Zeiten

Stadt und Verkehrsbetriebe Görlitz gestalten gemeinsam eine Bahn von außen. Drinnen achten sie jetzt verstärkt auf Desinfektion.

Trump bereitet USA auf viele Coronatote vor

Trump bereitet USA auf viele Coronatote vor

Aus der schnellen Rückkehr zur Normalität wird nichts, das leuchtet nun auch US-Präsident Trump ein. Allein in den USA könnten 100.000 Menschen sterben.

Im Baumarkt geht noch was

Im Baumarkt geht noch was

Obi, Toom, Landmaxx – Einkaufen ist noch möglich. Jeder hat jetzt dennoch seine besonderen Regeln, Öffnungszeiten und Zugänge.

Baumarkt im Corona-Modus

Baumarkt im Corona-Modus

Das Telefon steht nicht mehr still, Azubis packen auf Bestellung: Im Riesaer Toom ist derzeit alles anders.

Jetzt sind die Apotheker gefragt

Jetzt sind die Apotheker gefragt

Seit Anfang des Monats dürfen auch Apotheken im Landkreis Desinfektionsmittel herstellen. Doch nicht jedes Mittel ist gleich.

Jetzt stellt auch Frottana Mundschutz her

Jetzt stellt auch Frottana Mundschutz her

Mithilfe der Großschönauer Firma will der Landkreis Görlitz Engpässe in der Versorgung verringern - in Pflegeeinrichtungen und Kliniken.

Seine Wand soll (Corona-)Viren stoppen

Seine Wand soll (Corona-)Viren stoppen

Der Löbauer Maler und Grafiker Steffen Rimpl hat eine durchsichtige Barriere entwickelt. Er sieht einen großen Bedarf.

Wo ist der Ausweg aus der Krise?

Wo ist der Ausweg aus der Krise?

Geschäfte zu, Kitas gesperrt, Kurzarbeit in Firmen: Noch dauert der Kampf gegen das Virus an. Erkennbar wird aber, woran sich Lockerungen orientieren können.

Wie bekomme ich jetzt ein Bus-Ticket?

Wie bekomme ich jetzt ein Bus-Ticket?

Wegen Corona gibt es die Fahrscheine im Bus nicht mehr. Die Kraftverkehrsgesellschaft bietet eine andere Lösung an.

Corona: So ändert Zvon seine Fahrpläne

Corona: So ändert Zvon seine Fahrpläne

Ab Sonntag gelten Einschränkungen auf mehreren Strecken. Sie betreffen Länderbahn, Trilex und die Zittauer Schmalspurbahn.

Hygiene-Rüpel im Netto Bernstadt

Hygiene-Rüpel im Netto Bernstadt

Der Regionalleiter der Discounter-Kette beklagt außerdem aggressive Kunden im Markt.

Wegen Corona: Broilerwagen noch in Polen

Wegen Corona: Broilerwagen noch in Polen

Nach dem schnell aufgeklärten Diebstahl kommt der Unternehmer Peter Kellner jetzt nicht an das Fahrzeug - und das ist nicht sein einziges Problem.

Wie sich Händler der Corona-Krise anpassen

Wie sich Händler der Corona-Krise anpassen

Auch wenn viele Geschäfte in Zittau geschlossen sind, kann man hier einkaufen. Dafür interessieren sich nicht nur Stammkunden.

Warum Bauarbeiter trotz Corona weitermachen

Warum Bauarbeiter trotz Corona weitermachen

Die Straßen sind deutlich leerer als sonst, doch auf den Baustellen im Kreis Meißen herrscht Hochbetrieb. Dennoch gerät die Branche langsam in Sorge.

Markthändler weicht an die Elbgalerie aus

Markthändler weicht an die Elbgalerie aus

Der Wochenmarkt in Riesa fällt fürs Erste ins Wasser. Für einen Stand wurde jetzt kurzfristig eine Alternative organisiert.

Bernstädter lebt in Italiens Corona-Hotspot

Bernstädter lebt in Italiens Corona-Hotspot

Hagen Lehmann wohnt in der am stärksten betroffenen Provinz Bergamo. Er erzählt von bizarren Einkäufen, Sorgen um Verwandte und dem Husten des Nachbarn.

Jetzt 68 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 68 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Amtsärztin bittet um Verzicht von Treffen mit anderen Familien und Kindern. Viele Handwerker machen sich Sorgen.

FVG sucht weitere Ersatztermine

FVG sucht weitere Ersatztermine

Nur wenige Veranstaltungen mussten im Zuge der Pandemie ganz abgesagt werden. Der Geschäftsführer hofft, dass nicht zu viele Tickets zurückgegeben werden.

Mainzelmännchen im Corona-Modus

Mainzelmännchen im Corona-Modus

Wir bleiben Zuhause: Die sechs Mainzelmännchen machen nun Werbung in anderer Sache: sie appellieren an richtiges Verhalten in der Coronakrise.

Die Sorge vor häuslicher Gewalt wächst

Die Sorge vor häuslicher Gewalt wächst

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, sollen die Menschen zu Hause bleiben. Opfer von Gewalt sind mit ihren Peinigern quasi eingesperrt.

So kommt das Hilfspaket vor Ihre Haustür

So kommt das Hilfspaket vor Ihre Haustür

Ordern, Packen, Fahren. Beim neuen Lieferservice der SZ greifen viele Rädchen ineinander. Ein Blick hinter die Kulissen.

Trump als "Kriegspräsident" gegen Corona

Trump als "Kriegspräsident" gegen Corona

Die USA sind das neue Epizentrum der Pandemie. Jetzt mobilisiert Präsident Trump Militär und Gesetze aus Kriegszeiten.

Trotz Corona besser ohne Latex bedienen?

Trotz Corona besser ohne Latex bedienen?

Eine Löbauer Supermarktkundin beklagt die Hygiene an einer Fleischtheke, weil das Personal keine Schutzhandschuhe trägt. Doch dafür gibt es einen guten Grund.

Weniger Verbrechen und Unfälle

Weniger Verbrechen und Unfälle

Die Beschränkungen wegen der Corona-Krise führen zu weniger Polizeieinsätzen. Ein langfristiger Rückgang ist aber nicht zu erwarten.

Stadtrat appelliert an die Riesaer

Stadtrat appelliert an die Riesaer

Die Corona-Krise belastet die Wirtschaft. Die Bürgerbewegung ruft zur Solidarität auf.

Corona: Polizei löst Party auf

Corona: Polizei löst Party auf

Trotz der Ausgangsbeschränkungen haben in Zittau mehrere Menschen einen Geburtstag gefeiert. Aber nicht nur dort.

Virtueller Spatenstich für Ärztehaus

Virtueller Spatenstich für Ärztehaus

Alles klar für das neue Medizinische Versorgungszentrum von Dr. Katarina Varga in Seifhennersdorf. Wegen Corona wurde schnell improvisiert.

Bernstädter Familie mit Corona infiziert

Bernstädter Familie mit Corona infiziert

Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Corona: Paket-Übergabe ohne Unterschrift

Corona: Paket-Übergabe ohne Unterschrift

Die Zustellung der Deutschen Post im Landkreis Görlitz läuft problemlos weiter. Allerdings mit einigen Veränderungen.

Was tun bei Ausgangsbeschränkung?

Was tun bei Ausgangsbeschränkung?

Wer verkürzt oder gar nicht mehr arbeiten darf, braucht Abwechslung - gerade mit Kindern. Anregungen aus der Region: von Klopapierbasteln bis Youtube-Singestunde.

Markthalle-Konsum öffnet nach Corona-Fall

Markthalle-Konsum öffnet nach Corona-Fall

Das Geschäft in der Neustädter Markthalle in Dresden hat seit Freitagmorgen wieder geöffnet. Zuvor musste es wegen eines Corona-Falles gründlich gereinigt werden.

Wie ein Dorf der Corona-Pandemie trotzt

Wie ein Dorf der Corona-Pandemie trotzt

Bürgermeister Frank Peuker hält im Großschönauer Gemeindeamt die Stellung. Er kämpft um jeden Rest Normalität in Corona-Zeiten - mit ungewohnten Worten.

Corona: Macher sagen Neiße-Filmfestival ab

Corona: Macher sagen Neiße-Filmfestival ab

Die trinationale Veranstaltung im Mai fällt aus. Das Bedauern ist groß. Aber ganz entfallen soll die 17. Ausgabe dann doch nicht.

Anspruch auf Home-Office gibt es nicht

Anspruch auf Home-Office gibt es nicht

Zu welchen Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise sind Arbeitgeber verpflichtet und zu welchen nicht? Das sagen die Experten.

Video zeigt menschenleeres Dresden

Video zeigt menschenleeres Dresden

Die Dresdner halten sich an die Kontaktsperre - das zeigt ein gespenstisch schönes Drohnenvideo. Aber waren die Aufnahmen erlaubt? Der Filmer antwortet.

Corona-Krise: Weniger Staus und Unfälle

Corona-Krise: Weniger Staus und Unfälle

Das weitreichende Kontaktverbot wegen des Coronavirus ist noch keine Woche alt. Im Straßenverkehr macht sich das aber bereits bemerkbar.

Norditalien schöpft vorsichtig Hoffnung

Norditalien schöpft vorsichtig Hoffnung

In Italien gibt es den vierten Tag in Folge weniger Neuansteckungen. Warum immer noch so viele Menschen im Land am Virus sterben, darüber streiten Experten.

"Zeit für Lockerung noch nicht gekommen"

"Zeit für Lockerung noch nicht gekommen"

Die Debatte um eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nimmt Fahrt auf. Die Kanzlerin hat dazu eine klar Meinung.

"Das sind existenzielle Einschnitte" 

"Das sind existenzielle Einschnitte" 

Die Corona-Krise trifft die Magnet Riesa in allen Bereichen. Auch das Hotel wird in den nächsten Tagen schließen, sagt Geschäftsführer Reiner Striegler.

Übereifrige Corona-Kontrollen

Übereifrige Corona-Kontrollen

In Leipzig haben Polizisten Menschen angezeigt, die an einem See spazieren waren. Dabei ist das gar nicht verboten. Die Polizei entschuldigt sich.

Jessen in Corona-Quarantäne

Jessen in Corona-Quarantäne

Tagelang hat sich das Coronavirus unbemerkt in der Stadt in Sachsen-Anhalt ausgebreitet. 8.000 Einwohner stehen jetzt quasi unter Hausarrest.

Corona: Liberec startet Masken-Massenproduktion

Corona: Liberec startet Masken-Massenproduktion

Bereits am Donnerstag werden die ersten 100.000 Stück hergestellt - aber zunächst nur für bestimmte Berufsfelder.

Bürgermeister muss in die Verlängerung

Bürgermeister muss in die Verlängerung

Die Wahl in Stauchitz wurde verschoben und findet erst nach dem 20. September statt.

Wie Corona fast eine Arzt-Familie trennt

Wie Corona fast eine Arzt-Familie trennt

Ein Tscheche wäre mit Kind und Kegel beinah illegal umgezogen, um in Oderwitz zu arbeiten. Weil die Kollegen sogar die Kanzlerin ins Boot holten, kam es anders.

Riesaer Fußballer verkaufen Geistertickets

Riesaer Fußballer verkaufen Geistertickets

Die Corona-Krise stellt auch Stahl Riesa vor eine Belastungsprobe. Der Verein hofft jetzt auf Unterstützung der Fans.

Wie die Kliniken auf Corona reagieren

Wie die Kliniken auf Corona reagieren

Ob Dienstpläne, Infektions-Stationen oder Schutzausrüstung: Im Klinikum Oberlausitzer Bergland ist das Personal drauf eingestellt.

Besuchsverbot in der JVA Zeithain

Besuchsverbot in der JVA Zeithain

Bis letzte Woche durften noch Familienangehörige hinein. Vorzeitige Entlassungen wie in Nordrhein-Westfalen soll es aber vorerst nicht geben.

Bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste im Bus

Bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste im Bus

Die Fahrzeuge der VGM werden täglich desinfiziert. Wegen geringer Kundenzahlen werden Einschränkungen mit Augenmaß diskutiert.

FVG-Einrichtungen bleiben geschlossen

FVG-Einrichtungen bleiben geschlossen

Bis 31. März waren Museum, Bibliotheken und Tierpark ohnehin für Besucher tabu. Nun verlängert der Betreiber die Schließzeit.

Corona: Was ist los bei Wreesmann?

Corona: Was ist los bei Wreesmann?

Die Behörden haben mittlerweile drei von fünf Filialen im Landkreis Görlitz geschlossen. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern ist groß.

"Alles, was wir brauchten, wurde besorgt"

"Alles, was wir brauchten, wurde besorgt"

Dank der "Corona Hilfe Löbau" wird das Ehepaar Grywoda mit Lebensmitteln versorgt. Die Rentner freuen sich sehr über diese Unterstützung.

Corona: Tankstellen verkaufen mehr Sprit

Corona: Tankstellen verkaufen mehr Sprit

Wegen der geschlossenen Grenzen zu Polen und Tschechien verzeichnen die Tankstellen in der Region Zittau-Löbau mehr Kunden. Die können sogar sparen.

Nach dem Shutdown steigt die Gefahr für die Senioren

Nach dem Shutdown steigt die Gefahr für die Senioren

Wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden, müssen Senioren noch besser geschützt werden – durch Isolation? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie Corona jetzt den Straßenbau lahmlegt

Wie Corona jetzt den Straßenbau lahmlegt

Die Baufirmen in der Region haben die Arbeit größtenteils eingestellt. Die Chefs sehen sich außerstande, die Auflagen zu erfüllen - bis auf eine Ausnahme.

So krempelt Corona die Arztpraxen um

So krempelt Corona die Arztpraxen um

Akute Erkrankungen, Zahnersatz, Schwangerschaft - Mediziner haben gut zu tun. Erste Fachärzte haben mangels OPs oder Terminen aber Sprechzeiten gekappt.

Corona: So schützen sich Supermärkte

Corona: So schützen sich Supermärkte

Wie ernst nehmen Lebensmittelläden den Infektionsschutz? Die SZ war im Landkreis Meißen zur Stippvisite in den Märkten.

So schützen die Einkaufsmärkte ihre Kunden und Mitarbeiter

So schützen die Einkaufsmärkte ihre Kunden und Mitarbeiter

Momentan gibt es in den Lebensmittelläden viele Verhaltensregeln, um die Corona-Ausbreitung zu minimieren. Dabei agieren die Märkte unterschiedlich.

Wochenmarkt bleibt ab Freitag geschlossen

Wochenmarkt bleibt ab Freitag geschlossen

Noch am Mittwochvormittag konnte in Riesa eingekauft werden. Jetzt ist erst einmal für mindestens zwei Wochen Schluss.

Corona: Sie koordiniert Herrnhuts Hilfe

Corona: Sie koordiniert Herrnhuts Hilfe

Ilka Geisler kennt Hinz und Kunz und betreut eigentlich Touristen. Jetzt ist sie die Frau, die am Telefon auf alle Fragen und Sorgen eine Antwort weiß oder sucht.

Corona: Techniker im Dauerstress

Corona: Techniker im Dauerstress

Weil Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind, wird dort jetzt das nachgeholt, was sonst zu kurz kommt. Einige Firmen freut es.

Corona: Bürgermeisterwahl in Arnsdorf abgesagt

Corona: Bürgermeisterwahl in Arnsdorf abgesagt

Die für den 26. April geplante Abstimmung wird in den Herbst 2020 verschoben. Doch wer regiert bis dahin die Gemeinde?

Warum wir Schröder und Merkel dankbar sein müssen

Warum wir Schröder und Merkel dankbar sein müssen

Der Reformkanzler und die Sparkanzlerin haben Deutschland solide gemacht. Das zahlt sich in der Coronakrise aus. Ein Kommentar.

Corona: Schnelle Hilfe für die kleine Greta

Corona: Schnelle Hilfe für die kleine Greta

Die Sechsjährige leidet an einer Muskelkrankheit und gehört zur Risiko-Gruppe. Damino half ganz unkompliziert. Nicht nur deshalb ist ihre Familie gerührt.

Taxi und Corona: "Es ist existenzbedrohend"

Taxi und Corona: "Es ist existenzbedrohend"

Die Dresdner Taxifahrer leiden extrem unter der Krise. 80 Prozent der Umsätze fallen weg. Was macht man da?

Die Corona-Pandemie und die Zahlen

Die Corona-Pandemie und die Zahlen

Um Erfolge oder Misserfolge im Kampf gegen das Virus zu messen, braucht man Zahlen. Und die sind manchmal tückisch.

Geheiratet wegen Corona

Geheiratet wegen Corona

Am Mittwoch haben Sandra und Rainer Cechlovsky sich in Görlitz das Ja-Wort gegeben. (Fast) Allein im Standesamt.

10 Ideen, mit denen Läden auf Corona reagieren

10 Ideen, mit denen Läden auf Corona reagieren

Supermärkte und Co. haben sich verschiedene Hygiene-Maßnahmen einfallen lassen, um Kunden und Kassierer zu schützen: ein Überblick.

Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa

Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa

Gerade erst war der Traditionsbetrieb aus der Insolvenz gerettet worden. Jetzt verschafft die Hygiene-Nachfrage ihm eine Extra-Schicht.

"Was hier los war, geht auf keine Kuhhaut"

"Was hier los war, geht auf keine Kuhhaut"

Warum sich eine Kaufland-Mitarbeiterin jetzt über die drastischen Sicherheits-Maßnahmen freut - und warum die 50-Jährige keine Corona-Heldin sein will.

"Nicht jeder Arbeitsplatz wird erhalten bleiben"

"Nicht jeder Arbeitsplatz wird erhalten bleiben"

Was bedeutet es, Kurzarbeitergeld zu bekommen? Und wie gefährlich wird die Corona-Krise für die Jobs im Kreis Meißen? Die Arbeitsagentur-Chefin gibt Antworten.

Corona: Erstmals in Ebersbach-Neugersdorf

Corona: Erstmals in Ebersbach-Neugersdorf

Der Mann hatte in einem Risiko-Gebiet Urlaub gemacht. Das Gesundheitsamt prüft nun, ob weitere Personen betroffen sind.

Erste stationäre Corona-Patienten im Kreis

Erste stationäre Corona-Patienten im Kreis

Die Anzahl der Infizierten im Kreis Meißen steigt auf 35. Die Polizei musste einige verbotene Gruppenbildungen in der Region auflösen.

Barockhaus Neißstraße bleibt offen - digital

Barockhaus Neißstraße bleibt offen - digital

Ein realer Besuch der Einrichtung in Görlitz ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

"Wir erleben gerade starken Zusammenhalt"

"Wir erleben gerade starken Zusammenhalt"

Keine Gottesdienste, keine persönlichen Gespräche - Corona stellt auch die Kirche vor Herausforderungen. Superintendentin Antje Pech sieht aber auch Chancen.

Es blitzt nicht mehr

Es blitzt nicht mehr

Wegen Corona wollen der Landkreis und die Stadt Görlitz auf Geschwindigkeitsmessungen verzichten. Löbau äußert sich nicht so deutlich.

Der halbe Landkreis ist im Homeoffice

Der halbe Landkreis ist im Homeoffice

Betriebe und Verwaltungen lassen zunehmend von zu Hause aus arbeiten. Doch das funktioniert nicht überall.

Wie eine Busfahrerin zur Corona-Heldin wurde

Wie eine Busfahrerin zur Corona-Heldin wurde

Auch in Corona-Zeiten steuert Heike Stanski ihren Bus ruhig durch Dresden – und findet zum Teil erschreckend, was sie dabei erlebt.

Blaue Flecken, die keiner mehr sieht

Blaue Flecken, die keiner mehr sieht

Für Kinder, die zu Hause Gewalt und Vernachlässigung erleben, kann der Hausarrest jetzt die Hölle sein. Und es ist nur schwer möglich, das zu verhindern.

So regiert Angela Merkel von zu Hause aus

So regiert Angela Merkel von zu Hause aus

So etwas gab es noch nie: Eine Kanzlerin, die aus der Quarantäne heraus mit Videoschaltungen und Anrufen das Land regiert.

Corona-Krise: Wieso Söders Machtspiele für Ärger sorgen

Corona-Krise: Wieso Söders Machtspiele für Ärger sorgen

Bayerns Regierungschef Söder prescht in der Coronakrise immer wieder vor. Seine Kollegen in den Ländern meinen, das könne man gerade gar nicht brauchen.

Corona trifft Bauern und Gartenbauer

Corona trifft Bauern und Gartenbauer

Ob zur Erdbeerernte genug Helfer kommen und wie Gärtnereien ihre Pflanzen an den Kunden bringen, ist unklar. Einige Bauern starten einen Hilfsaufruf für den Notfall.

Woher kommen die 650 Millionen Euro fürs Hilfspaket?

Woher kommen die 650 Millionen Euro fürs Hilfspaket?

Die Finanzhilfen im Kampf gegen die Pandemie und deren Folgen zwingen absehbar zu Änderungen beim Doppelhaushalt für 2021/2022 in Sachsen.

Auf Distanz

Auf Distanz

Sachsen erlebt den ersten Tag der Corona-Krise mit beschränktem Ausgang. In Riesa ist trotzdem und trotz geschlossener Geschäfte etwas los.

Gibt es Arzneimittel-Hamsterkäufe?

Gibt es Arzneimittel-Hamsterkäufe?

Die Apotheken im Kreis Meißen arbeiten am Limit. Ein Medikament ist derzeit besonders gefragt.

Erntehelfer weg - so helfen sich die Landwirte

Erntehelfer weg - so helfen sich die Landwirte

Damit sächsische Bauern wieder Erntehelfer aus Polen und Rumänien finden, lockert der Staat Regeln.

Corona: So verschieden ist die Entwicklung in Sachsen

Corona: So verschieden ist die Entwicklung in Sachsen

Warum die 865 nachweislich infizierten Sachsen regional so ungleich verteilt sind, lässt sich nur teilweise erklären. Über einen Kreis rätselt die Politik besonders.

Kinderärztin schließt wegen Corona-Fall

Kinderärztin schließt wegen Corona-Fall

In der Praxis hat sich ein Covid-19-Verdacht bestätigt. Das hat Folgen für Mitarbeiter und Patienten.

Apothekerinnen im Sondereinsatz

Apothekerinnen im Sondereinsatz

Die Mitarbeiter der Stadtapotheke in Radebeul und der Alten Apotheke Weinböhla sagen, wie sie gerade jetzt für ihre Patienten da sein wollen.

Corona: Ganz allein im Standesamt

Corona: Ganz allein im Standesamt

Keine Musik, keine Gäste – dafür besondere Hygiene-Regeln. Warum ein junges Paar aus Kamenz trotzdem an diesem Montag geheiratet hat.

Zelt-Station in Meißen beginnt mit dem Testen

Zelt-Station in Meißen beginnt mit dem Testen

Vorher müssen sich die Patienten aber beim Hausarzt einen Termin holen. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an.

Gefährdet Corona die Freibadsaison?

Gefährdet Corona die Freibadsaison?

Noch ist nicht klar, ob die Saison in Gebersbach pünktlich starten kann. Denn die Vorbereitungen müssten eigentlich schon jetzt beginnen.

So arbeiten wir in der Corona-Krise

So arbeiten wir in der Corona-Krise

Das Coronavirus stellt den Alltag in der Redaktion auf den Kopf. Journalisten kämpfen wie ihre Leser mit Corona-Angst und erleben unerwartete Sternstunden.

Corona: Energieversorgung ist sicher

Corona: Energieversorgung ist sicher

Bei der Lieferung von Strom, Gas und Wasser gibt es laut den Oberlausitzer Versorgern keine Einschränkungen. Aber an anderer Stelle ändert sich was.

Wie TV-Sender auf Corona reagieren

Wie TV-Sender auf Corona reagieren

Erweiterungen, Ausfälle, Extraprogramm für Grundschüler: Das Corona-Virus bringt das Programm durcheinander. Auch der MDR plant um.

Wegen Corona: Hörmobil erst im September

Wegen Corona: Hörmobil erst im September

Wegen der Infektionsgefahr fällt der Stopp am 25. März in Roßwein aus. Die Tipps für die Augen soll es nun im Spätsommer geben.

Corona: Dresdner Startup bringt Schule nach Hause

Corona: Dresdner Startup bringt Schule nach Hause

Das Dresdner Startup Kuravisma hat eine Software für Unterricht im Netz entwickelt. Ab Mittwoch dürfen sie deutschlandweit alle Lehrer und Schüler nutzen.

Corona-Krise: Was die Regierung jetzt plant

Corona-Krise: Was die Regierung jetzt plant

Am Sonntag wurden bundesweite Kontaktsperren verhängt. Heute will die Regierung einen Schutzschirm gegen die Folgen der Krise beschließen.

Corona: Baumaßnahmen verschoben

Corona: Baumaßnahmen verschoben

Die Sanierung der Amalienstraße in Zittau sollte nächste Woche beginnen. Nun müssen die Anwohner weiter warten.

Mundschutz statt Hundemode

Mundschutz statt Hundemode

Damit die Nähmaschinen nicht still stehen, hat eine Schneiderei aus Coswig eine Idee entwickelt. Die findet guten Absatz.

Tierheime für Besucher geschlossen

Tierheime für Besucher geschlossen

Die Tiere können sich mit dem Virus nicht infizieren. Trotzdem kommen Besucher nur noch nach Anmeldung ins Heim.

Gespenstische Stille überall

Gespenstische Stille überall

Wie gehen Großenhainer mit den Einschränkungen im öffentlichen Leben um? Die SZ hat sich am Samstag umgesehen.

Corona: Dresdner spielen "Ode an die Freude"

Corona: Dresdner spielen "Ode an die Freude"

Dutzende Musiker verbreiteten am Sonntag mit Mini-Konzerten auch in Dresden einen Hauch Optimismus. Auch wenn die Finger schnell kalt wurden.

Wie Döbeln jetzt zusammenhält

Wie Döbeln jetzt zusammenhält

Riesige Solidarität haben die Menschen bei zwei verheerenden Fluten bewiesen. Auch jetzt stecken die Döbelner nicht den Kopf in den Sand.

Mit viel Herz durch Coronazeiten

Mit viel Herz durch Coronazeiten

Ab Montag: Großenhain, Priestewitz und Nünchritz tun sich mit Unterstützung der Diakonie zusammen und organisieren kurzfristig Hilfe für Hilfsbedürftige.

Coswig verbietet Menschengruppen

Coswig verbietet Menschengruppen

Noch vor der Ausgangssperre des Freistaates legte die Stadt neue Regeln fest. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Bußgelder.

Corona: Ab Montag gilt in Sachsen eine Ausgangssperre

Corona: Ab Montag gilt in Sachsen eine Ausgangssperre

Die Menschen in Sachsen sind am Wochenende deutlich sichtbar auf Abstand gegangen. Aus Sicht des Corona-Krisenstabes reicht das aber noch nicht.

Der letzte Tag im Baumarkt

Der letzte Tag im Baumarkt

Auch Toom und Stabilo in Riesa müssen ab Montag dicht bleiben. Die SZ war zuvor noch einmal dort.

Zittauer Corona-Fall: Auch Tochter infiziert

Zittauer Corona-Fall: Auch Tochter infiziert

Außerdem ist der Ehemann der 31-Jährigen betroffen. Das Weise-Gymnasium, das das Mädchen besucht, bittet alle Schüler, sich in Quarantäne zu begeben.

Wer von der Corona-Krise profitiert

Wer von der Corona-Krise profitiert

Industrie, Unternehmer und Freiberufler ächzen unter der Corona-Krise wie nie. In einigen wenigen Branchen läuft das Geschäft dafür auf Hochtouren.

Corona: Gewerbeverein bietet Hilfe an

Corona: Gewerbeverein bietet Hilfe an

Viele Geschäfte in Zittau sind derzeit geschlossen. Um die schwierige Phase zu überstehen, soll es nun Unterstützung geben.

Ausgangssperre in Dresden: Das ist erlaubt

Ausgangssperre in Dresden: Das ist erlaubt

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat neue Regeln für alle Dresdner verfügt. Was das bedeutet.

Was ist erlaubt während der Beschränkungen?

Was ist erlaubt während der Beschränkungen?

Seit Montag ist es in Sachsen mit Ausnahmen verboten, das Haus zu verlassen. Das soll das Corona-Virus stoppen. Die wichtigsten Antworten.

Wie die Corona-Krise das Klima beeinflusst

Wie die Corona-Krise das Klima beeinflusst

Wird die Covid-19-Pandemie auf längere Sicht auch positive Folgen haben? Zum Beispiel für die Qualität der Luft in den Städten und fürs Klima?

Weltweit über 300.000 Coronavirus-Fälle

Weltweit über 300.000 Coronavirus-Fälle

Immer mehr Länder schotten sich ab, aber das Coronavirus breitet sich weiter aus. Gegen den wirtschaftlichen Absturz werden Billionen locker gemacht.

Corona: Gute Nachricht für FDP-Politikerin

Corona: Gute Nachricht für FDP-Politikerin

Christine Schlagehan hat das Ergebnis ihres Tests bekommen. Warum das nicht nur für sie eine riesige Erleichterung ist, die Quarantäne aber noch weiter andauert.

Nochmal schnell in den Baumarkt

Nochmal schnell in den Baumarkt

In Radebeul und Meißen bildeten sich im Laufe des Samstags lange Schlangen. Was die Leute bei ihrem letzten Einkauf noch besorgten und was sie zu beachten hatten.

So stellt sich die Bundespolizei auf Corona ein

So stellt sich die Bundespolizei auf Corona ein

Der operative Einsatz wird herunter gefahren, um Reserven zu schaffen. Für Streifenpolizisten gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Corona-Hotline jetzt auch am Wochenende

Corona-Hotline jetzt auch am Wochenende

Die Zahl der Nachfragen hatte das erwartete Maß gesprengt. Auch das Informationsangebot ist nun erweitert.

Corona: Mehr Jüngere auf Intensivstationen

Corona: Mehr Jüngere auf Intensivstationen

Vor allem ältere Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt wurde die Gefahr durch das Virus unterschätzt.

Austauschschüler muss vorzeitig zurück

Austauschschüler muss vorzeitig zurück

Augusto Pioner (17) aus Brasilien darf wegen der Corona-Krise nicht in Oderwitz bleiben. Doch ein Wiedersehen mit seinem Gastvater ist nicht ausgeschlossen.

Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Meißner können sich ab sofort bei ihnen melden, wenn sie zur Risikogruppe gehören.

Ruhe vor dem Sturm

Ruhe vor dem Sturm

Das Elblandklinikum Meißen tut alles, um vorbereitet zu sein.

Großenhain verschärft Kontrollen

Großenhain verschärft Kontrollen

Oberbürgermeister Sven Mißbach bittet die Einwohner darum, am Wochenende zu Hause zu bleiben.

Menschenleere Orte in Corona-Zeiten

Menschenleere Orte in Corona-Zeiten

Die Auswirkungen der Epidemie sind mittlerweile in Löbau-Zittau zu beobachten. Wie ausgestorben wirken einst belebte Plätze und Straßen.

Kritik an Beschluss zu Elternbeiträgen

Kritik an Beschluss zu Elternbeiträgen

Der Stadtrat hatte der Entlastung der Eltern zugestimmt. Eine Fraktion äußerte Bedenken. Die Debatte wird aber von einem Entscheid am Freitag überholt.

Gassigeher müssen draußen bleiben

Gassigeher müssen draußen bleiben

Corona hat auch auf Auswirkungen auf das Tierheim Bischdorf. Offen ist nun auch, wann die Quarantänestation für Hunde und Katzen kommt.

Zittaus OB würde Ausgangssperre begrüßen

Zittaus OB würde Ausgangssperre begrüßen

In seiner Video-Ansprache vom Donnerstag hat Thomas Zenker eine klare Botschaft. Genauso wie seine Hausärztin.

Erster Fleischer verschenkt jetzt Klopapier

Erster Fleischer verschenkt jetzt Klopapier

Die Landfleischerei Herzog aus Spitzkunnersdorf hat selbst mit den Corona-Auswirkungen zu kämpfen und startet eine Aktion, hinter der mehr steckt.

Wie funktioniert das Online-Lernen?

Wie funktioniert das Online-Lernen?

Die digitale Schule kam quasi über Nacht. Eine Meißner Familie erzählt, wie ihr Alltag zu Hause aussieht

Corona: Sachsen übernimmt Elternbeiträge

Corona: Sachsen übernimmt Elternbeiträge

Viele Eltern müssen während der Corona-Krise die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen. Der Freistaat will sie nun zumindest finanziell entlasten.

Ansturm auf Apotheken

Ansturm auf Apotheken

Seit der Corona-Krise werden deutlich mehr Medikamente in Löbau/Zittau gekauft. Länger öffnen wollen die Apotheker bisher aber nicht.

Coronavirus: Kretschmer droht Haftstrafen an

Coronavirus: Kretschmer droht Haftstrafen an

Sachsen greift in der Corona-Krise zu immer drastischeren Mitteln. Manche Leute zeigen sich unbelehrbar und zwingen die Polizei zum Eingreifen.

Trotz Verbot: Treff auf dem Spielplatz

Trotz Verbot: Treff auf dem Spielplatz

Die Polizei hat in Zittau einschreiten müssen, weil sich mehrere Menschen nicht an die Corona-Maßnahmen halten - und appelliert an die Vernunft.

Wegen Corona: Kurzarbeit bei Digades

Wegen Corona: Kurzarbeit bei Digades

Das Zittauer Unternehmen unterbricht ab Montag die Produktion - und schickt die Mitarbeiter nach Hause.

Leere Kirchen statt Gottesdienste

Leere Kirchen statt Gottesdienste

Unter den Gläubigen zwischen Niesky und Rothenburg herrscht Ungewissheit. Aber auch Vertrauen. Doch was passiert mit dem Osterfest?

Corona: Rechtsrock-Festival fällt aus

Corona: Rechtsrock-Festival fällt aus

Das Veranstaltungsverbot im Freistaat gilt auch für die geplanten Konzerte der Rechtsextremen. Die wollen sich aber später treffen.

Jetzt 18 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 18 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Auf Treffen im Freundes- und Familienkreis sollte verzichtet werden. Appell an die Jüngeren, den Älteren zu helfen.

Wie das Virus Kommunalpolitik bremst 

Wie das Virus Kommunalpolitik bremst 

Niesky sagt wahrscheinlich den April-Stadtrat ab. In Kodersdorf und Kreba werden Stühle auf Mindestabstand gerückt.

Ministerium lehnt Katastrophenalarm ab

Ministerium lehnt Katastrophenalarm ab

Die Lage ist derzeit beherrschbar. Damit widerspricht das Ministerium indirekt den Überlegungen im Landkreis Meißen.

Bitte Abstand halten!

Bitte Abstand halten!

Supermärkte dürfen weiterhin öffnen - doch es gibt nun Sicherheitsregeln. Jetzt müssen sich nur noch die Zittauer Kunden daran halten.

Onlineshop von Biohof in Nossen überlastet

Onlineshop von Biohof in Nossen überlastet

Selbst im ökologischen Bereich gibt es Hamsterkäufe.

Bahnhofstraße: Baubeginn verschiebt sich

Bahnhofstraße: Baubeginn verschiebt sich

Statt am nächsten geht es erst am übernächsten Montag in Görlitz los. Das hat auch mit Corona zu tun.

Blutspender beklagt "Bild des Entsetzens"

Blutspender beklagt "Bild des Entsetzens"

Bei einem Spendetermin des DRK im Krankenhaus Zittau sollen Corona-Schutzmaßnahmen grob missachtet worden sein. Das DRK reagiert sofort.

Werden jetzt Desinfektionsmittel geklaut?

Werden jetzt Desinfektionsmittel geklaut?

In Krankenhäusern sind Flaschen weggekommen. Und auch Gerüchte machen die Runde: Gab es einen Infizierten in der Ebersbacher Klinik?

Was doch noch geöffnet ist

Was doch noch geöffnet ist

In Radebeul, Coswig, Weinböhla, Moritzburg und Radeburg wird lange noch nicht alles geschlossen. Viele Inhaber haben spezielle Ideen.

Spargelbauern fürchten um Erntehelfer

Spargelbauern fürchten um Erntehelfer

Ausländische Arbeitskräfte werden wohl wegen der Coronakrise ausfallen. Es gibt Ideen, wer die Lücken füllen könnte.

Elbetierpark trotzt Corona-Krise

Elbetierpark trotzt Corona-Krise

Die Einrichtung bleibt weiterhin geöffnet. Es gibt aber zahlreiche Einschränkungen.

Junge Mutter ist Zittaus erster Corona-Fall

Junge Mutter ist Zittaus erster Corona-Fall

Die 31-Jährige fürchtet, dass die ganze Familie betroffen ist - und das Gesundheitsamt sorgt für eine bizarre Szene.

Wie die Bundeswehr auf der A4 hilft

Wie die Bundeswehr auf der A4 hilft

Wie lange der Bundeswehreinsatz auf der Autobahn dauert, steht noch nicht fest. Inzwischen wird der Stau immer kürzer und auch Görlitz ist entlastet.

Corona-Patienten im Landkreis geht's gut

Corona-Patienten im Landkreis geht's gut

Der Görlitzer Landrat spricht sich klar gegen eine Ausgangssperre aus, appelliert aber an die Vernunft der Bevölkerung.

Schönbacher Politikerin in Quarantäne

Schönbacher Politikerin in Quarantäne

Eine Kollegin von FDP-Kreis-Chefin Christine Schlagehan wurde positiv auf Corona getestet. Weitere Mitarbeiter eines Staatsbetrieb in Bautzen bleiben zu Hause.

Wo ist noch offen in Görlitz?

Wo ist noch offen in Görlitz?

Floristen verschenken ihre Blumen, Friseure sind am Zweifeln, Händler appelieren an die Kunden: So war der erste Tag mit geschlossenen Geschäften.

Mit Handy-Überwachung gegen Corona

Mit Handy-Überwachung gegen Corona

Die Telekom hat dem Robert-Koch-Institut Bewegungsdaten seiner Kunden übermittelt. Die sollen zeigen, ob sie weniger mobil sind.

Fünf Tage Quarantäne

Fünf Tage Quarantäne

Die Zittauerin Stefanie Thomsch und ihre Familie durften in den vergangenen Tagen ihre Wohnung nicht verlassen. Nun gab es für sie eine erlösende Nachricht.

Kreis Meißen prüft Katastrophen-Voralarm

Kreis Meißen prüft Katastrophen-Voralarm

Die Zahl der Corona-Fälle hat sich im Kreis seit Mittwoch um fünf auf insgesamt 16 erhöht. Polizeibehörde kontrolliert die Schließung der Läden.

Zittaus Museum bleibt offen - digital

Zittaus Museum bleibt offen - digital

Ein realer Besuch ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

Geschäfte müssen schließen

Geschäfte müssen schließen

Nach drei Hochwassern nun die Corona-Krise – Meißens Einzelhändler stehen vor der nächsten schweren Prüfung.

Grenzen dicht: Odyssee durch Europa

Grenzen dicht: Odyssee durch Europa

Tilo Nixdorf will eigentlich nur seine Schwiegermutter nach Hause fahren. Doch dann bescherte das Coronavirus dem Neugersdorfer eine echte Strapaze.

Riesas Händler lassen sich was einfallen

Riesas Händler lassen sich was einfallen

Am Mittwoch waren die meisten Geschäfte noch geöffnet. Ab Donnerstag bieten viele Extra-Dienstleistungen an.

Oberlausitzer in Auslands-Quarantäne

Oberlausitzer in Auslands-Quarantäne

Bei uns läuft der Krisenmodus erst an, Italien ist mittendrin und China auf dem Weg zurück in die Normalität. Ein Oppacher und eine Bernstädterin erzählen.

Neiße Adventure Race erst im September

Neiße Adventure Race erst im September

Rothenburgs größtes Outdoor-Event reagiert auf die Coronakrise. Und will gestärkt daraus hervor gehen.

So versucht die Polizei den Super-Stau zu regeln

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Zwar ist die Länge in der Nacht zum Donnerstag zurückgegangen, doch das wird nicht so bleiben. Was die Beamten tun und wie die Bundeswehr ihnen hilft.

Corona: Steht IQLandia bald vor dem Aus?

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Keine Gäste, keine Einnahmen und Sorgen um eine unsichere Zukunft. Die macht sich derzeit nicht nur das Science Center in Liberec.

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Meißner Gastronomen kämpfen gegen die Insolvenz an. So bereiten sie sich vor.

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Auch in Löbau startet eine Internet-Seite für Menschen, die sich in der Krise nur schwer selbst versorgen können - und Seelen-Balsam gibt's dazu.

Wie lange gibt es noch Tafel-Lebensmittel?

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