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Zittau

Corona: So geht's beim Bus-Verkehr weiter

Bei KVG, RBO und GVB wird ab Montag wieder auf den Regelfahrplan umgestellt. Einige Einschränkungen bleiben aber bestehen.

Symbolbild
Symbolbild ©  Rafael Sampedro (Archiv)

Ab Montag wird der Linienverkehr der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), der Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO) und der Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB) im Landkreis Görlitz zu Schultagen grundsätzlich wieder auf den Regelfahrplan umgestellt. Darüber informiert das Landratsamt. Anlass dafür ist, dass Abschlussklassen an Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen wieder in die Schulen dürfen. Auch der freigestellte Schülerverkehr wird wie gewohnt für die Betroffenen organisiert. Eltern sollen sich an das entsprechende Unternehmen wenden, um die Fahrzeiten abzustimmen.

Die GVB - die neben Bussen auch die Straßenbahnen betreiben - kehren dabei zu einem modifizierten Regelfahrplan zurück. Zum Wochenende und zu Feiertagen starten der Betrieb um 5 Uhr, um insbesondere den Berufsverkehr zum St. Carolus Krankenhaus, Städtischen Klinikum und Medizinischem Labor Ostsachsen sicherzustellen. Im Abendverkehr wird die Linie B täglich im 30-Minuten-Takt zwischen Rauschwalde und dem Klinikum verkehren. Der N-Bus fährt als Rufbus-Pendel zwischen Bahnhof/Südausgang und Biesnitz/Landeskrone. An allen Tagen beginnt der Abendverkehr bereits 19 Uhr und endet 23 Uhr.

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Dennoch bleiben Einschränkungen bestehen. So ist weiterhin der Ein- und Ausstieg an der ersten Tür und der Verkauf von Fahrausweisen bei allen Bussen und auf allen Linien der KVG und RBO verboten. Tickets sollen vorab über die App "HandyTicket Deutschland" erworben werden. "Im Sinne der Gesundheitsvorsorge des Fahrpersonals sollten die vorderen Sitzreihen frei gehalten werden", teilt das Landratsamt mit. Nur jede zweite darf besetzt werden - im Sinne der Abstandsregelung. Zudem sind nur maximal zwei Personen an den Fensterplätzen erlaubt - pro Sitzreihe. Bei den GVB werden Fahrgäste gebeten, eine geeignete Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.

Vom 23. März bis diesen Freitag galt ein Ferienfahrplan, als Folge der Corona-Pandemie und der Einstellung des Schulbetriebs sowie von Betreuungsangeboten in Kitas. (SZ)

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