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Coronavirus: WM-Starter werden befragt

Sportliche Akteure der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg müssen Auskunft geben, zudem nun auch Journalisten. Welche Auswirkungen hat das für die Zuschauer?

Athleten der WM müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus Auskunft über ihre Aufenthaltsorte geben.
Athleten der WM müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus Auskunft über ihre Aufenthaltsorte geben. © Egbert Kamprath

Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Bob- und Skeleton-WM in Altenberg. Auf Weisung des Landratsamts des Kreises Sächsische-Schweiz Osterzgebirge müssen die teilnehmenden Sportler sowie Funktionäre und Teammitglieder der Athleten und auch akkreditierte Journalisten einen Fragebogen ausfüllen.

Sportler, Funktionäre und Journalisten müssen bei der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg diesen Fragebogen ausfüllen.
Sportler, Funktionäre und Journalisten müssen bei der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg diesen Fragebogen ausfüllen. © sächsische.de

Darin sollen die Befragten Auskunft geben, ob sie sich in den vergangenen 14 Tagen in den "Risikogebieten" in China, Iran, Italien und Südkorea aufgehalten haben, Kontakt zu erkrankten Personen hatten oder selbst Symptome einer Corona-Infektion aufweisen. Die Maßnahmen erachtet das Amt als erforderlich, um aufgrund der Internationalität der Wettkämpfe "die Wahrscheinlichkeit des Eintrags und der massiven Ausbreitung des Virus in der Region zu verringern", heißt es in einem amtlichen Begleitschreiben.

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Auswirkungen für Zuschauer der Wettkämpfe hat das nur bedingt. Am Einlass werden stichprobenartige Befragungen durchgeführt, Fragebögen müssen jedoch nicht ausgefüllt werden. Das wäre bei mehreren tausend Besuchern auch schwer machbar. "Es gibt normale Einlasskontrollen wie bereits in den vergangenen Tagen bei der WM. Dabei geht es vor allem darum, dass keine gefährlichen Gegenstände, wie etwa Glasflaschen, an die Bahn mitgenommen werden", bekräftigte Jens Morgenstern, Chef des WM-Organisationskomitees.

Im Eingangsbereich würden lediglich Hinweistafeln mit Hygieneregeln aufgestellt. Dabei handelt es ausdrücklich um Präventivmaßnahmen. Morgenstern betonte gegenüber Sächsische.de, dass es weder konkrete Fälle noch Verdachtsmomente im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus' am WM-Ort Altenberg gebe. Demnach sei auch die Befragung der Teilnehmer der Wettkämpfe als eine Vorsichtsmaßnahme zu verstehen.

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