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Politik

Corona: Mehr als 100.000 Infektionen in Deutschland

Sächsisches Hohnstein im Krisenmodus, Zahl der bundesweit Infizierten nun sechsstellig, Grenzöffnungen nach Ostern möglich: unser Newsblog.

© Jürgen Lösel (Symbolbild)

Coronavirus in Sachsen, Deutschland und der Welt - das Wichtigste in Kürze:

10.59 Uhr: In Jena gilt jetzt Mundschutzpflicht

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt in Jena seit Montag eine Pflicht zum Tragen von Mundschutz etwa in Geschäften sowie Bussen und Bahnen. Damit soll eine Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen eingedämmt werden. Im Freien ist der Mundschutz nicht vorgeschrieben. Nach Angaben der Stadt ist auch kein medizinischer Mundschutz notwendig, es reichen selbstgenähte Masken sowie Tücher oder Schals, die Mund und Nase bedecken. Der Schritt gelte nicht dem Eigenschutz, sondern dem Schutz anderer, hieß es zur Begründung. Ab Freitag (10. April) soll die Vorgabe auf weitere geschlossene Räume inklusive Arbeitsstätten mit mehr als einer Person ausgeweitet werden. 

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Eine Veränderung wäre doch gut, oder etwa nicht? Tipps zum Thema Einrichtung und Wohnen gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de. Ein Blick hinein lohnt sich!

10.45 Uhr: Trauern auf Distanz in Zeiten von Corona

Als Ende März in Sachsen die Ausgangsbeschränkungen verschärft wurden, verbunden mit dem Kontaktverbot, ahnte Benjamin Wolf, dass „das sich nun für die Trauernden in unserem Land viel verändern wird“.  Die Arbeit des Bestatters aus Ottendorf hat sich mit dem Coronavirus wirklich stark gewandelt. Wie, das lesen sie in diesem Artikel (SZ+)

10.22 Uhr: Kanzleramt: Corona-App sehr bald einsatzbereit

Die geplante Handy-App zur Analyse der Corona-Infektionswege ist nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun sehr bald einsatzbereit - schon in den kommenden Tagen oder spätestens Wochen. Weiter sagte der CDU-Politiker, eine solche Tracking-App sei Teil der Exit-Strategie der Bundesregierung, um die angeordneten Kontaktverbote und andere Beschränkungen schrittweise lockern zu können. Konkret werde darüber nach Ostern gesprochen. Zu den Voraussetzungen für Lockerungen zählen nach seinen Worten mehr Intensivbetten, aber eben auch eine verbesserte Kontaktverfolgung von Infizierten. 

Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen in eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten.
Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen in eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten. © Kay Nietfeld/dpa (Symbolbild)

10.12 Uhr: Premier Johnson verbringt erste Nacht in der Klinik

Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen seiner Covid-19-Erkrankung die Nacht zum Montag in einem Londoner Krankenhaus verbracht. Der 55-Jährige sollte dort genau untersucht werden. Johnson hatte trotz seiner Erkrankung in den vergangenen Tagen die Amtsgeschäfte in Isolation weiter geführt. Er wirkte aber auf Videos erschöpft und schien abgenommen zu haben. Am Freitag hatte der Regierungschef noch mitgeteilt, dass er sich besser fühle, aber noch Fieber habe. Erwartet wird, dass nun seine Lungen mit verschiedenen Methoden untersucht werden. Auch Herz-, Leber- und Nierenfunktion werden sehr wahrscheinlich überprüft und ein Blutbild vorgenommen, wie britische Medien berichteten. 

10.05 Uhr: Türkei schränkt wegen Covid-19 Truppenbewegungen in Syrien ein

Die Türkei schränkt wegen der Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 die Bewegungen ihrer Soldaten im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien ein. Das geht aus einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums in Ankara hervor. Personal- und Truppenbewegungen, die nicht zwingend notwendig sind, wurden demnach auf ein Minimum reduziert. Ärzte seien in die Einsatzgebiete geschickt worden, um Trainings anzubieten und die Soldaten zu sensibilisieren. Die Türkei hatte im Oktober eine international scharf kritisierte Militäroffensive gegen kurdische Milizen in Syrien begonnen, die sie als Terroristen ansieht, und kontrolliert dort seitdem ein Teilgebiet des Grenzareals. 

9.56 Uhr: Ex-Asia-Imbiss stellt nun Masken her

In einem ehemaligen Asia-Restaurant in Zittau werden statt Essen nun Masken für Ärzte und Pfleger produziert. Das Material dafür kommt aus dem nahe gelegenen Großschönau. "Alle rufen dazu auf, in dieser schweren Zeit einander besonders zu helfen", sagt Inhaber Mai Le Thanh. "Da können wir doch nicht abseits stehen." Die erste Charge soll für 3.000 Masken reichen. Mehr dazu in diesem Artikel (SZ+)

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9.45 Uhr: ADAC rechnet mit freien Autobahnen zu Ostern

Angesichts der Corona-Krise und den daraus resultierenden Einschränkungen rechnet der ADAC zu Ostern mit deutlich weniger Verkehr als in den Vorjahren. Allerdings werden die Straßen trotz der Beschränkungen wohl nicht vollständig leer sein. Besonders am Gründonnerstag sind nach Angaben des Autoclubs noch etliche Pendler auf dem Heimweg. 2019 zählte dieser Tag noch zu den fünf staureichsten Tagen des Jahres. Ebenfalls etwas mehr Verkehr erwartet der ADAC am Ostermontag, wenn das verlängerte Wochenende endet und die Pendler wieder zurück zum Arbeitsplatz fahren. Autofahrer müssen jetzt auch damit rechnen, dass sie an den Feiertagen auf Lkw treffen, denn in allen Bundesländern wurde das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw befristet aufgehoben. 

Die leere Autobahn A4 in Richtung Dresden-Görlitz kurz vor dem Abzweig auf die Autobahn A17 in Richtung Prag. Wegen der Ausgangsbeschränkungen ist der Autoverkehr stark zurückgegangen.
Die leere Autobahn A4 in Richtung Dresden-Görlitz kurz vor dem Abzweig auf die Autobahn A17 in Richtung Prag. Wegen der Ausgangsbeschränkungen ist der Autoverkehr stark zurückgegangen. © Ronald Bonß

9.38 Uhr: Regierung will zusätzliche Corona-Hilfen für Mittelstand beschließen

Die Bundesregierung will in der Corona-Krise zusätzliche Hilfen in großem Umfang vor allem für den Mittelstand beschließen. Das "Corona"-Kabinett wolle am Montag ein zusätzliches Kreditprogramm verabschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Ziel ist es, eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu erhalten.Dabei geht es um Verbesserungen bei Kreditbedingungen. Firmen sollen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden.

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9.30 Uhr: Schulöffnungen: Virologe Streeck mahnt zur Vorsicht

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck mahnt angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zur Vorsicht in Bezug auf eine mögliche Wiedereröffnung von Schulen. "Wenn wir die Schulen zu früh wieder öffnen, schaffen wir womöglich einen Multiplikator für das Virus, der dann wieder gefährlich sein kann", sagte Streeck. Zurzeit könne er der Politik aber noch keinen fundierten Rat geben, räumte der Virologe ein. Es sei nicht leicht, das Risiko zu berechnen: "Wir wissen, dass die allermeisten Kinder gut mit einer Infektion umgehen können. Es gibt aber noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie oft Kinder ihre Eltern oder Großeltern unbemerkt anstecken." Die Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten zunächst bis einschließlich 19. April.

9.15 Uhr: Berlins Innensenator rügt USA wegen verschwundener Masken

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat im Streit um in Thailand verschwundene Schutzmasken die USA erneut kritisiert. "Fakt ist, wir haben eine entsprechende Lieferung bestellt, (...), wir haben diese Lieferung auch bezahlt", sagte der SPD-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die 200.000 Schutzmasken seien auf dem Weg nach Berlin gewesen. "Unabhängig davon, ob sie (...) konfisziert worden sind, ob sie storniert wurden und dann in die USA umgeleitet worden sind, oder ob jemand mit dem Geldkoffer gekommen ist und es in die USA umgeleitet hat: Unsere Schutzmasken sind in den USA gelandet. Und das ist nicht in Ordnung." 

Ein Heuballen ist in Florence, USA, mit einem Gesicht und einer chirurgischen Maske geschmückt. Eine der für Berlin bestimmten Masken ist es aber ganz sicher nicht,
Ein Heuballen ist in Florence, USA, mit einem Gesicht und einer chirurgischen Maske geschmückt. Eine der für Berlin bestimmten Masken ist es aber ganz sicher nicht, © Travis Heying/The Wichita Eagle/dpa

9.06 Uhr: Sächsische Kleinstadt im Krisenmodus

Bis vor wenigen Tagen gab es in Hohnstein keinen einzigen Corona-Fall. Das hat sich nun schlagartig geändert. Das Gesundheitsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hatte am Mittwoch letzte Woche ein komplettes Pflegeheim unter Quarantäne stellen müssen. Bis Donnerstag wurden insgesamt zehn Bewohner positiv auf Corona getestet. Auch vom Personal sind sechs Mitarbeiter infiziert. Wie die Stadt damit umgeht, lesen Sie in diesem Artikel (SZ+)

Mehr zum Coronavirus:

8.58 Uhr: Ein Drittel des sächsischen Gastgewerbes in Existenz gefährdet


Der Dehoga fürchtet im Zuge der Corona-Krise um die Existenz vieler Hotels, Restaurants, Gaststätten und Lokale in Sachsen. "Wenn jetzt nicht gehandelt wird, bedeutet das für bis zu einem Drittel der Unternehmen das Aus", sagte Geschäftsführer Axel Klein der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband fordert Zuschüsse statt Kredite sowie zinslose Darlehen zugunsten der Liquidität der Betriebe sowie die Sicherheit, dass sie das Kurzarbeitergeld zurückbekommen. "Wir brauchen die Senkung der Mehrwertsteuer für die Branche von 19 auf 7 Prozent." Die Rückzahlung der Differenz von 2019 könnte ebenso helfen.

8.49 Uhr: Nach Pandemien steigen die Löhne 

In der Geschichte Europas haben Pandemien in der Folge meist zu höheren Löhnen geführt. Zu diesem Schluss kommt eine gerade erschienene Studie der San Francisco Fed, eines Ablegers der US-Notenbank Federal Reserve. Ob das auch nach der Corona-Krise der Fall sein wird, erfahren Sie hier. (SZ+)

8.23 Uhr: Schimmer der Hoffnung in Italien

In Italien ist den zweiten Tag in Folge die Zahl der an der Coronavirus-Pandemie gestorbenen Personen zurückgegangen. Das Katastrophenschutzministerium meldet für den Sonntag 525 neues Todesfälle innerhalb von 24 Stunden nach 681 am Vortag.

Die Gesamtzahl der Toten in Italien erhöhte sich auf 15.887. Die Zahl der Neuinfektionen stieg auf 128.948 von 124.632. Der am Sonntag gemeldete tägliche Anstieg der Covid-19-Todesfälle war der geringste seit mehr als zwei Wochen. Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza stimmte seine Landsleute dennoch auf weitere "schwierige Monate" ein. Es sei zu früh, um sagen zu können, wann die ab dem 9. März verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben werden können, sagte er der Zeitung "La Repubblica".

7.58 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Südkorea fällt auf unter 50

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist zum ersten Mal seit dem Höhepunkt Ende Februar auf unter 50 gefallen. Am Sonntag seien 47 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle stieg auf 10.284. Bisher wurden 184 Todesopfer in Verbindung mit Covid-19 gezählt. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Eindämmung des Virus.

7.47 Uhr: Viele Bürger in Corona-Krise besorgt bei Geldfragen

Angesichts der Corona-Krise machen sich laut einer Umfrage viele Bürger Gedanken wegen möglicher finanzieller Nachteile. Wucherpreise für vielleicht einmal knappe Waren wie Hygieneartikel besorgen 38 Prozent sehr oder eher stark, wie die Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergab. Ein Drittel (33 Prozent) befürchtet stark, dass die private Altersvorsorge an Wert verliert. Die größte Unsicherheit gibt es darüber, wegen fehlender Klinik- oder Arztkapazitäten nicht ausreichend behandelt werden zu können. Dies besorgt 43 Prozent der Befragten stark.

Die Mehrzahl der Verbraucher scheine noch nicht übermäßig beunruhigt zu sein, sagte vzbv-Chef Klaus Müller der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist gut, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade gesundheitliche und finanzielle Sorgen viele Menschen umtreiben." In der Krise dürften Verbraucherrechte nicht aufgeweicht werden.

Für die Umfrage befragte das Institut Kantar Emnid vom 31. März bis zum 1. April 1006 Menschen ab 14 Jahre.

7.20 Uhr: DRK kritisiert Versorgung von Pflegeheimen mit Schutzmaterialien

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat eine ungenügende Versorgung mit Schutzmaterialien in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten angeprangert. „Die Situation ist sehr, sehr angespannt. Wenn wir nicht aufpassen, werden die Krankenhäuser in den nächsten Wochen viele Patienten aus Pflegeheimen zur Behandlung gegen das Coronavirus aufnehmen müssen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Versorgung mit Schutzmaterial bis hin zu Desinfektionsmitteln in den Pflegeheimen und bei den ambulanten Pflegediensten sei „völlig unzureichend“. Es müsse schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Die Beschaffung von Schutzmaterialien ist voraussichtlich auch Thema der Sitzung des Corona-Krisenkabinetts am Montag.

7.01 Uhr: Rentenversicherung „finanziell gut ausgestattet in die Krise“ 

Trotz der Corona-Krise erwartet die Rentenversicherung vorerst keine finanziellen Nachteile für die Rentner in Deutschland durch einen Einbruch der Beitragseinnahmen. „Im Moment erwarte ich, dass das Minus überschaubar ist“, sagte Rentenpräsidentin Gundula Roßbach im Interview (SZ+). Die Bundesagentur für Arbeit zahle ja weiter Beiträge an die Rentenversicherung, selbst wenn Menschen in Kurzarbeit seien oder arbeitslos würden. Eine genaue Einschätzung dazu sei zurzeit aber "sehr schwierig".

6.53 Uhr: Sachsens Universitäten starten digital ins Sommersemester

An den Universitäten in Sachsen hat heute das Sommersemester begonnen. Die Lehrveranstaltungen werden aufgrund der Corona-Krise ausschließlich online stattfinden. Über digitale Lehrangebote auf der Online-Plattform der sächsischen Universitäten und das Bildungsportal Sachsen sollen die Studierenden in das Semester starten. Neben Video- oder Audio-Aufzeichnungen der Dozentinnen sollen sie dort auch zusätzliches Lehrmaterial wie Übungen oder weiterführende Unterlagen zum Selbststudium finden. Zuletzt hatten nach Angaben des Wissenschaftsministeriums über 100.000 Menschen in Sachsen studiert (Wintersemester 2019). 

6.34 Uhr: Kurzarbeit kann Wirtschaftseinbruch beinahe halbieren

Durch das Instrument der Kurzarbeit wird der von der Corona-Pandemie verursachte Wirtschaftseinbruch einer Auswertung zufolge fast halbiert. In der am Montag veröffentlichten Vergleichsrechnung von IW Consult im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) fiel der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland mit Kurzarbeit um rund 45 Prozent geringer aus als in einem Szenario ohne. Dies belege „eindrücklich die Wirksamkeit der Kurzarbeit“, sagte der vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. 

6.19 Uhr: Grünen fordern Investitionsprogramm von halber Billion Euro

Grünen-Chef Robert Habeck dringt auf ein zehnjähriges Investitionsprogramm im Umfang von einer halben Billion Euro, um die deutsche Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder flottzumachen. Es brauche eine langfristige Investitionsoffensive, „um die Wirtschaft wieder aufzubauen und krisenfest zu machen“, sagte Habeck der „Rheinischen Post“. Wirtschaft und Gesellschaft müssten dabei konsequent auf Klimaneutralität umgestellt werden. „Sonst landen wird ungeschützt im nächsten Desaster.“

5.52 Uhr: Irlands Regierungschef arbeitet wieder als Arzt

In der Corona-Krise hat sich der amtierende Regierungschef Irlands, Leo Varadkar, wieder als Arzt registriert. Er wolle nunmehr mindestens einen Tag in der Woche in seinem erlernten Beruf arbeiten, um im Kampf gegen das Virus zu helfen, verlautete es aus seinem Büro. „Er wollte wenigstens einen kleinen Beitrag leisten“, sagte ein Regierungssprecher der Zeitung „Independent“.

Varadkar, nach einem Bericht der „Irish Times“ Sohn eines Arztes und einer Krankenschwester, hatte seinen Beruf als Allgemeinmediziner 2013 niedergelegt, um sich der Politik zu widmen. Er wurde damals aus dem Ärzteregister ausgetragen, jetzt ließ er sich „reaktivieren“. 

Montag, 5.33 Uhr: Inzwischen über 100.000 Infizierte in Deutschland

Deutschland hat nach Angaben der amerikanischen Johns Hopkins-Universität jetzt mehr als 100.000 bekannte Corona-Infektionsfälle.  Die Zahl der Toten liege bei 1.584 und die der Genesenen bei 28.700.

Die Johns-Hopkins-Universität erfasst Corona-Fälle direkt, während etwa beim deutschen Robert-Koch-Institut (RKI) behördliche Meldeketten eingehalten werden. Dadurch hinkt die Statistik des RKI etwas hinterher. Mehr zu den Zahlen in diesem Artikel.

Corona-Krise - das geschah am Sonntag:

22.36 Uhr: Britischer Premierminister Johnson im Krankenhaus

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz Downing Street in London am Sonntagabend mit. Er zeige auch zehn Tage nach seiner Erkrankung noch hartnäckige Symptome, hieß es. "Auf Anraten seines Arztes wurde der Premierminister zu Tests ins Krankenhaus eingeliefert", zitiert die BBC eine Sprecherin Johnsons. Trotz seiner Erkrankung und dem Aufenthalt in der Klinik bleibt der Premierminister weiterhin für die Regierung verantwortlich. 

21.46 Uhr: Nur wenige Verstöße gegen Corona-Regeln am Sonntag

Deutschland hat den ersten Zuhause-Bleiben-Härtetest in der Corona-Krise bestanden. Am ersten richtigen Frühlingswochenende mit Sonne und Wärme satt hielten sich die allermeisten Menschen zwischen Ostsee und Alpen an die Auflagen, die die Ausbreitung des Coronavirus bremsen sollen. Die Polizei zog trotz einzelner Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen insgesamt ein zufriedenes Fazit. Ein paar größere Zwischenfälle gab es. Etwa in Düsseldorf, wo Ordnungsdienst und Polizei am Rhein eine Menschenmenge von rund 200 Personen auflösen mussten.

In Dresden haben auch viele das Wetter genutzt, um raus zu gehen. Allerdings, und das fiel auch hier auf, hielten die Menschen ausreichend Abstand zueinander. Die Polizei hatte in der Stadt nur wenige Verstöße gegen die Corona-Regeln zu verzeichnen. Mehr über die Lage am Sonntag in Dresden lesen Sie in diesem Artikel: Corona: Dresden diszipliniert sich (SZ+). Im ebenfalls zum Bereich der Dresdner Polizeidirektion zählenden Tharandter Wald gab es jedoch immer noch Fälle geöffneter Gaststätten. Zwei Betreiber wurden dabei erwischt, hieß es in einer Pressemitteilung.

Vorausblickend auf das Osterfest am nächsten Wochenende appellierte Außenminister Heiko Maas bereits jetzt an die Bürger, weiter diszipliniert zu bleiben. "Wir müssen weiter alles tun, um eine zu schnelle Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden. Das gilt leider auch für die Ostertage - so bitter das für viele Familien und Freundeskreise ist", sagte der SPD-Politiker.

21.31 Uhr: Queen hält historische Fernsehansprache

"Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam!" Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer Fernsehansprache zum Durchhalten aufgerufen. "Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie [die Krise] überwinden", so die 93 Jahre alte Monarchin. Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsansprachen ist es erst die vierte solche Rede des seit 1952 amtierenden britischen Staatsoberhaupts. "Ich richte mich an Sie in einer Zeit, die, wie ich weiß, zunehmend herausfordernd ist", sagt die Queen. "Aber es werden wieder bessere Tage kommen, wir werden mit unseren Freunden vereint sein, wir werden mit unseren Familien vereint sein. Wir werden uns wiedersehen."

Die Queen hielt eine seltene Ansprache, in der sie die Briten dazu aufrief, sich der Herausforderung der Coronavirus-Pandemie zu stellen und sich in "einer zunehmend schwierigen Zeit" selbst zu disziplinieren.
Die Queen hielt eine seltene Ansprache, in der sie die Briten dazu aufrief, sich der Herausforderung der Coronavirus-Pandemie zu stellen und sich in "einer zunehmend schwierigen Zeit" selbst zu disziplinieren. © Joe Giddens/PA Wire/dpa

20.32 Uhr: Schwesig fordert für Schutzmasken "nationale Produktion"

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fordert eine nationale Produktion von Schutzmasken. "Wir werden mit mehr Masken arbeiten müssen, auch im alltäglichen Leben. Und deshalb ist meine Forderung, dass wir jetzt wirklich nationale Produktion brauchen", sagt Schwesig im ARD-"Bericht aus Berlin." Deutschland sei ein starkes Industrieland. "Deshalb muss es möglich sein letztendlich, die Masken auch in Deutschland in großer Zahl zu produzieren, weil wir sie brauchen für mögliche Lockerungsmaßnahmen."

20.11 Uhr: Lage von Obdach- und Wohnungslosen wegen Corona kritisch

Hilfsorganisationen machen auf die schwierige Lage von Obdach- und Wohnungslosen durch die Corona-Pandemie aufmerksam. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe fordert Solidarität mit Betroffenen. Es gebe eine Finanzierungslücke in den Diensten der Wohnungslosenhilfe, sagte Geschäftsführerin Werena Rosenke. „Es kann nicht sein, dass in den ohnehin knappen Kassen der Hilfe für Obdachlose jetzt noch mehr Geld fehlt." Zudem fordern die Organisationen eine Aussetzung von Zwangsräumungen (SZ+).

19.30 Uhr: Positive Signale aus Brennpunktregionen New York und Italien

Im US-Bundesstaat New York sei die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden erstmals gesunken, von 630 am Vortag auf 594 heute. Der Gouverneur des Staates, Andrew Cuomo, bewertet das als erstes positives Signal. Zudem sei die Zahl der neu ins Krankenhaus eingelieferten Patienten gesunken und die Zahl der genesen wieder entlassenen Patienten stark gestiegen. "Es könnte ein interessanter Zacken in der Statistik sein oder der hoffnungsfrohe Anfang einer Veränderung", so Cuomo. In dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern haben sich bislang knapp 122.000 Menschen infiziert. Rund 16.500 Patienten liegen derzeit im Krankenhaus. 4.159 Menschen starben.

In Italien ist bereits den zweiten Tag in Folge die Zahl der Toten gesunken. Der Zivilschutz zählte 525 Todesopfer am Sonntag, nach 681 am Samstag. Die Zahl der nachweislich Infizierten stieg um rund 3,5 Prozent auf 128.948.

18.30 Uhr: So gehen Gerichte mit der Corona-Krise um

In den Gängen des Dresdner Justizzentrums herrscht in diesen Tagen eine bisweilen gespenstische Stille. Auf den Bildschirmen vor vielen Gerichtssälen leuchtet, dass wieder viele, manchmal alle Prozesse ausfallen. An der Pforte ist kaum Betrieb, nur wenige Besucher kommen ins Haus, nur selten verirrt sich ein Zuschauer in eine der wenigen Hauptverhandlungen, die noch stattfinden. Welche Regeln für die Justiz jetzt gelten, hat unser Dresdner Gerichtsreporter Alexander Schneider recherchiert: Dresdner Justiz in der Corona-Klammer (SZ+) 

17.57 Uhr: Große Nachfrage nach Corona-Krediten

Die Nachfrage von Unternehmen nach Corona-Krediten der staatlichen Förderbank KfW ist weiterhin ungebrochen hoch. Bis Donnerstag wurden laut Bundeswirtschaftsministerium etwa 3.200 Anträge mit einem Volumen von rund 11 Milliarden Euro bei der KfW gestellt. 

17.32 Uhr: So lief der Party-Livestream aus unserem Newsroom

Endlich mal wieder Feiern und Tanzen! Weil das in Zeiten von Corona aber nicht in Clubs möglich ist, hat DJ!Mauf am Samstagabend per Live-Stream aus dem Newsroom von Sächsische.de heraus aufgelegt. Wir haben ihn gefragt: Wie war das so? Das Interview: DJ Mauf: "Ein Gefühl von Wochenende"  

DJ Mauf legte am Samstagabend im SZ-Newsroom auf.
DJ Mauf legte am Samstagabend im SZ-Newsroom auf. © Mahmoud al Haddad

16.59 Uhr: Das ist unser Podcast zu Corona in Sachsen

Zum späten Sonntagnachmittag haben wir vielleicht noch etwas zum Anhören und Informieren nebenbei. Das ist unser CoronaCast, der Corona-Podcast für Sachsen. Darin gibt es Updates zur Lage in Sachsen, aktuelle Informationen und spannende Gespräche mit Experten, Politikern und Menschen, die in der Corona-Krise Besonderes leisten. Den Podcast gibt es seit dieser Woche - und das hier gibt es die ersten Folgen:  Der CoronaCast aus Dresden

16.25 Uhr: Gottesdienst im Drive-in

Um trotz Kontaktverbot einen Gottesdienst durchzuführen, gehen Kirchen in Südkorea neue Wege. Während zahlreiche Sonntagsmessen als Vorkehrung gegen Ansteckungen mit dem Virus online angeboten werden, entschied sich unter anderen die Seoul-City-Church einen Drive-In-Gottesdienst durchzuführen. Die Teilnehmer sitzen und beten dabei in ihren Autos. Etwa 150 Fahrzeuge standen während der Messe am Sonntag auf einem Parkplatz.

14.38 Uhr: Mehr als 3.000 Infizierte in Sachsen

Der Freistaat hat am Sonntagnachmittag die täglichen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gibt es in Sachsen 3.006 an dem Virus Erkrankte, 163 mehr als noch am Samstag. 34 Menschen starben in Sachsen bisher an den Folgen der Infektion. Die meisten Fälle insgesamt wurden mit 500 infizierten Menschen im Landkreis Zwickau festgestellt.  

14.22 Uhr: Die Queen beschwört den Durchhaltewillen der Briten

Königin Elizabeth II. ruft die Briten zum Durchhalten und zu eiserner Disziplin in der Coronavirus-Pandemie auf. Das geht aus vorab verbreiteten Auszügen einer Rede der 93 Jahre alten Monarchin hervor, die am Sonntagabend (21.00 Uhr MESZ) ausgestrahlt werden soll. Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsansprachen ist es erst die vierte solche Rede des seit 1952 amtierenden britischen Staatsoberhaupts. "Ich richte mich an Sie in einer Zeit, die, wie ich weiß, zunehmend herausfordernd ist", sagt die Queen demnach. "Eine Zeit der Unterbrechung des Lebens in unserem Land; eine Störung, die manche in Trauer gestürzt hat, für viele finanzielle Schwierigkeiten und für uns alle enorme Veränderungen in unserem täglichen Leben bedeutet", so die Königin. 

13.45 Uhr: Leere Strände in Mecklenburg-Vorpommern

Strahlendes Ausflugswetter in Mecklenburg-Vorpommern - aber fast niemand ist an der frischen Luft zu sehen. Die von der Landesregierung beschlossenen Kontaktbeschränkungen werden nach Einschätzung der Polizei auch am Sonntag weitgehend eingehalten. Diesen Eindruck betätigten die im Internet verfügbaren Webcams von den bisherigen Hotspots des Tourismus. An allen Stränden sind kaum Fußgänger zu sehen. Bereits am Samstag gab es kaum Hinweise auf Verstöße. Wie die Polizei weiter berichtete, gibt es immer wieder Hinweise von Bürgern auf größere Ansammlungen von Menschen. Oft handele sich dabei jedoch um Treffen von Familien, die ausdrücklich erlaubt sind. 

Menschenleer ist die Strandpromenade mit der Seebrücke im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen.
Menschenleer ist die Strandpromenade mit der Seebrücke im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen. © dpa

13.17 Uhr: Corona-Zahlen steigen in Spanien deutlich langsamer

Die seit gut drei Wochen anhaltende Ausgangssperre in Spanien zeigt offenbar Erfolge. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch gut 6.000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130.000. Am Vortag waren in Spanien noch rund 7000 neue Ansteckungen gemeldet worden, gleichzeitig wurden wieder fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind mehr als 38.000 Betroffene wieder gesund. Die Zuwachsraten sinken ebenfalls. Bei den Neuinfektionen fiel sie auf unter fünf Prozent, nach rund sechs Prozent am Samstag. Bei den Todeszahlen betrug die Rate knapp sechs Prozent. Der positive Trend, unter anderem auch bei der Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser und Intensivstationen, wird von den Experten des Gesundheitsministeriums seit Tagen bescheinigt. 

12.50 Uhr: Nur wenige Neuinfektionen in Dresden

In Dresden sind seit Samstagmittag lediglich drei laborbestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen. Wie die Stadt am Sonntag mitteilt, gibt es nun insgesamt 448 Fälle. 24 Stunden zuvor waren es 445. Die Zahl der Corona-bedingten Krankenhauseinweisungen verharrt auf 52, auch Sterbefälle wurden keine neuen gemeldet.  Mehr zur Situation in Dresden in diesem Artikel (SZ+)

12.25 Uhr: EU-Innenkommissarin erwartet Normalisierung an Grenzen

Die Lage an den Schengen-Binnengrenzen könnte sich nach Einschätzung der EU-Innenkommissarin Ylva Johansson schon bald normalisieren. "Ich hoffe, dass wir nach Ostern Schritt für Schritt an den Grenzen wieder zu vollständiger Normalität zurückkommen", sagte Johansson dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Immerhin gebe es das neuartige Coronavirus in allen Mitgliedstaaten, genauso wie Regeln zum Abstand halten. "Da machen Grenzkontrollen nicht viel Sinn", sagte die EU-Kommissarin. Zudem sei der Binnenraum ohne Grenzen eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Erholung. "Der Güterverkehr über die Grenze läuft derzeit schon wieder, Arbeitspendler können die Grenzen ebenfalls weiterhin überqueren", so Johansson. 

12.10 Uhr: Küssen verboten!

An der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz in Konstanz am Bodensee halten nun zwei Drahtgitterzäune Paare nun auf Abstand. Auf Schweizer Seite wurde ein weiterer Zaun aufgestellt. Zuvor hatten sich viele Paare an der Grenze getroffen und über die provisorische Absperrung hinweg direkten Kontakt aufgenommen. Händchenhalten, Umarmungen und Küssen sind jetzt nicht mehr möglich. Besuchsreisen über die Grenze sind wegen der Pandemie aktuell nicht erlaubt. Zuvor war die grüne Grenze am Bodenseeufer normalerweise offen für Fußgänger und Fahrradfahrer. 

Menschen treffen sich an der Deutsch-Schweizer Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen.
Menschen treffen sich an der Deutsch-Schweizer Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen. © dpa

11.57 Uhr: Stau an deutsch-polnischer Grenze

Trotz geschlossener Grenzen zu den Nachbarländern hat es schon am Wochenende vor Ostern den ersten langen Ferienstau gegeben. Viele Polen wollen ins Heimatland reisen, auch der Lasterverkehr rollt nach wie vor ins Nachbarland. Die Staus betrafen sowohl die Autobahn 4 als auch die Innenstadt von Görlitz. Mehr dazu

11:24 Uhr: Zuflucht im Kleingarten?

Erleben die Kleingärten in der Corona-Krise eine kleine Renaissance? Zumindest bleibt der Gang in die eigene Parzelle erlaubt. Ein SZ-Reporter hat eine Familie in ihrer Anlage in Lommatzsch besucht. Mehr dazu in diesem Artikel (SZ+)

10.47 Uhr: Dutzende neue Corona-Infizierte in Niesky

Die Infiziertenzahlen im Landkreis Görlitz steigen: Nachdem das Martin-von-Tours-Pflegeheim im Krauschwitzer Ortsteil Klein Priebus mit 18 Infizierten schon eine Zeit lang den Kampf gegen das Corona-Virus austrägt, trifft es jetzt Niesky mit voller Wucht. Hier haben sich gleich 49 Menschen angesteckt, wie der Landkreis Görlitz bestätigt. Es soll sich sowohl um Bewohner als auch um Personal handeln. Weitere Details in diesem Artikel (SZ+)

10.35 Uhr: Sachsens Polizei rechnet mit wenig Osterverkehr

Die sächsische Polizei rechnet wegen der aktuellen Einschränkungen mit weniger Straßenverkehr zu Ostern. "Der sonst übliche Osterverkehr ist im Moment nicht zu erwarten, da der Besuch von Familienangehörigen nur zulässig ist, wenn sie den gleichen Haupt- oder Nebenwohnsitz haben", sagte Jan Meinel, Sprecher des Innenministeriums. Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten. Ein Schwerpunkt der Polizei zu Ostern werde die Durchsetzung der bestehenden Verbote sein, betonte Meinel. Die Polizeidirektionen würden dabei von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Zur Eindämmung des Virus sollen die Menschen in Deutschland über die Osterferien auch auf Tagesausflüge zu weiter entfernten touristischen Zielen verzichten. 

10.20 Uhr: Bundesregierung rechnet mit steigenden Infektionszahlen

In der Corona-Krise gibt es aus Sicht der Bundesregierung noch keine Entspannung. "Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Unsere Aufgabe als Bundesregierung ist es, uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten", sagte der Chef des Bundeskanzleramtes. Nach Ansicht Brauns ist der Maßstab für die Fortsetzung oder Lockerung der gegenwärtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, "dass sich in gleichen Zeitabständen weniger Menschen infizieren". Vor Beginn der Einschränkungen habe es eine Verdoppelung alle drei Tage gegeben. Um das Gesundheitswesen nicht zu überfordern, müsse man Verdopplungszeiten von deutlich über zehn Tagen haben, wahrscheinlich sogar eher zwölf oder 14 Tage. Braun versicherte, die Bundesregierung werde nicht aus wirtschaftlichen Gründen Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung eingehen.  

9.50 Uhr: Deutsche Bahn in der Corona-Krise pünktlicher

Bei der Deutschen Bahn sind 82,4 Prozent aller Fernzüge im März pünktlich ans Ziel gekommen. Das waren 4,1 Prozentpunkte mehr als noch im März des Vorjahres und 3,1 Punkte mehr als im Februar, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Allerdings waren aufgrund der Corona-Krise die Fahrgastzahl und die Taktung der Züge deutlich niedriger als sonst. Ein wichtiger Grund für Verspätungen - das Aus- und Einsteigen der Reisenden an vollen Bahnsteigen - fiel damit weg. Zur genauen Auslastung machte die Bahn keine Angaben. Allerdings seien Anfang April nur rund drei Viertel der Fernverkehrszüge im Einsatz gewesen, teilte ein Sprecher mit. Ein Zug gilt als verspätet, wenn er sechs Minuten oder mehr nach der planmäßigen Zeit am Ziel ankommt. Für das laufende Jahr will der Konzern eine Pünktlichkeitsquote von 78 Prozent erreichen. Hatte der Konzern im vergangenen Jahr sein selbstgestecktes Ziel von damals 76,5 Prozent noch knapp verfehlt, verbesserte sich die Pünktlichkeit im Januar deutlich. Rund 84,3 Prozent der Züge kamen zum Jahresauftakt pünktlich. Im Februar drückten mehrere Sturmtiefs die Quote dann auf knapp unter 80 Prozent. 

9.02 Uhr: Bald 100.000 nachgewiesene Fälle in Deutschland

Die Zahl der Infizierten Deutsche ist weiter gestiegen. Nach neuen, aus Daten des Robert-Koch-Instituts und der Bundesländer ermittelten Zahlen, gibt es am Sonntagmorgen (Stand 9 Uhr) mehr als 96.000 Fälle. Nach wie vor sind die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg am stärksten betroffen. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da das Virus nicht in jedem Fall Krankheitssymptome auslöst. 

8.45 Uhr: Corona-Schnitt oder Glatze?

Niederländische Politiker machen sich angesichts des Corona-Lockdowns Gedanken um ihre oft schicken Frisuren. «Noch sitzt sie fantastisch», sagte der stets streng gescheitelte Ministerpräsident Mark Rutte vor Journalisten. «Aber es wird ein Moment kommen, an dem sie nicht mehr hält.» Wegen der Coronakrise mussten Friseursalons auch in den Niederlanden schließen. Wie die Zeitung «De Telegraaf» berichtete, scherzte Rutte bei einer Pressekonferenz, er könne vielleicht von seinem Friseur aus zwei Meter Abstand Anweisungen zum Selberschneiden bekommen. Wenn es gar nicht anders gehe, meinte Regierungschef Rutte, könne man sich am «Grapperhaus-Modell» orientieren. Der niederländische Justizminister Ferdinand Grapperhaus hat eine Glatze. 

8.19 Uhr: Ursula von der Leyen fordert Marshall-Plan

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich angesichts der Corona-Krise für massive Investitionen in den EU-Haushalt ausgesprochen. «Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa», schreibt sie in einem Gastbeitrag für die «Welt am Sonntag». Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden. Mehr dazu in diesem Artikel.

7.35 Uhr: Weiteres Kreuzfahrtschiff legt in Miami an

Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die «Coral Princess» dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Der Kreuzfahrtanbieter Princess Cruises hatte laut dem Sender CNN bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder - positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Am Samstag habe das Unternehmen dann bekanntgemacht, dass zwei Passagiere gestorben seien. Den Angaben zufolge war die «Coral Princess» am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

7.10 Uhr: Lichtblick hilft Solo-Selbstständigen 

Die Stiftung Lichtblick will Menschen unterstützen, die durch die Corona-Krise in Not geraten. Die Stiftung baut auf die bewährte Hilfsbereitschaft der großen SZ-Familie. Mehr dazu in diesem Artikel.

6.45 Uhr: Mehr als 1,2 Millionen Infizierte weltweit

Die Zahl der mit dem Virus Infizierten steigt weiter: Laut der US-Universität Johns Hopkins gibt es bislang weltweit mehr als 1.200.000 erfasste Fälle. Die Zahl der Todesopfer stieg auf über 64.000, knapp 250.000 Menschen gelten als genesen. (Stand Sonntag, 7 Uhr MEZ). In Deutschland stieg die Zahl der Erkrankten auf über 96.000 Menschen an, bisher forderte das Virus 1.444 Todesopfer. Die meisten Infektionen sind in den USA registriert worden: Mehr als 312.000 Fälle wurden dort erfasst, etwa 8.500 Amerikaner starben. Noch mehr Todesfälle werden aus Italien (15.362) und Spanien (11.947) gemeldet.

Corona-Krise: das geschah am Sonnabend

22 Uhr: Polizei löst nicht genehmigte Demo in Berlin auf

Die Polizei hat in Berlin-Mitte eine nicht genehmigte Demonstration aufgelöst. Etwa 40 Demonstranten hatten sich nach Polizeiangaben dort versammelt, um gegen eine von ihnen befürchtete Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise zu demonstrieren. Die Polizei habe über das Ansammlungsverbot wegen der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie informiert, doch einige Demonstranten hätten den Platz nicht verlassen wollen. Also wurden diese kurzzeitig festgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Menschen hätten Widerstand geleistet, ein Beamter sei verletzt worden. Viele der Polizisten und der Demonstranten waren wegen der Corona-Pandemie mit Mundschutz unterwegs. 

21.20 Uhr: Italien: Zahl der täglichen Todesopfer gesunken

In Italien sind erstmals seit neun Tagen innerhalb von 24 Stunden weniger als 700 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben. Am Samstag zählte der Zivilschutz 681 neue Opfer der Lungenkrankheit Covid-19. Insgesamt hat das Land nun 15.362 Tote zu beklagen. "Unser Kampf gegen das Coronavirus geht unvermittelt weiter", sagte der zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri und warnte: "Aber wir sollten vermeiden zu glauben, dass wir gewinnen, dass wir unseren Gegner in die Enge getrieben haben."Die Zahl der Menschen in Italien, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert haben, stieg am Samstag um rund vier Prozent auf 124.632. Das ist in etwa die gleiche Steigerungsrate wie an den Tagen zuvor.

Eine Frau nimmt in der Corona-Krise an einer Blutspende-Aktion des italienischen Roten Kreuzes teil und wird von einer medizinischen Fachkraft mit Mundschutz untersucht.
Eine Frau nimmt in der Corona-Krise an einer Blutspende-Aktion des italienischen Roten Kreuzes teil und wird von einer medizinischen Fachkraft mit Mundschutz untersucht. © Mauro Scrobogna/LaPresse/dpa

20.30 Uhr: Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln in Dresden

Am Samstag sind 129 Polizeibeamte in Dresden im Einsatz gewesen, um die Vorgaben der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zu überwachen. Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, wurde die Polizisten von Beamten der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Sie waren demnach vor allem in Parks und Gärten der Landeshauptstadt, aber auch in Naherholungsgebieten der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unterwegs.

Die Uniformierten setzten nach eigenen Angaben vor allerm auf Kommunikation und appellierten an das Verständnis der Menschen für die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Kleine Menschenansammlungen konnten so im Vorfeld unterbunden werden. In vier Fällen wurden den Angaben nach aber gegen insgesamt neun Personen Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich allerdings an die Einschränkzngen. Die Polizeidirektion bedankte sich ausdrücklich für das umsichtige und besonnene Verhalten. Auch morgen wird die Polizeidirektion Dresden verstärkt präsent sein.

19.57 Uhr: DJ!Mauf jetzt live aus dem Newsroom von Sächsiche.de

Wenn schon alle am Samstagabend zu Hause bleiben müssen, dann am besten mit guter Musik. Dresdens beliebtester Indie-DJ legt jetzt live in unserem Newsroom auf. Hier geht es zum Livestream.

19.10 Uhr: Gouverneur: New York steuert in Corona-Krise auf Gipfelpunkt zu

In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche. "Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist." Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114.000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. Das sind rund 10.000 mehr als noch am Freitag. 3.565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag. Der Ostküstenstaat ist derzeit mit seinen Infizierten-Zahlen das Epizentrum der Coronavirus-Krise in den USA - auch weil dort deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten. 

18.45 Uhr: Fünfjähriges Kind stirbt in Großbritannien an Covid-19

Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Großbritannien an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte der britische Staatsminister Michael Gove am Samstag mit. Es soll sich Medienberichten zufolge um das bisher jüngste Opfer der Corona-Pandemie in Großbritannien handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

18.30 Uhr: Konditormeister verkauft Corona-Pralinen

Pralinen, die aussehen wie das Coronavirus, wie Dosensuppe oder Desinfektionsmittel. Eine Klopapierrolle als Torte oder ein Quarantäne-Schaf als Osterkuchen: Der Erfurter Konditormeister Torsten Roth zeigt sich in der Not erfinderisch und hat ein ganzes Corona-Sortiment im Angebot. "Wir nehmen das mit Augenzwinkern, wollen aber auch nichts verharmlosen", sagte der 44-Jährige. Die kleinen Naschereien kämen beim Großteil der Kundschaft gut an. Etwa 100 Stück der roten, blauen oder grünen Virus-Pralinen verkauft der Konditor am Tag. Sie sind aus Nougat-Sahne und mit Marzipan umhüllt. Auch lustige Antikörper mit Augen und Mundschutz gehören zu Roths Kreationen - für diese habe er aber auch feindselige Mails und böse Facebook-Kommentare erhalten. 

Pralinen in Form von Coronaviren liegen in der Bäckerei Roth zum Verkauf bereit.
Pralinen in Form von Coronaviren liegen in der Bäckerei Roth zum Verkauf bereit. © Michael Reichel/dpa

18 Uhr: Walmart führt Einbahnstraßen-Verkehr im Supermarkt ein

Der größte US-Einzelhandelskonzern will mit neuen Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus verringern: Ab kommender Woche wird Walmart die Flure zwischen den Regalen als Einbahnstraßen markieren, damit es für Einkäufer leichter wird, engen Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden. Zudem wird der Einlass für die meist riesigen Walmarkt-Läden künftig auf etwa ein Fünftel der maximalen Kapazität begrenzt. Demnach sollen ab Samstag etwa pro 90 Quadratmeter Ladenfläche nur noch fünf Kunden erlaubt sein, wie das Unternehmen erklärte. Mitarbeiter würden dafür am Eingang die Kunden abzählen und begrenzen, hieß es. 

17.15 Uhr: Wegen Corona-Maske: Mann auf Philippinen wird getötet

Ein Mann ist auf den Philippinen an einem Corona-Kontrollposten wegen fehlender Gesichtsmaske in Streit mit den dortigen Beamten geraten und erschossen worden. Der 63-Jährige habe in dem Ort Nasipit im Süden des Inselstaates aggressiv auf den Hinweis reagiert, er müsse eine Gesichtsmaske tragen und das Personal mit einer Sense angegriffen. Ein Polizist, der den offenbar alkoholisierten Mann beruhigen wollte, habe ihn getötet. Präsident Rodrigo Duterte hatte am Mittwoch gesagt, er befehle der Polizei und dem Militär, auf jeden zu schießen, der Ärger mache. 

Auch in Deutschland werden die Beschränkungen kontrolliert, aber ohne Waffen: Dieter Teetz, Mitarbeiter des Ordnungsamt Mönchgut-Granitz startet am Strand von Baabe auf der Insel Rügen eine Drohne zur Kontrolle der Einschränkungen im öffentlichen Leben.
Auch in Deutschland werden die Beschränkungen kontrolliert, aber ohne Waffen: Dieter Teetz, Mitarbeiter des Ordnungsamt Mönchgut-Granitz startet am Strand von Baabe auf der Insel Rügen eine Drohne zur Kontrolle der Einschränkungen im öffentlichen Leben. © Stefan Sauer/dpa

17 Uhr: Deutscher Rückholflieger nimmt auf dem Weg nach Lima 300 Peruaner mit

Vom Frankfurter Flughafen aus sollen am Sonntag rund 300 in Europa gestrandete Peruaner in ihre Heimat zurückgeflogen werden. Die Bundesrepublik schickt die Maschine eigentlich nach Lima, um dort deutsche Touristen abzuholen. An Bord des Flugs sind peruanische Touristen aus mehreren Ländern der Europäischen Union, darunter Spanien, Italien, Österreich, Schweden und Dänemark. Hinzu kommen in Deutschland lebende Peruaner, die sich wegen der Corona-Krise in einer Notsituation befinden. 

16.40 Uhr: Rumänien erlaubt Reisen von Erntehelfern ins Ausland

Rumänien erlaubt Saisonarbeitern trotz der Corona-Krise ausnahmsweise die Ausreise mit dem Flugzeug ins Ausland. Das teilte Rumäniens Innenminister Marcel Vela am Samstag mit. Dies dürfte insbesondere die Situation deutscher Landwirte, vor allem von Spargelbauern, erleichtern, die dringend Erntehelfer benötigen. Diese kamen bisher zum großen Teil aus Rumänien. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatten sich am Donnerstag geeinigt, 80.000 ausländische Saisonkräfte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. 

16.25 Uhr: Coronavirus-Behandlungszentrum im BVB-Stadion in Betrieb

Am ersten Tag des Coronavirus-Behandlungszentrums im Dortmunder Fußballstadion ist das neue Angebot noch verhalten angenommen worden. Am Samstagnachmittag kamen nur vereinzelt Leute zur Nordtribüne des Signal-Iduna-Parks, um sich dort auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Seit diesem Wochenende steht das neue Behandlungszentrum bereit. Es wird vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) betrieben. 

16 Uhr: Österreich: Anstieg bei Genesenen höher als bei neuen Infektionen

In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen bestätigten Infektionen. Wie das Gesundheitsministerium in Wien bestätigte, gab es mit Stand Samstag, 8 Uhr, 11.525 bestätigte Fälle einer Sars-CoV-2-Infektion - 354 Fälle mehr als am Vortag. Von der Lungenkrankheit Covid-19 genesen waren mit Stand Samstag, 9.30 Uhr, insgesamt 2.507 Menschen - das sind 485 mehr als am Vortag. Damit bestätigte sich auch am Samstag der positive Trend beim Kampf gegen das Coronavirus in Österreich. 

15.30 Uhr: Sieben weitere Corona-Tote in Sachsen - Höchster Anstieg bisher

In Sachsen gab es den bislang größten Anstieg an Corona-Todesfällen innerhalb eines Tages. Sieben Menschen seien von Freitag auf Samstag im Freistaat an dem Virus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Seit dem Ausbruch der Infektion im Freistaat Anfang März gibt es nun 32 Corona-Todesfälle. Von Donnerstag auf Freitag waren sechs Todesfälle registriert worden. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen stieg binnen 24 Stunden um 197 auf 2.843 Fälle. 

15.20 Uhr: US-Experten: Weltweit bereits mehr als 60.000 Coronavirus-Tote

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 60.00 Menschen infolge der vom Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Samstagmorgen (Ortszeit) auf 1,13 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. Die meisten der 60.115 Todesfälle entfielen danach auf sieben Länder, in dieser Reihenfolge: Italien, Spanien, USA, Frankreich, Großbritannien, Iran und China.

In den USA gibt es mit rund 280.000 Infektionen inzwischen mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Mehr als 7.000 Menschen sind dort infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bislang sind der Bundesstaat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole am schlimmsten von der Epidemie betroffen. Dort gab es bis Freitag gut 100.000 Infektionen und knapp 3.000 Todesfälle. 

© Screenshot: Johns Hopkins Universität

15.10 Uhr: Solide gewirtschaftet: Dresden und Aue nicht in Insolvenzgefahr

Die Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden und FC Erzgebirge Aue schweben trotz der Einnahmeausfälle wegen des ruhenden Spielbetriebs nicht in Insolvenzgefahr. "Die Zahlungsfähigkeit der SG Dynamo Dresden ist für das laufende Geschäftsjahr nicht gefährdet. Wir haben in den vergangenen Jahren mit kaufmännischer Vorsicht gewirtschaftet und uns ein Polster an Liquidität zurückgelegtt", sagte Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. Der "Kicker" hatte zuvor berichtet, dass 13 der 36 Proficlubs der beiden oberen Ligen von der Insolvenz bedroht wären. Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

14.50 Uhr: Sachsen nimmt drei weitere Corona-Patienten aus Frankreich auf

Am Samstag war zunächst ein Ambulanzflugzeug der "Luxembourg Air Rescue" vom Typ Learjet 45 aus Saint-Dizier mit einer Person auf dem Flughafen in Dresden gelandet. Zwei weitere Patienten wurden anschließend mit einem Hubschrauber aus Bourscheid in der Region Grand Est eingeflogen. Nach Angaben des Universitätsklinikums Dresden, das für die Koordinierung zuständig ist, werden die drei Patienten auf die Uniklinik, das Fachkrankenhaus Coswig (Landkreis Meißen) und das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt aufgeteilt. Über die Identität der drei Personen wurde nichts bekannt.  Eine Sprecherin des Uniklinikums erklärte lediglich, dass es sich um Intensivpatienten handele.

Bereits am Donnerstag hatten die drei Krankenhäuser in Dresden und Coswig jeweils einen mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten Franzosen aufgenommen. Zuvor hatte Sachsen in den vergangenen Tagen bereits acht Patienten aus Italien aufgenommen. Einer von ihnen war am Mittwoch in Leipzig gestorben. Mehr dazu können Sie hier lesen (SZ+).

Ein Besatzungsmitglied in Schutzkleidung öffnet die Tür des militärischen Transporthubschraubers vom Typ NH90 nach der Landung auf dem Flughafen Dresden. Zwei schwer am Coronavirus erkrankte Patienten waren aus Bourscheid in der Region Grand Est zur Behan
Ein Besatzungsmitglied in Schutzkleidung öffnet die Tür des militärischen Transporthubschraubers vom Typ NH90 nach der Landung auf dem Flughafen Dresden. Zwei schwer am Coronavirus erkrankte Patienten waren aus Bourscheid in der Region Grand Est zur Behan © Robert Michael/dpa

14.40 Uhr: 200.000 wegen Corona-Krise gestrandete Deutsche zurück

Knapp drei Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung sind 200.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause. "Das war nicht immer einfach und hat stellenweise etwas geruckelt, wie man es in dieser schwierigen Zeit auch erwarten kann", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Samstag. "Doch auf diese Leistung können alle Beteiligten stolz sein." 40.000 Reisende aus Deutschland sind immer noch im Ausland und warten auf ihre Rückreise.

14.20 Uhr: Verbraucherschützer: Finger weg von Corona-Selbsttests

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät von Selbsttests auf das Coronavirus ab. Die Tests erforderten zwei Proben, davon eine aus den unteren Atemwegen, die schwer zu nehmen sei, erklärten die Verbraucherschützer am Samstag. Fehler entstünden auch häufig beim Verschicken der Proben an die Labore, was möglichst schnell und mit einer bestimmten Verpackung passieren müsse. Außerdem seien die Laborkapazitäten begrenzt. Wer Erkältungssymptome bemerke, solle sich an seinen Hausarzt oder kommunale Corona-Hotlines wenden und die Entscheidung über einen Test Fachleuten überlassen. Im Netz werden Corona-Selbsttests zum Verkauf angeboten.

14 Uhr: Mann wegen Demo-Aufrufs gegen Corona-Auflagen vorläufig festgenommen

Weil er im Internet zu einer Demonstration gegen die Ausgangsbeschränkungen aufgerufen haben soll, hat die Polizei einen Mann aus dem baden-württembergischen Weinheim festgenommen. Mit der Demonstration, bei der sich viele Menschen in der Öffentlichkeit versammelt hätten, habe der Mann nach den aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Krise zu einer Straftat aufgerufen, erklärte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Ohne die Corona-Auflagen wäre der friedliche Protestmarsch kein Problem gewesen. Den Ermittlungen zufolge hatte der 32-Jährige vor zwei Wochen in einem Internetportal anonym einen friedlichen Protestmarsch organisieren wollen. Potenzielle Teilnehmer forderte er demnach auf, Kinder mitzubringen, um sich vor der Polizei zu schützen. 

Nicht alle Menschen akzeptieren die Corona-Beschränkungen: Ein Mann mit Einkaufstasche geht über die eigentlich sperrte Brücke, die das saarländische Kleinblittersdorf mit dem französischen Grosbliederstroff verbindet.
Nicht alle Menschen akzeptieren die Corona-Beschränkungen: Ein Mann mit Einkaufstasche geht über die eigentlich sperrte Brücke, die das saarländische Kleinblittersdorf mit dem französischen Grosbliederstroff verbindet. © Oliver Dietze/dpa

13.17 Uhr: Dresden meldet wieder mehr Infektionen

Langsam soll sich das Coronavirus verbreiten, um unsere Krankenhäuser nicht zu überlasten. In den vergangenen Tagen war das in Dresden gelungen. Am Sonnabend sind allerdings wieder mehr Neu-Infektionen dazugekommen. (SZ+) 

13.14 Uhr: Coronavirus-Zahlen in Spanien stabilisieren sich

In Spanien stabilisieren sich die Zahlen der Corona-Krise drei Wochen nach Beginn der strikten Ausgehsperre weiter. Die Zuwachsrate der Neuinfektionen ging bis Samstagmittag erneut zurück und lag bei weniger als sechs Prozent. Insgesamt wurden rund 7.000 neue Ansteckungen nachgewiesen, die Gesamtzahl belief sich auf mehr als 124.700, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Und auch die Zahl der Todesfälle ging zurück. Dennoch wurden innerhalb von 24 Stunden zum achten Mal in Folge mehr als 800 Tote verzeichnet. Die Gesamtzahl belief sich auf rund 11.700.

Gleichzeitig wurden fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind schon mehr als 34.000 Betroffene wieder gesund. Spanien ist weltweit eines der am stärksten von der Krise betroffenen Länder. Besonders stark betroffen sind weiterhin die Regionen Madrid und Katalonien.

12.56 Uhr: Polizei appelliert an Vernunft auf über Osterfeiertage

Sachsens Polizei rechnet wegen der Einschränkungen in der Corona-Krise mit weniger Straßenverkehr zu Ostern. Die Kontaktverbote werden aber auch über Ostern von der Beamten streng kontrolliert. Wer sich nicht daran hält, muss mit hohen Strafen rechnen.

12.35 Uhr: Wie gelingt der Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen?

Es gibt erste Hoffnung auf eine Lockerung der Corona-Maßnahmen. Wo könnten sie beginnen? Eine Gruppe von Wissenschaftlern macht jetzt Vorschläge, wie und wann das gelingen kann. (SZ+) 

12.11 Uhr: Alter Sars-Wirkstoff wird jetzt gegen Coronavirus getestet

Coronaviren brauchen ein ein bestimmtes Molekül, um menschliche Zellen zu kapern. Eine Wiener Biotech-Firma kann es blockieren. Das soll Patienten helfen. (SZ+)

11.35 Uhr: Bund liefert rund 1,7 Millionen Schutzmasken an Sachsen

Sachsen hat im Zuge der Coronavirus-Krise vom Bund rund 1,7 Millionen Schutzmasken für medizinische Zwecke erhalten. Das geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß am Samstag veröffentlichte. Danach wurden an den Freistaat 1,251 Millionen OP-Masken sowie rund 430.000 Masken mit den höheren Schutzklassen FFP2 und FFP3 geliefert. Zudem gingen an Sachsen 1,1 Millionen Handschuhe. Die Lieferungen seien für Krankenhäuser, Arztpraxen und die Altenpflege gedacht, sagte CDU-Gesundheitspolitiker Krauß. "Für die Verteilung ist der Freistaat zuständig", fügte er an.

11.10 Uhr: Kretschmer zufolge gehören Tracking-Apps bald zum Alltag

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) geht davon aus, dass eine Corona-Tracking-App schon bald zum Alltag gehört. „Wir werden solche Apps in absehbarer Zeit alle nutzen, und zwar freiwillig“, sagte er dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. „Auf diese Weise können wir die Einschränkungen reduzieren, die wir brauchen, bis Impfstoffe und Medikamente da sind.“

Die Akzeptanz für eine solche App werde es geben, wenn sie nicht vom Staat vorgeschrieben werde, sondern die Möglichkeit einfach technisch da sei. „Wir haben das bei der Gesundheitskarte erlebt: Als der Staat darauf Gesundheitsdaten speichern wollte, war der Aufschrei der Datenschützer groß. Kurze Zeit später gab es einen großen Run auf entsprechende Anwendungen bei Google und Facebook“, sagte Kretschmer. 

10.59 Uhr: Versicherer kommen Kunden in Corona-Krise entgegen

Große Versicherer kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen. Das Münchner Unternehmen hat in Deutschland mehr als 20 Millionen Kunden, Nummer zwei ist die Generali-Gruppe mit 10 Millionen. Der italienische Konzern richtet einen Nothilfefonds in Höhe von 30 Millionen Euro ein, der vor allem für Firmenkunden und "junge Geschäftspartner" gedacht ist, wie das Unternehmen mitteilte.

Auch der größte öffentliche Versicherer in Deutschland, der Konzern Versicherungskammer, will einer Kundengruppe besonders entgegenkommen: Gastronomen und Hoteliers, wie das Münchner Unternehmen mitteilte.

10.38 Uhr: Weißes Haus will Trump besser schützen

Das Weiße Haus verschärft die Maßnahmen, um die Gefahr einer Infektion von US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence mit dem Coronavirus einzudämmen. Jeder, von dem erwartet werde, dass er sich in unmittelbarer Nähe von Trump oder Pence befinde, werde getestet, teilte der stellvertretende Sprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, mit. Damit solle auch festgestellt werden, ob die betroffenen Personen womöglich das hochansteckende Virus in sich trügen, ohne Symptome zu zeigen. Trump war am Donnerstag ein zweites Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden - dieses Mal mit einem neuen Schnelltest. 

10.16 Uhr: Schäuble sorgt sich weiter um Handlungsfähigkeit des Parlaments

Der Bundestag hat zwar soeben wegen der Corona-Krise die Grenze für seine Beschlussfähigkeit deutlich gesenkt, trotzdem macht sich sein Präsident Wolfgang Schäuble weiter Sorgen um die Handlungsfähigkeit des Parlaments. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“  hat der CDU-Politiker daher alle Fraktionsvorsitzenden angeschrieben, um über die Möglichkeit von virtuellen Bundestagssitzungen oder das Schaffen eines kleinen Notparlaments zu reden.

„Wir müssen alles daransetzen, die parlamentarische Demokratie nicht außer Kraft zu setzen“, sagte der Bundestagspräsident der Zeitung. Deshalb seien jetzt „alle Überlegungen zur Abhilfe erwünscht, nur keine Überlegungen anzustellen wäre falsch“. In seinem Schreiben an die Fraktionschefs heißt es der Zeitung zufolge, falls bei ihnen Interesse bestehe, über virtuelle Plenarsitzungen zu reden, sei er gerne bereit, gleich in der nächsten Sitzungswoche zu einer Besprechung darüber einzuladen.

Bei der Diskussion über ein Notparlament geht es darum, für die Corona-Krise ins Grundgesetz eine ähnliche Regelung aufzunehmen, wie sie bereits für den Verteidigungsfall in der Verfassung steht. Vorgesehen ist ein „Gemeinsamer Ausschuss“ von Bundestag und Bundesrat, wenn das Parlament nicht rechtzeitig zusammentreten kann. Der Ausschuss besteht nach Artikel 53a aus 48 Mitgliedern. Davon sind zwei Drittel Abgeordnete des Bundestags und ein Drittel Mitglieder des Bundesrats.

Eine entsprechende Grundgesetzänderung war bereits vor der Bundestagssitzung im März diskutiert, im Kreis der Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen aber mit Skepsis aufgenommen worden. In der Märzsitzung senkte der Bundestag stattdessen die Hürde für die Beschlussfähigkeit. Diese ist jetzt gegeben, wenn mehr als ein Viertel der Abgeordneten anwesend ist. Vorher war mehr als die Hälfte nötig. 

9.55 Uhr: Bayern nimmt zehn Corona-Patienten aus Frankreich auf

Bayern will in der Corona-Krise zehn schwerkranke Covid-19-Patienten aus der französischen Hauptstadt Paris zur Behandlung aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstag bei Twitter mit. Er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt.

Frankreich gehört neben Italien und Spanien zu den Ländern in Europa, die vom Coronavirus besonders betroffen sind. Seit dem 1. März starben in Frankreich mehr als 6.500 infizierte Menschen. Auch andere Bundesländer nehmen Covid-19-Patienten zur Behandlung auf.

9.42 Uhr: Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Die Versorgung mit professionellen Schutzmasken ist in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie sehr angespannt. Insbesondere Pflegepersonal, Ärzte und Rettungssanitäter sind auf virendichte Masken angewiesen. Das Team vom Fraunhofer Kunststoffzentrum Oberlausitz aus Zittau und Kollegen der Hochschule Zittau/Görlitz haben jetzt mit Hochdruck eine Atemschutzmaske entwickelt. (SZ+)

9.20 Uhr: China gedenkt Opfern der Epidemie mit Schweigeminuten

China hat mit drei Schweigeminuten der Toten durch das neue Coronavirus gedacht. Landesweit heulten am chinesischen Totengedenktag am Samstag die Sirenen. Auch hupten Autos und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. In Peking blieben die U-Bahnen für drei Minuten stehen. Die Menschen auf den Straßen chinesischer Metropolen hielten inne und trauerten um die Opfer. Die Nationalflaggen auf öffentlichen Gebäuden und in chinesischen Botschaften weltweit wehten auf halbmast.

Das Gedenken sei zu Ehren der „Märtyrer und Landsleute, die im Kampf gegen die Epidemie ums Leben gekommen sind“, teilte der Staatsrat mit. Staats- und Parteichef Xi Jinping und die chinesische Führung mit weißen Trauerblumen am Revers ihrer dunklen Anzüge verneigten sich bei einer Zeremonie in Peking vor einer auf halbmast wehenden Nationalflagge. 

9.04 Uhr: Landratsamt Bautzen versteigert Rinder

Eine nicht alltägliche Versteigerung findet in Bautzen am Montag statt. Angeboten werden 28 Rinder der Rasse Welsh Black. Darunter sind elf Mutterkühe, sieben Bullen, sechs Jungrinder und vier Kälber. Der bisherige Besitzer könne die Tiere nicht artgerecht versorgen. Jetzt soll schnell ein neuer Eigentümer gefunden werden, informiert das Landratsamt, das die Aktion durchführt. Mehr dazu erfahren Sie hier. 

8.51 Uhr: Sängerin Pink mit Coronavirus infiziert

US-Sängerin Pink (40, „Just Like a Pill“) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab die zweifache Mutter am Freitagabend (Ortszeit) auf Instagram bekannt. Vor zwei Wochen hätten sie und ihr dreijähriger Sohn Jameson Anzeichen von Covid-19 gehabt. Glücklicherweise hätte ihr Arzt schnell einen Test besorgen können, der bei ihr positiv ausfiel. Die ganze Familie habe sich zwei Wochen isoliert, alle seien nun gesund, teilte Pink mit.

Die Sängerin übte scharfe Kritik an Washington, nicht schnell und umfassend für Tests gesorgt zu haben. „Wir müssten Test kostenlos und breitflächig ermöglichen, um unsere Kinder, Familien, Freunde und Gemeinden zu schützen“, fordert der Star. Sie werde eine Million Dollar für das Gesundheitswesen spenden - zu gleichen Teilen für eine Klinik in Philadelphia, an der ihre Mutter 18 Jahre lang arbeitete, und für eine Krisenkasse der Stadt Los Angeles. Pink dankte den „Helden“ im Gesundheitswesen und ermahnte ihre Fans: „Bitte bleibt Zuhause“.

8.26 Uhr: Mehr als 91.000 Infizierte in Deutschland

Die Zahl der mit dem Virus Infizierten steigt weiter: Laut der US-Universität Johns Hopkins gibt es bislang weltweit fast 1.100.000 erfasste Fälle. Die Zahl der Todesopfer stieg auf über rund 59.000, über 226.000 Menschen gelten als genesen. (Stand Samstag, 8 Uhr MEZ). In Deutschland stieg die Zahl der Erkrankten auf über 91.000 Menschen an, 1.275 Todesopfer forderte das Virus bisher.

Die meisten Infektionen sind in den USA registriert worden: Mehr als 277.000 Fälle wurden dort erfasst, über 7.150 Amerikaner starben. Noch mehr Todesfälle werden aus Italien (14.6813) und Spanien (11.198) gemeldet.

Die Johns-Hopkins-Universität erfasst Corona-Fälle direkt, während etwa beim deutschen Robert-Koch-Institut (RKI) behördliche Meldeketten eingehalten werden. Dadurch hinkt die Statistik des RKI etwas hinterher. Mehr zu den Zahlen in diesem Artikel.

8.12 Uhr: Mehr häusliche Gewalt - vor allem in Städten

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sieht vor allem in den Städten die Gefahr einer Zunahme häuslicher Gewalt im Zuge der Corona-Krise. „Aus den Ländern bekommen wir unterschiedliche Rückmeldungen. Es gibt offensichtlich ein Stadt-Land-Gefälle“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Aus ländlichen Regionen, wo es mehr Möglichkeiten gebe, raus zu gehen und wo Menschen nicht so sehr auf engem Raum lebten, sei das Konfliktpotenzial nicht so hoch. „Dort hören wir noch nicht von zusätzlichen Fallzahlen“, sagte Giffey. Bereits in der vergangenen Woche habe sie aber aus Berlin die Rückmeldung bekommen, dass die Anzeigen wegen häuslicher Gewalt um zehn Prozent gestiegen seien.

Beim Hilfetelefon „Nummer gegen Kummer“ gebe es einen Anstieg der Anrufe um mehr als 20 Prozent, sagte die Ministerin „Zeit Online“. „Es rufen sowohl mehr Kinder als auch mehr Eltern an.“ Ein Teil des Zuwachses könne auch dadurch begründet sein, dass man massiv für die Nummer geworben habe. Kinder- und Jugendliche, die Hilfe suchen, können sich an die deutschlandweite kostenfreie Nummer 116 111 wenden. Für Mütter, Väter oder Großeltern gibt es die 0800 111 0550. Die Beraterinnen und Berater verstehen sich als „erster Ansprechpartner“ und vermitteln bei Bedarf Kontakt zu weiteren Hilfsangeboten vor Ort.

7.51 Uhr: So sieht es in der Geisterstadt Dresden aus

Es sind beeindruckende Bilder von beunruhigender Schönheit: Schloss, Theaterplatz und Fürstenzug, ein Basketballfeld, Straßen, Biergärten - alles ohne Leben. Ohne Menschen, die spielen lachen, laufen, trinken. Dresden ist im Ausnahmezustand.  Wie das aussieht, zeigt jetzt ein traurig schönes Video aus einer Stadt ohne Menschen.

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7.26 Uhr: Sachsens Parks und Gärten fehlen die Eintrittsgelder

In öffentlichen Grünanlagen und Parks sorgen blühende Blumenbeete in diesen Wochen für Frühlingsstimmung. Doch die Gärtner haben auch Sorgen, vor allem wegen der trockenen Sommer und den Ausgangsbeschränkungen zum Schutz vor Corona-Infektionen. In einigen Parkanlagen wird das derzeit ausbleibende Eintrittsgeld künftig fehlen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei den Parks ergab. 

"Wir haben aktuell keine Einnahmen", sagte der Sprecher der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Uli Kretzschmar, in Dresden. Wie es im Sommer mit den Pflanzungen weitergehe, sei deshalb ungewiss. Jetzt sei kaum jemand in den Parks unterwegs. Die sanitären Anlagen seien zu, eine gastronomische Betreuung gebe es nicht. Deshalb werde auf Eintritt verzichtet.

7.04 Uhr: WHO-Nothilfedirektor warnt vor voreiliger Entspannung

Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem vorschnellen Ende der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gewarnt. Auch der Wirtschaft sei nicht gedient, wenn Ausgangsbeschränkungen erst aufgehoben und dann wegen erneut stark steigender Fallzahlen wieder eingerichtet werden müssten, sagte Michael Ryan am Freitag in Genf.

Einige der Maßnahmen, etwa das Distanzhalten zu anderen Menschen, müssten womöglich auch nach einer Lockerung der derzeitigen Beschränkungen vorerst beibehalten werden. „Viele Länder der Welt erklimmen auf tragische und gefährliche Weise einen Berg, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wie wir da herunterkommen“, sagte Ryan

6.52 Uhr: Türkei verschärft Maßnahmen gegen Coronavirus-Pandemie

In der Türkei sind offiziellen Angaben zufolge innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 69 Menschen mit Corona-Infektion gestorben. Damit sei die Gesamtzahl der Toten auf 425 gestiegen, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitagabend mit. Zudem seien 2786 weitere Menschen positiv getestet worden - die Zahl der offiziell gemeldeten Fälle stieg damit auf 20.921. In der Türkei mit ihren rund 83 Millionen Einwohnern sind bisher 141.716 Tests durchgeführt worden.

Präsident Recep Tayyip Erdogan wandte sich am Abend erneut an die Nation. Nach den Senioren ab 65 Jahren und den chronisch Kranken erteilte er nun auch den Unter-20-Jährigen ein Ausgangsverbot. Das solle ab Mitternacht gelten. Er erklärte auch das Maskentragen an belebten Orten wie Märkten oder in Geschäften für verpflichtend. Außerdem sollten in 31 Städten vorerst für 15 Tage Autos weder ein- noch ausfahren dürfen.

6.33 Uhr: US-Regierung empfiehlt Bürgern Tragen von Masken

Die US-Regierung rät entgegen einer bisher geltenden Richtlinie nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. „Das ist freiwillig“, sagte Präsident Donald Trump am Freitagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: „Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun.“ Die Empfehlung beziehe sich auf Masken aus Stoff, die man zum Beispiel zu Hause machen könne, nicht aber auf medizinische Schutzmasken. Diese müssten dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben. Trump betonte, die neue Maßnahme ersetze nicht die bisher empfohlenen Schutzmaßnahmen, sondern ergänze sie.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC riet gesunden Menschen ohne Symptome bislang explizit nicht zum Tragen von Masken. Trump hatte bereits am Donnerstag gesagt, US-Bürger könnten selbst gemachte Masken oder einen Schal benutzen, um Mund und Nase abzudecken. Experten befürchten, dass eine Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken eine verstärkte Nachfrage auslösen und damit den Mangel an Masken für Personal im Gesundheitswesen verschärfen könnte.

Corona-Krise: das geschah am Freitag:

21.44 Uhr: Neue Podcast-Folge zur Corona-Krise

Der Dresdner Professor Gerhard Fettweis arbeitet an einer App, die im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Einsatz kommen könnte. Im CoronaCast, dem neuen Podcast von Sächsische.de, verrät er, wann sie bereitsteht und wie man das Problem mit dem Datenschutz lösen könnte.

21.36 Uhr: Fast 600 Tote innerhalb von 24 Stunden in Frankreich

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Opfer weiter drastisch angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 588 neue Todesfälle gemeldet worden, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Freitagabend in Paris. Seit dem 1. März seien mindestens 6.507 infizierte Menschen gestorben, davon 5.091 im Krankenhaus, 1.416 in Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Auch die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, ist von knapp 6.400 auf 6.662 angestiegen, 35 Prozent seien unter 60 Jahren, wie er erklärte. 

21.25 Uhr: Luftwaffe holt weitere Covid-19-Patienten aus Italien

Die Luftwaffe hat am Freitag sechs weitere schwer an Covid-19 erkrankte Menschen aus Italien zur Behandlung nach Deutschland geflogen. Der dazu am Nachmittag in Bergamo eingetroffene Airbus A310 MedEvac sei am Abend mit den Patienten in Köln gelandet, sagte ein Luftwaffen-Sprecher in Berlin. Nach dpa-Informationen sollen die Patienten in Rheinland-Pfalz weiter behandelt werden. Deutschland hilft Italien seit einigen Tagen verstärkt, weil in den Krankenhäusern des EU-Partners teils dramatische Zustände herrschen. 

21.08 Uhr: Alle Wirtschaftszweige in Dresden von Krise betroffen

Die Restaurants sind zu, genauso wie alle Läden, die keine Lebensmittel oder Drogerieprodukte anbieten. Das Coronavirus hat Dresden fest im Griff und es gibt natürlich auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Sächsische.de erreichte Jan Pratzka, Chef der Dresdner Arbeitsagentur am Telefon, um mit ihm über die aktuelle Situation zu sprechen. (SZ+)

20.40 Uhr: Boris Johnson leidet noch immer unter Corona-Infektion

Der mit dem Coronavirus infizierte Premierminister Boris Johnson teilte am Freitag mit, er müsse seine Selbstisolation verlängern. Er fühle sich zwar besser, habe aber weiterhin Fieber. "Dem Ratschlag der Regierung zufolge muss ich meine Selbstisolation weiterführen", sagte Johnson in einer Videobotschaft auf Twitter. Der britische Regierungschef sitzt damit seit mehr als einer Woche in seiner Dienstwohnung in der Londoner Downing Street fest.

20.10 Uhr: Erste Beatmungsgeräte werden nächste Woche verteilt

Die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das am Freitag an die Abgeordneten von Union und SPD ging, heißt es, bis zum kommenden Mittwoch sei geplant, "in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen". Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien «Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert» worden.

Das Ministerium habe Verträge mit mehreren Anbietern über den Kauf von mehr als 20.000 Beatmungsgeräten geschlossen. Da diese größtenteils noch produziert werden müssten, "laufen sie über mehrere Monate verteilt zu".

19.35 Uhr: Schwedens Ministerpräsident rechnet mit Tausenden Todesfällen

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise rechnet der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven mit Tausenden Todesfällen in seinem Land. Dass die Pandemie in Schweden langsamer verlaufe als in anderen Ländern, bedeute nicht automatisch, dass es deshalb weniger Schwerkranke oder weniger Tote geben werde, sagte Löfven.

Die Schweden gehen bisher mit freizügigeren Maßnahmen als etwa Deutschland oder seine skandinavischen Nachbarn Dänemark und Norwegen gegen die Corona-Pandemie vor, verfolgen aber ebenso das Ziel, die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

19.15 Uhr: Mehr als 100.000 Corona-Infektionen im Bundesstaat New York

Die Zahl der bekannten Fälle im Bundesstaat New York ist an einem Tag um mehr als 10.000 gestiegen. Gouverneur Andrew Cuomo gibt die neue Gesamtzahl mit 102.863 nach 92.381 am Vortag an. Die Zahl der Toten sei auf 2935 nach 2373 gestiegen. Dies sei der größte Anstieg bislang.

Es gebe neue - „nicht perfekte“ - Indizien dafür, dass das Tragen von Mundschutz andere vor einer möglichen Ansteckung schützen könne, sagte de Blasio zur Begründung. „Das heißt, wenn man seinen Mundschutz anzieht, schützt man alle anderen.“ 

18.52 Uhr: Semesterstart in Sachsen am 6. April

An Sachsens Universitäten beginnt das Sommersemester wie ursprünglich geplant am Montag, den 6. April. "Natürlich im Wesentlichen mit digitalen Lehrinhalten. Die Präsenzlehre ist bis zum 4. Mai ausgesetzt", so das Kultusministerium in einer Mitteilung. Am Freitag habe es dahingehend Verwirrung gegeben, da der Hamburger Senat das Datum auf den 20. April gelegt hat. "Das gilt für Sachsen nicht", betont das Ministerium.

Die Hörsäle an Sachsens Hochschulen werden zum Semesterstart erst einmal leer bleiben. Das Sommersemester beginnt mit digitalem Unterricht.
Die Hörsäle an Sachsens Hochschulen werden zum Semesterstart erst einmal leer bleiben. Das Sommersemester beginnt mit digitalem Unterricht. © Sebastian Kahnert/dpa

18.49 Uhr:  In Italien stabilisiert sich die Fallzahl - wann sinkt die Kurve?

In Italien stabilisiert sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus - die Zahl neuer Todesfälle bleibt unterdessen noch hoch. Die Zahl der Infizierten stieg am Freitag im Vergleich zum Vortag um 2,8 Prozent. Das ist in etwa die gleiche Steigerungsrate wie an den Tagen zuvor. Die Hoffnung besteht, dass die Kurve demnächst nach wochenlangen Ausgangssperren endlich absinkt. Registriert sind nun insgesamt 119.827 erkannte Infektionen - es wird allerdings mit einer immens hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle gerechnet. 766 Tote mit nachgewiesener Infektion kamen innerhalb eines Tages hinzu, insgesamt sind es nun 14.681, wie der Zivilschutz am Freitag mitteilte. 

Experten gehen davon aus, dass Italien das Plateau der Ansteckungswelle erreicht haben könnte. "Auch heute ist der Trend in positiver Richtung geblieben", sagte der Präsident der besonders betroffenen Region Lombardei, Attilio Fontana. "In den kommenden Tagen sollte das Absinken beginnen." Wichtig ist vor allem, dass der Druck auf die dortigen Krankenhäuser abgenommen hat, wie der Gesundheitsbeauftragte der Region, Giulio Gallera, betonte. Politiker und Krisenmanager warnen zugleich seit Tagen, dass die Italiener nun nicht auf ein baldiges Ende der Ausgangssperren hoffen sollten. 

18.27 Uhr: Merkel: Ein Ostern wie nie zuvor

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat alle Bürger erneut aufgefordert, sich auch an Ostern wegen der Corona-Krise an die vorgegebenen Kontaktbeschränkungen zu halten. Die Kanzlerin sagte in ihrem am Freitag veröffentlichten Video-Podcast, sie könne noch keinen Stichtag für ein Ende der Maßnahmen nennen. Dies wäre in der jetzigen Situation auch unverantwortlich.

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18.04 Uhr: EU macht Weg frei für zusätzliches Kreditprogramm 

Die EU-Kommission hat den Weg frei gemacht für ein geplantes zusätzliches Kreditprogramm der Bundesregierung in der Corona-Krise. Die Kommission genehmigte am Freitag Programme, bei denen Mitgliedstaaten beispielsweise zinslose Kredite vergeben oder eine 100-prozentige Risikohaftung übernehmen können. Die Höchstgrenze pro Firma liegt bei 800.000 Euro. Ziel sei es, den dringenden Liquiditätsbedarf kleiner und mittlerer Unternehmen schnell zu decken, teilte die Kommission am Freitag mit. Lesen Sie hier mehr dazu.

17.57 Uhr: Kurzarbeit für knapp 300 Beschäftigte bei der Leag

Das Energieunternehmen Leag schickt in der Corona-Krise ab April knapp 300 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Betroffen seien verschiedene Bereiche, teilte das Unternehmen am Freitag weiter mit. So verzeichne der Veredlungsbetrieb der Leag in Schwarze Pumpe einen deutlichen Absatzrückgang. Das betreffe vor allem Braunkohlenstaub für industrielle Prozesse, beispielsweise in der Stahl- und in der Kalkindustrie. Auch der Brikettabsatz sei betroffen. Dort gebe es ebenfalls Einschränkungen, da in einigen Bundesländern Baumärkte vorübergehend geschlossen wurden. Die Mitarbeiter erhalten laut Personalvorstand eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 85 Prozent des Nettolohns.

17.31 Uhr: Wissenschaftler halten Lockerung nach Ostern für denkbar

Eine Lockerung der Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus ist nach Einschätzung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nach den Osterferien vorstellbar. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden, erklären die Wissenschaftler in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

17.08 Uhr: So ist das Leben in der Corona-Quarantäne

Marie Jansen aus dem Landkreis Meißen ist 39 Jahre alt und hält sich an die Ausgangsregeln. Trotzdem infiziert sie sich mit dem Virus, muss in Quarantäne und liegt später sogar im Krankenhaus. Wie es ist, Corona zu haben, erzählt sie hier. (SZ+)

16.58 Uhr: Abholservice beim Baumarkt nur für Handwerker

In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass die eigentlich geschlossenen Baumärkte in Sachsen teilweise einen Abholservice anbieten - zum Beispiel der Toom in Riesa. Am Freitag betonte ein Sprecher des Innenministeriums, dass in dieser Form eigentlich nicht erlaubt ist. "Nur Handwerksbetriebe können nach Absprache oder auf Bestellung Waren in Baumärkten abholen, die sie für die Erledigung ihrer Aufträge benötigen. Das gilt nicht für Privatpersonen!"

Der Obi-Baumarkt in Meißen können telefonisch reservierte Produkte abgeholt werden. Eigentlich darf dieser Service nur Handwerksbetrieben angeboten werden.
Der Obi-Baumarkt in Meißen können telefonisch reservierte Produkte abgeholt werden. Eigentlich darf dieser Service nur Handwerksbetrieben angeboten werden. © Claudia Hübschmann

16.47 Uhr: Google veröffentlicht anonymisierte Bewegungsdaten von Nutzern

Die Statistiken zeigen laut dem Konzern, ob das Besuchsaufkommen in Parks, Geschäften, Häusern oder Arbeitsplätzen zu- oder abnimmt. Wo sich die Sachsen während der Corona-Krise aufhalten, erfahren Sie hier. (SZ+)

16.34 Uhr: Sonn- und Feiertagsfahrverbot bis Ende Mai aufgehoben

Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) hat heute angeordnet, das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lastkraftwagen in Sachsen generell und ohne Ausnahmen bis zum 31. Mai 2020 aufzuheben. Damit solle sichergestellt werden, dass der Waren- und Güterverkehr reibungslos funktioniert. Darüber hinaus bleibe die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erlassene vorübergehende Ausnahme von den Lenk- und Ruhezeiten bestehen.

16.11 Uhr: 2.300 medizinische Mitarbeiter infiziert

Mindestens 2.300 medizinische Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern und Arztpraxen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das RKI der „Süddeutschen Zeitung“ auf Anfrage mit. Allerdings muss dem RKI zufolge mit einer höheren Zahl gerechnet werden, da derzeit vermutlich nicht alle Daten sofort an das Institut weitergegeben werden.

15.53 Uhr: Dippoldiswalder OB ruft zu Schwibbogen-Aktion auf

Schwibbögen in der Osterzeit leuchten zu lassen, das ist eine ungewöhnliche Idee. Aber das Coronavirus hat uns in eine ungewöhnliche Zeit versetzt. Und hier will die Dippoldiswalder Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) gerne den traditionellen Weihnachtsschmuck als Licht der Hoffnung leuchten lassen. Die Idee stammt aus dem Westerzgebirge, jetzt die Schwibbögen wieder ins Fenster zu stellen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel. 

15.35 Uhr: Dortmunder Fußball-Stadion wird Corona-Behandlungszentrum

Das größte Fußball-Stadion in Deutschland wird ab Samstag zum Behandlungszentrum gegen das Coronavirus. Die Nordtribüne wurde nach Angaben von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund vom Verein und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) entsprechend umgebaut. Das Zentrum ist täglich von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.  In der Fußball-Bundesliga ruht wegen der Pandemie aktuell der Ball.

15.13 Uhr: Seehofer will Grenzkontrollen ausweiten und Quarantänepflicht einführen

Nach Informationen des "Spiegel" will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Grenzkontrollen ausweiten und eine Quarantänepflicht für Flugreisende einführen. Darüber will das Kabinett offenbar am Montag diskutieren. Demanch sollen nun auch für die Grenzen nach Polen, Tschechien, Belgien und die Niederlande strengere Einreisebedingungen gelten. Seit Mitte März darf an den Grenzen zu Österreich, Frankreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark bereits nur noch einreisen, wer einen triftigen Grund hat - etwa Berufspendler.

Im Moment kommen dem "Spiegel" zufolge noch jeden Tag 20.000 Menschen nach Deutschland, die das Virus ins Land bringen könnten.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) fordert im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schärfere Maßnahmen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) fordert im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schärfere Maßnahmen. © Wolfgang Kumm/dpa

15.03 Uhr: USA fangen Schutzmasken-Bestellung aus Berlin ab

Eine vom Land Berlin in China bestellte Lieferung von Schutzausrüstung soll von den USA abgefangen und in die Vereinigten Staaten umgeleitet worden sein. Das erfuhr der Tagesspiegel aus Berliner Sicherheitskreisen. Berlin hatte bei dem Hersteller Atemschutzmasken mit den Schutzklassen FFP2 und FFP3 bestellt, die Einsatzkräfte und Pflegepersonal vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Es soll sich um eine US-amerikanische Firma handeln, die in China produziert. 

Die Ware soll dann auf dem Weg vom Hersteller nach Deutschland von den Amerikanern abgefangen und in die USA gebracht worden sein. Zwar versichern die Berliner Behörden, noch reiche die Schutzausrüstung. Aber die Feuerwehr musste bereits abgelaufene Atemschutzmasken aus dem Lager holen. Die Ausgabe der Masken und von Desinfektionsmitteln ist streng limitiert.

14.33 Uhr: Wird es in Sachsen eine Verstaatlichung von Betrieben geben?

Um die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Pandemie einzudämmen, wird im Bund über mögliche Beteiligung des Staates an Unternehmen gesprochen. So ist die Bundesregierung aktuell mit Lufthansa im Gespräch. Ist das auch eine Option für Sachsen? „Zunächst einmal sind Kredite das beste Instrument“, sagte der sächsische Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) am Freitag bei einer Online-Pressekonferenz. Er glaube nicht, dass es am Ende der Corona-Krise „eine sächsische Treuhand“ stehen wird. Solche Eskalationsszenarien sollte man aktuell noch mit Vorsicht betrachten.

14.25 Uhr: Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz gehen weiter zurück

Die Zahl der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz sind zuletzt in Sachsen weiter gesunken. Am Donnerstag gab es 100 Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen, darunter 66 Straftaten und 34 Ordnungswidrigkeiten. Am Tag zuvor wurden noch 125 Verstöße registriert. Sachsens Innenminister Roland Wöller ruft dazu auf, dass die Menschen sich weiterhin an die Regeln halten, auch, wenn am Wochenende das Wetter wieder schöner werden soll.

14.20 Uhr: Notaufnahme ruft wegen Patient unter Corona-Verdacht die Polizei

Ein mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierter Patient hat in der Uniklinik Leipzig einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Notaufnahme habe die Beamten am Donnerstag alarmiert, weil der Patient eine Weiterbehandlung ablehnte und das Krankenhaus verlassen wollte, teilte die Polizei am Freitag mit. Während die Einsatzkräfte noch die Schutzausrüstung der Klinik anlegten, habe sich ein Arzt des Mannes angenommen. Der Mediziner habe den Patienten schließlich von der Notwendigkeit einer Behandlung überzeugen können, so dass die Polizisten nicht weiter eingreifen mussten.

14.04 Uhr: Zahl Infizierter in Sachsen steigt auf mehr als 2.600

In Sachsen gibt es aktuell 2.646 Corona-Infizierte, 235 mehr als am Tag zuvor. Es ist der bislang höchste Zuwachs im Freistaat. Die Zahl der Verstorbenen steigt auf 25. Sozialministerin Petra Köpping erklärte, dass der Ansprung der Zahlen unter anderem mit der hohen Zahl an Infizierten in Zwönitz zusammenhängt. In der erzgebirgischen Stadt Zwönitz gibt es 87 Covid-19-Fälle, die meisten im Altenpflegeheim „Bethlehemstift.

14 Uhr: Deutscher Kreuzfahrt-Passagier stirbt in Australien

Ein deutscher Passagier des im Westen Australiens festsitzenden Kreuzfahrtschiffs "Artania" ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus in einer Klinik der Stadt Perth gestorben. Dabei handele es sich um einen Mann in den Sechzigern, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte. Er gehörte zu den Passagieren, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Die "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", liegt seit der vergangenen Woche an der Küste vor der Stadt Fremantle südlich von Perth. Grund ist, dass auf dem Schiff Coronavirus-Fälle aufgetreten waren. Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, Dutzende kamen in australische Krankenhäuser.

13.51 Uhr: Greta Thunberg streikt wegen Corona-Krise weiter online

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg demonstriert wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie weiterhin nur online für mehr Klimaschutz. Den vierten Freitag in Folge rief sie ihre Follower auf Twitter und Instagram dazu auf, angesichts der Corona-Krise zu Hause zu bleiben und stattdessen in den sozialen Netzwerken größere Anstrengungen gegen die Klimakrise einzufordern. "Handelt verantwortlich", schrieb die 17-Jährige zu einem Foto von sich, auf dem sie ein Blatt Papier mit der Aufschrift "Skolstrejk för klimatet" (Schulstreik fürs Klima) in die Höhe hielt. 

13.44 Uhr: Fast eine Million Spenden für Musiker in Not - auch Sebel hilft

Bei einer bundesweiten Spendenaktion der Deutschen Orchester-Stiftung für freischaffende Musiker sind inzwischen 938.000 Euro zusammengekommen. "Das sind tolle Signale für den großen Zusammenhalt der gesamten Musikszene in dieser Krise", sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Gerald Mertens, am Freitag. Die Kampagne "#MusikerNothilfe" läuft seit knapp drei Wochen. Ein wichtiger Spender ist nach Angaben der Stiftung der Sänger Sebel, der mit seinem Corona-Mutmach-Song "Zusammenstehen" jüngst einen Hit landete. Alle Erlöse aus dem Lied, das bei Youtube inzwischen fast 2 Millionen Klicks hat, sollen in den Fonds fließen. 

13.31 Uhr: Online-Sprechstunde mit Sachsens Ministerpräsident

Am Freitag wird Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zum dritten Mal live auf die Fragen der Bürger in Sachsen antworten. Die Fragerunde beginnt 18 Uhr und wird auf der Facebook-Seite des Ministerpräsidenten und auf Sachsen Fernsehen übertragen.

13.23 Uhr: Zwei Tote durch Coronavirus-Infektion an Leipziger Klinikum

In Leipzig sind zwei Menschen an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben. Die 86 und 73 Jahre alte Männer seien mit zum Teil schweren Vorerkrankungen zur Behandlung ins Klinikum gekommen, teilte das behandelnde Klinikum St. Georg mit. "Unsere Teams in der Infektiologie und auf der Intensivstation haben alles gegeben, leider waren die körpereigenen Abwehrsysteme der Männer nicht stark genug, um gegen die Krankheit zu bestehen", sagte Geschäftsführerin Iris Minde. Damit sind in Sachsen mindestens 21 Menschen in der Atemwegserkrankung Covid-19 gestorben. Aktuelle Zahlen zu den Infektionen und Todesfällen gibt die Landesregierung in Dresden am Nachmittag bekannt.

13.15 Uhr: Mit Süßigkeiten durch die Corona-Krise - Verkäufe steigen stark

Wenn schon zu Hause bleiben, dann wenigstens mit Schokolade: Die Corona-Krise hat die Verkaufszahlen der deutschen Süßwarenbranche in die Höhe getrieben. "Die Verkäufe von Süßwaren verzeichneten in den vergangenen vier Wochen sogar ein außergewöhnliches zweistelliges Plus", teilte der Internationale Süßwarenhandelsverband mit. Das liege nicht an den bevorstehenden Ostertagen. "Das Thema Ostern scheint bisher im Kopf der Verbraucher noch keine große Rolle zu spielen", sagte der Verbandschef Hans Strohmaier. "So läuft der Abverkauf der süßen Ostersortimente schleppend." 

13 Uhr: Institut: Haustiere spielen bei Corona-Verbreitung keine Rolle

Haustiere wie Hunde und Katzen spielen nach Einschätzung deutscher Wissenschaftler keine relevante Rolle bei der Verbreitung des neuen Coronavirus. Darauf gebe es bisher keine Hinweise, heißt es beim Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das bundesweit Tierseuchen beobachtet. Je nach Tierart seien Ansteckungen durch Menschen nicht komplett auszuschließen. Allerdings bedeute eine mögliche Infektion von Haustieren nicht automatisch, dass sich das Virus in den Tieren vermehren kann und von ihnen auch wieder ausgeschieden werde. Die Hauptquelle für Ansteckungen mit dem Coronavirus sind nach wie vor Infektionen zwischen Menschen. Für Hunde und Katzen empfiehlt das FLI deshalb zunächst keine Maßnahmen wie Absonderung, Trennung oder Quarantäne. 

Für Haustiere wie Katzen gelten derzeit keine besonderen Maßnahmen wegen der Corona-Krise.
Für Haustiere wie Katzen gelten derzeit keine besonderen Maßnahmen wegen der Corona-Krise. © Christin Klose/dpa

12.46 Uhr: Aus Solidarität: Griechenland hisst wegen Corona italienische Fahne

Aus Solidarität für die italienischen Opfer des Coronavirus wurde auf dem Zentralgebäude des Athener Außenministeriums und dem Parlament die italienische Fahne gehisst. Auch das griechische Parlament werde in den kommenden drei Tagen mit den Farben der italienischen Fahne Grün-Weiß-Rot beleuchtet sein, teilte der griechische Außenminister Nikos Dendias mit. "In diesem dramatischen Moment stehen wir Euch bei", erklärte Dendias beim Zeremoniell vor dem Eingang des Außenministeriums in Athen. "Wir werden nie diesen symbolischen Akt der Solidarität vergessen", antwortete der italienische Botschafter in Athen, Efisio Luigi Marras. 

12.36 Uhr: Dresdner Restauratoren geben Schutzausrüstung an Klinik ab

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) spenden Schutzausrüstung ihrer Restauratoren an ein Klinikum. Abgegeben werden 6.200 Einmal-Handschuhe, mehr als 130 Schutzanzüge sowie rund 150 Atemschutzmasken, wie eine SKD-Sprecherin mitteilte. Sie gehen an das Klinikum Oberlausitzer Bergland. Die SKD hatten ihre Museen aufgerufen, angesichts des Mangels an Schutzausrüstung im Gesundheitswesen nach solchen Utensilien zu suchen, mit denen sich Restauratoren bei ihrer Arbeit mit gefährlichen Stoffen schützen. Dabei handele es sich nicht um Überbestände, sondern eine Abgabe "für den höheren Zweck", sagte die SKD-Sprecherin.

12.25 Uhr: Erneut mehr als 900 Corona-Tote binnen 24 Stunden in Spanien

Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 932 neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion registriert worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 10.935, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Freitag mitteilte. Es war der zweite Tag in Folge mit mehr als 900 und bereits der siebte in Serie mit mehr als 800 Toten in Spanien. Die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen stieg um knapp 7.500 auf fast 118.000. 

12.15 Uhr: Infektionskurve in Dresden flacht deutlich ab

Bereits in den vergangenen Tagen sind vergleichsweise wenige Neu-Infektionen in Dresden gezählt worden. Am Freitag sind es noch einmal weniger geworden. Nur neun neue Fälle kamen dazu, teilte das Gesundheitsamt am Mittag mit (die Zahlen werden von 12 Uhr bis 12 Uhr am Folgetag erhoben). Insgesamt haben sich damit 407 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Wie sich die Zahl bei den stationären Fällen entwickelt und welche Altersgruppen besonders stark betroffen sind, lesen Sie hier (SZ+).

11.59 Uhr: Kanzlerin kehrt nach Corona-Quarantäne ins Kanzleramt zurück

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitag an ihren Arbeitsplatz im Kanzleramt zurückgekehrt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, die 14-tägige vorsorgliche heimische Quarantäne, die das Robert-Koch-Institut empfohlen hatte, sei beendet. Merkel hatte sich nach einem Kontakt mit einem infizierten Arzt in Quarantäne begeben. Der Arzt hatte sie geimpft. Merkel war dreimal auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Alle Tests waren negativ. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in den vergangenen zwei Wochen von zu Hause aus gearbeitet und dabei unter anderem mit anderen europäische Staats- und Regierungschef eine Videokonferenz abgehalten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in den vergangenen zwei Wochen von zu Hause aus gearbeitet und dabei unter anderem mit anderen europäische Staats- und Regierungschef eine Videokonferenz abgehalten. © Ian Langsdon/EPA POOL/AP/dpa

11.54 Uhr: Ausgangsbeschränkungen haben Einfluss auf Grippe-Zahlen

Die Ausgangsbeschränkungen und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben zu einem deutlichen Rückgang der Grippeerkrankungen geführt, wie das Sozialministerium informiert. Während die Neuinfektionen mit Covid 19 weiter ansteigen, zeichnet sich das Ende der diesjährigen Grippesaison ab. Lesen Sie hier mehr zu den aktuellen Zahlen aus Sachsen.

11.30 Uhr: RKI: Maßnahmen zeigen deutlich Wirkung - aber keine Entwarnung

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in Deutschland zeigen nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts messbar Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen in Deutschland im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag. Ein Grund zur Entwarnung sei das aber noch nicht. Was das Robert Koch-Institut jetzt rät.

11.20 Uhr: Kultusminister Piwarz hält weiter an Abitur-Prüfungsterminen fest

In Sachsen werden die Abiturprüfungen nach derzeitigem Stand wie geplant am 22. April beginnen. Es gebe eine klar kommunizierte Terminkette, auf die sich Schulen und Schüler eingerichtet hätten und von der nur im äußersten Notfall abgewichen werden soll, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Der entscheidende Punkt sei, wann die Schulen wieder öffnen können. Piwarz betonte, dass es deutschlandweit rund um das Osterwochenende eine Entscheidung geben werde. Was sein Ministerium für den Fall, dass die Schulen länger geschlossen bleiben müssten, geplant hat, lesen Sie im großen Interview.

10.55 Uhr: Bundesregierung in Gesprächen mit Lufthansa über Staatsbeteiligung

Die Bundesregierung ist in der Corona-Krise mit der Lufthansa in Gesprächen über eine mögliche Beteiligung des Staates an dem Unternehmen. Die Gespräche seien auf einem "guten Weg", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Es solle nun zügig entschieden werden. Die Corona-Krise trifft die gesamte Luftverkehrs- und Reisewirtschaft hart. Der Flugverkehr ist fast zum Erliegen gekommen. Bundestag und Bundesrat hatten einen Stabilisierungsfonds beschlossen, der im Notfall auch eine vorübergehende Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen vorsieht. Wegen der Corona-Pandemie bietet der Lufthansa-Konzern nur noch rund 5 Prozent seiner sonstigen Verkehrsleistung an. Der Konzern hatte angekündigt, rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken zu wollen.

Passagiermaschinen der Lufthansa stehen auf der gesperrten Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens. Die Lufthansa hat in der Corona-Krise nicht benötigte Jets dort geparkt
Passagiermaschinen der Lufthansa stehen auf der gesperrten Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens. Die Lufthansa hat in der Corona-Krise nicht benötigte Jets dort geparkt © Uli Deck/dpa

10.35 Uhr: Dresdner Dixieland-Festival für dieses Jahr abgesagt

Lange hat Dixieland-Macher Joachim Schlese mit dieser Entscheidung gerungen. Am Freitag hat er nun verkündet, dass das Festival abgesagt ist. Es sollte im Mai stattfinden. Wie es nun weitergeht, lesen Sie hier.

10.26 Uhr: Auch Tour de Suisse wegen Coronavirus-Pandemie abgesagt

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die 84. Tour de Suisse in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Radrundfahrt sollte vom 7. bis 14. Juni ausgetragen werden, die Organisatoren sahen sich wegen der gravierenden Auswirkungen aber zu einer Absage gezwungen. Die Tour de Suisse gilt gewöhnlich als wichtiges Vorbereitungsrennen auf die Tour de France. Der Radsport-Weltverband hatte am Mittwoch entschieden, bis zum 1. Juni alle Rennen auszusetzen. Womöglich dürfte die Pause noch länger andauern. In der Diskussion ist derzeit eine Verschiebung der Tour de France, die eigentlich am 27. Juni in Nizza beginnen soll. 

10.10 Uhr: Chinesische Stadt verbietet Verzehr von Hunden und Katzen

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs hat die südchinesische Stadt Shenzhen das Essen von Hunden und Katzen verboten. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll das Verbot ab dem 1. Mai gelten. Es ist Teil einer weitreichenderen Verordnung, die den Verzehr von Wildtieren untersagt. Ein solches Verbot sei auch in Industrieländern sowie Hongkong und Taiwan gängige Praxis. Da der Ursprung des Coronavirus auf einem Markt für Wildtiere in der zentralchinesischen Stadt Wuhan vermutet wird, hatte Chinas Regierung Ende Januar angeordnet, dass der Handel mit Wildtieren untersagt werden soll. Städte und Provinzen haben daraufhin begonnen, Verbote in Kraft zu setzen. Die Verordnung in Shenzhen geht noch weiter und schließt als erste chinesische Stadt auch Hunde und Katzen in das Verbot mit ein. 

9.55 Uhr: Sachsens Kabinett einig über Nachtragshaushalt und Sondervermögen

Das sächsische Kabinett hat sich zur Bewältigung der Corona-Krise auf einen Nachtragshaushalt und ein Sondervermögen verständigt. Beides soll in Gesetzesform nun in den Landtag eingebracht werden. "Ich rechne heute mit einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf in den Jahren 2020 bis 2022 von insgesamt sechs bis sieben Milliarden Euro", erklärte Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU). Bis spätestens Ende 2022 sei eine Neuverschuldung von bis zu sechs Milliarden Euro erforderlich. Aus Rücklagen stünden 725 Millionen Euro zur Verfügung - mit den Krediten zusammen also 6,725 Milliarden Euro. Am Freitag sollten die Pläne im Präsidium des Landtages vorgestellt werden.

Das sächsische Landtagspräsidium trifft sich im Plenarsaal des Landtags zu einer Sondersitzung. Der Landtagspräsident folgte mit der Einberufung einer Bitte des Ministerpräsidenten, der sich über die aktuelle Lage zum Coronavirus im Freistaat und weitere
Das sächsische Landtagspräsidium trifft sich im Plenarsaal des Landtags zu einer Sondersitzung. Der Landtagspräsident folgte mit der Einberufung einer Bitte des Ministerpräsidenten, der sich über die aktuelle Lage zum Coronavirus im Freistaat und weitere © Robert Michael/dpa

9.44 Uhr: Starker Anstieg von Infizierten in Zwönitz

In der erzgebirgischen Stadt Zwönitz hat sich die Zahl der Infizierten deutlich erhöht. Wie das Landratsamt des Erzgebirgskreises mitteilte, wurden insgesamt 87 Covid-19-Fälle laborbestätigt - 63 mehr als noch am Vortag. Seit vergangenem Sonntag seien drei Menschen an den Folgen der Infektion verstorben, hieß es. Die deutliche Steigerung der Infektionszahlen sei vor allem auf umfangreiche Tests im Umfeld des Altenpflegeheims „Bethlehemstift“ zurückzuführen, die ein mobiles Corona-Test-Team des Helios-Klinikums Aue am 31. März durchgeführt hatte. Diese Maßnahme wurde nötig, da es in der Pflegeeinrichtung zuvor zwei Todesfälle und mehrere Covid-19 Fälle gegeben hatte.

9.35 Uhr: Krankenhausgesellschaft: Beatmungskapazitäten erstmal ausreichend

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft geht davon aus, dass in Deutschland in der nächsten Zeit jeder schwerkranke Covid-19-Patient versorgt werden kann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die nächsten zehn, vierzehn Tage schaffen werden, dass es gelingen wird, jedem Patienten, der einen Beatmungsplatz braucht, einen solchen zu ermöglichen", sagte Verbandspräsident Gerald Gaß. Derzeit würden 2.500 Corona-Patienten in deutschen Krankenhäusern beatmet. Man sei darauf eingerichtet, dass in den kommenden Wochen noch deutlich mehr Patienten in den Kliniken ankämen. "Wir haben aber auch noch gut 10.000 Beatmungsplätze frei."

Es sei deshalb richtig, dass Deutschland Patienten aus dem zum Teil stark betroffenen europäischen Ausland aufnehme, betonte Gaß: "Wir haben etliche tausend Plätze im Moment frei. Diese jetzt frei zu lassen und gleichzeitig im grenznahen Bereich die überfüllten Krankhäuser in Italien, in Frankreich zu sehen, ist, glaube ich, kaum auszuhalten."

Ein Beatmungsgerät ist zu Schulungszwecken an eine Dummy-Puppe angeschlossen.
Ein Beatmungsgerät ist zu Schulungszwecken an eine Dummy-Puppe angeschlossen. © Axel Heimken/dpa/Pool/dpa

9.25 Uhr: Lehrerverband: Digitalunterricht nicht zu lange durchziehen

Der Deutsche Lehrerverband warnt vor einer langen Schulschließung wegen der Corona-Pandemie. "Homeschooling ist definitiv kein Standardmodell, man darf das nicht zu lange durchziehen", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Studien zeigten, dass digitaler Unterricht im Gegensatz zu Präsenzunterricht nur ein Viertel des Lernerfolgs bringe. Zudem würden viele Kinder dadurch "komplett abgehängt: Kinder aus Familien, die sich keinen PC leisten können, Kinder mit Förderbedarf, Kinder aus Familien, in denen kein Deutsch gesprochen wird".

Eine Schülerin hat auf einem Laptop eine Lernplattform geöffnet. So können Kinder auch bei Schulschließungen digital unterrichtet werden.
Eine Schülerin hat auf einem Laptop eine Lernplattform geöffnet. So können Kinder auch bei Schulschließungen digital unterrichtet werden. © Stefan Puchner/dpa

9.11 Uhr. Heil erwägt Anhebung des Kurzarbeitergeldes

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erwägt in der Coronavirus-Krise eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes. Er werde mit Arbeitgebern und Gewerkschaften darüber reden, "ob wir das Kurzarbeitergeld noch einmal anheben können", sagte er. Zugleich stellte er eine mögliche Verlängerung in Aussicht: "Ihr habt die erleichterten Regeln für Kurzarbeit, mit denen wir Brücken über diese Krise bauen. Wenn es nötig ist, bauen wir die auch noch länger." Das gewerkschaftsnahe Forschungsinstitut IMK hatte sich bereits für eine Aufstockung von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I ausgesprochen, um die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten 60 Prozent und in Haushalten mit Kindern 67 Prozent des entgangenen Nettoentgelts.

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Wegen der geschlossenen Grenzen zu Polen und Tschechien verzeichnen die Tankstellen in der Region Zittau-Löbau mehr Kunden. Die können sogar sparen.

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Nach dem Shutdown steigt die Gefahr für die Senioren

Wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden, müssen Senioren noch besser geschützt werden – durch Isolation? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Wie Corona jetzt den Straßenbau lahmlegt

Die Baufirmen in der Region haben die Arbeit größtenteils eingestellt. Die Chefs sehen sich außerstande, die Auflagen zu erfüllen - bis auf eine Ausnahme.

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So krempelt Corona die Arztpraxen um

Akute Erkrankungen, Zahnersatz, Schwangerschaft - Mediziner haben gut zu tun. Erste Fachärzte haben mangels OPs oder Terminen aber Sprechzeiten gekappt.

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Corona: So schützen sich Supermärkte

Wie ernst nehmen Lebensmittelläden den Infektionsschutz? Die SZ war im Landkreis Meißen zur Stippvisite in den Märkten.

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So schützen die Einkaufsmärkte ihre Kunden und Mitarbeiter

Momentan gibt es in den Lebensmittelläden viele Verhaltensregeln, um die Corona-Ausbreitung zu minimieren. Dabei agieren die Märkte unterschiedlich.

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Wochenmarkt bleibt ab Freitag geschlossen

Noch am Mittwochvormittag konnte in Riesa eingekauft werden. Jetzt ist erst einmal für mindestens zwei Wochen Schluss.

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Corona: Sie koordiniert Herrnhuts Hilfe

Ilka Geisler kennt Hinz und Kunz und betreut eigentlich Touristen. Jetzt ist sie die Frau, die am Telefon auf alle Fragen und Sorgen eine Antwort weiß oder sucht.

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Corona: Techniker im Dauerstress

Weil Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind, wird dort jetzt das nachgeholt, was sonst zu kurz kommt. Einige Firmen freut es.

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Corona: Bürgermeisterwahl in Arnsdorf abgesagt

Die für den 26. April geplante Abstimmung wird in den Herbst 2020 verschoben. Doch wer regiert bis dahin die Gemeinde?

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Warum wir Schröder und Merkel dankbar sein müssen

Der Reformkanzler und die Sparkanzlerin haben Deutschland solide gemacht. Das zahlt sich in der Coronakrise aus. Ein Kommentar.

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Corona: Schnelle Hilfe für die kleine Greta

Die Sechsjährige leidet an einer Muskelkrankheit und gehört zur Risiko-Gruppe. Damino half ganz unkompliziert. Nicht nur deshalb ist ihre Familie gerührt.

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Taxi und Corona: "Es ist existenzbedrohend"

Die Dresdner Taxifahrer leiden extrem unter der Krise. 80 Prozent der Umsätze fallen weg. Was macht man da?

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Die Corona-Pandemie und die Zahlen

Um Erfolge oder Misserfolge im Kampf gegen das Virus zu messen, braucht man Zahlen. Und die sind manchmal tückisch.

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Geheiratet wegen Corona

Am Mittwoch haben Sandra und Rainer Cechlovsky sich in Görlitz das Ja-Wort gegeben. (Fast) Allein im Standesamt.

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10 Ideen, mit denen Läden auf Corona reagieren

Supermärkte und Co. haben sich verschiedene Hygiene-Maßnahmen einfallen lassen, um Kunden und Kassierer zu schützen: ein Überblick.

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Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa

Gerade erst war der Traditionsbetrieb aus der Insolvenz gerettet worden. Jetzt verschafft die Hygiene-Nachfrage ihm eine Extra-Schicht.

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"Was hier los war, geht auf keine Kuhhaut"

Warum sich eine Kaufland-Mitarbeiterin jetzt über die drastischen Sicherheits-Maßnahmen freut - und warum die 50-Jährige keine Corona-Heldin sein will.

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"Nicht jeder Arbeitsplatz wird erhalten bleiben"

Was bedeutet es, Kurzarbeitergeld zu bekommen? Und wie gefährlich wird die Corona-Krise für die Jobs im Kreis Meißen? Die Arbeitsagentur-Chefin gibt Antworten.

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Corona: Erstmals in Ebersbach-Neugersdorf

Der Mann hatte in einem Risiko-Gebiet Urlaub gemacht. Das Gesundheitsamt prüft nun, ob weitere Personen betroffen sind.

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Erste stationäre Corona-Patienten im Kreis

Die Anzahl der Infizierten im Kreis Meißen steigt auf 35. Die Polizei musste einige verbotene Gruppenbildungen in der Region auflösen.

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Barockhaus Neißstraße bleibt offen - digital

Ein realer Besuch der Einrichtung in Görlitz ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

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"Wir erleben gerade starken Zusammenhalt"

Keine Gottesdienste, keine persönlichen Gespräche - Corona stellt auch die Kirche vor Herausforderungen. Superintendentin Antje Pech sieht aber auch Chancen.

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Es blitzt nicht mehr

Wegen Corona wollen der Landkreis und die Stadt Görlitz auf Geschwindigkeitsmessungen verzichten. Löbau äußert sich nicht so deutlich.

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Der halbe Landkreis ist im Homeoffice

Betriebe und Verwaltungen lassen zunehmend von zu Hause aus arbeiten. Doch das funktioniert nicht überall.

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Wie eine Busfahrerin zur Corona-Heldin wurde

Auch in Corona-Zeiten steuert Heike Stanski ihren Bus ruhig durch Dresden – und findet zum Teil erschreckend, was sie dabei erlebt.

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Blaue Flecken, die keiner mehr sieht

Für Kinder, die zu Hause Gewalt und Vernachlässigung erleben, kann der Hausarrest jetzt die Hölle sein. Und es ist nur schwer möglich, das zu verhindern.

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So regiert Angela Merkel von zu Hause aus

So etwas gab es noch nie: Eine Kanzlerin, die aus der Quarantäne heraus mit Videoschaltungen und Anrufen das Land regiert.

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Corona-Krise: Wieso Söders Machtspiele für Ärger sorgen

Bayerns Regierungschef Söder prescht in der Coronakrise immer wieder vor. Seine Kollegen in den Ländern meinen, das könne man gerade gar nicht brauchen.

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Corona trifft Bauern und Gartenbauer

Ob zur Erdbeerernte genug Helfer kommen und wie Gärtnereien ihre Pflanzen an den Kunden bringen, ist unklar. Einige Bauern starten einen Hilfsaufruf für den Notfall.

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Woher kommen die 650 Millionen Euro fürs Hilfspaket?

Die Finanzhilfen im Kampf gegen die Pandemie und deren Folgen zwingen absehbar zu Änderungen beim Doppelhaushalt für 2021/2022 in Sachsen.

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Auf Distanz

Sachsen erlebt den ersten Tag der Corona-Krise mit beschränktem Ausgang. In Riesa ist trotzdem und trotz geschlossener Geschäfte etwas los.

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Gibt es Arzneimittel-Hamsterkäufe?

Die Apotheken im Kreis Meißen arbeiten am Limit. Ein Medikament ist derzeit besonders gefragt.

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Erntehelfer weg - so helfen sich die Landwirte

Damit sächsische Bauern wieder Erntehelfer aus Polen und Rumänien finden, lockert der Staat Regeln.

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Corona: So verschieden ist die Entwicklung in Sachsen

Warum die 865 nachweislich infizierten Sachsen regional so ungleich verteilt sind, lässt sich nur teilweise erklären. Über einen Kreis rätselt die Politik besonders.

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Kinderärztin schließt wegen Corona-Fall

In der Praxis hat sich ein Covid-19-Verdacht bestätigt. Das hat Folgen für Mitarbeiter und Patienten.

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Apothekerinnen im Sondereinsatz

Die Mitarbeiter der Stadtapotheke in Radebeul und der Alten Apotheke Weinböhla sagen, wie sie gerade jetzt für ihre Patienten da sein wollen.

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Corona: Ganz allein im Standesamt

Keine Musik, keine Gäste – dafür besondere Hygiene-Regeln. Warum ein junges Paar aus Kamenz trotzdem an diesem Montag geheiratet hat.

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Zelt-Station in Meißen beginnt mit dem Testen

Vorher müssen sich die Patienten aber beim Hausarzt einen Termin holen. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an.

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Gefährdet Corona die Freibadsaison?

Noch ist nicht klar, ob die Saison in Gebersbach pünktlich starten kann. Denn die Vorbereitungen müssten eigentlich schon jetzt beginnen.

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So arbeiten wir in der Corona-Krise

Das Coronavirus stellt den Alltag in der Redaktion auf den Kopf. Journalisten kämpfen wie ihre Leser mit Corona-Angst und erleben unerwartete Sternstunden.

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Corona: Energieversorgung ist sicher

Bei der Lieferung von Strom, Gas und Wasser gibt es laut den Oberlausitzer Versorgern keine Einschränkungen. Aber an anderer Stelle ändert sich was.

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Wie TV-Sender auf Corona reagieren

Erweiterungen, Ausfälle, Extraprogramm für Grundschüler: Das Corona-Virus bringt das Programm durcheinander. Auch der MDR plant um.

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Wegen Corona: Hörmobil erst im September

Wegen der Infektionsgefahr fällt der Stopp am 25. März in Roßwein aus. Die Tipps für die Augen soll es nun im Spätsommer geben.

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Corona: Dresdner Startup bringt Schule nach Hause

Das Dresdner Startup Kuravisma hat eine Software für Unterricht im Netz entwickelt. Ab Mittwoch dürfen sie deutschlandweit alle Lehrer und Schüler nutzen.

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Corona-Krise: Was die Regierung jetzt plant

Am Sonntag wurden bundesweite Kontaktsperren verhängt. Heute will die Regierung einen Schutzschirm gegen die Folgen der Krise beschließen.

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Corona: Baumaßnahmen verschoben

Die Sanierung der Amalienstraße in Zittau sollte nächste Woche beginnen. Nun müssen die Anwohner weiter warten.

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Mundschutz statt Hundemode

Damit die Nähmaschinen nicht still stehen, hat eine Schneiderei aus Coswig eine Idee entwickelt. Die findet guten Absatz.

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Tierheime für Besucher geschlossen

Die Tiere können sich mit dem Virus nicht infizieren. Trotzdem kommen Besucher nur noch nach Anmeldung ins Heim.

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Gespenstische Stille überall

Wie gehen Großenhainer mit den Einschränkungen im öffentlichen Leben um? Die SZ hat sich am Samstag umgesehen.

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Corona: Dresdner spielen "Ode an die Freude"

Dutzende Musiker verbreiteten am Sonntag mit Mini-Konzerten auch in Dresden einen Hauch Optimismus. Auch wenn die Finger schnell kalt wurden.

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Wie Döbeln jetzt zusammenhält

Riesige Solidarität haben die Menschen bei zwei verheerenden Fluten bewiesen. Auch jetzt stecken die Döbelner nicht den Kopf in den Sand.

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Mit viel Herz durch Coronazeiten

Ab Montag: Großenhain, Priestewitz und Nünchritz tun sich mit Unterstützung der Diakonie zusammen und organisieren kurzfristig Hilfe für Hilfsbedürftige.

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Coswig verbietet Menschengruppen

Noch vor der Ausgangssperre des Freistaates legte die Stadt neue Regeln fest. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Bußgelder.

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Corona: Ab Montag gilt in Sachsen eine Ausgangssperre

Die Menschen in Sachsen sind am Wochenende deutlich sichtbar auf Abstand gegangen. Aus Sicht des Corona-Krisenstabes reicht das aber noch nicht.

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Der letzte Tag im Baumarkt

Auch Toom und Stabilo in Riesa müssen ab Montag dicht bleiben. Die SZ war zuvor noch einmal dort.

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Zittauer Corona-Fall: Auch Tochter infiziert

Außerdem ist der Ehemann der 31-Jährigen betroffen. Das Weise-Gymnasium, das das Mädchen besucht, bittet alle Schüler, sich in Quarantäne zu begeben.

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Wer von der Corona-Krise profitiert

Industrie, Unternehmer und Freiberufler ächzen unter der Corona-Krise wie nie. In einigen wenigen Branchen läuft das Geschäft dafür auf Hochtouren.

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Corona: Gewerbeverein bietet Hilfe an

Viele Geschäfte in Zittau sind derzeit geschlossen. Um die schwierige Phase zu überstehen, soll es nun Unterstützung geben.

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Ausgangssperre in Dresden: Das ist erlaubt

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat neue Regeln für alle Dresdner verfügt. Was das bedeutet.

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Was ist erlaubt während der Beschränkungen?

Seit Montag ist es in Sachsen mit Ausnahmen verboten, das Haus zu verlassen. Das soll das Corona-Virus stoppen. Die wichtigsten Antworten.

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Wie die Corona-Krise das Klima beeinflusst

Wird die Covid-19-Pandemie auf längere Sicht auch positive Folgen haben? Zum Beispiel für die Qualität der Luft in den Städten und fürs Klima?

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Weltweit über 300.000 Coronavirus-Fälle

Immer mehr Länder schotten sich ab, aber das Coronavirus breitet sich weiter aus. Gegen den wirtschaftlichen Absturz werden Billionen locker gemacht.

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Corona: Gute Nachricht für FDP-Politikerin

Christine Schlagehan hat das Ergebnis ihres Tests bekommen. Warum das nicht nur für sie eine riesige Erleichterung ist, die Quarantäne aber noch weiter andauert.

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Nochmal schnell in den Baumarkt

In Radebeul und Meißen bildeten sich im Laufe des Samstags lange Schlangen. Was die Leute bei ihrem letzten Einkauf noch besorgten und was sie zu beachten hatten.

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So stellt sich die Bundespolizei auf Corona ein

Der operative Einsatz wird herunter gefahren, um Reserven zu schaffen. Für Streifenpolizisten gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.

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Corona-Hotline jetzt auch am Wochenende

Die Zahl der Nachfragen hatte das erwartete Maß gesprengt. Auch das Informationsangebot ist nun erweitert.

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Corona: Mehr Jüngere auf Intensivstationen

Vor allem ältere Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt wurde die Gefahr durch das Virus unterschätzt.

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Austauschschüler muss vorzeitig zurück

Augusto Pioner (17) aus Brasilien darf wegen der Corona-Krise nicht in Oderwitz bleiben. Doch ein Wiedersehen mit seinem Gastvater ist nicht ausgeschlossen.

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Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Meißner können sich ab sofort bei ihnen melden, wenn sie zur Risikogruppe gehören.

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Ruhe vor dem Sturm

Das Elblandklinikum Meißen tut alles, um vorbereitet zu sein.

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Großenhain verschärft Kontrollen

Oberbürgermeister Sven Mißbach bittet die Einwohner darum, am Wochenende zu Hause zu bleiben.

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Menschenleere Orte in Corona-Zeiten

Die Auswirkungen der Epidemie sind mittlerweile in Löbau-Zittau zu beobachten. Wie ausgestorben wirken einst belebte Plätze und Straßen.

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Kritik an Beschluss zu Elternbeiträgen

Der Stadtrat hatte der Entlastung der Eltern zugestimmt. Eine Fraktion äußerte Bedenken. Die Debatte wird aber von einem Entscheid am Freitag überholt.

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Gassigeher müssen draußen bleiben

Corona hat auch auf Auswirkungen auf das Tierheim Bischdorf. Offen ist nun auch, wann die Quarantänestation für Hunde und Katzen kommt.

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Zittaus OB würde Ausgangssperre begrüßen

In seiner Video-Ansprache vom Donnerstag hat Thomas Zenker eine klare Botschaft. Genauso wie seine Hausärztin.

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Erster Fleischer verschenkt jetzt Klopapier

Die Landfleischerei Herzog aus Spitzkunnersdorf hat selbst mit den Corona-Auswirkungen zu kämpfen und startet eine Aktion, hinter der mehr steckt.

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Wie funktioniert das Online-Lernen?

Die digitale Schule kam quasi über Nacht. Eine Meißner Familie erzählt, wie ihr Alltag zu Hause aussieht

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Corona: Sachsen übernimmt Elternbeiträge

Viele Eltern müssen während der Corona-Krise die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen. Der Freistaat will sie nun zumindest finanziell entlasten.

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Ansturm auf Apotheken

Seit der Corona-Krise werden deutlich mehr Medikamente in Löbau/Zittau gekauft. Länger öffnen wollen die Apotheker bisher aber nicht.

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Coronavirus: Kretschmer droht Haftstrafen an

Sachsen greift in der Corona-Krise zu immer drastischeren Mitteln. Manche Leute zeigen sich unbelehrbar und zwingen die Polizei zum Eingreifen.

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Trotz Verbot: Treff auf dem Spielplatz

Die Polizei hat in Zittau einschreiten müssen, weil sich mehrere Menschen nicht an die Corona-Maßnahmen halten - und appelliert an die Vernunft.

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Wegen Corona: Kurzarbeit bei Digades

Das Zittauer Unternehmen unterbricht ab Montag die Produktion - und schickt die Mitarbeiter nach Hause.

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Leere Kirchen statt Gottesdienste

Unter den Gläubigen zwischen Niesky und Rothenburg herrscht Ungewissheit. Aber auch Vertrauen. Doch was passiert mit dem Osterfest?

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Corona: Rechtsrock-Festival fällt aus

Das Veranstaltungsverbot im Freistaat gilt auch für die geplanten Konzerte der Rechtsextremen. Die wollen sich aber später treffen.

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Jetzt 18 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Auf Treffen im Freundes- und Familienkreis sollte verzichtet werden. Appell an die Jüngeren, den Älteren zu helfen.

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Wie das Virus Kommunalpolitik bremst 

Niesky sagt wahrscheinlich den April-Stadtrat ab. In Kodersdorf und Kreba werden Stühle auf Mindestabstand gerückt.

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Ministerium lehnt Katastrophenalarm ab

Die Lage ist derzeit beherrschbar. Damit widerspricht das Ministerium indirekt den Überlegungen im Landkreis Meißen.

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Bitte Abstand halten!

Supermärkte dürfen weiterhin öffnen - doch es gibt nun Sicherheitsregeln. Jetzt müssen sich nur noch die Zittauer Kunden daran halten.

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Onlineshop von Biohof in Nossen überlastet

Selbst im ökologischen Bereich gibt es Hamsterkäufe.

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Bahnhofstraße: Baubeginn verschiebt sich

Statt am nächsten geht es erst am übernächsten Montag in Görlitz los. Das hat auch mit Corona zu tun.

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Blutspender beklagt "Bild des Entsetzens"

Bei einem Spendetermin des DRK im Krankenhaus Zittau sollen Corona-Schutzmaßnahmen grob missachtet worden sein. Das DRK reagiert sofort.

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Werden jetzt Desinfektionsmittel geklaut?

In Krankenhäusern sind Flaschen weggekommen. Und auch Gerüchte machen die Runde: Gab es einen Infizierten in der Ebersbacher Klinik?

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Was doch noch geöffnet ist

In Radebeul, Coswig, Weinböhla, Moritzburg und Radeburg wird lange noch nicht alles geschlossen. Viele Inhaber haben spezielle Ideen.

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Spargelbauern fürchten um Erntehelfer

Ausländische Arbeitskräfte werden wohl wegen der Coronakrise ausfallen. Es gibt Ideen, wer die Lücken füllen könnte.

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Elbetierpark trotzt Corona-Krise

Die Einrichtung bleibt weiterhin geöffnet. Es gibt aber zahlreiche Einschränkungen.

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Junge Mutter ist Zittaus erster Corona-Fall

Die 31-Jährige fürchtet, dass die ganze Familie betroffen ist - und das Gesundheitsamt sorgt für eine bizarre Szene.

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Wie die Bundeswehr auf der A4 hilft

Wie lange der Bundeswehreinsatz auf der Autobahn dauert, steht noch nicht fest. Inzwischen wird der Stau immer kürzer und auch Görlitz ist entlastet.

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Corona-Patienten im Landkreis geht's gut

Der Görlitzer Landrat spricht sich klar gegen eine Ausgangssperre aus, appelliert aber an die Vernunft der Bevölkerung.

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Schönbacher Politikerin in Quarantäne

Eine Kollegin von FDP-Kreis-Chefin Christine Schlagehan wurde positiv auf Corona getestet. Weitere Mitarbeiter eines Staatsbetrieb in Bautzen bleiben zu Hause.

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Wo ist noch offen in Görlitz?

Floristen verschenken ihre Blumen, Friseure sind am Zweifeln, Händler appelieren an die Kunden: So war der erste Tag mit geschlossenen Geschäften.

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Mit Handy-Überwachung gegen Corona

Die Telekom hat dem Robert-Koch-Institut Bewegungsdaten seiner Kunden übermittelt. Die sollen zeigen, ob sie weniger mobil sind.

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Fünf Tage Quarantäne

Die Zittauerin Stefanie Thomsch und ihre Familie durften in den vergangenen Tagen ihre Wohnung nicht verlassen. Nun gab es für sie eine erlösende Nachricht.

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Kreis Meißen prüft Katastrophen-Voralarm

Die Zahl der Corona-Fälle hat sich im Kreis seit Mittwoch um fünf auf insgesamt 16 erhöht. Polizeibehörde kontrolliert die Schließung der Läden.

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Zittaus Museum bleibt offen - digital

Ein realer Besuch ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

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Geschäfte müssen schließen

Nach drei Hochwassern nun die Corona-Krise – Meißens Einzelhändler stehen vor der nächsten schweren Prüfung.

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Grenzen dicht: Odyssee durch Europa

Tilo Nixdorf will eigentlich nur seine Schwiegermutter nach Hause fahren. Doch dann bescherte das Coronavirus dem Neugersdorfer eine echte Strapaze.

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Riesas Händler lassen sich was einfallen

Am Mittwoch waren die meisten Geschäfte noch geöffnet. Ab Donnerstag bieten viele Extra-Dienstleistungen an.

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Oberlausitzer in Auslands-Quarantäne

Bei uns läuft der Krisenmodus erst an, Italien ist mittendrin und China auf dem Weg zurück in die Normalität. Ein Oppacher und eine Bernstädterin erzählen.

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Neiße Adventure Race erst im September

Rothenburgs größtes Outdoor-Event reagiert auf die Coronakrise. Und will gestärkt daraus hervor gehen.

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So versucht die Polizei den Super-Stau zu regeln

Zwar ist die Länge in der Nacht zum Donnerstag zurückgegangen, doch das wird nicht so bleiben. Was die Beamten tun und wie die Bundeswehr ihnen hilft.

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Corona: Steht IQLandia bald vor dem Aus?

Keine Gäste, keine Einnahmen und Sorgen um eine unsichere Zukunft. Die macht sich derzeit nicht nur das Science Center in Liberec.

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„Die Auswirkungen sind drastisch“

Meißner Gastronomen kämpfen gegen die Insolvenz an. So bereiten sie sich vor.

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Solidaritäts-Welle für Corona-Gefährdete

Auch in Löbau startet eine Internet-Seite für Menschen, die sich in der Krise nur schwer selbst versorgen können - und Seelen-Balsam gibt's dazu.

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Wie lange gibt es noch Tafel-Lebensmittel?

Die Oberlausitzer Tafel öffnet ihre vier Ausgabestellen ab Montag verkürzt. Aber nicht nur das ändert sich in Zeiten von Corona.

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Damit Mama arbeiten kann

Die Seniorenresidenz Pro Civitate in Großenhain wartete erst gar nicht den Ernstfall ab. Seit Wochenbeginn werden die Kinder der Pflegekräfte betreut.

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Rollendes Gastmahl Radeburg liefert weiter

Fast von einem zum anderen Tag sind zwei Drittel der Bestellungen weggefallen. Aber es gibt auch neue Nachfragen.

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Corona-Stau: Gefangen auf der A 4

Kein Essen, keine Toilette, kein Schlaf: Hunderte Lkw-Fahrer hängen an der Grenze zu Polen fest. Mehr als 100 Helfer kümmern sich um sie.

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"Wir schaffen deutlich mehr Intensiv-Plätze"

Der Chef des Elblandklinikums Meißen Frank Ohi im exklusiven SZ-Gespräch zu den Anforderungen an das medizinische Personal in der Corona-Krise.

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Corona fegt die Dresdner Parks leer

Trotz Sonne und warmer Temperaturen kommen Besucher nur zögerlich nach Pillnitz und in den Alaunpark. Dabei ist die Frühlingsbepflanzung gerade fertig.

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„Der Markt ist völlig außer Kontrolle“

Wenn der Staat nicht schnell handelt, gibt es vielleicht bald keine Reiseveranstalter mehr. Das befürchtet Lutz Thieme, Geschäftsführer von Meissen-Tourist.

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Polizei warnt vor Ansammlungen am Elbufer

Bis zu 50 unterbeschäftigte Jugendliche treffen sich täglich an der Promenade in Riesa – und ignorieren die Corona-Ansteckungsgefahr.

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Wie es jetzt in den Gaststätten weitergeht

Ab Donnerstag ist Essengehen nach 18 Uhr tabu - das Mittagsgeschäft aber erlaubt. Die Gastwirte in Löbau-Zittau richten sich darauf ein. Aber eine bange Frage bleibt.

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Richterin verhandelt wegen Corona im Freien

Weil die Verteidigerin des Angeklagten vor Kurzem in Österreich im Skiurlaub war, wurde der Prozess kurzerhand nach draußen verlegt.

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Corona: Untergangs-Stimmung im Handel

Die meisten Läden müssen auch in Löbau für vier Wochen schließen. Manche Händler befürchten den Todesstoß durchs Internet.

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Nachfrage-Hoch dank Corona

In der Corona-Krise sind viele Produkte begehrt. Doch die Freude ist bei einigen sächsischen Herstellern getrübt.

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Nur noch Schmalspur-Hochzeiten möglich

Von Corona sind auch Heiratswillige in Löbau/Zittau betroffen. Einige Trauungen wurden schon abgesagt. Möglich sind Eheschließungen aber noch.

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Corona: So helfen sich die Görlitzer

Zwei Görlitzer Frauen hatten die gleiche Idee. Und machen jetzt gemeinsame Sache, um Menschen in der Risikogruppe zu helfen. Und im Stau. Viele schließen sich an.

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Riesa Information schließt

Am Donnerstag bleibt die Einrichtung zu. Fahrkarten gibt es dann nur am Automaten.

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Riesaer Essensversorger im Notfallmodus

Schulen werden geschlossen, Betriebe machen harte Vorschriften - das trifft manchen Dienstleister hart.

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Corona zum Trotz?

Menschenansammlungen meiden, heißt es derzeit. Doch in Dresden sind es vor allem Rentner, die am Mittwoch noch die Einkaufszentren besuchen. Ein Report.

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Corona: Amazon stellt 350 Mitarbeiter ein

Von der Ausbreitung des Coronavirus profitieren hauptsächlich Online-Händler. Durch die neuen Mitarbeiter bei Amazon soll Medizin schneller ankommen.

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Was noch im Corona-Kampf möglich ist

Ausgangssperre, Drohnenflüge, Geheimdienste: Greifen die bisherigen Einschränkungen nicht, sind weitere denkbar - selbst bei Grundrechten.

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Oderwitzer gründen Corona-Hilfe

In der Gemeinde gibt es jetzt eine Hotline, an die sich Bürger wenden können, wenn sie Hilfe bei der Versorgung brauchen.

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Feuerwehrleute sollen sich nur im Notfall treffen

Der Kreisbrandmeister empfiehlt, die internen Ausbildungsdienste in den Ortsfeuerwehren vorerst abzusetzen.

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Pesto und Pasta auch in Krisenzeiten

Pestorado liefert seine Spezialitäten ohne Kontakt zu Kunden und hofft, so weiter existieren zu können.

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Jetzt zwölf Corona-Fälle im Kreis Meißen

Die Zunahme ist aktuell moderat. Das verschafft den Behörden und Kliniken mehr Zeit für die Vorbereitungen.

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Trauerfeiern nur in kleinstem Kreis

Kein Bereich des täglichen Lebens wird vom Kampf gegen das Coronavirus verschont. Großenhains Friedhof hat jetzt auch darauf reagiert.

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Muss auch der Jacobimarkt ausfallen?

Das ist noch nicht entschieden. Organisator René Linke will erst einmal abwarten. Sorgen macht er sich aber um die Schausteller.

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Großteil der Zittauer Geschäfte bleibt zu

Drogerien und Lebensmittelläden dürfen ab Donnerstag weiter öffnen. Viele Kunden haben vorsichtshalber mehr eingekauft als sonst. Für sie gibt's nun Beschränkungen.

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Gemeinden stellen auf Notbetrieb um

Die drastischen Einschränkungen wegen Corona kommen auch in den Landkommunen an. Ein Überblick.

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Wie die Notbremsung eines Düsenjets

Die einen feiern eine "Corona-Party", die anderen plagen Existenzängste. Teil 2 der Corona-Kolumne von Peter Ufer.

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Kritik an AfD-Verhalten in Corona-Krise

Die Partei will in Sachsen Katastrophenalarm ausrufen, fordert aber gleichzeitig, dass alle 119 Parlamentarier in einem Raum tagen.

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Chemiewerk verschärft Einlassbedingungen

Bis auf Weiteres sind Werksbesichtigungen bei Wacker in Nünchritz abgesagt. Welche Auswirkungen hat das Coronavirus sonst noch auf Mitarbeiter und Lieferanten?

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Blutspender halten zur Stange

Das DRK trotzt allen Einschränkungen und lädt in Großenhain ein. Die Resonanz ist frappierend.

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Die Händlergemeinschaft "Großenhain aktiv" muss sich wie die Kunden auf eine lange Durststrecke einstellen. Wie kann der Einzelhandel überleben?

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Desinfektionsmittel made in Radebeul 

Das Radebeuler Pharmaunternehmen Arevipharma reagiert auf einen aktuellen Hilferuf - und nimmt auch ansonsten eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

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April, Mai und Juni sind in Sachsen die Monate der Jugendweihen - wenn da nicht das Coronavirus wäre. Die Feiern werden verschoben.

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Ab Donnerstag schließt ein Großteil der sächsischen Geschäfte. Wie ist die Stimmung bei den Händlern, so kurz vor der Zwangspause?

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Tausenden deutschen Touristen im Ausland wurden die Rückflüge gestrichen, so auch in Indien. Unser Autor hat es gerade noch geschafft, zurückzukehren.

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Bei KVG und RBO wird der Linienverkehr nächste Woche auf den Ferienfahrplan umgestellt. Änderungen gibt's schon ab diesem Mittwoch.

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Seit dieser Woche hat das Land einige Übergänge für den Pendler- und Güterverkehr freigegeben. Derweil ist das Tragen von Schutzmasken verordnet.

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Die Kirchgemeinden in Radebeul, Moritzburg und Reichenberg reagieren auf den Coronavirus. Trotzdem wollen sie ein Zufluchtsort für Menschen in Not bleiben.

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Kitas zu: Müssen Eltern weiter zahlen?

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Die geschlossene polnische und tschechische Grenze verhindert Schnäppchen-Käufe. Und Schwarzarbeit und mehr, glaubt die Bundespolizei.

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Die Absolventen vom Großenhainer Siemens-Gymnasium und Beruflichen Gymnasium haben wegen Corona eine außergewöhnliche Vorbereitung.

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Wie gefährlich ist Corona-Zwangspause? 

Im Westpark-Center in Zittau steht alles still. Geschäftsführer Heiko Wasser erklärt, woher er Hilfe bekommt, was zu tun ist und warum er Gänsehaut bekommen hat.

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Kita zu - und jetzt?

Viele Firmen stehen wegen der Kita-Schließungen vor einem echten Problem. Die Klinik in Großschweidnitz hat jetzt eine Lösung gefunden.

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Corona: Produktion in Manufaktur läuft weiter

Das Unternehmen hat die Hygiene erhöht und teilweise auf Heimarbeit umgestellt. Ein Produktionsstopp könnte zur Herausforderung werden.

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Gesundheitsamt will Hotline verbessern

Das Corona-Telefon des Landkreises ist oft überlastet. Doch bloß mehr Leitungen reichen nicht.

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Corona: "Stornierungen für 100.000 Euro"

Lokale wie das Italienische Dörfchen und der Luisenhof kämpfen mit den Folgen des Virus, sogar Hochzeiten werden storniert. Manche Wirte werden nun kreativ.

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Wird Corona durch Bargeld übertragen?

Ein Seuchenschützer warnt vor Corona-Infizierung über kontaminierte Banknoten. Müssen deshalb alle auf Kartenzahlung umstellen? Der Faktencheck.

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Einfach mal anhalten, wenn die Welt durchdreht

Alle reden nur noch über das Coronavirus. Der Alltag ändert sich. Wie unser Autor Peter Ufer das alles erlebt, erzählt er hier ganz persönlich.

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Hotels leiden unter Stornierungen

Die Buchungen bleiben aus. Immer attraktive Ausflugsangebote brechen weg. Vor allem auf der Elbe.

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Coronavirus stoppt Arktisforscher aus Sachsen

Mit zwei Polarflugzeugen wollten Leipziger Wissenschaftler die Winteratmosphäre und das polare Meereis untersuchen. Doch jetzt ist die gesamte Flugkampagne abgesagt.

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Unser täglich Toilettenpapier gib uns heute

In den Nünchritzer Einkaufsmärkten sind die Regale voll. Außer in einer Abteilung.

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Kita-Betreuung nur noch für wichtige Berufe

Radebeul legt eigene Sonderregelungen fest. Belegung soll auf ein Fünftel runter. Beiträge werden erstattet.

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"Eine absolute Ausnahmesituation"

Im Riesaer Rathaus gibt es wieder einen Krisenstab. Die SZ sprach mit OB Marco Müller (CDU).

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Großenhain schließt öffentliche Einrichtungen

Wie bereits angekündigt, macht die Röderstadt nun ernst. Und nicht nur die Sporthallen und das Kino dicht.

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Corona: Was Freital alles schließt

Die Stadtverwaltung macht die Türen zu, bleibt aber erreichbar. Andere Einrichtungen sind gar nicht mehr geöffnet.

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Drastische Maßnahmen in Deutschland

Keine Urlaubsreisen, geschlossene Geschäfte und Spielplätze: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, gibt es jetzt harte Maßnahmen.

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Radeberg schließt das Rathaus

Die Gefahr einer Ansteckung mit Corona ist zu groß. Für dringende Probleme gibt es eine Lösung.

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Leere Dresdner Bäder ab Dienstag

Die Schwimmhallen schließen aufgrund der Corona-Epidemie. Auch Sporthallen und Sportplätze machen zu.

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Landesgymnasium räumt Internat

Die Schule für Hochbegabte hat alle Jugendlichen nach Hause geschickt und profitiert jetzt von langjähriger Übung.

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Arche Meißen, Radebeul und Dresden schließt

Ab Mittwoch kann kein Essen mehr ausgegeben werden. Dennoch wird die Versorgung der betroffenen Familien aufrecht erhalten.

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Coronavirus: Schulen in Sachsen schließen

Das Coronavirus legt den Lehrbetrieb in Sachsen lahm. Am Mittwoch schließen alle Schulen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Amtsgericht setzt Verhandlungen ab

Geschlossen ist das Gericht aber nicht. Für Besucher gelten besondere Regelungen.

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"Keiner muss hungern"

Jetzt gibt es zehn Corona-Infizierte im Landreis Meißen. Landrat Arndt Steinbach zur aktuellen Lage.

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Dresdner Eltern werden nicht isoliert

Drei Kitas und zwei Schulen sind von Infektionen betroffen, die Kinder der Einrichtungen stehen unter Quarantäne. Warum das nicht für die Eltern gilt.

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Corona: So geht es an Dresdens Kitas und Schulen weiter

Viele Dresdner Eltern haben ihre Kinder am Montag nur noch in die Schulen geschickt, um Hausaufgaben und Bücher zu holen. Was Eltern jetzt wissen sollten.

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Dresdner Zoo schließt Tierhäuser

Angesichts der Corona-Krise reagiert nun auch der Zoo - bleibt jedoch vorerst die erste Adresse für Familienausflüge in der Stadt.

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Klinik will eigene Masken herstellen

Die Bestände sind aufgrund des Coronavirus nahezu aufgebraucht, Restposten überteuert. Die Elblandkliniken denken deshalb über Alternativen nach.

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Reisende sollen sich selbst isolieren

Die Meißner Behörde gibt weitere Tipps zum Umgang mit dem Coronavirus.

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Institut forscht mit Tieren am Coronavirus

Das Coronavirus stammt wohl aus dem Tierreich - aber kann es auch Nutztiere wie Schweine befallen? Das Friedrich-Loeffler-Institut will das herausfinden.

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"Corona-Ferien": Das tun Sachsens Arbeitgeber

In Sachsen fällt der Unterricht aus. Die Kitas schließen wohl bald. Millionen Eltern fragen sich: Wie soll ich arbeiten, wenn meine Kinder wochenlang zuhause sind?

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Sollte ich Ibuprofen vorübergehend absetzen?

Bei vielen Sachsen herrscht Unsicherheit, was das Coronavirus angeht. Zwei Ärzte beantworten Leserfragen.

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Coronavirus: Schüler sollen zu Hause lernen

Zwei Schulen in Bautzen sind geschlossen worden, auch in anderen findet kein Unterricht statt. Alles zur Aussetzung der Schulpflicht in der Oberlausitz.

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Was die Grenzschließungen bedeuten

Die Corona-Krise beendet freies Reisen in Europa. Jetzt macht auch Deutschland Grenzen dicht. Für den Nachschub in den Läden ist das keine gute Nachricht.

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Große Ratlosigkeit nach dem Skilager

Zwei Wochen Quarantäne oder nicht? Bei dieser so wichtigen Frage gab es für die Familien von 80 Görlitzer Gymnasiasten am Wochenende keine Klarheit.

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Schule oder Kita zu: Eltern haben Probleme

Wie sollen Eltern arbeiten, wenn die Kinder wochenlang zuhause sind? Können sich Arbeitgeber und Beschäftigte pragmatisch einigen. Oder hilft ein Spitzentreffen?

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Polen hat die Grenze dicht gemacht

Seit Mitternacht werden kaum noch Ausländer ins Land gelassen. Viele Polen wollen schnell zurück in die Heimat, warten aber stundenlang im Auto.

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Hilbert sagt Dresdner Hoteliers Hilfe zu

Tausende Stornierungen führen inzwischen zu Liquiditätsproblemen, sagt der Tourismusverband und kündigt Kurzarbeit an. Wie die Stadt reagiert.

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Corona: Warum die Klassen-Chats glühten 

Ab Montag sind die Schulen im Landkreis Görlitz zwar noch nicht zu, aber die Schulpflicht ist ausgesetzt. Was bedeutet das nun?

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Wo bleibt die Hilfe für die Pflegeheime?

Heimbetreiber Thomas Lange aus Mittelherwigsdorf fühlt sich allein gelassen. Er hat jetzt erst einmal selbst einen Krisenplan entwickelt.

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Dresden untersagt weitere Veranstaltungen

Die Stadt unterzieht derzeit alle Aktionen mit mehr als 100 Teilnehmern einer Risikobewertung. Offenbar erhalten aber nicht alle rechtzeitig Bescheid.

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Entwarnung am Kreuzgymnasium

Ein Lehrer hatte Kontakt zu der Riesaer Schule, in der sich eine Schülerin infizierte.

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"Ich rechne mit einem Corona-Sprung"

Dresdens Gesundheitsbürgermeisterin rechnet mit deutlich mehr aufgedeckten Infektionen, wenn die Tests ausgeweitet werden. Wie die Kliniken vorbereitet sind.

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Gaststätten in Tschechien geschlossen

Sachsens Nachbar schottet sich ab. Neben geschlossenen Grenzen wurde für zehn Tage die Schließung von Einkaufszentren verfügt.

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Sachsens Landtag probt den Krisenmodus

In der Regel tritt es nur einmal im Jahr zusammen: das Notparlament. Bleibt das aber auch so in Coronavirus-Zeiten?

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Virus sorgt für Änderungen im Busverkehr

Fahrgäste müssen ab sofort hinten einsteigen. Tickets sollen möglichst im Vorverkauf erworben werden. Der Schultagsfahrplan gilt vorerst weiter.

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Schule zu – und nun?

Viele Eltern müssen jetzt auch in Sachsen ihre Kinder zu Hause betreuen. Nicht immer steht ihnen dann weiter Gehalt zu.

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Polizei nimmt 82-Jährigen in Zwangshaft

Sechs Beamte rückten an, um den Putzkauer zu überwältigen. Er ignoriert seit Jahren Auflagen von Behörden.

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Corona: Diese Regeln gelten für Zugfahrten

Die Deutsche Bahn fährt weiter, bietet aber Kulanzregeln für den Ticket-Umtausch an. Auch wird die Zugbindung teils aufgehoben.

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Klippenstein wegen Corona geschlossen

Im Rödertal werden die Auswirkungen der Epidemie immer deutlicher. Wie Radeberg damit umgeht.

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"Es sind Zeiten, die wir noch nicht erlebt haben"

Innerhalb weniger Stunden entstand die Corona-Ambulanz in Meißen. Michael Kretschmer hat sie sich angesehen - und weitere Einschränkungen angekündigt.

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Sachsen ordnet unterrichtsfreie Zeit an

Die Kinder sollen ab Montag zu Hause bleiben. In den Schulen wird es Betreuungsmöglichkeiten geben. Unterricht findet aber nicht statt.

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Dresdner gründet Corona-Hilfe

Es gibt schon ein Beispiel für gelungene, uneigennützige Hilfe in der Stadt: Eine neu gegründete Facebook-Gruppe.

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7 Tipps um sich gegen Viren zu stärken

Viele Tipps zur Stärkung des Immunsystems funktionieren nicht. Ärzte und Wissenschaftler aus Sachsen sagen, was wirklich gegen Viren wie Corona hilft.

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Lachen in Zeiten von Corona

Ist angesichts der weltweiten Krise Humor angebracht? Unbedingt. Denn Humor stärkt das Immunsystem des Geistes in Krisen.

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Was passiert bei einer Pandemie in Deutschland?

Noch ist unklar, wie die Coronavirus-Pandemie weiter verlaufen wird. Eine Risikoanalyse der Regierung von 2012 zeigt aber: Die Behörden waren gewarnt.

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Corona: „Seit Freitag ist mein Laden leer“

Nicht nur im Dresdner Tourismus, auch in der Gastronomie macht sich die Virus-Krise bemerkbar. Die Folgen sind ganz unterschiedlich.

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Weißwasser schließt Einrichtungen

Die Auswirkungen des Corona-Virus sind nun im Alltag der Stadt angekommen. Ab Freitag sind Schwimmhalle, Eisarena & Co. dicht.

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Wie Sachsens Kulturhäuser auf die Corona-Krise reagieren

Semperoper und Kulturpalast, Humorzone und Kinosäle: Wie die Veranstalter auf das Verbot von Großveranstaltungen in Sachsen reagieren.

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Wie Sachsen das Coronavirus in den Griff bekommen will

Das Coronavirus breitet sich im Freistaat weiter aus. Die Staatsregierung verkündet ihr Maßnahmenpaket zur Verlangsamung – mit Einschnitten im Alltag.

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Coronavirus behindert Arbeit des Terrorabwehrzentrums

Bei einem in Berlin stationierten BKA-Beamten ist das Virus festgestellt worden. Das Terrorismusmusabwehrzentrum sagt deshalb einige Sitzungen ab.

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Drei neue Corona-Infektionen in Dresden

Damit tragen jetzt fünf Menschen in der Stadt den Erreger. Wie das Virus das Leben in Dresden beeinflusst.

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Roland-Kaiser-Konzert in Riesa abgesagt

Laut dem Landratsamt findet die Veranstaltung nicht statt. Die Meißner Behörde nennt die Gründe.

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Erster Corona-Fall im Landkreis Görlitz

Ein Görlitzer hat sich mit dem neuartigen Virus angesteckt. Nun befindet er sich in Quarantäne.

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Corona-Patient kurzzeitig in Döbeln

Ein Fernfahrer aus Italien kam mit dem dringenden Verdacht ans Klinikum Döbeln. Die Ärzte überwiesen ihn nach Leipzig.

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Coronavirus: Das ist keine Hysterie

Vorsichtsmaßnahmen gegen die Verbreitung von Covid-19 sind vernünftig. Vieles davon geht noch nicht weit genug - ein Essay.

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Dürfen Ärzte Patienten aus Angst abweisen?

Der Präsident der Landesärztekammer, Erik Bodendieck, über Händeschütteln, Schutzmaßnahmen und das Berufsrisiko.

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Corona: "Radeberger" setzt Führungen aus

Jedes Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus' soll vermieden werden. Die Gesundheit von Mitarbeitern und Gästen habe oberste Priorität, so die Firma.

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Mittelsachsen freiwillig in Corona-Isolation

Veranstaltungen abgesagt, keine Dienstreisen, 400 Anrufe täglich im Gesundheitsamt - dabei gibt es im Kreis noch keinen nachgewiesenen Corona-Fall.

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So funktioniert die Dresdner Corona-Ambulanz

Die Sonderabteilung hat größere Kapazitäten, soll separieren und absichern. Für ganz Sachsen wird sie nicht genügen. Auch, weil viele ohne Anweisung kommen.

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So bereitet sich Zittau auf Corona vor

In der städtischen Verwaltung wird der Service möglicherweise eingeschränkt. Der OB ordnet Prävention an, rät aber auch zu Besonnenheit.

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Koalition versucht, bei Corona Entschlossenheit zu zeigen

Von Covid-19 bis zur Flüchtlingsfrage: Bei den großen Krisenthemen kann vor allem die SPD im Koalitionsausschuss viel durchsetzen.

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Ölpreise mit stärkstem Einbruch seit 1991

Zum Handelsstart hat der Ölpreis dramatisch nachgegeben. Grund dafür ist nicht nur die Sorge vor den Folgen der Coronavirus-Krise.

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Vier Corona-Fälle im Landkreis Bautzen

Am Sonnabend war das Virus bei einer Frau aus dem Raum Hoyerswerda nachgewiesen worden. Jetzt ist klar: Weitere Personen haben sich angesteckt.

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Corona-Lage im Landkreis stabil 

Bisher bleibt es bei einem Infizierten im Osterzgebirge. Doch es stehen noch Proben von Menschen mit Symptomen aus.

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Coronavirus: Apotheken ausgebremst

Seit Tagen sind Desinfektionsmittel ausverkauft. Um sie selbst herzustellen, fehlen jedoch inzwischen auch die notwendigen Zutaten.

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Coronavirus: Kommt jetzt Handy-Tracking ?

Außergewöhnliche Maßnahmen werden diskutiert, um tatsächlich Infizierte schnell zu finden: Es soll überlebenswichtige Zeit für die Behandlung gewonnen werden.

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Ist Sachsen gegen Corona gerüstet?

Das Virus hat nun auch den Freistaat erreicht. Das Gesundheitsministerium sieht sich vorbereitet. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Erste leere Regale - der Handel bleibt gelassen

Hamsterkäufe wegen Corona-Angst. Ökonomen warnen vor Herdenverhalten. „Das ist zum Teil sehr irrational.“

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Kitas und Schulen verschärfen Hygiene

Nach dem Corona-Fall im Landkreis: Einrichtungen stellen Desinfektionsspender auf. Lehrer behandeln das Thema im Unterricht.

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Covid-19: Welche Regeln gelten im Betrieb?

Die Verbreitung des Coronavirus betrifft auch die Arbeitswelt. Unternehmen ordnen Homeoffice an, Infizierte sind in Quarantäne. Was gilt arbeitsrechtlich?

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Wie Corona die Weltwirtschaft ansteckt

Die OECD befürchtet eine Halbierung des Wachstums der Weltwirtschaft und fordert Konjunkturprogramme. Die aber sind umstritten.

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Hamsterkäufe in Großenhain

Aus Angst vor Corona: Konserven, Nudeln, Toilettenpapier und selbst Kohlenanzünder sind seit Tagen Objekte der Begierde. In Riesa ist man abwartender.

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Dresden: Was tun bei Corona-Verdacht?

Das Dresdner Gesundheitsamt wird auch am Wochenende erreichbar sein, den Kontakt finden Sie im Artikel. Allerdings hat die Behörde eine Bitte.

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Coronavirus: Hilflosigkeit im Ernstfall

Alle sind vorbereitet auf das Virus, heißt es. Doch der Görlitzer Verdachtsfall zeigt, es muss auch Verantwortung übernommen werden, kommentiert Sebastian Beutler.

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So rüstet sich Radebergs Klinik für Coronakranke

Die Verantwortlichen stehen in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Auch dort wurden Vorkehrungen getroffen.

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Dieses Coronavirus ist tödlicher als Grippe

Was kommt da auf uns zu? Ein Gespräch mit dem Leipziger Virologen Uwe Liebert zu Risiken, Schutz und Vorsorge in Zeiten einer nicht fassbaren Bedrohung.

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Coronavirus: Gefangen in der Praxis

In Görlitz wird eine Arztpraxis abgeriegelt, Gesundheitsamt und Rettungsdienst agieren planlos. Kann man das Virus so besiegen?

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Coronavirus-Verdacht in Görlitzer Arztpraxis

Vier Patientinnen saßen mit dem Mediziner drei Stunden fest. Hilfe von außen gab's nicht. Die Behörden gaben sich ahnungslos. Jetzt gingen alle nach Hause.

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Corona: Dresdner Kliniken rüsten sich

Die Verantwortlichen müssen mit bestätigten Infektionen rechnen. Deshalb bereiten sich die Krankenhäuser vor. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Coronavirus-Verdacht in Zgorzelec

Aufregung in der Görlitzer Nachbarstadt: Im Krankenhaus soll ein Patient mit den Symptomen behandelt werden. Noch aber gibt es keine Bestätigung.

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Sachsens Wirtschaft bangt vor dem Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus zwingt Firmen zum Handeln. Die ökonomischen Folgen für den Freistaat sind nicht absehbar.

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Corona-Angst: Kann ich den Urlaub jetzt stornieren?

Eine SZ-Umfrage zeigt: Veranstalter reagieren unterschiedlich kulant auf die Ausbreitung des Coronavirus. Ein Rücktrittsrecht besteht nur in einem Fall.

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Coronavirus: Was darf der Staat?

Einzelne Nachweise für das neuartige Coronavirus gibt es auch in Deutschland. Wie sehr darf der Staat seine Bürger im Falle einer Epidemie einschränken?

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Coronavirus: Wie man sich schützen kann

Die Meldungen zum Coronavirus wecken auch in Deutschland Ängste. Was kann der Einzelne tun, um sich bestmöglich zu schützen?

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Eingesperrt im Traumhotel

Ein italienischer Urlauber und seine Frau sind auf Teneriffa positiv auf Covid-19 getestet worden. Jetzt steht sein Hotel mit rund 900 Gästen unter Quarantäne.

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Sieben Sachsen in freiwilliger Coronavirus-Isolation

Eine Chemnitzerin, ein Mann aus dem Erzgebirge, zwei Dresdner und drei Meißner dürfen ihre Wohnungen vorerst nicht verlassen. Bisher ist keiner erkrankt.

9 Uhr: Kanzleramt strebt rasche Stichproben mit Anti-Körper-Tests an

Die Bundesregierung will im Kampf gegen das Coronavirus sofort nach Vorliegen eines zuverlässigen Antikörpertests repräsentative Stichproben in der Bevölkerung machen lassen. Das kündigte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) an. Ziel sei ein Überblick, wie groß der Anteil der Menschen in der Bevölkerung ist, die Antikörper gegen das Virus haben. Einen Test auf Antikörper im Blut gebe es schon, er sei "aber noch nicht so genau, wie wir ihn brauchen", sagte Braun. Der derzeit vorliegende Test könne "den fatalen Fehler machen, dass er einem suggeriert, man sei schon immun und es stimmt am Ende gar nicht". Sobald dies behoben ist, solle "eine große Serie von Menschen, die glauben, sie hätten nie etwas mit Corona zu tun gehabt", freiwillig getestet werden.