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16 Personen im Landkreis Meißen in Quarantäne

Es gab keinen neuen Anstieg der Corona-Fälle. Kinder mit leichter Erkältung dürfen in die Schule, so das Gesundheitsministerium.

Grundschüler auf dem Weg zur Schule. Im Herbst kommen Erkältungskrankheiten und Eltern stehen wieder vor der Frage. Schicke ich mein Kind in die Schule oder nicht? In Corona-Zeiten ganz besonders eine Abwägungsfrage, sagt das Ministerium.
Grundschüler auf dem Weg zur Schule. Im Herbst kommen Erkältungskrankheiten und Eltern stehen wieder vor der Frage. Schicke ich mein Kind in die Schule oder nicht? In Corona-Zeiten ganz besonders eine Abwägungsfrage, sagt das Ministerium. © Matthias Weber

Meißen. Das Virus stoppt seinen Drang nach Ausbreitung noch mal. Übers Wochenende kam im Landkreis Meißen kein neuer Corona-Fall dazu, teilte das Landratsamt am Montag mit.  Somit gibt es insgesamt 290 positiv getestete Personen, von denen sich aktuell 16 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Hinzu kommen 36 Kontaktpersonen von positiven Fällen. Eine Person muss im Krankenhaus wegen Corona behandelt werden. 20 Personen sind insgesamt verstorben.

Der Inzidenzwert (Zahl der Neuerkankungen) wird ab heute vom Gesundheitsamt nicht mehr auf eine ganze Zahl gerundet, sondern zu besseren Vergleichbarkeit mit einer Dezimalstelle angegeben, so das Landratsamt. Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen liegt am Montag bei 4,0. Steigt dieser Wert auf 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, müssen die Behörden verschärfende Maßnahmen ergreifen, um das  Infektionsgeschehen einzudämmen.

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Die Prognose der Uni Osnabrück für einen weiteren Anstieg der Fälle im Landkreis Meißen auf Sicht von mehreren Wochen bleibt bei einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent.

Keine Neuerkrankungen vom Sonntag zum Montag. 
Keine Neuerkrankungen vom Sonntag zum Montag.  © Gesundheitsamt Meißen
Zwei Kurven, die nach oben wollen.
Zwei Kurven, die nach oben wollen. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul vorn.
Radebeul vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen
Die rote Linie ist noch fern.
Die rote Linie ist noch fern. © Gesundheitsamt Meißen

Zu Beginn der Erkältungssaison weisen das sächsische Gesundheits- sowie das Kultusministerium darauf hin, dass nicht jeder Schnupfen oder Husten mit einer Corona-Infektion zusammenhängt. Treten diese leichten Symptome auf, können die Kinder trotzdem die Schule oder die Kindertagesbetreuung besuchen.  Grundsätzlich wird es immer ein Abwägungsprozess zwischen Infektionsschutz und dem Recht der Kinder auf Teilhabe und Bildung sein, so das Gesundheitsministerium. 

Bei Auftreten mindestens eines dieser Krankheitsanzeichen entscheiden die Eltern, ob ihr Kind einen Arzt benötigt:  Fieber ab 38 Grad, Husten, Durchfall, Erbrechen, allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen) sowie Geruchs- oder Geschmacksstörungen. Falls eine Vorstellung beim Arzt für nicht notwendig erachtet wird, muss das Kind zwei Tage zur Beobachtung zu Hause bleiben. Detaillierte Informationen gibt es hier. 

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