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18 neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Der Inzidenzwert liegt weiter unter 100. Die meisten aktiven Infizierten gibt es in Radebeul, Nossen und Riesa.

© Arne Dedert/dpa/POOL (Symbolfoto)

Meißen. Den vierten Tag in Folge bleibt der entscheidende Wert für Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Bestimmungen im Landkreis Meißen inzwischen unter der 100er-Marke, zum Samstag hat er sich allerdings nicht verändert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Kreis Meißen beträgt 86,9 (Freitag: 84,4). Das teilte das Landratsamt am Samstag mit. Das Meißner Gesundheitsamt errechnete einen Wert von 94,7.

18 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind im Landkreis Meißen gegenüber dem Vortag hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 17.223 positiv getestete Personen. 477 von diesen Personen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. Es sind zudem gegenwärtig 389 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 40 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Neun von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Unverändert zum Vortag beläuft sich die Zahl der bislang Verstorbenen auf insgesamt 586 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 477 (Vortag: 500) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt in Radebeul (65), es folgen Nossen (52), Riesa (43), Coswig und Meißen (jeweils 42), Großenhain und Klipphausen (jeweils 30), Ebersbach (21) und Thiendorf (18). Die wenigsten Fälle hat die Gemeinde Hirschstein (2).

Die höchsten Inzidenzwerte hat die Stadt Nossen (237,8) vor Strehla (215) und Thiendorf (212,8). Coswig liegt bei 125,4, Radebeul bei 82,6, Großenhain bei 71,4, Riesa bei 57,1 und Meißen 77,8 (Stand 21. Mai). In Weinböhla gibt es nach wie vor keinen neuen Corona-Fall, die Inzidenz liegt weiterhin bei null.

PCR-Tests flächendeckend

Der Landkreis Meißen hat heute auf seiner Website unter Bekanntmachungen die Fünfzehnte Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) veröffentlicht. Sie tritt am 24. Mai 2021 in Kraft.

Die Allgemeinverfügung regelt die Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen. Sie enthält einige Neuerungen im Vergleich zur Vierzehnten Allgemeinverfügung, die mit Ablauf des 23. Mai 2021 außer Kraft tritt.

So sind Kontaktpersonen jetzt von der Absonderung ausgenommen, wenn es sich bei ihnen um geimpfte oder genesene Personen handelt. Den Nachweis über die Impfung erbringen die Kontaktpersonen unverzüglich. Im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung kann bei Personen, die nicht über eine vervielfältigbare Impfbescheinigung verfügen, auch die vorläufige Glaubhaftmachung (z. B. über Mitteilung der Impftermine, des Impfstoffs) erfolgen, der Nachweis ist dann nachzureichen.

Der Nachweis des positiven PCR-Testergebnisses liegt dem Gesundheitsamt in der Regel vor, so dass die Ausnahme von der Absonderung für Genesene ggf. auch telefonisch erfolgen kann. Die Ausnahme gilt nicht, wenn der Quellfall mit einer anderen besorgniserregenden Virusvariante als der Variante B 1.1.7 infiziert ist.

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Die im Rahmen der Coronavirus-Testverordnung des Bundes geschaffene Ausweitung von bestätigenden PCR-Tests ermöglicht sehr viel leichter und flächendeckender PCR-Tests. Daher wurden nun auch die PCR-Tests nach einem positiven Antigenschnelltest analog zur Regelung bei Verdachtspersonen verpflichtend aufgenommen. (SZ)

Hier gelangen Sie zu einer Liste aller Testzentren im Landkreis Meißen.

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