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21 Corona-Neuinfektionen im Kreis Meißen

Der Inzidenzwert ist leicht gesunken, auch ein Blick auf die Intensivbetten offenbart freie Kapazitäten. Doch längst nicht alle Betten können genutzt werden.

Aktuell gibt es im Landkreis Meißen noch 25 freie Intensivbetten.
Aktuell gibt es im Landkreis Meißen noch 25 freie Intensivbetten. © Jonas Güttler/dpa (Symbolfoto)

Den zweiten Tag in Folge verzeichnet der Landkreis Meißen 21 Neuinfektionen. Der Inzidenzwert sinkt trotzdem leicht und liegt bei 40,7. Gestern waren es noch über 43 Personen pro 100.000 Einwohner, die in den letzten sieben Tagen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden. Damit verläuft die Kurve in Meißen wieder deutlich flacher als im Rest des Freistaats, wo der Inzidenzwert auf 67,1 hochgeschossen ist. Insgesamt wurden im ganzen Landkreis 540 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet - davon befinden sich aktuell 157 Menschen in Quarantäne, dazu kommen 306 Kontaktpersonen, denen auch eine Quarantäne angeordnet wurde.

Die Anzahl der positiv Getesteten im Landkreis Meißen schnellt nach oben.
Die Anzahl der positiv Getesteten im Landkreis Meißen schnellt nach oben. © Gesundheitsamt Meißen
Die Kurven steigen wieder.
Die Kurven steigen wieder. © Gesundheitsamt Meißen
Am schnellsten entwickelt sich das Infektionsgeschehen in Radebeul.
Am schnellsten entwickelt sich das Infektionsgeschehen in Radebeul. © Gesundheitsamt Meißen
Am häufigsten infizieren sich Menschen mittleren Alters.
Am häufigsten infizieren sich Menschen mittleren Alters. © Gesundheitsamt Meißen
Der Inzidenzwert tendiert nach oben..
Der Inzidenzwert tendiert nach oben.. © Gesundheitsamt Meißen

Aktuell sind 20 Patienten aufgrund eines schweren Verlaufs im Krankenhaus, fünf davon befinden sich auf der Intensivstation. Damit bleiben laut dem DIVI-Intensivregister im ganzen Landkreis noch 25 freie Betten - ständig kommen neue dazu. Die Intensivstationen sind damit noch nicht einmal zu 20 Prozent ausgelastet.

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Doch Vorsicht: Der Intensivmediziner Stefan Kluge warnt vor dieser Rechnung. Um wirklich alle Betten belegen zu können, fehle es an Pflegekräften, erklärt Kluge im wöchentlichen Corona-Podcast des NDR. Wenn die Zahlen weiter steigen, müssten Pflegekräfte aus dem Operationsbereich von Normalstationen auf die Intensivstationen geholt werden.

Ein weiterer Grund, warum vor allem Covid-Patienten die Intensivstationen "verstopfen" sei der langwierige Behandlungsverlauf. Im Vergleich zu Grippe-Patienten, die beatmet werden müssen, bleiben Corona-Infizierte im Schnitt eine Woche länger auf der Intensivstation. Rund 30 Prozent würden die Intensivstation gar nicht mehr verlassen. Insgesamt sind im Landkreis Meißen bereits 23 Menschen gestorben.

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