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Dresden: Vom Ruhestand vor die Klasse?

An Dresdens Schulen fehlen ohnehin Lehrer, Corona und Quarantäne verschärfen das Problem. Welche Lösungen es für den Lehrermangel gibt.

Von Nora Domschke & Julia Vollmer
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Die Corona-Situation verschärft die angespannte Personallage an Dresdens Schulen noch. Eine Lösung ist es, Lehrkräfte aus dem Ruhestand zu holen.
Die Corona-Situation verschärft die angespannte Personallage an Dresdens Schulen noch. Eine Lösung ist es, Lehrkräfte aus dem Ruhestand zu holen. © Armin Weigel/dpa

Dresden. Das Personalproblem an Dresdner Schulen ist nicht neu und der Freistaat begegnet dem bereits mit neu eingestellten Lehrern. Auch im aktuellen Schuljahr konnten viele freie Stellen besetzt werden. Doch angesichts der Corona-Krise reicht das nicht aus. Vor allem die strengen Quarantäne-Regelungen wirbeln derzeit die Stundenpläne der Dresdner Schüler durcheinander, viele Kinder und Lehrer - an diesem Freitag sind es 1.600 - müssen daheim bleiben.

Dass Corona die Situation an den Schulen mit dem sofortigen Beschäftigungsverbot für Schwangere weiter verschärft, bestätigt das Kultusministerium auf SZ-Anfrage. Obwohl längst nicht jede werdende Mutter den Lehrerjob gleich aufgeben wollte. "Da sich tatsächlich einige schwangere Lehrerinnen ans Landesamt für Schule und Bildung gewandt hatten, um trotz Beschäftigungsverbot unterrichten zu dürfen, haben wir die Frage auch mit den Betriebsärzten erörtert", so Sprecher Dirk Reelfs.

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