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Weite Wege für Corona-Patienten im Kreis Bautzen

Die stationäre Aufnahme von Covid-19-Infizierten im Landkreis Bautzen wird immer schwieriger. Das wirkt sich auch auf die Arbeit der Rettungsdienste aus.

Von David Berndt
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Immer öfter müssen Corona-Patienten aus dem Landkreis Bautzen in Klinken in anderen Kreisen gebracht werden, weil die Betten belegt sind.
Immer öfter müssen Corona-Patienten aus dem Landkreis Bautzen in Klinken in anderen Kreisen gebracht werden, weil die Betten belegt sind. © Symbolfoto: dpa

Bautzen. Für Karl Lehmann war es das erste, aber wahrscheinlich nicht das letzte Mal. Der Notfallsanitäter aus dem Landkreis Bautzen hat in der Nacht zum vergangenen Sonnabend eine Patientin aus einem Ort zwischen Radeberg und Bischofswerda mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung über eine Stunde transportieren müssen.

So lang hat die Fahrt gedauert, um das Krankenhaus zu erreichen, das ihm von der zentralen Krankenhausleitstelle Corona für Dresden und Ostsachsen zugewiesen wurde. „Die Corona-Leitstelle hatte mitgeteilt, dass im näheren Umfeld keine Betten frei waren und uns eine Klinik im Landkreis Meißen zugewiesen.“ In der Regel dauere die Fahrt zum nächsten Krankenhaus 15 bis 20 Minuten.

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