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Freital

Besuchsverbot in Weißeritztal-Kliniken

Im Krankenhaus sind Patientenbesuche nur noch mit Anmeldung erlaubt. Die Notaufnahme bleibt aber weiterhin geöffnet.

Das Freitaler Krankenhaus ist für Besucher nur noch in bestimmten Fällen geöffnet.
Das Freitaler Krankenhaus ist für Besucher nur noch in bestimmten Fällen geöffnet. © Andreas Weihs

Die Helios-Kliniken in Dippoldiswalde und Freital schränken den Krankenhausbesuch stark ein. Ab Freitag, den 23. Oktober sind nur noch Besuche in dringlichen Einzelfällen erlaubt. Laut Pressesprecherin Heike Klameth sollen dadurch Patienten sowie Mitarbeiter vorsorglich vor dem Coronavirus geschützt werden. 

Hintergrund ist die Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 nachgewiesenen Corona-Virus-Infektionen auf 100.000 Einwohner im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge innerhalb der letzten sieben Tage. Besteht allerdings ein Notfall, sollten sich Erkrankte sofort in die Notaufnahme begeben. Die Angst vor einem Besuch in der Notaufnahme oder vor einem Klinikaufenthalt könnte sonst fatale Folgen haben.

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Patientenbesuch werden ab Freitag nur noch mit triftigem Grund genehmigt. Darunter zählen Eltern stationär betreuter Kinder oder werdende Väter bei der Entbindung. Die Sterbebegleitung für nahe Angehörige soll ebenfalls weiterhin ermöglicht werden. 

Mit dieser Regelung möchte die Klinikleitung besonders Krankenhauspatienten mit einem geschwächten Immunsystem oder Personen mit Vorerkrankungen sowie ältere Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. 

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Wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz dürfen Patienten ab sofort niemanden mehr empfangen - zu ihrem eigenen Schutz und dem der Mitarbeiter.

Damit die Patienten trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können, stehen ihnen Telefone sowie kostenfreies WLAN zur Verfügung. "Wie lange das Besuchsverbot gelten wird, hängt von den weiteren Entwicklungen im Landkreis ab", sagt Dirk Köcher, Klinikgeschäftsführer der Helios Weißeritztal-Kliniken. 

Das Krankenhaus Pirna hatte diesen Schritt bereits am Mittwoch umgesetzt. (SZ)

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