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Besuchsverbot in den Elblandkliniken

Die steigenden Corona-Zahlen sorgen für drastische Beschränkungen für Angehörige.

Im Riesaer Elblandklinikum herrscht jetzt wieder ein Besuchsverbot.
Im Riesaer Elblandklinikum herrscht jetzt wieder ein Besuchsverbot. © Sebastian Schultz

Riesa/Meißen/Radebeul.  Aufregung unter Angehörigen: Die Elblandkliniken haben jetzt wieder ein Besuchsverbot verhängt. Das gilt an sämtlichen Standorten, bestätigt Sprecherin Sylvia Dirscherl auf Anfrage von sächsische.de. Damit wolle man Patienten und Mitarbeiter schützen.

Den Besuchsstopp vor dem Hintergrund der Corona-Situation habe das kreis-eigene Unternehmen gemeinsam mit dem Landkreis entschieden. In den sozialen Netzwerken war spekuliert worden, dass die komplette Riesaer Kinderstation nach einem positiven Test auf Covid 19 gesperrt sei. "Das stimmt nicht. Das Krankenhaus behandelt ganz normal weiter, ohne Einschränkungen und in allen Abteilungen", sagt Sylvia Dirscherl.

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Einen positiven Covid-19-Test konnte sie am Montagnachmittag nicht bestätigen. Sollte es solche Fälle geben, würden die betreffenden Personen behandelt - der Krankenhausbetrieb laufe aber weiter.

Das Besuchsverbot gilt für sämtliche Patienten - mit genau geregelten Ausnahmefällen: Werdende Väter dürfen bei der Geburt des Kindes dabei sein und Mutter und Kind bei der Entlassung auf Station abholen. Eltern dürfen Kinder auf der Kinderstation besuchen. Und Sterbenskranke/Palliativpatienten dürfen einen Besucher haben - so dass jemand einen letzten Abschied nehmen kann.

Laut Elblandkliniken zeigen Patienten und Angehörige "überwiegend" Verständnis für die neuen Maßnahmen, die so ähnlich schon am Anfang der Corona-Pandemie gegolten hatten. "Das Personal ist sehr professionell im Krankenhaus", lobt ein Facebook-Nutzer die Mitarbeiter in Riesa. Eine Nutzerin, die nach eigenen Angaben im Mai im Krankenhaus entbunden hat, bezeichnet die Situation zwar als "sch..." - die Muttis hätten die Besuchseinschränkungen aber alle überlebt.

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Derzeit ist nicht absehbar, wann wieder Besucher in den Elblandkliniken erlaubt sind. "Dazu müssen wir das weitere Infektionsgeschehen beobachten", sagt Sprecherin Sylvia Dirscherl.

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