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Pirna

Pirna: Blut spenden auch im Lockdown möglich

Termine sind von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Jede Spende wird untersucht - allerdings nicht auf ein bestimmtes Virus.

An einem gewöhnlichen Wochentag werden allein in Sachsen 650 Blutspenden benötigt.
An einem gewöhnlichen Wochentag werden allein in Sachsen 650 Blutspenden benötigt. © DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Nationaler Ausnahmezustand und Stillstand in allen Bereichen. Was laut DRK-Blutspendedienst Nord-Ost allerdings in keinem Fall still stehen darf, ist die kontinuierliche Versorgung mit Blut. Von den Ausgangsbeschränkungen sei der Besuch von Blutspendeterminen ausgeschlossen, so das DRK.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Keine Virusübertragung über Blut

Das als systemrelevant geltende Blutspendewesen sieht sich allein in Sachsen an einem gewöhnlichen Werktag mit einem Bedarf von 650 Blutspenden konfrontiert. Das Ziel ist es, für die Vielzahl schwerkranker Patienten - so vor allem jene im Bereich der Onkologie - in den Kliniken der Region aufrecht zu erhalten. Dazu werden Menschen im Alter von 18 bis 73 Jahren, die symptomfrei und ohne Erkrankungen sind, zu einer Blutspende gebeten. Vor jeder Spende wird eine Kurzanamese durchgeführt.

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Viele Bestandteile in Blut sind nur wenige Tage haltbar, weswegen auch über die Jahreswende die Spendenbereitschaft nicht zum Erliegen kommen darf. Die Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden entsprechend der Situation zum Schutz der Spender und des Personals stets gewährleistet. Um die Spenden zu koordinieren, bittet der DRK-Blutspendedienst um eine vorherige Online-Anmeldung.

Wichtig zu wissen ist, dass Blutspenden nicht auf das Coronavirus untersucht werden. Gemäß Mitteilung des RKI ist eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Blut derzeit nicht anzunehmen, weil das Virus bei symptomlosen Personen im Blut nicht nachweisbar ist. Der Hauptübertragungsweg des SARS-CoV-2 ist die Tröpfcheninfektion. Eine Testung der Spenden wird daher aktuell nicht praktiziert. (SZ)

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