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Böllerverbot: Haben sich die Löbauer dran gehalten?

Die Stadt hatte zu Silvester Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen komplett untersagt.

Symbolfoto
Symbolfoto © Tobias Kleinschmidt/dpa

Während im ganzen Land die Menschen dazu angehalten gewesen sind, aufs Böllern zu verzichten, ist Löbau zum Jahreswechsel noch einen Schritt weiter gegangen und hat ein Verbot erlassen. Auf öffentlichen Straßen und Plätzen durfte kein Feuerwerk abgeschossen werden. Doch haben sich die Löbauer dran gehalten?

Offenbar. Zumindest sind der Stadt keine Verstöße bekannt geworden oder an die Polizei weitergemeldet worden. Darüber informiert die Stadtverwaltung jetzt auf Nachfrage.

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Das Verbot sollte dazu dienen, dass Rettungsdienste und Krankenhäuser nicht noch mehr belastet werden, als sie es mit der Betreuung der vielen Corona-Patienten ohnehin schon sind. Jedes Jahr würden zahlreiche Menschen in Krankenhäuser eingeliefert, die durch Pyrotechnik verletzt worden seien, hieß es in der Verfügung. Ein Verbot solle die Gefahr von feuerwerksbedingten Bränden verringern, Rettungskräfte entlasten sowie Kapazitäten in Krankenhäusern für Corona-Patienten freihalten. Kameraden der Feuerwehr seien bereits an Covid-19 erkrankt, weitere Fälle nicht ausgeschlossen - eine Gefahr für die Einsatzbereitschaft.

Probleme mit Pyrotechnik gab es dennoch - wenn auch auf privatem Grund. Wie die Polizei in der Bilanz der Silvesternacht meldet, hatten auf der Altlöbauer Straße Böller das Dach einer Garage beschädigt und Dämmmaterial entzündet. Auch wurden an einem Taubenverschlag fünf Scheiben durch Feuerwerkskörper zerstört.

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