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Deutschland & Welt

Busfahrer nach Masken-Streit angegriffen

Weil einige Männer keinen Mundschutz tragen wollen, wirft sie ein Busfahrer aus dem Fahrzeug. Das endete mit Verletzungen und einem beschädigten Bus.

Wegen der Debatte um Mundschutz ist in Bayern ein Busfahrer verletzt worden.
Wegen der Debatte um Mundschutz ist in Bayern ein Busfahrer verletzt worden. © Frank Molter/dpa (Symbolbild)

Spiegelau. Im Zuge eines Streits um Corona-Masken haben mehrere Männer einen Busfahrer im niederbayerischen Spiegelau angegriffen. Der Busfahrer hatte die Männer zuvor aufgefordert, wegen des Coronavirus einen Mund-Nasen-Schutz im Bus zu tragen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Da sich einige der Männer weigerten, warf der Fahrer die Gruppe aus dem Bus.

Daraufhin kam es zu einem Handgemenge: Zwei bis drei Männer griffen nach Polizeiangaben den Busfahrer an und versuchten, ihn aus dem Fenster der Fahrertüre nach draußen zu ziehen. Dieser Versuch scheiterte jedoch - die Männer flüchteten.

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Der Fahrer erlitt bei dem Vorfall vom Samstag leichte Verletzungen, der Bus wurde beschädigt. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. (dpa)

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