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Corona: 100 neue Fälle in Mittelsachsen

Neben der Döbelner Kita ist eine weitere Kindereinrichtung betroffen. Im Altkreis bleiben die Fallzahlen weiter gering.

Vor allem im Bereich Freiberg ist die Zahl der Nachweise stark gestiegen.
Vor allem im Bereich Freiberg ist die Zahl der Nachweise stark gestiegen. © Symbolfoto: dpa

Mittelsachsen. Die Corona-Nachweise im Landkreis haben am Donnerstag erneut einen Spitzenwert überschritten. Wie Kreissprecher André Kaiser am Nachmittag informierte, sind beim Gesundheitsamt 100 neue positive Testergebnisse eingegangen. Damit steigt die Gesamtzahl der Nachweise auf 966 an. 

Fälle gab es dabei auch in zwei weiteren Kindereinrichtungen. Neben der Kita "Kleeblatt" in Döbeln ist auch die Kita "Spielhaus Groß und Klein" in Flöha betroffen. Ob und wie viele Kinder beziehungsweise Erzieher in den jeweiligen Einrichtungen infiziert sind, dazu hält sich das Landratsamt bedeckt. Die Stadtverwaltung Döbeln gab indes bereits gegen Mittag bekannt, dass in der städtischen Kita zwei Fälle vorliegen. 

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Die Zahl der Infizierten im Altkreis ist am Donnerstag um sieben auf 149 gestiegen. Besonders gravierend war der Anstieg erneut in Freiberg (507). Dort gab es 53 neue Nachweise, im Raum Mittweida 39 (270). "Ein Fall wird von einem anderen Gesundheitsamt übernommen, wird aber derzeit noch in der Statistik des Landkreises geführt", erklärte Kaiser eine Abweichung in der Statistik, die nur 99 Fälle aufweist. 

Nach Angaben des Kreissprechers befinden sich derzeit 22 Mittelsachsen aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus in stationärer Behandlung, zwei davon werden beatmet. Die Zahl der Personen in Quarantäne ist auf 1.351 gestiegen. 

Allgemeinverfügung des Landkreises gilt weiterhin

Kaiser weist zudem darauf hin, dass die aktuelle Allgemeinverfügung, die der Landkreis am Mittwoch erlassen hat, nach wie vor gilt. Erst am Montag werden die neuen Bestimmungen, über die sich Bund und Länder abgestimmt haben, greifen. 

Abgesagt werden musste vom Landkreis die Veranstaltung "Ländliches Bauen", die am 7. November in Halsbrücke stattfinden sollte. "Sie ist auf nächstes Jahr verschoben worden", so Kaiser weiter. Als Alternative hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises ein virtuelles Messeangebot vorbereitet. Noch bis Ende des Jahres kann dieses unter www.nestbau-mittelsachsen.de genutzt werden. 

Auf der Internetseite wird es am 7. November zwischen 10 und 14 Uhr zudem einen Chat geben. Interessierte sich dann eingeladen, ihre Fragen rund ums Thema Sanieren und Bauen zu stellen. 

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