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Corona: Sechs Fälle von Omikron in Mittelsachsen

Im Landkreis gibt es wieder mehr Neuinfektionen. Darunter sind auch Omikron-Fälle. Für betroffene Personen gelten spezielle Quarantäne-Regeln.

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Im Landkreis Mittelsachsen sind bisher sechs Fälle von Omikron aufgetreten.
Im Landkreis Mittelsachsen sind bisher sechs Fälle von Omikron aufgetreten. © Symbolfoto: P. Gonchar/SOPA via ZUMA/dpa

Mittelsachsen. Einen positiven PCR-Test haben in Mittelsachsen am Mittwoch 169 Personen erhalten. Insgesamt gab es seit Beginn der Erfassung der Corona-Neuinfektionen im März 2020 somit 56.758 Corona-Fälle im Landkreis.

In diesem steigt auch der Anteil der Omikron-Nachweise. „Bisher gab es sechs bestätigte Fälle“, teilt die Pressestelle des Landratsamtes mit. Für die betroffenen Personen gelten spezielle Quarantäne-Regeln: Die positiv getestete Person, die nicht geimpft oder genesen ist, muss 14 Tage in Quarantäne. Eine Freitestung ist nicht möglich.

Wer mindestens zweimal geimpft ist oder als genesen gilt, muss sich ebenfalls 14 Tage absondern, kann sich bei einem asymptomatischen Verlauf aber freitesten. Für Kontaktpersonen gibt es weniger Ausnahmen von der Quarantäne. „Das Gesundheitsamt kontaktiert die Indexfälle mit Omikron-Befund telefonisch“, so die Pressestelle.

Wieder acht Todesfälle

Nach zwei Tagen ohne Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung meldet das Gesundheitsamt des Landratsamtes Mittelsachsen am Mittwoch erneut acht Verstorbene, seit Jahresanfang sind es 58. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 926.

In den Kliniken des Landkreises werden 45 Corona-Patienten behandelt. Das ist einer weniger als am Dienstag. Eine Beatmung benötigen 15 Patienten und damit zwei weniger. Im Landkreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 180,4, am Dienstag lag dieser Wert noch bei 266,7.