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Corona: 7-Tage-Inzidenz im Kreis Görlitz sinkt weiter

Trotz der positiven Entwicklung ist die Region an der Neiße aber weiterhin ein Hochrisikogebiet. Das zeigt sich vor allem in den Krankenhäusern.

Die Belastung auf den Intensivstationen bleibt hoch.
Die Belastung auf den Intensivstationen bleibt hoch. © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Der Trend bleibt intakt: Seit zehn Tagen sinken im Landkreis Görlitz die Neuinfektionen, sodass die wichtige 7-Tage-Inzidenz so niedrig ist wie zuletzt am 2. November.

Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes in Görlitz gab es Donnerstagmittag 213 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Donnerstag vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 310. In der Statistik des Robert-Koch-Instituts liegt der Landkreis Görlitz bereits seit Mittwochfrüh unter der Marke von 200.

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Binnen 24 Stunden meldeten die Labore und Praxen dem Gesundheitsamt 98 neue Infektionen, darunter zwei Kinder. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 134.

Weil 261 Personen ihre Corona-Infektion überstanden haben, sind jetzt genau noch 1.000 Einwohner im Kreis Görlitz infiziert - so wenige wie seit Anfang November nicht mehr.

Belastung der Intensivstationen bleibt hoch

In den Kliniken ist diese Entwicklung noch nicht vollständig angekommen. So müssen derzeit 183 Menschen stationär in den Krankenhäusern des Landkreises Görlitz behandelt werden, 26 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. 14 von ihnen müssen beatmet werden. Besonders auf den Intensivstationen in Weißwasser, Zittau und Ebersbach-Neugersdorf ist die Lage laut den Angaben des zentralen Intensivregisters Divi angespannt.

Acht weitere Todesfälle

Zudem sind weitere acht Personen zwischen dem 6. und 10. Januar gestorben. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 62 und 98 Jahren, sie stammen aus Großschönau und Zittau (je zwei) sowie Oderwitz, Kottmar, Mittelherwigsdorf und Herrnhut (je einer).

Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 694. In dieser Statistik werden sowohl Menschen gezählt, die unmittelbar an der Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben sind als auch Menschen mit Vorerkrankungen, die mit dem Virus infiziert waren und bei denen sich die genaue Todesursache nicht abschließend nachweisen lässt.

Ein Drittel aller Schüler ließ sich testen

Der Landkreis hat jetzt auch noch mal genaue Zahlen zu den Schüler-Schnelltests am Montag veröffentlicht, die die Angaben der Bildungsagentur vom Dienstag bestätigen. Von insgesamt 3.055 Schülerinnen und Schülern haben 989 das Angebot für einen freiwilligen Schnelltest genutzt. Das ist eine Beteiligung von 32 Prozent und liegt im Sachsen-Durchschnitt. Sechs der Schüler wurden positiv getestet. Die Ergebnisse PCR-Tests stehen noch aus.

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