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Kreis Meißen: Inzidenz geht um fast zehn Prozent zurück

Die höchste Inzidenz unter den Gemeinden im Landkreis hat Niederau. Auf der Corona-Intensivstation liegen noch 24 Patienten.

Von Ulf Mallek
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Immer mehr Schüler lassen sich gegen Corona impfen. Aber auch regelmäßige Tests in Schulen und KItas helfen, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Inzidenz im Landkreis Meißen fällt am Montag weiter.
Immer mehr Schüler lassen sich gegen Corona impfen. Aber auch regelmäßige Tests in Schulen und KItas helfen, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Inzidenz im Landkreis Meißen fällt am Montag weiter. © Philipp von Ditfurth/dpa

Meißen. Omikron ist wohl noch fern. Es geht kräftig bergab mit den Inzidenzen. Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen von 347,8 (Vortag: 380,7). Gegenüber dem Vortag sind 27 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es damit seit Beginn der Pandemie 45.969 positiv getestete Fälle, von denen sich gegenwärtig 1.840 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 131 Einwohner stationär aufgenommen. Davon werden 25 auf der Intensivstation behandelt. Während von den 131 hospitalisierten Personen 19 geimpft und 112 ungeimpft sind, sind bei den ITS-erfassten Personen vier geimpft und 21 ungeimpft. Mit einer weiteren verstorbenen Person erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 868.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten aktiven Infektionen meldet das Gesundheitsamt jetzt für Radebeul (284), das Meißen (259) verdrängt. Danach folgen Riesa (197), Coswig (150), Weinböhla (117), Nossen (85) und Klipphausen (79). Die wenigsten Infektionen gab es in Priestewitz (7), Hirschstein (12) und Strehla (25).

Die höchste Inzidenz unter den Gemeinden im Landkreis hat Niederau (958) vor Käbschütztal (871,1) und Meißen (597). (Stand 7. Januar 2022).

Testen in Kitas sehr nützlich

Regelmäßige Tests in Kitas werden gut angenommen und ermöglichen einen sicheren Betrieb. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Uni Würzburg. Lassen sich mindestens die Hälfte der Kinder und des Betreuungspersonals zweimal wöchentlich testen, ist die Gefahr einer Infektionsübertragung so gering, dass eine kontinuierliche Kita-Betreuung möglich ist. Dabei sollte der erste Test am Wochenbeginn erfolgen. Dies zeigt eine bioinformatische Modellierung der Virusausbreitung basierend auf den Studiendaten.

Regelmäßiges Testen wirkte sich positiv auf das Sicherheitsempfinden der Eltern und des Betreuungspersonals aus und minderte die empfundene psychische Belastung durch die Covid-19-Pandemie, heißt es weiter in der Studie. Allerdings berücksichtigt das mathematische Modell nur die Infektiosität der bisher in Deutschland verbreiteten Virusvarianten. Sollten sich Virusvarianten durchsetzen, die deutlich ansteckender sind, wie beispielsweise Omikron, sollte das Modell den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Auf Basis der Daten hat das Studienteam einen Handlungsleitfaden für Kitas entwickelt, der über die Homepage der Studie frei verfügbar ist.