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Erst 22 Omikron-Fälle im Landkreis Meißen

Von den über 26.000 Schnelltests in den vergangenen sieben Tagen waren 0,7 Prozent positiv. Die höchste Inzidenz im Kreis Meißen hat Käbschütztal.

Von Ulf Mallek
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Impfpunkt in den Neumarktarkaden in Meißen: Es geht auch ohne Termin. Die kommunalen Impfstellen im Landkreis Meißen verimpfen den Moderna-Impfstoff.
Impfpunkt in den Neumarktarkaden in Meißen: Es geht auch ohne Termin. Die kommunalen Impfstellen im Landkreis Meißen verimpfen den Moderna-Impfstoff. © Claudia Hübschmann

Meißen. Trotz der bundesweiten Corona-Rekordstände sinkt die Inzidenz im Landkreis Meißen beständig weiter. Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen von 267,5 (Vortag: 304,9). Gegenüber Mittwoch sind 115 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 46.311 positiv getestete Fälle, wobei gegenüber dem Vortag sechs Fälle korrigiert wurden. 1.600 positiv getestete Personen befinden sich aktuell in behördlich angeordneter Quarantäne. 62 Prozent der Infektionen sind in den Altersgruppen der 15- bis 34-Jährigen sowie der 35- bis 59-Jährigen. Bislang wurde im Landkreis Meißen in 22 Fällen die Omikron-Variante nachgewiesen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 107 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, davon werden 20 Patienten auf der Intensivstation behandelt. Von den 107 hospitalisierten Personen sind zwölf geimpft und 95 ungeimpft, bei den ITS-erfassten Personen sind zwei geimpft und 18 ungeimpft. Mit drei weiteren Verstorbenen erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle auf 877.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten aktiven Infektionen meldet das Gesundheitsamt für Radebeul (269) und Meißen (253). Danach folgen Riesa (174), Coswig (129), Weinböhla (96), Nossen (66) und Moritzburg (59). Die wenigsten Infektionen gab es in Priestewitz (6), Thiendorf (6) und Hirschstein (9).

Die höchste Inzidenz unter den Gemeinden im Landkreis hat Käbschütztal (726,3) vor Weinböhla (519,3) und Gröditz (436,1). Die größeren Städte: Radebeul (418,4), Meißen (415,7), Riesa (306,9), Coswig (268,1) und Großenhain (171,8). (Stand 12. Januar 2022).

Boostern ganz vorn

In den kommunalen Impfpunkten ist laut Landratsamt nach wie vor nur der Impfstoff von Moderna vorhanden. Seit Inbetriebnahme der kommunalen Impfstellen Mitte Dezember wurden insgesamt 7.291 Impfungen verabreicht, darunter 622 Erst-, 829 Zweit- sowie 5.840 Booster-Impfungen.

Die in Sporteinrichtungen untergebrachten Impfstellen in Coswig (Olympia) und Radebeul (Krokofit) werden auch nach der Öffnung der Sportanlagen in den kommenden Tagen weiterhin ihren Betrieb fortführen. Terminbuchungen können über das Serviceportal vorgenommen werden. Gegenwärtig ist aber auch jederzeit eine Impfung ohne Termin möglich.

Zudem sind im Landkreis Meißen momentan 71 Testzentren in Betrieb. Von den 26.323 in den vergangenen sieben Tagen durchgeführten Schnelltests waren 175 positiv. Dies entspricht einer Quote von 0,7 Prozent.

Die sächsische Staatsregierung hat gestern eine erneute Änderung der Corona-Notfall-Verordnung beschlossen. Sie tritt am 14. Januar in Kraft und ist bis zum 6. Februar gültig. Die geänderte Corona-Notfall-Verordnung ist auf der Website des Freistaates Sachsen unter Amtliche Bekanntmachungen zu finden.