merken
PLUS Meißen

Corona: 14 Todesfälle im Landkreis Meißen

Die meisten Corona-Fälle gibt es weiter in Riesa. Eine Abriegelung von Dörfern, auch im Landkreis Meißen, ist eine Option, steht aber nicht auf der Tagesordnung.

Die Elblandkliniken Meißen: Hier werden rund 150 Covid-Patineten stationär behandelt. Das Krankenhaus kommt fast jeden Tag an seine Kapazitätsgrenze. Die Corona-Lage im Landkreis Meißen ist weiter ernst.
Die Elblandkliniken Meißen: Hier werden rund 150 Covid-Patineten stationär behandelt. Das Krankenhaus kommt fast jeden Tag an seine Kapazitätsgrenze. Die Corona-Lage im Landkreis Meißen ist weiter ernst. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die Corona-Zahlen steigen und steigen. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen am Donnerstag 178 neu infizierte Personen hinzugekommen. Damit sind bislang 5.879 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Davon befinden sich aktuell 1.725 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Der Tageszuwachs am Mittwoch betrug 219 neu infizierte Personen. Am Dienstag gab es einen neuen Rekordwert von 242, am Montag von 151, am Sonntag von 153, am Samstag 198 und am Freitag 229. Das war der bisherige Tagesrekord.

Gegenwärtig sind 1.442 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 522,5 (Vortag: 509,3). Das Gesundheitsamt Meißen berechnete eine Inzidenz von 567,2.

Augusto
Leben und Genuss
Leben und Genuss

Für Genießer genau das Richtige! Leckere Ideen, Lebensart, Tradition und Trends gibt es in der Themenwelt Augusto.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 165 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 14 von ihnen liegen auf der Intensivstation. 213 Personen sind insgesamt verstorben. Dies sind 14 weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag.

Die meisten der aktuell 1.725 aktiven Infizierten wohnen in Riesa (336), Radebeul (219), Meißen (147) und Coswig (125). Es folgen Großenhain (120), Käbschütztal (97), Klipphausen (74), Radeburg (59), Ebersbach (57) und Weinböhla (52).

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Ob es wegen des pandemischen Geschehens auch zu Abriegelungen von Dörfern im Landkreis Meißen mit seinem sehr hohen Inzidenzwert kommen könne, wird angefragt. Ministerpräsident Michael Kretschmer hat dazu am Donnerstag Stellung bezogen: "Gemeinden abriegeln klingt extrem hart und wäre extrem hart. Der Arbeitskrisenstab hat am gestrigen Tag eine Analyse der Gemeinden erstellt, die die höchste Inzidenz aufweisen." Diese Gemeinden würden jetzt weiter untersucht, um Schlüsse auf das Infektionsgeschehen in ganz Sachsen zu ziehen. Es seien keine ausgangsbeschränkenden Maßnahmen beschlossen worden, so der Ministerpräsident.

Eine solche Entscheidung stehe auch aktuell nicht an. Es geht um eine Analyse der Gründe für die aktuelle Situation und in welchem Umfang die beschlossenen Maßnahmen zu einer Reduzierung der Inzidenz in diesen Gemeinden führt, hieß es weiter.

Weiterführende Artikel

Corona: RKI meldet über 7.000 Neuinfektionen

Corona: RKI meldet über 7.000 Neuinfektionen

Fallzahlen leicht rückläufig, vorerst keine neuen Impftermine in Sachsen, Schulen im Freistaat öffnen für Abschlussklassen- unser Newsblog.

Die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung ist auf der Website www.coronavirus.sachsen.de zu finden.

Mehr lokale Nachrichten aus Meißen lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Radebeul lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Riesa lesen Sie hier.

Mehr lokale Nachrichten aus Großenhain lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Meißen