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Meißen: Die Biergärten öffnen am Donnerstag

Der Corona-Tageszuwachs im Landkreis Meißen liegt am Dienstag bei null. Die Bundesnotbremse tritt jetzt außer Kraft. Die nächtliche Ausgangssperre entfällt.

In Skopis Elbgarten in Coswig werden Tische und Stühle desinfiziert. Das Foto stammt aus dem Vorjahr. Doch es ist wieder aktuell. Ab Donnerstag darf im Landkreis Meißen die Außengastronomie wieder öffnen. Die Bundesnotbremse tritt außer Kraft.
In Skopis Elbgarten in Coswig werden Tische und Stühle desinfiziert. Das Foto stammt aus dem Vorjahr. Doch es ist wieder aktuell. Ab Donnerstag darf im Landkreis Meißen die Außengastronomie wieder öffnen. Die Bundesnotbremse tritt außer Kraft. © Norbert Millauer

Meißen. Jetzt geht es endlich auch im Landkreis Meißen wieder los: Die Biergärten dürfen wieder öffnen. Seltsame Situationen, wie sie über Pfingsten anzutreffen waren, gehören damit der Vergangenheit an. Ein Beispiel: Der Boxdorfer Gasthof mit seinem Biergarten war geschlossen, aber ein paar Hundert Meter weiter im Waldmax, der schon zu Dresden gehört, drängeln sich die Menschen.

Nach Information des Meißner Landratsamtes vom Dienstag wird das Öffnen der Außengastronomie ab Donnerstag erlaubt. Grund ist, dass der Schwellenwert von 100 der Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unterschritten ist und somit ab 27. Mai die Beschränkungen der Bundesnotbremse außer Kraft treten. Es gilt wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung. Damit gibt es Lockerungen unter anderem bei privaten Zusammenkünften, bei Kultur und Sport, bei körpernahen Dienstleistungen und in der Gastronomie sowie Beherbergung. Die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Weiterführende Informationen gibt es hier und hier.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen am Dienstag keine neuen positiv getesteten Personen hinzugekommen. Damit sind bislang insgesamt 17.250 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon halten sich gegenwärtig 386 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Es sind zudem 230 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Tageszuwachs an neuen Fällen betrug am Pfingstmontag vier, am Dienstag vergangener Woche waren es 15.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 38 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Zehn von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Auch bei der Zahl der Verstorbenen gibt es keine Veränderungen. 587 Corona-Todesfälle sind registriert. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt heute 72 (Vortag: 76,9).

Die meisten der aktuell 386 aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt in Radebeul (61), es folgen Coswig (39), Nossen (36), Meißen (33), Riesa (29), Klipphausen (25) und Großenhain (24). Die wenigsten Fälle haben die Gemeinden Hirschstein (2) und Stauchitz (2).

Die höchsten Inzidenzwerte hat die Stadt Strehla (215) vor Thiendorf (186,2) und Ebersbach (182,5). Coswig liegt bei 120,5, Radebeul bei 106,2, Meißen bei 77,8, Riesa bei 57,1 und Großenhain sogar bei nur 38,5 (Stand 24. Mai). Weinböhla hat in den letzten sieben Tagen nur einen neuen Corona-Fall und somit eine Inzidenz von 9,7. Diese Werte sind nur zur Information, sie haben keine Bedeutung für mögliche Öffnungs- oder Schließungsmaßnahmen. Dafür gelten ausschließlich die Inzidenzwerte des Robert-Koch-Instituts für den gesamten Landkreis Meißen.

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Auch im Krisenstab Infektionsschutz des Landkreises Meißen wurde am Dienstag deutlich, dass sich die Lage stabilisiert hat. Das zeigt sich in den Elblandkliniken ebenso wie im Gesundheitsamt. So verlagern sich dort die Anfragen bereits hin zu anderen Themen, wie Reiserückkehrer und Hygienekonzepte. „Der Krisenstab des Landkreises Meißen wird bis auf Weiteres nicht mehr regelmäßig, sondern nur noch nach Bedarf zusammentreten“, sagte Landrat Ralf Hänsel.

Hier gelangen Sie zu einer Liste aller Testzentren im Landkreis Meißen.

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