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Meißen: Inzidenz steigt nicht weiter an

Der höchste Inzidenzwert im Landkreis Meißen wurde in Thiendorf gemessen. Zwölf Kommunen liegen noch bei null. Studie: Schnelltests nur bedingt geeignet.

Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests? Forscher der Universität Bern fanden heraus, dass sie nur zwei von drei Infektionen anzeigen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Dienstag bei 14,9.
Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests? Forscher der Universität Bern fanden heraus, dass sie nur zwei von drei Infektionen anzeigen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Dienstag bei 14,9. © Arvid Müller

Meißen. Immerhin, die Inzidenz im Landkreis Meißen geht nicht weiter nach oben. Das teilte das Landratsamt am Dienstag mit. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 14,9 (Vortag: 14,9). Im Vergleich zum Vortag sind sechs weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es im Landkreis Meißen insgesamt 17.355 positiv getestete Personen. Gegenüber dem Vortag wurden zwei Fälle korrigiert. Gegenwärtig befinden sich 58 positiv getestete Personen ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne wie 50 Kontaktpersonen.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell drei Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, jedoch nicht auf der Intensivstation. Unverändert zu den Vortagen sind bislang 603 Personen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 58 (Vortag: 60) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (19). Es folgen Meißen (13), Moritzburg (5) sowie Weinböhla (4), Riesa und Thiendorf (je 3). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Thiendorf (53,2), Hirschstein (51,3) und Radebeul (41,3). Es folgen Käbschütztal (36,5), Meißen (35,4) und Priestewitz (31,4). Zwölf Kommunen habe noch eine Inzidenz von null. (Stand 30. August).

Ein Forschungsteam der Universität Bern hat den direkten Vergleich von Antigen-Schnelltests mit PCR-Tests unter realen Bedingungen angestellt. Ergebnis: Die Antigen-Schnelltests zeigten insgesamt nur zwei von drei Infektionen an, bei Personen ohne Symptome nicht einmal die Hälfte. Die neue Studie zeigt, dass Antigen-Schnelltests nur bedingt geeignet sind, um eine Covid-Infektion zuverlässig auszuschließen.

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Insgesamt fand der PCR-Test 141 infizierte Personen (9,6 Prozent) in der Stichprobe von 1.465 Tests. Der Antigen-Schnelltest dagegen fand lediglich 95 Infektionen (6,4 Prozent). Von drei PCR-positiven Personen wurden also nur zwei mit dem Antigen-Schnelltest identifiziert. Noch deutlicher war der Fehler bei symptomfreien Personen: Lediglich 44 Prozent der PCR-positiven Personen konnten ermittelt werden. Die Resultate der Studie weichen damit erheblich von den Herstellerangaben ab.

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