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Inzidenz im Landkreis Meißen sinkt wieder

Die meisten aktiven Corona-Fälle gibt es in Radebeul. Studie: Wohnungspreise sind im Corona-Jahr um 17 Prozent gestiegen, Mieten um fünf.

Acht Monate lang befand sich in der Sachsenarena ein Impfzentrum. Das ist jetzt Geschichte. Die Anlagen wurden wieder ausgebaut. Am Freitag tritt hier Roland Kaiser auf. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Donnerstag bei 42,4.
Acht Monate lang befand sich in der Sachsenarena ein Impfzentrum. Das ist jetzt Geschichte. Die Anlagen wurden wieder ausgebaut. Am Freitag tritt hier Roland Kaiser auf. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Donnerstag bei 42,4. © SZ/Eric Weser

Meißen. Erfreuliche Entwicklung: Die Inzidenz sinkt wieder. Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für den Landkreis Meißen einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 42,4 (Vortag: 47,4). Gegenüber Mittwoch sind 13 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 17.587 positiv getestete Personen, wobei zum Vortag zwei Fälle korrigiert wurden. 196 positiv auf das Coronavirus getestete Personen befinden sich gegenwärtig ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne wie 131 Kontaktpersonen.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind fünf Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 603 Personen.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen

Von den aktuell 196 aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (50). Es folgen Riesa (34), Großenhain (18), Moritzburg (12) sowie Meißen und Thiendorf (je 10). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Thiendorf (209,7), Niederau (98,3) und Radebeul (97,2) sowie Moritzburg (83,7). Sechs Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 13. September)

Preisschub wegen der niedrigen Zinsen

Trotz Corona ziehen die Immobilienpreise weiter stark an. Bundesweit legten die Angebotspreise für Eigentumswohnungen zwischen dem 1. Quartal 2020 und dem 2. Quartal 2021 um durchschnittlich 17 Prozent zu, die für Einfamilienhäuser um 15,6 Prozent. Das untersuchte die Hans-Böckler-Stiftung in einer neuen Studie. Der Preisschub wurde wie in den Vorjahren durch niedrige Zinsen, finanzierungswillige Banken und fehlende Anlagealternativen verstärkt. Hinzu kam, dass insbesondere wohlhabende private Haushalte in Zeiten geschlossener Läden und ausgefallener Urlaubsreisen mehr Geld zur Verfügung hatten. Investoren kauften Wohnungen als vergleichsweise lukrative und sichere Anlage. Zudem zogen Baupreise spürbar nach oben und verteuerten neue Wohnungen.

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Den direkten Corona-Effekt auf die Mietentwicklung stufen die Experten als deutlich geringer ein. Bundesweit rechnen sie mit einem zusätzlichen Anstieg der Angebotsmieten für Neuverträge um lediglich 0,1 Prozentpunkte, also auf 5,0 statt auf 4,9 Prozent im untersuchten Zeitraum. Allerdings legten die Mieten in etwas dichter besiedelten ländlichen Regionen um 5,1 Prozent zu – 0,7 Prozentpunkte mehr als ohne Pandemie. An der dünn besiedelten ländlichen Peripherie zogen die Angebotsmieten für Neuverträge sogar um 6,6 Prozent an, davon sind 0,9 Prozentpunkte wegen Corona.

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