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Zehn neue Corona-Tote im Kreis Meißen

Die Anzahl der Sterbefälle hat sich auf 120 erhöht. Der Inzidenzwert im Landkreis erreicht bereits die Marke von 400.

Eine Altenpflegerin hält einen Antigen-Corona-Schnelltest in der Hand. Die Altenheime sind besonders gefährdet, die Schnelltests aber auch kein Allheilmittel. Im Landkreis Meißen gab es wieder einen sehr starken Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen.
Eine Altenpflegerin hält einen Antigen-Corona-Schnelltest in der Hand. Die Altenheime sind besonders gefährdet, die Schnelltests aber auch kein Allheilmittel. Im Landkreis Meißen gab es wieder einen sehr starken Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen. © Sebastian Gollnow/dpa

Meißen. Das Virus verbreitet sich weiter ohne Pause. Gegenüber dem Vortag sind am Samstag im Landkreis Meißen 193 neu infizierte Personen hinzugekommen. Das teilte das Landratsamt am Samstag mit. Das ist noch mal mehr als am Freitag (182) und jetzt der zweithöhste Tageszuwachs in der Pandemie, nach dem 27. November mit 217 neuen Fälle. Somit gibt es im Landkreis Meißen derzeit insgesamt 3.777 positiv auf das Corona-Virus getestete Personen, von denen sich 1.280 in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Für 1544 Kontaktpersonen von positiven Fällen wurde ebenfalls eine häusliche Isolation angeordnet.

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Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 20. Januar 2021, in virtuellen Räumen statt.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 127 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, davon 22 auf der Intensivstation.

Seit dem Vortag sind zehn weitere Personen an oder mit dem Virus verstorben, sodass sich die Anzahl der Sterbefälle auf 120 Menschen erhöht hat.

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Der Sieben-Tage-Inzidenzwert vom Rober Koch-Institut für den Landkreis beträgt am Samstag 370,7, die des Gesundheitsamtes Meißen sogar 401,7

Der Fünf-Tagerückblick der SIeben-Tage-Inzidenzwerte vom RKI sieht so aus:

  • 30.November: 213,1
  • 01.Dezember: 242,8
  • 02.Dezember: 299,5
  • 03.Dezember: 359,9
  • 04. Dezember: 363,2

Abweichungen zwischen den Inzidenzen des Landkreises und des RKI können aber auch weiterhin bestehen. Sie liegen im Übermittlungsverzug und einem anderen Datenstand. Das RKI verwendet den Datenstand jeweils 0:00 Uhr, das Gesundheitsamt 8:30 Uhr. Die Daten werden automatisiert und elektronisch übermittelt. Die anschließende Qualitätskontrolle kann dazu führen, dass Datensätze im Verlauf ergänzt oder korrigiert werden. Die Korrektur der Daten erfolgt immer durch das Gesundheitsamt.

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Die meisten der aktuell 1.280 aktiven In Infizierten wohnen in Radebeul (161), Meißen (146), Riesa (119) und Großenhain (110). Es folgen Ebersbach (93), Coswig (90) und Schönfeld/Lampertswalde (82)-

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