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Meißen: Starker Anstieg des Inzidenzwertes

Die Corona-Infektionen in der Stadt Radebeul machten einen Sprung. Die höchste Inzidenz hat aber laut Statistik immer noch die Gemeinde Thiendorf.

Hat nicht mehr lange geöffnet: Der letzte Impftag im Impfzentrum Riesa ist der 12. September. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Mittwoch auf 17 gestiegen.
Hat nicht mehr lange geöffnet: Der letzte Impftag im Impfzentrum Riesa ist der 12. September. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Mittwoch auf 17 gestiegen. © Marco Klinger

Meißen. Die Pause ist vorbei, es geht weiter mit steigender Inzidenz im Landkreis Meißen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt am Mittwoch 17,0 (Vortag: 14,9), teilte das Landratsamt mit. Im Vergleich zum Dienstag sind 16 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es im Landkreis Meißen 17.368 positiv getestete Personen. Gegenüber dem Vortag wurden drei Fälle korrigiert. Gegenwärtig befinden sich 67 positiv getestete Personen ebenso in behördlich angeordneter Quarantäne wie 61 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell zwei Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, jedoch nicht auf der Intensivstation. Unverändert zu den Vortagen sind bislang 603 Personen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Bevölkerungszahl vom Landkreis Meißen wurde bei der Berechnung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes angepasst, so das Landratsamt.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 67 (Vortag: 58) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (29). Die Anzahl machte einen großen Sprung, denn am Vortag waren es noch 19. Es folgen Meißen (13), Moritzburg (4) sowie Coswig, Riesa, Thiendorf und Weinböhla (je 3). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Thiendorf (53,2), Hirschstein (51,3) und Radebeul (41,3). Es folgen Käbschütztal (36,5), Meißen (35,4) und Priestewitz (31,4). Zwölf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 30. August)


Frühere Erkältungen schützen

Neues aus der Wissenschaft: Bestimmte Immunzellen, die Menschen in der Vergangenheit gegen Erkältungsviren gebildet haben, stärken jetzt die Immunreaktion gegen Covid – sowohl während der natürlichen Infektion als auch nach einer Impfung. Das zeigen Forscher der Charité in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Science. Diese Kreuzimmunität nimmt aber mit zunehmendem Alter ab. Das könnte dazu beitragen, dass ältere Menschen an Corona häufiger schwer erkranken und bei ihnen der Impfschutz oft schwächer ausfällt als bei jüngeren.

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Unklar – und weltweit intensiv diskutiert – blieb allerdings die Frage, wie diese Immunzellen den Verlauf einer späteren Corona-Infektion beeinflussen. Zunächst wurde angenommen, dass eine frühere Erkältung den Verlauf einer Corona-Erkrankung abmildert. Es könnte aber auch das Gegenteil richtig sein. Jetzt präsentiert das Berliner Forschungsteam aber Hinweise, die die Annahme einer schützenden Wirkung stützen.

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