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Löbau hat jetzt eine XXL-Bank

Seit dem Wochenende staunen Wanderer über den Koloss auf dem Löbauer Berg. Was hat es damit auf sich?

Mit 6,10 Metern steht die Bank jetzt am Löbauer Berg, gebaut und gesponsert von der Männerriege des Löbauer Turn- und Sportvereins. Wolfgang Winkler, Steffen Kaiser und Steffen Tannert (von links) gehören dazu.
Mit 6,10 Metern steht die Bank jetzt am Löbauer Berg, gebaut und gesponsert von der Männerriege des Löbauer Turn- und Sportvereins. Wolfgang Winkler, Steffen Kaiser und Steffen Tannert (von links) gehören dazu. © Matthias Weber/photoweber.de

Wer von der Plattenbausiedlung Löbau-Ost in Richtung Löbauer Berg blickt, entdeckt sie: Da steht plötzlich eine Bank. Aber nicht irgendeine simple Ruhemöglichkeit ist das. Die Bank hat XXL-Maße – größer als jede andere Sitzgelegenheit in der Stadt. Selbst aus der Ferne ist sie unübersehbar. Vielleicht sogar die längste Bank in der Oberlausitz? Das zumindest vermutet Wolfgang Winkler. Er gehört zu den "Heinzelmännchen", die die rekordverdächtige Bank am Sonnabend aufgebaut haben. Innerhalb von fünfeinhalb Stunden war die Bank errichtet. Alles mit Hilfe ehrenamtlicher Akteure, die anderen Menschen damit eine Freude machen möchten.

Initiatoren und Bauherren der Riesenbank am Berg an der Skiwiese sind die Herren der Männerriege des Löbauer Turn- und Sportvereins. Die haben zusammen mit regionalen Firmen und Unterstützern am Wochenende gehämmert, gesägt und geschraubt. "Die Aufsteller machten im Vorfeld einen Corona-Test, das war uns als Verein wichtig", erzählt Wolfgang Winkler.

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Pause mit Corona-Abstand möglich

Entstanden ist eine 6,10 Meter lange Sitzmöglichkeit für Wanderer, Spaziergänger und Naturliebhaber. Zwölf Leute dürften darauf problemlos Platz finden. Mindestens. Auf Facebook kursierten schnell die ersten Fotos. Der Zuspruch ist enorm: Allein in der Facebook-Gruppe Löbau gibt es am Dienstag bereits mehr als 130 positive Reaktionen unter einem Bild, das einen verloren wirkenden Hund auf der riesigen Bank zeigt. Die ist in der Tat auch ein Koloss. "0,9 Tonnen wiegt sie", sagt Wolfgang Winkler. Verwendet wurde für den Bau robustes Eichenholz. Die Eiche wurde nicht extra gefällt. Der Baum stand ehemals auf dem Löbauer Berg. Er war einem Sturm zum Opfer gefallen, wie Wolfgang Winkler erzählt. Nun ist sein Holz einem guten Zweck zugute gekommen.

"Wir als Männerriege wollen die Vereine aufmuntern und motivieren, ihr Vereinsleben trotz der so lange eingeschränkten Möglichkeiten durch Corona nicht ruhen zu lassen und aktiv zu bleiben", nennt er die Beweggründe, weshalb die unübersehbare Sitzgelegenheit gebaut wurde. Und da sie so enorm lang ist, kann mit genügend Abstand ganz Corona-regelkonform darauf eine Pause eingelegt werden. Inklusive toller Aussicht über die Stadt. Die Stadt habe dem Bau zugestimmt, Stadtförster Lars Morgenstern das Projekt unterstützt, so Wolfgang Winkler. Nun sind ihre Errichter gespannt, wie das ungewöhnliche Projekt angenommen wird.

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