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2022 könnte es wieder einen Bierzug geben

Viele Events mussten 2020 und 2021 ausfallen. Das ist genug, sagt Kottmar-Bürgermeister Görke. Was die Gemeinde jetzt für die kommende Zeit plant.

Von Romy Altmann-Kuehr
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Ein Bild vom bisher letzten Eibauer Bierzug, der 2019 stattfand.
Ein Bild vom bisher letzten Eibauer Bierzug, der 2019 stattfand. © Rafael Sampedro

Für klare Statements ist Michael Görke bekannt. Nun hat der Kottmar-Bürgermeister eine große Befürchtung ausgeräumt: die, dass der Eibauer Bierzug womöglich ein drittes Mal in Folge wegen Corona ausfallen muss und am Ende die Veranstaltung ganz einschläft. "Wir planen jetzt den Bierzug 2022 - ohne Wenn und Aber", sagte Görke nun im Gemeinderat. Der Kulturausschuss, der sich mit Veranstaltungen und dem kulturellen Leben in der Gemeinde befasst, habe das jetzt entschieden und mache sich an die Vorbereitungen. Immer Ende Juni findet das große Volksfest mit dem Umzug als Höhepunkt statt. 2020 und 2021 fiel der Eibauer Bierzug aus - wie viele andere Großveranstaltungen auch. "Dann muss es ja auch mal gut sein", so Görke.

Zuvor planen die Kulturmacher aber erst einmal noch ein viel näher liegendes Event: den Eibauer Lichterweg. Das ist Eibaus Variante eines vorweihnachtlichen Marktes. Geschäfte vorrangig im oberen Teil des Ortes, entlang der B96, beteiligen sich. Die Konkurrenz in Sachen Weihnachtsmärkte ist inzwischen so groß, dass die Gemeinde sich diese neue Idee überlegt hat. Geplant ist der Lichterweg für den 20. November.

Und dann steht noch die 800-Jahr-Feier von Ober- und Niedercunnersdorf aus. Die Orte begingen wie Löbau in diesem Jahr dieses Jubiläum, wurden 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Gefeiert werden konnte noch nicht. Das soll ebenfalls 2022 nachgeholt werden.