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Corona-Inzidenz steigt in Mittelsachsen sprunghaft an

Das Robert Koch-Institut meldet für den Kreis eine Inzidenz von 36,7. Damit wird der Schwellenwert von 35 überschritten. Es drohen härtere Regeln.

In Mittelsachsen wurden am Mittwoch und Donnerstag weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Die Inzidenz erhöht sich auf 36,7 und überschreitet somit den Schwellenwert von 35.
In Mittelsachsen wurden am Mittwoch und Donnerstag weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Die Inzidenz erhöht sich auf 36,7 und überschreitet somit den Schwellenwert von 35. © Symbolfoto: dpa-Zentralbild

Mittelsachsen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mittelsachsen ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Donnerstag auf 36,7 gestiegen. Noch am Vortag lag der Wert bei 26,9.

Hintergrund dafür sind 45 Corona-Tests, die positiv ausgefallen und am Mittwoch in die Statistik im Landkreis Mittelsachsen eingeflossen sind. Am Donnerstag kommen weitere 34 positive PCR-Tests hinzu. Somit steigt die Zahl der seit März 2020 dokumentierten Corona-Fälle im Kreis auf 24.648.

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Während in den vergangenen Wochen noch täglich wenige Neuinfektionen gemeldet wurden, steigen die Zahlen nun wieder und liegen im zweistelligen Bereich. "Wir erkennen aber keine Hotspots oder einen expliziten Zusammenhang mit dem Schulanfang", so Kreissprecher André Kaiser auf Anfrage von Sächsische.de. "Es handelt sich hier um das übliche Infektionsgeschehen."

Sollte die Inzidenz weitere vier Tage über dem Schwellenwert von 35 bleiben, drohen dem Landkreis erneut härtere Corona-Regeln. Unter anderem gilt dann die 3G-Regel für die Innengastronomie, die Teilnahme an Veranstaltungen oder für körpernahe Dienstleistungen. Es muss somit nachgewiesen werden, ob man geimpft, genesen oder negativ getestet ist.

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Auch die Zahl der in mittelsächsischen Krankenhäusern behandelten Corona-Patienten steigt wieder. Am Donnerstag werden sechs Personen (+1) auf der Corona-Station behandelt, die Hälfte - also drei Patienten (+1) - muss beatmet werden. Die Zahl der Corona-Todesfälle bleibt weiterhin bei 715 (+/- 0)

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