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Das ist die aktuelle Corona-Lage in Sachsen

Viele Verstöße gegen Corona-Regeln, Feuerwerkshersteller fordern Ausfall-Ausgleich, Lernplattform LernSax gestört. Ein Überblick zur Corona-Lage.

Von Erik-Holm Langhof
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Schilder weisen auf die bestehende Maskenpflicht, die Einhaltung des Mindestabstands und den Alkoholverbot in der Innenstadt hin. Angesichts steigender Corona-Zahlen befindet sich Sachsen seit dem Montag im Lockdown.
Schilder weisen auf die bestehende Maskenpflicht, die Einhaltung des Mindestabstands und den Alkoholverbot in der Innenstadt hin. Angesichts steigender Corona-Zahlen befindet sich Sachsen seit dem Montag im Lockdown. © dpa

Dresden. Sachsen macht dicht und fährt das öffentliche Leben herunter. Nach der am Freitagabend vom Kabinett beschlossenen neuen Corona-Schutzverordnung bleiben seit Montag Schulen, Kitas und Horte ebenso wie die meisten Geschäfte zu - bis zum 10. Januar. Damit will der Freistaat endlich der steigenden Infektionszahlen Herr werden. Am Mittwoch dann soll nach der Vereinbarung von Bund und Ländern vom Sonntag auch bundesweit der harte Lockdown beginnen, um die Pandemie einzudämmen - die sächsischen Regeln werden dann entsprechend angepasst.

"Die Zeit der Appelle ist vorbei", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach der Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Deutschland muss zur Ruhe kommen - nur so haben wir eine Chance, die Kontakte um das notwendige Maß zu reduzieren." "Wenn Freiwilligkeit nicht hilft, dann müssen härtere Maßnahmen ergriffen werden", verteidigte Vize-Regierungschef Martin Dulig (SPD) in einem Interview mit dem Magazin "Cicero" den Lockdown.

Der Freistaat gilt auch weiterhin bundesweit als Corona-Brennpunkt. Die sächsische Landesuntersuchungsanstalt (LUA) wies am Montag einen Inzidenzwert von 379,0 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage aus. Innerhalb von 24 Stunden kamen 2.387 neue bestätigte Fälle dazu, die Gesamtzahl stieg damit auf 89.191 seit Pandemie-Ausbruch im März.

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