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Ein Lockdown auf gut Glück

Kein Mensch weiß genau, was jetzt das richtige Mittel wäre. Auch die Kanzlerin setzt auf eine kühne Hoffnung. Dabei sollte sie weniger Ängste schüren. Ein Leitartikel.

Von Peter Heimann
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Peter Heimann hofft, dass sich die erwünschte Wirkung des Lockdowns hierzulande bis Ende November einstellt.
Peter Heimann hofft, dass sich die erwünschte Wirkung des Lockdowns hierzulande bis Ende November einstellt. © dpa

Der eigentlich sehr lebensfrohe und lebenskluge Psychotherapeut, Theologe und Buchautor Manfred Lütz hat gerade im Fernsehen ein verwirrendes Bekenntnis abgelegt. Er würde, sagte er voller Überzeugung, sogar eine Maske aufsetzen, wenn er allein im Wald spazieren ginge. Und zwar aus Respekt vor der Staatsordnung – wenn die eine generelle Pflicht beschließen würde. Das erinnert, zumindest die Älteren, an ganz früher. In der DDR gab es, wenn einem wieder etwas völlig unverständlich erschien, den ironisch-bissigen Standardsatz: Die Genossen werden sich schon was dabei gedacht haben. Nun ja. Absurdes gibt es wohl zu jeder Zeit und überall.

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