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Corona: Entspannte Lage im Kreis Görlitz

Die offiziell nachgewiesenen Infektionen sind gering, in den Kliniken liegen weniger Corona-Patienten.

Von Sebastian Beutler
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Symbolbild
Symbolbild © Symbolbild: dpa/Julian Stratenschulte

Auch nach den Herbstferien ist die Infektionsgefahr mit dem Coronavirus nicht gestiegen. In der vergangenen Woche wurden im Kreis Görlitz 451 neue Infektionen mit einem PCR-Test nachgewiesen, das waren noch einmal 100 weniger als eine Woche zuvor. In die öffentliche Statistik fließen nur die durch PCR-Test nachgewiesenen Infektionen ein, es gibt aber keine Pflicht zu diesen Tests mehr. Experten gehen daher davon aus, dass die tatsächlichen Infektionen zwei- bis dreimal höher liegen.

Das Berliner Robert-Koch-Institut hatte den Rückgang der Coronainfektionen im Oktober mit den Herbstferien begründet, allerdings kann sich das veränderte Kontaktverhalten in den Schulen erst in dieser Woche in der Corona-Statistik auswirken. Die aber wird erst nächste Woche veröffentlicht.

Die 7-Tage-Inzidenz bewegte sich im Wochenvergleich kaum. Anfang November lag sie bei 137 Fällen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, an diesem Dienstag gab das RKI den Inzidenzwert mit 146 für den Landkreis Görlitz an. Es ist einer der niedrigsten in Deutschland.

Auch die Belastungen der Kliniken mit Corona-Patienten ging zurück. 62 Patienten wurden stationär behandelt, bei denen auch das Corona-Virus nachgewiesen wurde. In der Vorwoche waren es noch 83. Fünf Personen - drei weniger als eine Woche zuvor - benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Sie sind zwischen 50 und 85 Jahre alt.

Die Zahl der Einwohner des Landkreises, die seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben sind, blieb bei 1.678.