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Corona: Fast 400 neue Fälle

Der Tageszuwachs an Infizierten erreicht einen neuen Rekordwert. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz des RKI sprunghaft.

Während das Meißner Gesundheitsamt einen neuen Rekord-Tageszuwachs meldet, arbeitet das Krematorium in Meißen an der Kapazitätsgrenze.
Während das Meißner Gesundheitsamt einen neuen Rekord-Tageszuwachs meldet, arbeitet das Krematorium in Meißen an der Kapazitätsgrenze. © Claudia Hübschmann

Meißen. Das Gesundheitsamt meldet am Mittwoch 373 neue Fälle. Das ist ein neuer Rekord-Tageszuwachs. Der bisherige wurde an Heiligabend gemeldet, und zwar mit 309 Corona-Fällen im Landkreis Meißen. Insgesamt gibt es nun 8.481 positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestete Personen. 2.003 von ihnen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne, genauso wie 399 Kontaktpersonen von positven Fällen.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt am Mittwoch 575,9. Nachdem dieser am Dienstag leicht gesunken ist (von 514,7 auf 510,9), steigt er nun sprunghaft an. Das Gesundheitsamt in Meißen berechnet 660,3 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Unabhängig vom Status der Quarantäne werden am Mittwoch 157 Einwohner des Landkreises Meißen stationär betreut. Davon befinden 20 auf der Intensivstation, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Laut dem DIVI-Intensivregister sind es 25 (Stand 30.12.2020, 12.19 Uhr). In den vergangenen Tagen haben sich die Zahlen immer wieder voneinander unterschieden. Das könne daran liegen, dass die Datenstände zu unterschiedlichen Tageszeiten veröffentlicht werden, wie eine Sprecherin des Landratsamts mitteilt.

Seit Dienstag sind zudem elf weitere Personen mit oder an einer SARS-CoV-2-Infektion verstorben. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl auf 319 Personen.

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Die meisten der aktuell 2.003 aktiven Infizierten wohnen derzeit in Riesa (350), Großenhain (234), Radebeul (215) und Meißen (178). Es folgen Coswig (141), Nossen (75), Klipphausen und Strehla (je 73), Weinböhla (72), Gröditz (61) sowie Radeburg, VG Nünchritz/Glaubitz und VG Röderaue/Wülknitz (je 56).

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