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Fast 70 Corona-Patienten im Krankenhaus

Insgesamt gibt es am Freitag 93 neue Nachweise. Sieben Betroffene müssen derzeit beatmet werden.

Im Altkreis Döbeln gab es am Freitag 25 neue positive Testergebnisse.
Im Altkreis Döbeln gab es am Freitag 25 neue positive Testergebnisse. © Archiv/Michael Kappeler/dpa

Mittelsachsen. Noch wirkt sich der Teil-Lockdown nicht auf die Infektionszahlen im Landkreis aus. Mit 93 neuen Nachweisen sind auch am Freitag zahlreiche Fälle in Mittelsachsen hinzugekommen. Inzwischen haben sich damit 1.663 Personen seit Ausbruch der Pandemie im März mit dem Virus infiziert. 

Am höchsten ist der Anstieg am Freitag wieder im Bereich Freiberg (+41/838). Für den Raum Mittweida meldet das Landratsamt 27 neue Nachweise (572). Aber auch im Altkreis Döbeln liegen die Zahlen dieses Mal im zweistelligen Bereich (+25/253). 

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Aktuell müssen in Mittelsachsen 69 Patienten (+9) aufgrund einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden, bei sieben ist eine Beatmung notwendig. 

Als aktuell infiziert gelten den Berechnungen nach inzwischen 792 Personen. Die Zahl derjenigen, die momentan in Quarantäne sind, beläuft sich auf 1.655 (+36). 

In Quarantäne befinden sich nach wie vor auch noch Personen aus der Kita "Kleeblatt" in Döbeln. Diese wird nun voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag, 12. November, wieder öffnen. 

Landkreis wartet auf Unterstützung

Zu einer weiteren Unterstützung für das Gesundheitsamt konnte der Kreissprecher am Freitag noch keine Angaben machen. Es sei um weitere Hilfe beim Freistaat gebeten worden. Jener hat nun unter anderem Studenten der Hochschule Meißen sowie der Fortbildungszentren für den Einsatz in Gesundheitsämtern geschult. Aber ob auch Mittelsachsen davon profitieren wird, steht derzeit noch nicht fest. Das Landratsamt werde sich laut Kaiser erst äußern, wenn die Helfer ihre Tätigkeit für die Behörde aufgenommen haben. 

Zurzeit wird das Gesundheitsamt von 13 Soldaten der Bundeswehr sowie Kräften des Deutschen Roten Kreuzes unterstützt. Die Soldaten, die bei der telefonischen Kontaktermittlung helfen, sind vor Ort im Gesundheitsamt. Die Kräfte des DRK unterstützen bei den Tests.

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