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Große Unterschiede bei Inzidenz im Kreis

Manche Gemeinde hat eine 7-Tage-Inzidenz von 700, andere von Null. Insgesamt gehen die Corona-Neuinfektionen an der Neiße weiter zurück.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa/Robert Michael

Seit sieben Tagen traten in sechs Gemeinden im Landkreis Görlitz keine Corona-Fälle mehr auf. Das waren so viele Gemeinden, wie schon lange nicht mehr. Allerdings berufen sich diese Angaben auf die nachgewiesenen Fälle, Infektionen ohne Symptome werden oftmals nicht entdeckt.

Bei den sechs Gemeinden handelt es sich um Hainewalde, Neißeaue, Oybin, Schönbach, Trebendorf und Weißkeißel. Die Zahlen vom Freistaat stammen von Donnerstag. Die höchsten Inzidenzen weisen Oderwitz (700), Großschweidnitz (556) und Rietschen (514) auf. Die sechs großen Städte liegen wie folgt: Görlitz Inzidenz 107, Weißwasser 120, Niesky 128, Zittau 155, Löbau 187 und Ebersbach-Neugersdorf 194.

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Die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Görlitz liegt weiter unter der Vorwoche. Binnen 24 Stunden meldeten Labore und Praxen bis Donnerstagmittag dem Kreis-Gesundheitsamt 40 Neuinfektionen, darunter zwei Kinder. Vor einer Woche waren es 98. Die 7-Tage-Inzidenz ging auf 150 zurück, so tief lag sie zuletzt am 27. Oktober - mitten in den Herbstferien des vergangenen Jahres.

Die Lage in den Krankenhäusern bleibt hingegen unverändert. 156 Menschen werden aktuell stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 21 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Laut dem bundesweiten Intensivregisters divi werden davon 13 beatmet. Da auch andere Notfälle in den Kliniken behandelt werden müssen, sind derzeit nur zehn Betten auf den Intensivstationen für Erwachsene frei. Entsprechend angespannt ist die Lage in den Kliniken. Dem Register zufolge schon seit einigen Tagen in Weißwasser, Zittau und Ebersbach, jetzt auch wieder im Klinikum Görlitz. Die Einschätzungen beruhen auf den Meldungen der Krankenhäuser bis zum Mittag des jeweiligen Tages.

Elf weitere Tote

Dem Gesundheitsamt wurden elf weitere Todesfälle gemeldet für den Zeitraum 14. bis 24. Januar. Es handelt sich um drei Frauen und acht Männer im Alter von 59 bis 94 Jahren. Sie stammen aus Görlitz (3), Zittau und Löbau (je zwei), Kottmar, Kreba-Neudorf, Mittelherwigsdorf, Neißeaue (je einer). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion erhöht sich damit auf 763.

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