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Mittelsachsen: Corona-Patienten in Klinik

In Mittweida und Döbeln werden die Betroffenen behandelt. Am Montag gibt es drei neue Nachweise des Virus.

Fast 30 Schüler und Erwachsene wurden nach einem Corona-Fall an einer Oberschule in Hainichen auf das Virus getestet.
Fast 30 Schüler und Erwachsene wurden nach einem Corona-Fall an einer Oberschule in Hainichen auf das Virus getestet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mittelsachsen. Zu Beginn der neuen Woche wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises am Montag drei neue positive Testergebnisse auf das Coronavirus vorgelegt. Wie Kreissprecher André Kaiser informierte, haben sich zwei weitere Personen aus dem Altkreis Freiberg mit Covid-19 infiziert. Ein Betroffener kommt zudem aus dem Bereich Mittweida.

Die Gesamtzahl an positiven Corona-Tests in Mittelsachsen ist damit am Montag auf 423 gestiegen. Seit März hat das Gesundheitsamt 2.204 Quarantänebescheide ausgestellt, 1.738 Personen haben die Quarantäne inzwischen wieder verlassen. 

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Am Montag lagen auch die Ergebnisse der Tests von Oberschülern aus Hainichen vor. Nach einem Corona-Nachweis bei einem Schüler sind dort Abstriche bei 24 Schülern sowie sechs Erwachsenen genommen worden. Sie alle waren negativ, informierte der Kreissprecher am Montag. Trotzdem bleiben die ermittelten Kontaktpersonen weiter in Quarantäne. 

Für Dienstag sind Tests von Krippenkinder einer Kita in Mittweida geplant. Dort war bei einem Krippenkind das Virus nachgewiesen worden. Vorgesehen sind Abstriche bei mehr als zehn weiteren Kindern. 

Aktuell über 50 Erkrankte

Aktuell gelten derzeit rein rechnerisch 54 Mittelsachsen als erkrankt, 360 nach einem Infekt als genesen. Neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind seit Ausbruch der Pandemie im März verstorben. Vereinzelt befinden sich auch wieder Patienten mit Covid-19 in den Kliniken. 

So werden derzeit zwei Betroffene auf der Isolierstation im Krankenhaus Mittweida betreut, wie Geschäftsführer Florian Claus informierte. Zudem befanden sich drei Personen mit dem Verdacht auf eine Coronavirusinfektion in der Klinik. 

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Auch im Krankenhaus in Freiberg werden seit vergangener Woche vereinzelt Corona-Patienten stationär behandelt. „Darunter befinden sich sowohl Verdachts- als auch bestätigte Covid-19-Patienten“, sagte Dr. Ulrike Träger von der Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH. Der Zustand der Patienten variiere von Fall zu Fall. „Ein Patient wurde ins Lungenzentrum Coswig verlegt“, äußerte sich die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. 

Am Klinikum in Döbeln sowie an der Helios-Klinik in Leisnig gab es Stand Montag keine Patienten, die an dem Coronavirus erkrankt sind. Auch Verdachtsfälle seien nicht in den Einrichtungen, hieß es. 

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