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Klubs dürfen noch auf Corona-Hilfen hoffen

In der Pandemie leiden viele Sportvereine finanzielle Not. Jetzt verlängert Bundesinnenminister Horst Seehofer die Frist für den Antrag auf Unterstützung.

Bundesinnenminister Horst Seehofer verlängert für Sportklubs die Frist für Anträge auf Corona-Hilfen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer verlängert für Sportklubs die Frist für Anträge auf Corona-Hilfen. © dpa/Wolfgang Kumm

Berlin. Alfons Hörmann hat die um elf Tage bis zum 22. November verlängerte Antragsfrist von Corona-Finanzhilfen für den Profisport begrüßt. "Das stellt eine wertvolle und praxisbezogene Reaktion auf die derzeitige Antragssituation dar, die wir sehr begrüßen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Bundesinnenminister Horst Seehofer entschied, die Frist zu verlängern. Das erfolge "als Reaktion auf die geänderten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie", teilte er mit. Außerdem werde die Frist für die notwendige Registrierung von bevollmächtigten Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, vereidigten Buchprüfern oder Rechtsanwälten bis zum 13. November ausgeweitet. Sie endete eigentlich am 31. Oktober.

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"Ich möchte Insolvenzen der Sportvereine verhindern. Dadurch erhalten wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Klubs als wichtigen Teil unseres Zusammenlebens vor Ort", sagte der CSU-Politiker. "Für viele Vereine sind die Corona-Hilfen eine wichtige Stütze, um während der Pandemie überleben zu können. Durch die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bleibt auch dem deutschen Leistungssport die notwendige Basis erhalten."

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, begrüßt die Maßnahme.
Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, begrüßt die Maßnahme. © dpa/Guido Kirchner

Hörmann hofft jetzt, dass durch die Maßnahmen Klubs vor dem drohenden Aus gerettet werden. "Somit werden hoffentlich zahlreiche Vereine in diesem spezifischen Segment des professionellen und semiprofessionellen Sports in ihren täglich zunehmenden existentiellen Problemen unterstützt", sagte er. "Das stellt gerade in einer Zeit der täglich zunehmenden Bedrängnis einen weiteren wichtigen Schritt für Sportdeutschland dar."

Anfang Juli hatte der Bundestag ein Hilfspaket verabschiedet, um die Folgen der Corona-Krise für den Profisport abzumildern. 200 Millionen Euro wurden vom Bund bereitgestellt. Davon wurde aber erst gut ein Drittel beantragt. Die Frist für Anträge sollte ursprünglich zum 11. November auslaufen.

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