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Mittelsachsen: Mehr Corona-Fälle als in Vorwoche

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 120 neue Corona-Fälle gemeldet. Gestiegen ist zudem die Zahl der Todesfälle. Gesunken ist hingegen der Inzidenz-Wert.

Am Dienstag meldet das Gesundheitsamt 120 neue positive Testergebnisse für den Landkreis Mittelsachsen.
Am Dienstag meldet das Gesundheitsamt 120 neue positive Testergebnisse für den Landkreis Mittelsachsen. © dpa/Karl-Josef Hildebrand (Symbolbild)

Mittelsachsen. Am Dienstag lagen dem Gesundheitsamt des Landkreises 120 neue positive Testergebnisse auf das Coronavirus vor. Damit ist die Gesamtzahl an Nachweise seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 im Landkreis auf 13.990 gestiegen.

Die meisten neuen Nachweise gab es im Bereich Freiberg. Dort ist die Gesamtzahl um 58 auf 5.932 gestiegen. Aus dem Altkreis Döbeln wurden 28 neue Fälle gemeldet (2.696), aus dem Bereich Mittweida 34 (5.362).

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Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl an Neuinfektionen leicht gestiegen. Am 19. Januar meldete das Gesundheitsamt 102 neue Nachweise. In der Woche zuvor waren es noch 174 Fälle.

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Corona-Inzidenz-Wert für Mittelsachsen leicht gesunken

Leicht verändert hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten in den mittelsächsischen Kliniken. Dort werden derzeit 133 Betroffene behandelt, drei mehr als noch am Montag. Von den Erkrankten müssen 18 beatmet werden, einer weniger als am Vortag.

In der Leisniger Helios-Klinik befanden sich am Dienstag 18 nachweislich Infizierte. Drei Erkrankte mussten auf der Intensivstation behandelt werden.

Erneut deutlich gestiegen ist die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Laut dem Gesundheitsamt haben 15 weitere Personen ihr Leben an oder aufgrund von Covid-19 verloren.

Bei den Betroffenen handelt es sich nach Angaben von Kreissprecher André Kaiser um acht Männer sowie sieben Frauen im Alter zwischen 63 und 95 Jahren. "Alle hatten Vorerkrankungen", so Kaiser weiter.

Damit sind im Verlauf der Pandemie in Mittelsachsen bereits 337 Todesfällen zu verzeichnen.

Auch am Dienstag ist der Inzidenzwert für den Landkreis leicht gesunken. Er beträgt nun laut Robert-Koch-Institut 220,3. Damit liegt Mittelsachsen aber nach wie vor auf Platz zwei in ganz Sachsen. Spitzenreiter ist nach wie vor der Landkreis Leipzig mit einem Wert von 230,9, Schlusslicht weiterhin die Stadt Chemnitz mit 86,1.

Die Zahlen im Altkreis

(Rangfolge Döbeln (Mittelsachsen) / Gemeinde / Neuzugänge in den vergangenen sieben Tagen / Einwohnerzahl / Inzidenz)

  • 1. (2.) Leisnig, Stadt (48 / 8.243 / 582,3)
  • 2. (4.) Hartha, Stadt (29 / 6.949 / 417,3)
  • 3. (5.) Striegistal (16 / 4.601 / 347,8)
  • 4. (7.) Geringswalde, Stadt (14 / 4.183 / 334,7)
  • 5. (10.) Kriebstein (6 / 2.083 / 288,0)
  • 6. (13.) Ostrau (10 / 3.547 / 281,9)
  • 7. (18.) Roßwein, Stadt (20 / 7.502 / 266,6)
  • 8. (20.) Waldheim, Stadt (23 / 8.951 / 257,0)
  • 9. (23.) Döbeln, Stadt (58 / 23.583 / 245,9)
  • 10. (40.) Großweitzschen (4 / 2.741 / 145,9)
  • 11. (51.) Zschaitz-Ottewig (0 / 1.298 / 0)

Quelle: Sozialministerium Sachsen, Stand: 26. Januar

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