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Wie viele Ärzte impfen im Kreis Görlitz?

Eine Corona-Schutzimpfung beim Hausarzt zu bekommen, ist nach wie vor nicht selbstverständlich. Auch bei Fachärzten ist noch Luft nach oben. Die Zahlen:

Viele Menschen in der Oberlausitz setzen auf eine Coronaschutz-Impfung beim Hausarzt - wie hier bei Daniela Schoch in Kirschau. Doch das ist nicht überall möglich.
Viele Menschen in der Oberlausitz setzen auf eine Coronaschutz-Impfung beim Hausarzt - wie hier bei Daniela Schoch in Kirschau. Doch das ist nicht überall möglich. © Symbolfoto: Steffen Unger

Die Zahl der Ärzte, die gegen das Corona-Virus impfen, ist im Landkreis Görlitz in den vergangenen Wochen leicht angestiegen. Das belegen Zahlen, die die Kassenärztliche Vereinigung Sachsens (KVS) auf SZ-Nachfrage mitgeteilt hat. Demnach impften in der Woche vor Pfingsten 149 Ärzte im Landkreis, Anfang Mai waren es 134 Ärzte.

Den größten Anteil stellen nach wie vor die Hausärzte: Von insgesamt 169 Hausärzten beteiligen sich derzeit 123 Mediziner - also nicht ganz drei Viertel. Bei den Fachärzten - insgesamt 217 - sind bislang 26 Mediziner gemeldet, die Patienten gegen das Corona-Virus impfen. Schaut man auf die Zahlen von Anfang Mai hat sich das Bild leicht verändert: Damals waren 114 Hausärzte, ein Kinderarzt und 19 Fachärzte gelistet, die gegen das Coronavirus impfen - der Anstieg ist also nur gering. Generell, so teilt KVS-Sprecher André Reiche auf Nachfrage mit, unterscheiden sich die Zahlen im Kreis Görlitz nicht wesentlich von denen anderer sächsischer Landkreise - weder positiv noch negativ.

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Mehr Engagement sähen manche Ärztevertreter allerdings gern - vor allem mit Blick auf das absehbare Ende der Impfzentren Ende Juli. Bei einer Videoschalte mit Ärzten, dem Landkreis und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Anfang Mai hatte unter anderem die Berthelsdorfer Allgemeinmedizinerin Ute Taube, Vorsitzende der Kreisärztekammer, noch einmal für einen Aufruf zur Impfbeteiligung geworben, was bislang unter den Medizinern aber offenbar noch kein großes Echo hervorgerufen hat. Laut Frau Taube sei die Zahl der impfenden Ärzte im Süden des Kreises leicht höher als in Görlitz und im Norden. Nach SZ-Informationen sind nicht ausreichende Impfstoff-Lieferungen oder eine zu komplizierte Organisation der Termine gängige Gründe für die Ablehnung, Impfungen anzubieten.

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