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Wann die Impfungen in Löbau starten

Die Einrichtung des Corona-Impfzentrums für den Landkreis hat in der Löbauer Messehalle begonnen. SZ klärt die wichtigsten Fragen.

Vermutlich im Januar starten in der Löbauer Messehalle die Corona-Impfungen. Dieses Archivbild zeigt eine Veranstaltung auf dem Gelände.
Vermutlich im Januar starten in der Löbauer Messehalle die Corona-Impfungen. Dieses Archivbild zeigt eine Veranstaltung auf dem Gelände. © Archiv: Mario Heinke

Die Messehalle in Löbau wird in diesen Tagen zum Corona-Impfzentrum für den Landkreis Görlitz ausgebaut. Die Vorbereitungen dafür starteten heute, am Montag, 14. Dezember. Wann es losgeht, wer geimpft wird - SZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Impfzentrum.

Wann werden die Impfungen losgehen?

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"Dies hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab, der vom Bund auf die Länder verteilt wird", teilt das sächsische Sozialministerium dazu mit. Für die Beschaffung und die Anlieferung an die Bundesländer ist demnach der Bund zuständig. "Wir rechnen aktuell damit, dass es Anfang Januar losgehen kann", so das Ministerium.

Wer wird dort geimpft – ist es für jedermann oder gibt es eine festgelegte Reihenfolge?

Bei den prioritär zu impfenden Personen handelt es sich nach dem Entwurf der Ständigen Impfkommission (Stiko) um Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen, Personen mit einem Alter ab 80, medizinisches Personal mit hohem Expositionsrisiko gegenüber dem Erreger beziehungsweise mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen sowie Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege und weitere Personen, die in Senioren- und Altenpflegeheimen Kontakt zu den Bewohnern haben.

Welche Impfkapazität wird dieses Zentrum haben?

Dies hängt von vielen Faktoren ab. So von der Verfügbarkeit des Impfstoffes, dem zu impfenden Personenkreis und nicht zuletzt auch vom verfügbaren Personal. Alle Einrichtungen sind so konzipiert, dass auf die Anforderungen auch mit Erhöhung der Impfstreckenzahl reagiert werden kann. "Wenn die Impfzentren ihren Betrieb aufnehmen, sollen sie bis zu 1.000 Personen pro Tag impfen können", teilt das Ministerium mit.

Wann wird es jeweils in Betrieb sein?

Pro Wochentag rechnet das Sozialministerium bei den Impfzentren mit zehn Stunden Öffnungszeit und am Wochenende mit acht Stunden.

Wieviel Personal wird dort beschäftigt sein und was für Personal?

In den Impfzentren werden Ärzte, Verwaltungskräfte, medizinisches Fachpersonal, Techniker, Sanitäter, Reinigungs- und Sicherheitspersonal arbeiten, informiert das Ministerium. "Hier arbeiten wir eng mit der Kassenärztliche Vereinigung zusammen. Für den Betrieb der Impfzentren stellt auch das Deutsche Rote Kreuz Personal ein." Nähere Informationen dazu gibt's auch hier. Weitere Details will das Ministerium in Kürze bekannt geben.

Was kostet die Einrichtung dieses Impfzentrums?

Dazu will das Ministerium auf SZ-Anfrage keine Angaben machen.

Was kostet die Impfung?

"Die Impfung ist für die Menschen, denen die Impfung empfohlen wird, kostenlos", teilt das Ministerium mit.

Über welchen Zeitraum wird es dieses Impfzentrum geben?

Die Impfzentren sind laut Ministerium für die Zeit geplant, in der nur eingeschränkt Impfstoff zur Verfügung steht und dieser zudem noch sehr hohe Ansprüche an die Logistik (Lagerung, Transport, Aufbereitung) stellt. Tatsächlich sei der Zeitraum noch nicht absehbar, er werde einige Monate umfassen. "Wir sind hier flexibel", heißt es dazu. Oberbürgermeister Dietmar Buchholz (parteilos) hatte in der jüngsten Stadtratssitzung mitgeteilt, dass die Messehalle zunächst bis April für diesen Zweck vermietet sei.

Wie läuft eine solche Impfung ab?

Die Impfungen finden unter ärztlicher Verantwortung statt. Die Impfaufklärung im Rahmen eines Gesprächs, wie auch die Feststellung der Impffähigkeit wird durch Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Es gibt eine Anmeldung, einen „Check-In“, dann erfolgt das Aufklärungsgespräch sowie die Feststellung der Impftauglichkeit, anschließend folgt die Impfung. "Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich anhand der bereitgestellten Aufklärungsmaterialien zu informieren und vorzubereiten. Damit können sie zu einem zügigen Ablauf beitragen", teilt das Ministerium dazu weiter mit.

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