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Sachsen

Nur wenig Pflegepersonal lässt sich impfen

Mitarbeitern in sächsischen Altenheimen fehlt es an Impfbereitschaft. Bis jetzt hätten sich nur etwa 25 Prozent gegen Corona impfen lassen, sagt Petra Köpping.

Die bisherige Bereitschaft von sächsischen Pflegerinnen und Pflegern zum Impfen ist nicht zufriedenstellend.
Die bisherige Bereitschaft von sächsischen Pflegerinnen und Pflegern zum Impfen ist nicht zufriedenstellend. © dpa

Dresden. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat an das Personal in Pflegeheimen appelliert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die bisherige Bereitschaft von sächsischen Pflegerinnen und Pflegern zum Impfen sei nicht zufriedenstellend, sagte Köpping am Freitag in Dresden. Der Anteil an Geimpften liege demnach in dieser Gruppe bei etwa 20 bis 25 Prozent. Dagegen sind laut Köpping rund 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen bereit, sich impfen zu lassen.

Sie halte es für wichtig, Pflegepersonal zu impfen, auch weil immer wieder neue Bewohnerinnen und Bewohner dazukommen, die möglicherweise noch keinen Impfschutz haben, sagte Köpping. Gerade in den Pflegeheimen gelte es, Corona-Ausbrüche zu verhindern.

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Bei der Impfbereitschaft in den Pflegeeinrichtungen zeige sich ein sehr differenziertes Bild, sagte Köpping weiter. In den Städten sei das Einverständnis höher als in manchen ländlichen Regionen. Zum Teil müsse noch sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.

In Sachsen gibt es Köpping zufolge 690 Pflegeheime. Lediglich in 13 Einrichtungen seien die Bewohnerinnen und Bewohner noch nicht gegen Corona geimpft. (epd)

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