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Görlitz: Corona-Todeszahl steigt auf 405

Weitere 16 Menschen sind am oder mit dem Virus im Landkreis gestorben. Derweil begannen die Impfungen auch in den Kliniken.

Am Dienstag begannen die Impfungen gegen das Coronavirus auch am Städtischen Klinikum Görlitz.
Am Dienstag begannen die Impfungen gegen das Coronavirus auch am Städtischen Klinikum Görlitz. © Städtisches Klinikum Görlitz

In den Kliniken im Landkreis Görlitz begann am Dienstag die Impfung gegen das Coronavirus. So erhielten 35 impfwillige Mitarbeiter die Schutzimpfung gegen Covid-19 vom Hersteller Biontech und Pfizer am Städtischen Klinikum Görlitz. Um einen entsprechenden Langzeitschutz zu erzielen, werden die geimpften Kolleginnen und Kollegen in drei Wochen ein zweites Mal geimpft. Oberste Priorität in den Kliniken haben
impfwillige Mitarbeiter aller Berufsgruppen aus dem Intensivmedizinischen Zentrum, der Anästhesie, den Corona-Stationen, der Notaufnahme, alle Notärzte
sowie die Mitarbeiter, die die Testabstriche durchführen. Ohne zu zögern hat sich auch Dr. Stefan Zeller, Chefarzt der Görlitzer Klinik für Geriatrie, impfen lassen. „Ich bin sehr froh, dass der Impfstoff da ist und wir los legen können“, sagt er.

Die aktuellen Zahlen des Kreis-Gesundheitsamtes geben ein zwiespältiges Bild über den Verlauf der Pandemie an der Neiße. Auf der einen Seite gibt es vergleichsweise niedrige Neuinfektionen. Bis Dienstagmittag wurden innerhalb von 24 Stunden 193 neue Infektionen gemeldet, darunter neun Kinder. Die 7-Tages-Inzidenz sank auf 404. Da aber viele Praxen zwischen den Jahren geschlossen haben und weniger Tests durchgeführt werden, geben die Zahlen über die Lage in den Kliniken sowie über die Todesfälle verlässlicher Auskunft.

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So werden derzeit 263 Menschen stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 27 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. 13 dieser Patienten müssen beatmet werden. Die intensivmedizinischen Kapazitäten der beiden Görlitzer Krankenhäuser standen bei der Ampel des DIVI-Intensivregisters am Dienstagmittag auf grün. Gelb heißt es für die Häuser in Zittau und Ebersbach. Die Ampel funktioniert ähnlich wie im Verkehr: Rot signalisiert Gefahr, in dem Fall, dass praktisch alle Intensivbetten belegt sind. Diese Ampel verändert sich täglich. Insofern war die Lage am Dienstag gespannt, aber beherrschbar.

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Das Gesundheitsamt vermeldet erneut 16 weitere Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind. Es handelt sich dabei um sieben Frauen und neun Männer im Alter von 79 bis 93 Jahren. Die Todesopfer kommen aus Görlitz (5), Ostritz (4), Bernstadt (3), Rothenburg (2) und Reichenbach sowie Niesky (je 1). Nach der Statistik des Kreis-Gesundheitsamtes verzeichnen nur noch die Gemeinden Dürrhennersdorf, Gablenz, Kreba-Neudorf, Markersdorf, Schleife, Trebendorf und Vierkirchen keine Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die Gesamtzahl an Corona-Toten stieg auf 405.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 10.592 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 5.654 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen, 385 mehr als am Montag.

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