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Corona-Inzidenz geht wieder zurück

In den Klinken gibt es etwas mehr freie Intensivbetten. Von einer Normalisierung aber ist der Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge noch weit entfernt.

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen geht im Landkreis leicht zurück.
Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen geht im Landkreis leicht zurück. © Sebastian Gollnow/dpa (Symbolbild)

Nachdem die Zahl der neuen Corona-Infektionen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bis Freitag zugenommen hat, ist der Trend seit dem Wochenende umgekehrt. Bereits am Samstag wurden weniger als 100 Neuinfektionen gemeldet, am Sonntag ebenso. Zum Vergleich: Am Wochenende zuvor lagen die Zahlen noch über 200. Nach dem Jahreswechsel stieg die Wocheninzidenz auf über 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, nun liegt sie Stand Montagnachmittag nach Angaben des Landratsamtes in Pirna bei 349.

Die meisten Infizierten gibt es derzeit in Pirna mit 138 positiven Tests (vor einer Woche: 230), gefolgt von Freital mit 101 (vor einer Woche 107) und Sebnitz 59 (vor einer Woche 56). Derzeit sind 15 Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie neun Pflegedienste sind von Corona betroffen. Das sind fünf weniger beziehungsweise einer mehr als am vergangenen Montag.

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Zahl der Covid-19-Patienten im Helios-Klinikum Pirna.
Zahl der Covid-19-Patienten im Helios-Klinikum Pirna. © Helios-Kliniken

Zahl der Covid-Patienten noch immer hoch

180 Covid-Patienten befinden sich in den Kliniken im Landkreis, 25 davon werden intensiv versorgt. Damit sind in den Krankenhäusern noch drei Intensivbetten frei. Das sind zwar sechs Patienten mehr als vor einer Woche, aber acht weniger auf der Intensivstation.

Die Krankenhäuser versorgen damit immer noch so viele Covid-Patienten wie Mitte Dezember, als der harte Lockdown angeordnet wurde. So wie sich die steigenden Infektionszahlen mit etwas Verzögerung in einer erhöhten Zahl von Klinik-Patienten niedergeschlagen hat, wird bei sinkenden Infektionszahlen ebenfalls mit etwas Verzögerung eine Entspannung in den Kliniken erwartet.

Zehn Tote jünger als 60 Jahre alt

Die Zahl der bislang an oder mit Corona Verstorbenen gibt die Kreisbehörde aktuell mit 594 an, das sind drei Tote mehr als am Sonntag. Das Robert-Koch-Institut hat 588 Todesfälle ausgewertet. 449 Menschen waren älter als 80 Jahre alt, weitere 128 zwischen 60 und 79 Jahren. Zehn Tote im Landkreis waren jünger als 60, davon acht Männer und zwei Frauen.

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