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Corona: Inzidenz im Kreis Görlitz sinkt auf 135

Innerhalb von sieben Tagen haben sich so wenige Menschen mit dem Virus infiziert wie seit Ende Oktober nicht mehr. Aber Vorsicht: Die Todeszahlen bleiben hoch.

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Symbolbild © dpa-Zentralbild

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Görlitz hat den niedrigsten Stand seit 27. Oktober erreicht. Nach Berechnungen des Kreises lag sie am Mittwochmittag bei 135. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin kam am Mittwochmorgen sogar auf nur noch 106 Fälle in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Entscheidend für die Frage, ob Lockerungen möglich sind, ist die 7-Tage-Inzidenz des Berliner RKI.

In Sachsen wird derzeit diskutiert, in welchen Schritten und bei welchen Inzidenzen Lockerungen der Corona-Auflagen vorgenommen werden können. Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben entsprechende Vorschläge unterbreitet. Am kommenden Mittwoch wollen sich die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einen Ausstiegsplan verständigen, der allerdings auch wieder Verschärfungen vorsieht, wenn die Inzidenz oder die Belastungen der Intensivstationen steigen.

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Binnen 24 Stunden meldeten Labore und Praxen bis Mittwochmittag dem Kreis-Gesundheitsamt in Görlitz 84 Neuinfektionen. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 101 Fälle. Damals lag die 7-Tage-Inzidenz noch bei 173. Nach Angaben des Kreises sind momentan 511 Personen infiziert, dabei handelt es sich um eine Schätzung.

Anders als die Inzidenz ist der Trend in den Krankenhäusern nicht so eindeutig. Hier werden momentan 156 Menschen stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 19 von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, neun werden beatmet. Das teilt das bundesweite Intensivregister DIVI mit.

Außerdem werden weiterhin zahlreiche Todesfälle nachgemeldet. So wurden dem Gesundheitsamt 17 weitere Todesfälle im Zeitraum vom 11. bis 23. Januar bekannt. Es handelt sich dabei um elf Frauen und sechs Männer im Alter von 54 bis 94 Jahren. Sie stammen aus Oderwitz (4), Großschönau (3), Görlitz, Markersdorf und Zittau (je zwei) und Kottmar, Oppach, Weißwasser und Rietschen (je einer). Damit erhöht sich die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Personen bis zum 25. Januar auf 799. Todesfälle nach dem 25. Januar sind bislang noch nicht in der Statistik enthalten, da sie dem Gesundheitsamt noch nicht vorliegen.

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