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Corona-Inzidenz sinkt weiter

Der Wert fällt im Landkreis unter die 200er-Marke. In den Krankenhäusern ist nur wenig Entspannung.

Die Infektionszahlen im Landkreis sinken.
Die Infektionszahlen im Landkreis sinken. © dpa

Auch wenn die Zahl der positiven Tests auf das Coronavirus Sars-Cov-2 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sinkt, ist verbessert sich die Lage in den Krankenhäusern in Freital, Dippoldiswalde, Pirna und Sebnitz nur wenig. Mit Stand von Montag, 1. Februar, müssen dort 141 Personen behandelt werden, die zuvor positiv getestet wurden, teilte das Landratsamt mit. Das sind einige mehr als in den drei Tagen zuvor, aber schon 20 weniger als noch am Mittwoch vergangener Woche.

Für Covid-19-Patienten waren in den vier Kliniken am Montag 68 Betten auf Normalstationen frei. Auf der Intensivstation waren es zwei. Das Landratsamt bezieht sich dabei auf Zahlen von Carus-Share, einer Plattform der Uniklinik Dresden.

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Verschiedene Zahlen für Inzidenz

Dem Gesundheitsamt im Landkreis wurden am Montag 28 Neuinfektionen gemeldet. Das ist vergleichsweise wenig. Im Dezember gab es Tage mit mehr als 300. Die 7-Tage-Inzidenz, nach der die Regierungen und Politiker ihre Maßnahmen ausrichten, sinkt. Am Wochenende war sie nach Berechnungen des Landratsamtes unter 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen gesunken. Das blieb auch am Montag so, wenn auch nur knapp (196). An den Testanordnungen hat sich nichts geändert. Das Gesundheitsamt hatte 168 Beprobungen vorgesehen. Am Wochenende waren es erheblich weniger.

Das Robert-Koch-Institut weist für den Landkreis sogar nur einen Wert von 162,5 bei der 7-Tage-Inzidenz aus. Das betrachtet mehr als eine Woche und rechnet das dann aber wieder auf sieben Tage hoch.

Am Montag kamen zwei weitere Corona-Tote hinzu. Seit Beginn der Pandemie sind es nun 716 im Landkreis. Das sind 292 Personen auf 100.000 Einwohner. In Sachsen liegt nur der Landkreis Görlitz (304) darüber. (SZ/gk)

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