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Corona-Inzidenz steigt im Kreis Görlitz auf knapp 120

Die ersten Gemeinden haben Inzidenzen wieder von über 800. Und übers Wochenende wurden sieben Covid-19-Patienten in Kliniken eingeliefert.

Corona-Test sind seit diesem Montag für viele Einwohner im Landkreis Görlitz nicht mehr kostenlos.
Corona-Test sind seit diesem Montag für viele Einwohner im Landkreis Görlitz nicht mehr kostenlos. © Symbolfoto: dpa/Tom Weller

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Görlitz steigt ungebremst weiter. Das Robert-Koch-Institut gab am Montagmorgen den Wert mit 117,7 an und damit den zweiten Tag in Folge über 100.

Das Gesundheitsamt des Landkreises kam am Montagmittag sogar auf einen Inzidenzwert von 119,3, den fünften Tag über 100.

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Übers Wochenende stieg auch die Belastung der Kliniken. Jetzt sind 20 Covid-19-Patienten stationär in Behandlung, sieben mehr als noch am Freitag. Drei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Pflege und Behandlung.

Dagegen sank die Zahl der Einwohner, die sich zu Hause in Quarantäne aufhalten müssen. Es sind jetzt 585 Menschen, bei 372 von ihnen ist eine Infektion nachgewiesen. Die meisten Infizierten sind erwartungsgemäß in der größten Stadt des Kreises, in Görlitz, zu finden. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl auffallend viele aber zählt die kreisweite Statistik in Oppach, Neusalza-Spremberg, Schönbach, Neißeaue und Kottmar.

Nach Angaben des Sächsischen Sozialministeriums führte Oppach am vergangenen Mittwoch auch die Liste der Gemeinden im Kreis mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz an: 865. Es folgten Beiersdorf (800,7), Schönbach (649,4), Neißeaue (589,3) und mit großem Abstand Großschweidnitz (392,5). In 17 Gemeinden gab es zum damaligen Zeitpunkt in den zurückliegenden sieben Tagen keine nachgewiesene Corona-Infektion.

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