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Corona: Inzidenz fällt unter 600 im Kreis Görlitz

Das Gesundheitsamt des Kreises vermeldet weniger Neuinfektionen als vor einer Woche. Damals aber gab es besonders viele Corona-Fälle.

Eine elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2.
Eine elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. © NIAID/NIH/AP/dpa

Erstmals seit Wochen ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Görlitz unter die Marke von 600 Fällen gefallen.

Das geht aus den jüngsten Zahlen des Gesundheitsamtes in Görlitz hervor, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht wurden. Demnach errechnete das Amt 590 Fälle in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner. Am Mittwoch vor einer Woche lag die 7-Tages-Inzidenz beim bisherigen Rekordwert von 701. Seinerzeit wurden 467 neue Fälle gemeldet, an diesem Mittwoch sind es 329, darunter neun Kinder.

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Für die Kliniken bringt das noch nicht die erhoffte Entspannung. 234 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 30 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Dabei ist vor allem die Lage in Zittau und Ebersbach kritisch. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters sind alle Intensivbetten in Zittau belegt, können keine Covid-19-Patienten aufgenommen werden. In Ebersbach steht die Ampel auf Gelb. In den beiden Görlitzer Krankenhäusern hingegen gibt es nach dieser Quelle noch freie Kapazitäten. Nach Angaben des DIVI-Registers werden 16 Covid-19-Patienten in Kliniken des Kreises beatmet.

Auch steigt die Zahl der Todesfälle. Der Landkreis Görlitz verzeichnet 15 weitere Tote im Alter von 70 bis 94 Jahren. Es handelt sich um sieben Frauen und acht Männer aus Zittau (3), Görlitz und Ostritz (je 2) sowie Weißwasser, Seifhennersdorf, Olbersdorf, Mittelherwigsdorf, Bad Muskau, Bernstadt, Großschönau und Kottmar (je 1). Insgesamt sind 345 Menschen im Landkreis am oder mit dem Coronavirus gestorben.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 9.900 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 4.347 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.

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Am 25. und 26. Dezember ist das Bürgertelefon des Kreises nicht besetzt. Das Gesundheitsamt bittet daher Personen mit Symptomen zu Ende ihrer Quarantänezeit eine Meldung per E-Mail an [email protected] zu richten. Der ärztliche Dienst nimmt dann Kontakt wegen der Verlängerung der Quarantäne auf. Ab 27. Dezember ist das Bürgertelefon unter 03581 6635656 wieder erreichbar.

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