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Impfzentrum kommt nach Mittweida

Die Stadt muss nun das zu erwartende Verkehrsaufkommen organisieren. Am Montag meldet der Kreis 286 neue Fälle.

Das Impfzentrum für den Landkreis Mittelsachsen wird voraussichtlich in Mittweida eingerichtet.
Das Impfzentrum für den Landkreis Mittelsachsen wird voraussichtlich in Mittweida eingerichtet. © dpa

Mittelsachsen. Das Impfzentrum für den Landkreis Mittelsachsen wird voraussichtlich in Mittweida eingerichtet. Eine entsprechende Information bestätigte am Montag Ralf Schreiber (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Mittweida. Nach wie vor unklar ist allerdings der genaue Standort des Zentrums. Laut Schreiber sei die Stadt nicht Vermieter des Objektes, in welchem das Zentrum entstehen soll.

Die Stadtverwaltung stehe in Kontakt mit dem Kreisverband Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das für das Zentrum vor Ort zuständig ist. „Insbesondere das erhebliche Verkehrsaufkommen ist jetzt zu organisieren“, äußerte sich Schreiber auf die Frage hin, was die Standortwahl für die Stadt Mittweida bedeutet.

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Eine entsprechende Anfrage an das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den Landesverband des DRK Sachsen zu den Details blieben bisher unbeantwortet. In der vergangenen Woche wollte sich das SMS aus Sicherheitsgründen nicht weiter zum genauen Standort des mittelsächsischen Impfzentrums äußern.

Über 40 neue Nachweise für Döbeln

Auch zu Beginn der neuen Woche zeichnet sich in Bezug auf die Corona-Lage im Landkreis keine Entspannung ab. Am Montag meldete der Landkreis insgesamt 286 neue positive Testergebnisse. Damit haben sich bislang nachweislich 6.706 Mittelsachsen mit dem Virus infiziert.

Den höchsten Anstieg an Nachweisen gab es erneut im Raum Freiberg (150/3.450), in der Region Mittweida stiegen die Fallzahlen um 94 auf 2.347 an. Für den Bereich Döbeln meldete der Landkreis einen Zuwachs an 42 neuen, positiven Testergebnissen.

Noch einmal stark zugenommen haben die Fallzahlen in den Kliniken. So sind von Sonntag zu Montag 26 weitere Patienten in die mittelsächsischen Krankenhäuser eingeliefert worden. Damit ist die Zahl der stationär behandelten Covid-19-Betroffenen auf 174 gestiegen. Von diesen müssen 19 Patienten beatmet werden, vier mehr als noch am Sonnabend.

Soldaten unterstützen Pflegeeinrichtung

Die Helios-Klinik meldete am Montag mit 20 Betroffenen den Höchststand seit der täglichen Bekanntgabe der Zahlen am 25. Oktober. Insgesamt befanden sich 20 Patienten mit Covid-19 in der Einrichtung, vier davon mussten intensivmedizinisch betreut werden.

Einen weiteren Todesfall meldete der Landkreis am Montag nicht. Die Zahl derjenigen, die in Verbindung mit dem Virus verstorben sind, blieb in der Statistik bei 56.

Bis zum Montag hat das Landratsamt insgesamt 12.514 Mittelsachsen per Bescheid in Quarantäne geschickt. Im Vergleich zum Sonntag sind 148 neue Bescheide dazu gekommen.

Kreissprecher André Kaiser informierte zudem darüber, dass vier Soldaten der Bundeswehr seit Montag in einer Pflegeeinrichtung in Mittelsachsen unterstützend zum Einsatz kommen.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 14. Dezember, um 17.33 Uhr aktualisiert.

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