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KTSN kurz vor dem Verkauf?

Die Pirnaer Firma könnte die erste sein, für die es einen Ausweg aus der Insolvenz gibt. Für zwei weitere wird noch gekämpft.

Wohin geht die Fahrt für die bisher unter indischer Führung stehende KTSN-Firma Pirna?
Wohin geht die Fahrt für die bisher unter indischer Führung stehende KTSN-Firma Pirna? © Daniel Schäfer

Es gibt sie noch, die guten Wirtschaftsnachrichten in diesen Zeiten. Obwohl Corona auch die Pirnaer KTSN Kunststofftechnik-Firma beschäftigt und den Insolvenzverwalter schon mehrfach bremste, scheint er gut voranzukommen.

"Wir sind in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Kaufinteressenten", sagt Rechtsanwalt Michael Putze. Näheres dürfe zwar noch nicht kommuniziert werden, doch es macht Hoffnung. Die Anzeichen dafür gab es schon Ende vergangenen Jahres.

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Die KTSN könnte damit der erste der drei Autozulieferer sein, die im vorigen Jahr in der Region Insolvenz anmeldeten. Auch für das in Neustadt und Polenz ansässige Veritas-Unternehmen wurde ein positiver Abschluss des Verfahrens in Aussicht gestellt. Bei Druckguss Dohna gab es erste Entlassungen. Doch auch hier ist keine Rettung keine Option, sagt der Insolvenzverwalter. Für alle drei Firmen kamen die Probleme in der Autobranche zusammen mit Corona.

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